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Seife Prolog

Deutschland 2030 AD – 1452 AH


As-Salaam-Alaikum


Zuerst möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Ibrahim Arslan und ich bin der oberste deutsche Imam und Vorsitzender der ‚Deutsch-Islamischen Bruderschaft‘. Ich blicke auf 25 Jahre hingebungsvollem Dienst an der Ausbreitung des Islams zurück. Eine Zeit, die geprägt war von kleinen Niederlagen und am Ende mit einem triumphalen Sieg. Heute, wie ihr ja wisst, bestimmt der Islam und die Sharia das Geschehen in großen Teilen Europas – zumindest in den wirtschaftlich wichtigen. Selbst Mütterchen Russland wird sich bald unserem Diktat unterwerfen.

Doch ich will euch nicht mit Politik langweilen, sondern euch meinen Weg schildern.

Alles begann 2018 oder wie wir heute in Europa sagen 1440 AH mit dem ‘Gas‘. Es gab uns großen Einfluss auf alle öffentlichen Bereiche, sowie den Stadtverwaltungen. Zuerst konnten wir nur die Frauen mental kontrollieren, aber schon bald entwickelten unsere Wissenschaftler in Ägypten ein auch auf Männer wirkendes Gas. Die Auswirkungen des Gases sind hinlänglich bekannt, sodass ich nicht näher darauf eingehen will.

Mein erster Wirkungsort war eine kleine Moschee in Duisburg – Marxloh. Der Stadtteil wurde zu der Zeit überwiegend von Muslimen bewohnt, dass ermöglichte der Bruderschaft ein von Verfassungsschutz, Polizei oder Parteimitgliedern relativ ungestörtes Arbeiten. Der kostenlose Erwerb vieler Immobilien über die Firma Müllerimmobilien, die obendrein über eigene Handwerkerbetriebe verfügte, in deren Besitz wir durch meine Heirat mit Anita Müller kamen, ermöglichte uns das Gas an immer mehr Orten in der Stadt einzusetzen. Mein brutal hektisches Vorgehen bei Anita Müller, sie war immerhin eine VIP, hat zu ungewolltem Aufsehen in der Presse geführt. So lernten wir sorgsamer und mit sehr geringen Dosen der Gasabgabe zu arbeiten, denn die Zeit arbeitete solange für uns, wie wir im Verbogenen handeln konnten.

Schon bald gelang es mir in den einzelnen Kommunen wichtige Kontakte zu knüpfen. Bald gab es im weitem Umfeld keine Neubauten oder Sanierungen an denen nicht eine meiner Firmen tätig war und somit das Gas zum Einsatz kam. Ziel war es jede Villa, jedes Mietshaus, jede Verwaltung, einfach jedes Haus anzuschließen und das alles mit öffentlichen Geldern zu finanzieren. Je erfolgreicher ich wurde, desto mehr karrieresüchtige Kriecher umwarben mich – bei vielen hätte es des Gases wohl nicht gebraucht.

Wir organisierten regelmäßige, friedliche Freitagsdemonstrationen gegen Rassismus und für Integration in allen größeren Städten. Die ersten Demos im Osten brachten uns die größten Sympathien. Als wir zweihundert gut gekleidete Muslime, die Männer frisch rasiert und in westlicher Kleidung, die Frauen in modernem Hijab Stil zum Demonstrieren nach Dresden schickten. Sie waren frisch begast und als Märtyrer ausgewählt worden. Sie wurden dahingehend instruiert sich auf keinen Fall zu wehren. Sie wurden,wie erwartet, als sie still ihre Plakate hochhaltend, auch hielten einige von ihnen Deutschlandflaggen hoch, durch die Straßen Dresdens gingen, von einer Horde brutaler Neo-Nazis Krankenhausreif geschlagen, während sich die Polizei bemühte weg zugucken. Wir hatten an allen wichtigen Stellen Kameras und Passanten mit Smartphones postiert. Wir schickten die brutalsten Ausschnitte, möglichst im Beisein einer nicht eingreifenden Polizei in bester HD-Qualität ins Netz.

Eine Welle der Empörung und der Scham über dieses Verbrechen überrollte das Land und die Stimmung kippte zu unseren Gunsten. Die Bildzeitung frug: „Sind diese feigen Nazis noch Deutsche.“ Das ganze untermalt von Vorher und Nachher Bildern von jungen lächelnden Hijab Mädchen zu Beginn der Demo und direkt danach mit blutig geschlagenen Gesichtern im Krankenhaus. Kurz danach kam es zur Bildung einer Bürgerbewegung, die bald die größten Freitagsdemos im Land organisierte. Sie demonstrierten nicht nur gegen Rassismus, sondern auch gegen Völkerrechtsverletzungen islamischer Staaten. So gewannen sie auf breiter Basis die Sympathien der ganzen Bevölkerung, sodass aus ihr, wie bekannt, die IPD entstand, die heute zusammen mit einer kleinen CDU das Land regiert. Heute ist Europa ganz in unserem Sinne ausgerichtet und uns allen erwartet eine wunderbare Zukunft im Islam.

 

 

Seife Teil 1

Hanna und Julia:

 

 „Was willst du trinken, Julia? Ich habe Cola, Fanta oder Mineralwasser.“,frug Hanna. Sie und Julia waren Freundinnen seit der 7. Klasse. Jetzt waren sie in der 13. Klasse und standen vor den Abiturprüfungen. Sie gehörten zu den Klassenbesten und waren obendrein blonde kleine Schönheiten – etwas, dass sie immer als Vorteil empfanden. Heute trafen sie sich wie immer, um ihre Schularbeiten zu machen und um danach zusammen ihre Freizeit zu verbringen, beide hatten den gleichen Berufswunsch Journalismus. „Es ist so schönes Wetter, lass uns bei ‚Toni‘ lecker Eis essen und die Männerwelt inspizieren. Was meinst du wieder ohne Höschen?“,frug Julia mit einem breiten Grinsen. „Na klar, wenn schon mal die Sonne scheint, sollten wir doch auch unseren Spaß haben? Was man nicht alles so auf www.anarchocat.com lernen kann? “,erwiderte Hanna mit einem schmutzigen Grinsen. Bei ‚Toni‘ auf der Terrasse saßen die zwei und genossen ihr wohlverdientes Eis. Sie trugen luftige Sommerkleider und darunter NICHTS. Jedes mal wenn der Wind sanft ihre Pussies liebkoste, hob er den Saum ihrer Kleider soweit an, dass ihr blankes Popöchen darunter hervor blitzte. Genau dann hielten die Mädchen mit einer lasziven Handbewegung wie zufällig ihre Kleider vor weiterer Entblößung ab. Es war nicht nur für die Mädchen ein erregendes Gefühl, sondern erhöhte auch Toni's Umsatz und somit seine Großzügigkeit. Kurz um, die Mädchen mussten nichts bezahlen. „Du, ich habe Petra schon lange nicht mehr gesehen. Ich meine außerhalb der Schule.“,sagte Hanna. „Ja, stimmt sie war doch immer und überall dabei. Jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch auf und stimmt, hast du mal auf ihre Klamotten geachtet. Ich kannte sie immer topmodern und sexy durch gestylt. Heute lief sie herum, wie eine Betschwester in ihrem langen, grauen Rock und der weißen, hochgeschlossenen Bluse.“,sagte Julia. „Ich möchte verdammt gerne wissen, was in die Tusse gefahren ist. Im übrigen eine hübsche, kleine Übung für unser zukünftiges Berufsziel. Was meinst du?“ Hanna erwiderte: „Ich habe morgen Nachmittag mit ihr zusammen Englischleistungskurs, dann werde ich mal bei ihr nach haken.“

 

Petra:

 

„Wie sehr sehne ich mich nach der Madrasa, der Ruhe und den Gebeten und meiner Abaya und der Gesellschaft der Frauen. Manchmal frage ich mich, wie sich alles so schnell verändern konnte. Ich glaube, angefangen ist es, als ich Rachid besuchte. Rachid geht in meine Klasse und seine Familie stammt aus Pakistan. Er bat mich ihm in Deutsch gegen eine kleine Gebühr Nachhilfe zu geben. Seit mein Vater Hartz 4 bezieht, brauchen wir jeden Cent und so gebe ich schwachen Schülern je nach ihrem Portemonnaie Nachhilfe. Vor sechs Jahren hat uns meine Mutter verlassen und Papa leidet bis heute darunter.“ Der Bus hielt, um Petra aussteigen zu lassen. Ängstlich schaute sie sich um. Es war mit Rachid verabredet, dass er sie an der Haltestelle abholt. Sie wollte auf keinen Fall alleine in Marxloh unterwegs sein. Sie sah ihn winken und beruhigt stieg sie aus. „Hallo, Petra! Ich freue mich, dass du da bist. Wir gehen 100 Meter dann sind wir schon bei mir zu Hause. „Was für ein Hübscher du doch bist!“,dachte sie. Dann ging er los und als sie mit ihm Schritt halten wollte, ging er schneller. Es waren immer drei Schritt Abstand zwischen ihnen. „He, was rennst du so?“ rief Petra. „Wenn du drei Schritte hinter mir bleibst, kann ich auch langsamer gehen!“ rief er zurück. „O.K., ich folge dir, mein Gebieter mit drei Schritten Abstand.“ rief sie ihm lachend hinterher. Sie verlangsamte ihr Tempo und er wartete auf sie bis sie näher kam. Dann ging er gemächlich weiter. „Scheiße, der hatte das total ernst gemeint. Hallo Mittelalter!“ Wie sie so hinter ihm her ging, hatte sie Muse seinen verlängerten Rücken zu bewundern. „Keine so schlechte Aussicht.“,dachte sie. „Wenn der Kerl mir noch mehr gefällt, wird er sich wohl bald hier anpassen müssen.“ Sie konnte nicht ahnen, wer sich bald anpassen musste. Dann betraten sie ein normales Mietshaus. Gingen eine Treppe hoch und Rachid klingelte. „Hast du keinen Schlüssel?“,fragte Petra leicht konsterniert. „Doch, aber es gilt bei uns als Unhöflichkeit den Frauen gegenüber, ohne sich bemerkbar zu machen, eine Wohnung zu betreten und ziehe bitte in der Diele die Schuhe aus. In der Wohnung roch es fantastisch orientalisch. Als sie die Diele betrat, kam eine verschleierte Frau auf sie zu und kniete sich nieder und zog ihr die Schuhe aus. Das gleiche bei Rachid, dem sie danach die ausgestreckte Hand küsste und sie dann in einer unterwürfigen Verbeugung mit der Stirn berührte. Dann, ehe sich Petra versah, nahm die Frau sie in die Arme und rieb ihre Stirn an Petras. „Willkommen Petra, bitte tritt ein und sei unser Gast. Ich heiße Soraya und bin Rashids Stiefmutter. Im Wohnzimmer saß noch ein kleiner Junge auf dem Teppich und spielte mit Autos. „Das ist Mahmud mein Bruder.“,sagte Rachid und hob ihn hoch, um ihn liebevoll auf seinen nackten Bauch zu blasen. Mahmud lachte laut auf und Petra spürte plötzlich eine tiefe Zuneigung zu der Familie. Sie konnte es sich gar nicht erklären, sie war sonst viel zurückhaltender. „Macht es euch bequem! Ich bringe euch Kaffee und Gebäck.“ sagte Soraya. Man sah der Wohnung an, dass sie nur begrenzt Platz bot. Petra konnte nicht wissen, dass Rashids Vater Achmed zur Bruderschaft gehörte und dadurch Besitzer des Hauses war und die Männer der Familie die Wohnung gegenüber bewohnten, um so den Frauen ein Höchstmaß an Diskretion zu bieten. Die beiden knieten auf Kissen an einen niedrigen Tisch und begannen zu lernen. Eine halbe Stunde später brachte Soraya die Kekse und den Kaffee. „Macht eine kleine Pause, dann lernt es sich halb so schwer.“ und zog sich wieder zurück. „Deine Mutter ist echt nett.“,sagte Petra. Darf ich fragen, warum sie sich so verschleiert und warum spricht sie so ein gutes Deutsch?“ „Stiefmutter ist eine gläubige Muslimah und Deutsche.“, antwortete er lapidar. „Sag mal, wie wir zu dir gingen wolltest du, dass ich drei Schritte hinter dir bleibe! War das dein Ernst?!“ wollte sie wissen. „Du kennst Marxloh nicht. Hier ticken die Uhren anders. Was glaubst du, was mich für ein Spießrutenlauf erwarten würde, wären wir nebeneinander gegangen.“, sagt er. „Nun lass uns weiter machen. Irgendwann muss ich euren Schiller ja mal verstehen!“ sagte er und lächelte sie an. Petra dachte: „Gott, was für ein Lächeln. Petra! Pass auf! Du verliebst dich noch und landest in seinem Harem!“, und lächelte liebevoller, als sie wollte, zurück. Sie vergaß ihre Neugier und genoss seine Gesellschaft immer mehr. Es klingelte an der Tür und Soraya eilte, um sie zu öffnen. Petra hörte ein dumpfes Rumoren aus der Diele und dann betrat Rachids Vater Achmed die Wohnung. „ Sei mir herzlich willkommen, liebe Petra!“ Rachid ging ihm entgegen und sofort folgte Petra ihm, ohne nachzudenken. Rachid begrüßte seinen Vater mit Handkuss und Stirn und Petra tat es ihm gleich. „Sehr schön, dass Gas hat bei dem Mädchen schon gewirkt. Ich gebe ihr einen Befehl. Mal sehen, ob es schon geht?“ dachte Achmed. „Es wird bald dunkel. Wir essen zusammen Abendbrot und dann fahre ich dich nach Hause.“,sagte er. Jetzt erst merkte Petra, wie spät es war. „Ist es schon so spät, ich habe irgendwie die Zeit vergessen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie mich nach Hause brächten. Darf ich meinen Vater anrufen, damit er sich keine Sorgen macht?“, sagte sie. „Mach das und dann geh mit Soraya dich frisch machen. Ich möchte, dass du am Abendgebet teilnimmst.“ sagte er wie selbstverständlich und Petra fand das auch in Ordnung, seinen Wünschen zu folgen. Sie schilderte ihrem Vater kurz die Situation und er war beruhigt. Petra folgte Soraya ins Bad, wo sie den Schleier, die Socken und die Handschuh auszog und mit den rituellen Waschungen begann. „Mach mir alles nach, dann machst du es richtig.“sagte sie Petra, die sie sprachlos anstarrte. „Was ist los, Petra. Was starrst du mich so an?“ „Entschuldige, es ist dein Aussehen. Ich hätte unter dem Schleier keine so schöne Frau erwartet.“ antwortete Petra. Soraya lachte: „ Bei Allah, das habe ich ewig nicht mehr gehört. Deshalb verschleiern wir gläubigen Muslimahs uns, wir sind für unseren Mann schön und wollen untereinander gleiche Schwestern sein. Wir helfen einander und konkurrieren nicht.“ Petra nickte und versuchte es Soraya gleich zu tun. Jetzt sah sie auch Mahmud wieder. Er lag in einem Dreiecktuch an der Brust seiner Mutter. Durch eine andere Tür gingen sie in das Frauenzimmer. „Hier hat kein Fremder Zugang, deshalb brauche ich mich hier nicht zu verschleiern. „Es wäre schön, wenn du einen Gebetsschleier während der Gebete trägst. Es ist kein Zwang, du wärst mir nur näher, wie eine Schwester, verstehst du?“ „Du meinst ich soll mich verschleiern?“ „Nein, nur Haare und Körper bedecken.“ „Geht in Ordnung, Soraya.“,sagte Petra und lächelte sie an. Mit wohlwollenden Blick wurden sie von den Männern empfangen. Zu Petras Verwunderung verließen sie die Wohnung und gingen in die gegenüberliegende. Hier war alles vom feinsten und teuren. Sie betraten den Gebetsraum. Dort knieten sie sich zum Gebet. Achmed sagte: „Du kennst unsere Gebete noch nicht. Es reicht, wenn du kniest und an Allah denkst, so wirst du ihm gefallen.“ Leise rezitierte Achmed die Gebete und Petra spürte, wie es ihr warm ums Herz wurde. Nach dem Gebet erhob Soraya sich und verließ mit Petra die Männer, um zurück zu gehen. In der Küche frug Soraya sie, ob sie ihr bei der Zubereitung der Mahlzeit helfen möchte. Als alles fertig war, luden sie das Essen auf einen Servierwagen. „Hast du Lust Rachid zu bedienen? Ich bediene dann Achmed. Du musst mir nur alles nachmachen.“ Etwas überrumpelt nickte sie nur. So kniete sie bis auf Hände und Gesicht verschleiert vor ihrem Klassenkameraden und bediente ihn. „Wie seltsam! Es macht mir Spaß Rachid zu bedienen. Hoffentlich mach ich alles richtig.“,dachte sie und konzentrierte sich darauf Soraya zu beobachten. Als die Männer satt waren standen sie auf und bedankten sich bei den Frauen für das gute Essen und ihre Dienste. Petra war von dem Lob so beeindruckt, dass sie gar nicht merkte, wie Soraya abdeckte. „Komm, wir gehen zu mir, dann können wir auch essen.“ Im Frauenzimmer setzten sie sich zum Essen und aßen und tranken dankbar die schon kalten Reste. Dann folgte Petra Soraya in die Küche und half ihr beim Sauber-machen. Mahmud meldete sich und Petra durfte ihn auf ihrem Schoß füttern. Achmed kam rein und sagte: „Es wird Zeit. Ich hole das Auto, wenn ich da bin, hupe ich und Rachid bringt dich runter.“ Nach fünf Minuten hupte es. Schnell verabschiedete sie sich von Soraya in dem sie mit ihrer Stirn ihre berührte. „Behalt den Schleier, ich schenke ihn dir.“, sagte Soraya zum Abschied. Dann folgte sie Rachid, wie selbstverständlich, mit drei Schritten Abstand. Rachid sagte: „Du hast richtig Eindruck auf meine Familie gemacht. Soraya will dich unbedingt wiedersehen und Vater war von deiner Bescheidenheit zu tiefst beeindruckt.“ „Ja, es war richtig schön bei euch. Ich vermisse schon jetzt den kleinen Mahmud.“erwiderte sie. Dann waren sie auf der Straße, Rachid öffnete ihr die Fondtür und sie stieg hinten ein. Es war eine stille Fahrt. Petra fand es irgendwie falsch ihn anzusprechen und Achmed unterhielt sich grundsätzlich nicht während der Fahrt, vor allem nicht mit Frauen. Bei Petra zu Hause angekommen, sagte Achmed: „Ich muss noch mit deinem Vater sprechen.“ ging voran und klingelte bei Meisers. Das Petra einen Schlüssel hatte interessierte ihn nicht. Aus der Sprechanlage erklang ein: „Ja,bitte.“ „Herr Meiser hier ist Achmed Kadir. Ich bringe Ihnen Ihre Tochter und bitte Sie, um ein kurzes Gespräch. Der Summer öffnete die Tür und Achmed trat ein. „Welche Etage?“ frug er kurz. „Die dritte. Es gibt einen Aufzug.“, antwortete sie schnell. „Unsinn, drei Etagen mit dem Aufzug. Bleib hinter mir.“, befahl er. Mit schnellen Schritten ging er die Treppen hoch, ohne aus der Puste zu geraten. Im Gegensatz zu Petra, sie musste schon nach der zweiten schnaufen. An der Wohnungstür angekommen, begrüßten sich die Männer und Herr Meiser bat ihn einzutreten. Hinter ihnen stand eine nach Luft japsende, in ihrer Abaya schwitzende Petra. „Sie sollten ihrer Tochter die Benutzung eines Aufzugs verbieten, damit sie mal ein bisschen Kondition kriegt.“ schlug Achmed grinsend vor. „Kommen Sie erst mal herein. Und du Petra hast es gehört: Kein Aufzugfahren mehr!“ Beide Männer lachten. Petra war gar nicht zum Lachen zu Mute. Beschämt nahm sie Achmeds Hand, küsste sie, berührte sie mit der Stirn und lief mit hochrotem Kopf in ihr Zimmer. Herr Meiser schaute verwirrt sein Gegenüber an. Doch der schüttelte nur mit den Achseln. „Warum ich mit Ihnen sprechen möchte Herr Meiser ist: Haben sie Interesse an einen Job?“ „Wie, bitte. Ob ich einen Job brauche? Aber sicher! Um was handelt es sich?“ „Finanzkontrolle und Organisation unserer Immobilien in Vollzeit.“ „Ich habe schon ähnliche Arbeiten ausgeführt, immer mit Topzeugnissen, aber leider nur befristet.“ „Das ist uns alles bekannt. Wir recherchieren selbst und verlassen uns nicht auf Ämter. Wir reden nicht von Ihrer sicher vorhandenen Qualifikation, sondern wie tolerant sind sie gegenüber anderen Religionen und Anschauungen. Könnten Sie sich vorstellen, in einer muslimischen Organisation zu arbeiten?“ „Als Moslem?“ „Nein, im Islam gibt es keinen Zwang.“sagte Achmed und dachte: „Aber Gas.“ „Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie Morgen früh um 11:00 Uhr bei mir vorbei.“ Er reichte ihm seine Karte und verabschiedete sich. Petra hatte geduscht und von dem Gespräch nichts mitgekriegt. Wie jeden Abend ging sie vor dem zu Bett gehen zu ihrem Vater. „Was wollte Herr Kabir von dir?“, frug sie gerade heraus. „Er hat mir einen Job angeboten!“ „Was? Das ist ja fantastisch! Einen richtigen Vollzeitjob?“ „Einen richtigen Vollzeitjob, ja. Aber, ich weiß nicht. Er sagte, es sei eine muslimische Organisation. Was meinst du?“ „Von wie vielen nicht islamischen Organisationen bist du in den letzten Jahren betrogen und ausgebeutet worden? Eine ordentliche Arbeit zu anständigen Konditionen solltest du nicht in den Wind schlagen. Zur Not werden wir halt Moslems.“ sagte sie lachend. „Schlaf gut mein kluges Kind. Ich werde auf dich hören. Morgen um 11:00 Uhr werde ich bei Herrn Kabir sein.“ „Nun, wie war dein Jobinterview bei Herrn Kabir?“ frug Petra ihren Vater. „Fantastisch! Ich habe direkt einen Vertrag bekommen. Wir müssen einiges ändern. Lass uns reden, Kind.“ Sie machten es sich gemütlich. „Es ist folgendes: Ich bekomme ein Büro im Verwaltungstrakt der Moschee und wie es aussieht, wird es dann auch auf meine baldige Konvertierung hinauslaufen. Da mache ich mir keine Illusionen, aber der Job reizt mich und erst recht die Bezahlung.“ „Ich hätte kein großes Problem mit deiner Konvertierung. Ich habe mich unsterblich in Rachid, Herrn Kabirs Sohn verliebt und werde, wenn er es wünscht zum Islam übertreten.“ „Da gibt es noch was zu besprechen: Wir werden umziehen. Die Bruderschaft hat mir eine Wohnung zu Topkonditionen in Arbeitsnähe angeboten.“ „Das ist doch fantastisch! Raus aus diesem Hartz4-Loch! Du wirst sehen, wie gut es dir tun wird! Ich freue mich so für dich, nach all den letzten Jahren - endlich wieder eine Perspektive für dich! Du solltest schon aus Dankbarkeit konvertieren!“,sagte sie und grinste verschmitzt. „Herr Kabir sagte, ich könne direkt umziehen, als Hausverwalter könne ich über alle Ressourcen der Firma verfügen. Wollen wir uns die Wohnung mal anschauen. Ich habe auch schon die Schlüssel.“ Die Wohnung war ein Traum: groß, hell und sehr großzügig geschnitten. Es hatte eine T-förmige Diele. Es mussten früher zwei Wohnungen gewesen sein. Wovon Julia nichts wusste, war die Gasanlage. Im Gegensatz zu ihrem Vater, der war teilweise eingeweiht und hatte mit seiner Unterschrift sie nicht nur akzeptiert, sondern sich auch verpflichtet Installationen in anderen Immobilien zu fördern. Petra war begeistert und leitete sofort alles für einen sofortigen Umzug ein. Schamlos verfügte sie über die Firmenressourcen und zwei Tage später bezogen sie die neue Wohnung. Petra hatte jetzt nicht mehr ein Zimmer, sondern eine eigene 70 qm Wohnung, der Anteil ihres Vaters hatte alles, was man auf 140 qm unterbringen konnte. Sie glaubten, nicht mehr zu wohnen, sondern zu residieren. Petra saß in ihrem Wohnzimmer und dachte: „Soviel Glück auf einmal könnte mir Angst machen. Papa hat einen sicheren Job, wir wohnen unglaublich luxuriös und ich liebe Roger. Für Papa und mich ist klar, dass wir, wenn wir uns das sichern wollen, früher oder später konvertieren müssen. Rachid wird von mir als seiner Frau später bestimmt verlangen, mich wie seine Mutter zu verschleiern. Auf der einen Seite macht mir das Angst, aber andererseits schön wuschig.“ Sie wollte Ihre Freunde zu einer Einweihungsparty einladen, doch ihr Vater war strickt dagegen und als sie Rachid darüber informierte, meinte er nur lapidar: „Gehorche deinem Vater und bleib zu Haus und verwöhne ihn so, wie meine Mutter es dir gezeigt hat.“

Seife Teil 2

Hanna Böhm:

 

„Mein Gott, wie sieht Petra nur aus! Ihre ganzen Körperumrisse von Stoff verhüllt. Nur ihr Kopf ist unbedeckt, aber ihr wunderschönes, kastanienbraunes Haar liegt streng geknotet an ihrer Kopfhaut.",dachte ich im Stillen. „Hi, Petra! Wie geht's? Lange nicht gesehen. Was treibst du so?",begrüßte ich sie. Doch Petra zeigte nur auf ihren Mund, der fest verschlossen blieb und schüttelte vehement mit dem Kopf. „Kannst du nicht sprechen, bist du krank? Und was trägst du für komische Klamotten?“ frug ich besorgt. Doch Petra schüttelte weiter ihren Kopf und tat mit den Händen so, als wolle sie mich verscheuchen. Dann setzte Petra sich auf ihren Platz und ignorierte mich völlig. „Na, warte. Mich wirst du so schnell nicht wieder los! Jetzt habe ich Blut geleckt. Ich will wissen was mit dir los ist, mein Früchtchen.“,dachte ich und schrieb Julia per WhatsApp. „Unsere Freundin hat mich knallhart abgeblockt! Aber nicht mit mir, ich bleibe dran und melde mich, wenn ich was Neues weiß.“ Diskret folgte ich ihr nach dem Unterricht bis zur Bushaltestelle. Ich wusste nichts von ihrem Umzug nach Marxloh als sie in den Bus nach Duisburg–Marxloh stieg. „Scheiße, die will nach Marxloh, dem Moslem-viertel! Ich in meinen Klamotten kriege da sicher richtig Stress. Sei ein tapferes Mädchen. Die Moslems werden dich nicht gleich töten.“,dachte ich und schlüpfte hinten an den Aussteigenden vorbei ungesehen in den Bus. Ich hielt ihr Schülerticket hoch, damit der Busfahrer es im Rückspiegel sehen konnte und mich nicht für eine Schwarzfahrerin hielt. Ich setzte sich ganz nach hinten hinter einen groß gewachsenen Mann. Je mehr wir uns Marxloh näherten, desto exotischer wurden meine Mitreisenden. Dann stiegen drei junge Arabs ein, sie benahmen sich, als ob ihnen der Bus gehörte. Sie gingen ohne zu bezahlen laut gestikulierend nach hinten, wo sie auf mich trafen. „Hey, Bitch! Hast du dich verirrt. Wir dulden in unserem Stadtteil keine nackten Weiber.“, brüllte der Anführer Hanna an. „Das ist auch meine Stadt und ich lass mir von dir Kanaken nicht sagen wo und was ich an haben darf!“ brüllte ich zurück. Er packte in mein Haar, zog meinen Kopf zurück und spuckte mir in den vor Schrecken weit geöffneten Mund. Dann hielt er mir Mund und Nase zu, bis ich seine Rotze runter schlucken musste. “Halt dein freches Maul und wage ja nicht aus zusteigen!“ Unter lautem Gejohle stiegen sie dann aus. Das blieb den anderen Passagieren nicht verborgen, auch Petra nicht, die zu mir rüberschaute. „Mist! Als Detektiv bist du eine Niete!“ dachte ich und tat als wäre nichts passiert. Als der Bus sich der nächsten Haltestelle näherte, sah ich, obwohl ich immer noch mit einem Brechreiz zu kämpfen hatte, wie Petra aufstand und sich ein großes Tuch über den Kopf zog. So sah sie aus wie eine streng gläubige Muslimin. Man sah nur noch die Augen und die Nase und den Mund in einem kleinen Dreieck. Sie ging zur Mitte des Busses und um aus zusteigen, drückte sie den Halteknopf. Der Bus hielt und ich lief zum Ausgang, um Petra, die schon ausgestiegen war, möglichst unauffällig zu folgen. Ich hätte gut daran getan im Bus zu bleiben, denn hier war ich in meinem kleinen, dünnen Sommerkleidchen ein sehr auffälliger Schmetterling zwischen all den sittsam gekleideten Musliminnen. Trotz allem versuchte ich Petra zu folgen und lief prompt wieder in die Arme der zornigen, jugendlichen Arabs. „Hey, Bitch! Unser Bro hat gesagt, wenn du hier auftauchst, sollen wir dich ein wenig streicheln. Hast du noch nicht genug Rotze geschluckt? Ich hab‘ da noch was ganz Leckeres für dich!“ Ehe ich mich versah wurde ich in eine dunkle Toreinfahrt gezogen und brutal verprügelt. Am Boden liegend pissten sie auf mich und ließen mich im Dreck liegen. „Hanna, um Gottes Willen! Was machst du hier?“ Ich sah nur ein schwarzes Gespenst durch meine zu geschwollenen Lider. Aber ich erkannte Petras Stimme und ließ mich von ihr aufhelfen. „Komm, ich bring dich in Sicherheit. Dort wird man sich, um dich kümmern.“ Mühsam schleppte ich mich von Petra gestützt von dort fort. Petra führte mich in einen Hof, wo wir mit lautem weiblichen Geplapper empfangen wurde. „Bitte, helft meiner Freundin, sie ist überfallen worden!“ sagte Petra. Eilig kam ein Mann im langem Gewandt und Vollbart zu ihnen und befahl: „Los, worauf wartet ihr? Helft der armen Frau! Versorgt ihre Wunden und wascht sie und gebt ihr saubere Kleidung! Nun, macht schon!“ Als hätten die Frauen nur darauf gewartet, dass ihnen ein Mann sagt, was zu tun ist, wurde ich von ihnen ins Gebäude gebracht und sie taten, wie befohlen. Als ich halbwegs versorgt war, brachten sie mich in einen Raum ohne Möbel nur mit Teppichen und großen Kissen ausgestattet. Dort setzten sie mich auf ein Kissen und gaben mir Tee zu trinken. Sie ließen mich daraufhin allein. Langsam kam ich wieder zu mir. Ich erholte sich ungewöhnlich schnell von dem Schock und begann die Ruhe und den Frieden dieses Ortes zu genießen. Ich kuschelte mich in die Kissen und schlief bald ein.

 

Julia Meyer:

 

Ich konnte vor lauter Sorge um Hanna nicht einschlafen.Dann endlich war eine Nachricht von Hanna auf dem Smartphone: „Alles o.k., bin hier gut aufgehoben, macht euch keine Sorgen. Wir sehen uns Montag. Hanna.“ „Gott sei Dank! Da bin ich mal gespannt, was sie dann zu berichten hat. Dieses Wochenende will ich mit Roger verbringen. Er hat schon genug leere Körbe von mir bekommen und er ist ein netter Kerl mit Witz aber auch mit einer großen Gelassenheit für einen 20-jährigen, Jungs wie ihn findet man nur noch selten in diesem von hirntoten Konsumidioten besiedelten Land.“,dachte ich und schrieb ihm eine WhatsApp. „Hi, Roger! Hast du Lust mich am Samstag Abend zu treffen?“, schrieb ich ihm. „Du weißt doch, wie gerne ich ein Date mit dir hätte. Macht es dir was aus bei mir vorbei zu kommen? Ich habe meinem Vater versprochen ihm am Samstag beim Einrichten von Mutters neuem Zimmer zu helfen.“ „Okay?“ „Gut dann komm morgen gegen 19:00 Uhr. Ich freue mich, wie bolle.“ „Prima“,dachte ich. „Ich hab die Nacht aus Sorge um Hanna so schlecht geschlafen. Dann kann ich Samstag morgen ausschlafen und habe noch Zeit, mich zu stylen und bin dann immer noch pünktlich bei Roger.“ Es war erst 18:30, als ich bei Weber klingelte. Ich hatte mich etwas mit der Zeit vertan, weil die U-Bahnen an Wochenenden einen anderen Fahrplan hatten. So öffnete mir der Vater Frank Weber. „Hallo, Julia! Du bist aber früh! Macht nichts, komm rein. Roger und ich sind gerade fertig geworden. Er ist im Bad, um sich für dich zu verschönern.“,sagte er grinsend. Komm, du kannst bei Claudia in ihrem neuen Zimmer auf ihn warten. Aber erschrecke nicht, es hat sich so einiges geändert.“ Verwirrt folgte ich ihm. Er klopfte an eine Zimmertür, die sich einen Spalt öffnete und sagte: „Fatima, ich bringe dir Julia. Sie wartet auf Roger. Kümmere dich, um unseren Gast.“ Eine schwarze Handschuhhand packte mich und zog mich hinein. Ich sah eine Frau im schwarzen Schleier. Das Gesicht war ein kleines Oval aus Augen, Nase und Mund. Ansonsten sah man nur schwarzen Stoff. „Hallo, Julia. Ich bin es Claudia, Rogers Mutter.“ Sie umarmte mich liebevoll und bot mir an, auf einem großen Kissen Platz zu nehmen. „Wie ich mich freue, du bist mein erster Gast in meinem neuen Zimmer. Ich mache uns schnell Tee, ja. Ich bin gleich wieder zurück.“ „Bin ich hier bei ‚Versteckter Kamera‘ ?“ dachte ich und schaute mich um. Das Zimmer war ziemlich klein, höchstens 6 m X 6 m. In der Mitte stand ein niedriger Tisch mit einigen Sitzkissen. In einer Ecke stand eine Truhe und darauf lag eine zusammengerollte Matratze. Ein neuer Mauerdurchbruch führte direkt in die Küche. Dann kam Claudia auch schon mit dem Tee. „Wie gefällt dir mein neues Domizil? Ist es nicht schön geworden? Und es ist so praktisch, durch den Durchbruch zur Küche kann ich den ganzen Tag hier bleiben.“ - Während Julia ihren Tee trank, hatte Herr Weber das Gas aufgedreht. Sie konnte ja nicht ahnen, das ein Beruhigungsmittel im Tee war und Herr Webers Firma: Müller Immobilien, der Bruderschaft gehörte und die Bruderschaft schon alle Mitarbeiter infiltriert hatten. - Ich entspannte mich und frug: „ Heißen sie jetzt Fatima, Frau Weber?“ „Ja, meine Liebe ich bin heute konvertiert und zur Belohnung haben Frank und Roger mir dieses schöne Zimmer hergerichtet.“ Fatima erzählte mir von ihrer Wandlung zur Muslimah und wie glücklich sie sei. Ich lauschte interessiert ihrer Erzählung, während ich mich immer mehr entspannte. Der anfängliche Schrecken war verschwunden und machte einer großen Affinität zu ihr Platz. Dann klopfte es und Roger bat mich zu kommen. Wir Frauen erhoben uns, umarmten einander und ich küsste Fatimas Hand und hielt sie leicht verbeugend an meine Stirn, als hätte ich mich schon immer so verabschiedet. Er sagte nur, als ich das Zimmer verlassen hatte: „Komm mit!“ Schnell schnappte ich mir meine Utensilien und lief hinter ihm her. Ich versuchte zuerst ihn einzuholen, empfand es aber bald als normal drei Schritte hinter ihm zu bleiben. So hatte ich einen wunderbaren Blick auf seinen verlängerten Rücken und während ich ihm verträumt folgte, vergaß ich, darauf zu achten wohin wir gingen. Im Bus wollte ich ein Gespräch mit ihm führen, doch er ignorierte meine Fragen und sagte: „ Wir treffen uns mit meinen Freunden in unserer Madrasa. Ich wünsche, das du die Jungen nicht beachtest. Du gehst mit den Mädchen, die können dir dann alles zeigen und jetzt schweig!“,sagte er schroff zu mir. Und ich tat sonderbarer Weise, wie mir befohlen. Dort angekommen, zogen wir die Schuh aus und betraten die Madrasa. Roger wurde von seinen Freunden traditionell begrüßt, mich beachteten sie gar nicht. „Warte hier, bis dich eines der Mädchen abholt!“,befahl er mir und ließ mich einfach in der Empfangshalle stehen. „Was ist bloß mit mir los? Warum gefällt es mir, wie er mich behandelt. Ich sage den Jungs normalerweise was abgeht! Ach! Er ist ja so süß, mir wird ganz wuschig, wenn ich nur an ihn denke!“. Dann betraten zwei Hijab-Mädchen die Halle und nach ausführlicher Begrüßung, folgte ich ihnen zum abgeschirmten Frauenblock. Schnell befreundete ich mich mit den Frauen und probierte muslimische Kleidung aus. Sie schenkten ihr einen langen, voluminösen grauen Rock, einen schulter langen Hijaab und gaben mir einen deutschen Koran. Schon um 20:00 meldete sich Roger, um mich wieder nach Hause zu bringen. Ich musste ärgerlicher Weise in der Empfangshalle noch über eine halbe Stunde auf ihn warten. Doch als er endlich kam, war mein Ärger sofort verflogen, als ich ihn sah. „Du siehst richtig sittsam in diesen neuen Kleidern aus. Es gefällt mir sehr.“ Ich wurde rot und fragte: „Möchtest du, dass ich es immer trage?“ „Das wäre schön, aber es würde zu viel Aufsehen erregen. Lass es erst mal unser Geheimnis bleiben. Ich möchte, dass niemand von dem heutigen Tag etwas erfährt. Niemand hörst du! Auch Hanna nicht! Geh dich jetzt umziehen, ich möchte dich so zu dir nach Hause bringen, wie du warst!“ befahl er mir. Schnell lief ich zurück in den Frauentrakt und war in fünf Minuten wieder bei ihm. „Entschuldige, dass du warten musstest.“ sagte ich ganz devot. „Ich möchte das nächste Mal gefragt werden, bevor du Dummheiten machst, verstanden!“ „Ja, Roger. Wie du möchtest.“ sagte ich und lief schweigend drei Schritte hinter ihm her. Bei mir zu Hause angekommen, sagte er: „Es war ein schöner Abend. Ich werde ihn bald wiederholen. Doch jetzt gehe rein und bleibe zu Hause. Es gefällt mir nicht, wenn du dich draußen herumtreibst. Der Platz der Frau ist im Haus!“ Ich hörte nur ‚schöner Abend‘ und ‚wiederholen‘. Ich nahm seine Hand küsste sie und berührte sie verbeugend mit meiner Stirn. „Ich will alles tun, was du sagst.“,sagte ich voller Hingabe und ging glücklich ins Haus. Als ich meine Wohnung betrat, roch ich schon den Schnaps. Wie immer war die ganze Wohnung von Mutters Zigaretten verqualmt. Schnell machte ich Licht und öffnete alle Fenster. Im Wohnzimmer saß meine Mutter, schaute wieder irgendeinen Mist im TV und hielt in der linken Hand eine Zigarette und in der rechten einen Whisky. Seit Vaters Tod vor zwei Jahren, hatte sie sich aus einer einstmals fröhlichen und attraktiven Frau in ein ungepflegtes Wrack verwandelt. Ich dachte an Rogers Mutter und wie freundlich und sauber es da war. Traurig ging ich in mein Zimmer und las zum ersten mal im Leben den Koran. Es wurde spät, so machte ich mich Bett fertig und las dann weiter. Mit einigen Stellen kam ich gar nicht klar, sie hatten keinen Bezug zu der heutigen Zeit, aber andere Stellen las ich interessiert, sie gaben Antworten auf meine Probleme. So schlief ich ein und träumte meine ersten Schleiertraum.

Seife Teil 3

Hanna:

 

Stunden später betrat der Mann begleitet von Petra den Raum. „Hallo, Hanna! Ich hoffe, es geht dir jetzt etwas besser. Mein Name ist Ibrahim. Ich bin der Imam dieser Moschee und Leiter der Koranschule. Ich habe uns Tee mitgebracht. Meinst du, wir können jetzt reden?“ Ich nickte nur. Petra schenkte mir Tee ein und obwohl sie vollkommen verschleiert war, erkannte ich sie sofort wieder. „Was heute passiert ist, ist eine Schande für meine Gemeinde! Wir werden die Jungen hart bestrafen, dass wird ihnen eine Leere sein. Aber die Demütigung und den Schmerz, den du erlitten hast, kann dir niemand abnehmen. Was gedenkst du zu tun?“ „Ich weiß, ich sollte sie anzeigen. Aber wenn sie die Jungs wirklich nachhaltig bestrafen und sie sich bei mir entschuldigen, will ich von einer Anzeige absehen.“ „Du bist sehr großmütig. Du musst wissen, wenn es offiziell werden würde, muss die ganze Gemeinde darunter leiden. Du kennst die Berichte über uns in der Presse?“ „Ich möchte Journalistin werden und habe mich eingehend mit Marxloh beschäftigt und mir gefällt es überhaupt nicht, wie ihr Migranten in Deutschland behandelt werdet. Ich bin Petra gefolgt, weil ihr Verhalten sich plötzlich so drastisch verändert hat, dass weckte meine journalistische Neugier. Aber dass sie nach Marxloh fährt und ich sie dort tief verschleiert antreffen würde, hätte ich niemals gedacht.“ „Es ist schon spät nachts, ich möchte dich bitten hier zu übernachten. Ich bringe dich dann morgen nach Hause.“ sagte Ibrahim. Irgendetwas in mir wollte sofort nach Hause, doch andererseits wollte ich auch nicht umsonst die Strapazen auf mich genommen haben. Schließlich konnte ich hier mehr über die Menschen erfahren. Vielleicht waren die Kontakte, die ich hier aufbauen konnte, einmal nützlich für meinen zukünftigen Beruf. „Ich möchte, dass Wochenende hier verbringen und dass sie mir alles zeigen. Eine kleine Wiedergutmachung von euch, für meine Schmerzen.“ Ibrahim musste laut lachen und sagte: „Du bist verdammt zäh. Jede andere Frau an deiner Stelle würde so schnell sie könnte verschwinden. Du kannst so lange bleiben, wie du willst. Sei mein Gast. Nur muss ich dich dann bitten, dich für die Dauer deines Aufenthalts hier dich zu verschleiern.“ „In Ordnung, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Kann ich etwas zu essen bekommen, ich sterbe vor Hunger?“,bat sie. „Kalipha wird sich jetzt um dich kümmern. Ich möchte mich jetzt zu Bett begeben. Gute Nacht, Hanna.“ Dann ging er. „Um Gottes Willen! Ich muss unbedingt meine Mutter und Julia anrufen.“,sagte ich. „Ich habe sie schon längst informiert. Hier, dein Handy. Es hat den Angriff auf dich gut überstanden.“,sagte Kalipha, Petra. „Danke, Petra oder wie heißt du nun?“ „Petra! Kalipha wird mein Name nach meinem Übertritt zum Islam sein, wenn ich die Shahada gesprochen habe. Lasse dich nicht von meinem Niqab verwirren. Ich trage ihn zum ersten Mal und nur zu Trainingszwecken. Du musst wissen, dass ich meine Wochenenden hier in der Madrasa verbringe, um mich dem Studium des Korans zu widmen und die islamische Lebensweise kennen zu lernen. Aber für dich bin ich weiterhin Petra! Nur um eines möchte ich dich bitten: befrage mich nicht in religiösen Dingen, ich möchte nichts Falsches sagen und ich übe mich im Schweigen. Hier erhebe ich meine Stimme nur zum Lobe Allahs. Ich antworte dir ab jetzt nur noch schriftlich.“,sagte Petra. „Madrasa, Niqab und so weiter, was bedeutet das alles?“ frug ich verwirrt. „Am besten ist du isst erst Mal was und legst dich schlafen. Morgen früh, werde ich dir alles erklären.“,schrieb sie auf ein Display und reichte es mir zum Lesen. „Okay, ich bin hungrig und müde. Du hast wohl recht.“ Ich erwachte aus einem tiefen erholsamen Schlaf. Die Schmerzen von meinen Verletzungen waren verschwunden. Ich stand auf, um mich in einem Spiegel zu begutachten. Es war ein Wunder: alle Schwellungen und blauen Flecken waren fort. Dann betrat auch schon Petra mein Zimmer. Sie nahm mich schweigend in den Arm und rieb mit ihrer Stirn an meine Stirn. Da fiel mir ein, dass Petra nicht sprechen wollte. „So, was passiert jetzt mit mir?“ wollte ich wissen. Petra drückte einen Knopf auf ihrem Display und ein zweites schwarzes Gespenst betrat den Raum. Ich wurde ins Bad gebracht, um mich gründlich zu enthaaren. Sie zogen mich aus und rieben mich mit einer nach Oleander duftenden Paste ein, dann konnte ich duschen. Ich sah, wie meine Körperbehaarung den Abfluss hinab floss. Als ich meine Haut berührte durch floss mich mit sanfter Intensität ein wohltuender Schauer. Meine Haut fühlte sich weich und seidig an und verschmitzt lächelnd dachte ich: „Wenn dieser Tag weiter so fantastisch verläuft, könnte ich glatt konvertieren.“ In einem dicken Frottiertuch gewickelt verließ ich später das Bad, um mich von den Frauen ankleiden zu lassen. Sie reichten mir einen schwarzen Schlüpfer, der bis zu den Waden und über den Bauchnabel reichte. Anschließen kam ein Hemd, ebenfalls schwarz, mit langen Ärmeln, welches vom Hals bis über die Hüften reichte. Weiter ging es mit einem schwarzen Kopftuch, welches nur noch das Gesicht von mir übrig ließ. Dann reichten sie mir schwarze blick dichte Socken und Armstulpen, die über die Ärmel des Hemdes gezogen wurden. Die Handschuhe wurden über die Stulpen gezogen, so dass ich bis auf das Gesicht vollkommen schwarz gekleidet war. Das nächste Kleidungsstück war eine Überkopfabaya mit Butterflyärmeln. Damit die Ärmel nicht hoch rutschen, musste ich, die am Ärmel der Abaya befestigten Schlaufen über den jeweiligen Mittelfinger ziehen. Ein Hochrutschen der Ärmel wurde so effektiv verhindert. Petra zeigte mir einen Niqab. Mit einem stillen Nicken zeigte ich ihr, das ich bereit war für den Niqab. Nach wenigen Augenblicken verschwanden meine blaue Augen für immer hinter einem schwarzen Schleier. Dann kam noch der Khimar und ich war fertig. Es wurde mir sehr warm unter all den Klamotten, aber irgendwie war es ein gar nicht so ein befremdendes Gefühl. Im Gegenteil ich fühlte mich eigentlich wohl in der Kleidung. „Oh je! Das fühlt sich fantastisch an. Ich bin doch hoffentlich nicht zur Schleiereule geboren?“ dachte ich. Eigentlich war das ironisch gemeint, aber es klang in mir nach, als wenn es auch so wäre. Ich stellte mich mit den Frauen vor den Spiegel. Ich sah, bis auf die Größenunterschiede, drei sich vollkommen gleichende, schwarze Gespenster und fand das alles total gut und schön und fürchterlich aufregend. Ja, ich fühlte mich irgendwie geborgen und glücklich. Warum? Ich konnte es mir nicht erklären. „Was soll es? Ich werde hier tief verschleiert ein Wochenende unter freundlichen Menschen verbringen.“,dachte ich. Mir wurde ein Display gereicht, auf dem stand: „Bitte benutze dieses Display und versuche zu schweigen.“ So bediente ich zum ersten Mal ein Display, um mit anderen zu kommunizieren. „Vielen Dank für eure Fürsorge. Ich werde mit euch schweigen.“,schrieb ich. Schnell vergaß ich meine Zweifel und teilte mit meinen Schwestern, denn als solche betrachtete ich sie jetzt verwirrender Weise, ein Wochenende lang das Leben einer streng gläubigen Muslimah.

 

- Sie konnte nicht wissen, dass sie permanent, wie alle neuen Frauen, die sich über Nacht in der Madrasa aufhielten, dem Gas ausgesetzt war. Die Dosierung war mit Absicht sehr gering. Denn die schnelle Umwandlung von Anita Müller hatte damals vor einem Jahr für ziemlichen Wirbel gesorgt. Heute ging man viel langsamer und gezielter vor. Eine dauerhafte Berieselung führte auch zum Ziel. -

 

Es war Montagmorgen und Zeit für Petra und mich die Madrasa zu verlassen und zur Schule zu gehen. Die Frauen hatten mein Kleid gereinigt und genäht, aber nach über zwei Tagen in Verschleierung fühlte ich mich darin nackt und ich trug jetzt die gleiche sittsame Kleidung wie Petra. Ich hatte mir sogar wie Petra einen strengen Haarknoten gemacht. Ibrahim sagte: „Wenn ihr wollt, bringe ich euch gern zur Schule.“ Wir nickten und folgten ihm mit drei Schritten Abstand zum Auto. Dort nahmen wir schweigend im Fond Platz. „Wir sind mit unseren Nachforschungen, wegen des Überfalls auf dich schon weit gekommen. Ich hoffe, wir können die Verbrecher zum Wochenende dingfest machen. Wir haben die Zeit mit dir sehr genossen. Wenn du möchtest kannst du nächstes Wochenende wieder bei uns wohnen.“,sagte Ibrahim. Wieder nickte ich nur, ich genoss es zu schweigen. ich fühlte mich ohne Schleier noch etwas unsicher und war froh Petra in meiner Nähe zu haben. Der erging es ebenso. Wir hielten uns zum Trost gegenseitig die nackten Hände. Am Ziel verabschiedeten wir uns respektvoll und schweigend mit einer leichten Verbeugung von Ibrahim und betraten die Schule.

„Mensch, Hanna! Ich hätte dich beinahe nicht erkannt. Ist das ein neuer Modetrend oder gehörst du jetzt zu den Betschwestern?" ,bestürmte Julia mich. Wir umarmten uns und waren froh einander wieder zu haben. „Ich habe dir soviel zu erzählen. Aber halt, Petra geh nicht weg, komm zu mir. Wir sind doch Schwestern!“ „Ich möchte nicht stören und ihr redet mir auch zu viel. Sei mir nicht böse,liebe Schwester, aber ich brauch ein wenig Ruhe.“ sagte Petra. "Bitte, ich sehe dich heute noch, nicht wahr?“ bat ich und Petra nickte. „Was soll das bedeuten: liebe Schwester und so?“ frug Julia. „Mach dir keine Gedanken, es war ein sehr intensives Wochenende.“,sagte ich und erzählte ihr alles, was ich erlebt hatte. „Du warst das ganze Wochenende verschleiert? Das ist unglaublich und du hast mit denen zu Allah gebetet? Warum, um Gottes Willen?“ frug Julia. „Feldstudien und es hat auch Spaß gemacht. Die Leute dort waren richtig nett. Nächstes Wochenende will ich wieder hin. Ich werde mir dann dort die Dreckschweine zur Brust nehmen und du kommst diesmal mit.“,antwortete ich. „Da muss ich erst Roger fragen. Ich weiß nicht, ob er was für uns nächstes Wochenende geplant hat.“,sagte Julia. „Du bist mit ihm zusammen?“ „Ja er ist so süß. Ich glaub, ich habe mich verknallt?“ Es wurde Zeit in die Klassenzimmer zu gehen, denn es war bald Unterrichtsbeginn. In der Pause schrieb Julia Roger und erzählte ihm von Hannas und Petras Erlebnissen in der Madrasa. Roger meinte: „Es ist gut. Gehe ruhig mit deinen Freundinnen zur Madrasa. Ich werde auch da sein.“ Dann ging sie zu mir und sagte mir, sie würde am Wochenende mitkommen. Entspannt sagte ich: „Ich brauche dich, bitte, es ist wirklich wichtig für mich, dich dabei zu haben. Erstens als Zeugin, wenn ich mit den Jungs abrechne und zweitens als Anker für meine unsterbliche Seele. Es hat mir richtiggehend Spaß gemacht, dieses Wochenende als Muslimah und ich weiß nicht warum. Das lässt mir einfach keine Ruhe, ich muss wissen, ob was mit mir nicht stimmt?“, sagte ich. „Wenn du dich einfach von denen fernhältst und einen großen Bogen um Marxloh machst, wäre dein Problem vielleicht gelöst.“ schlug Julia vor. „Was ist das für eine Journalistin, die vor sich selber weg rennt und aus Angst um ihre kleine Seele das Recherchieren aufgibt? Na?“ frug ich mit einem leicht genervten Unterton. „Eine geistig gesunde vielleicht?“,konterte Julia, um gleich in einem ruhigeren Ton zu sagen: „Du hast vielleicht recht. Wir haben die ganze Woche zum Pläne schmieden. Ich glaube wir müssen uns beeilen, wenn wir noch am Unterricht teilnehmen wollen.“

Für mich war es eine seltsame Woche. Die Affinität zwischen mir und Petra wuchs mehr und mehr. Jeden Tag saßen wir für eine Stunde oder so nur zusammen und schwiegen. Wir fühlten uns geborgen und diese Nervosität in uns machte einer tiefen Ruhe Platz. Es war etwas Spirituelles, dass uns verband. Es gab keine rationale Erklärung. Wir konnten einfach nicht ohne einander. Zwischen mir und Julia hat sich etwas Trennendes geschoben. Julia hatte die ganze Woche kaum Zeit für mich. Ich glaubte, sie wäre bei Roger, doch, wie ich später erfuhr, saß sie zu Hause, wie es Roger ihr befohlen hatte.

Seife Teil 4

Ibrahim:

 

Ich betrat meine an der Madrasa und der Moschee angeschlossenen Wohnung. Ein schwarzes Gespenst empfing mich tief gebeugt, nahm meine Jacke entgegen und zog mir vor mir kniend die Hausschuh an. Es war mein Weib Selima, früher hieß sie Anita Müller und war eine erfolgreiche Immobilienhändlerin. Sie war, als sie mir zum ersten Mal begegnete, eine extrem arrogante Schnepfe, die vor Geld förmlich stank. Ich war sehr stolz auf dieses von ihm neu erschaffene Subjekt und erinnerte mich mit Freuden an diese Arbeit.

damals :

Es war vor knapp einem Jahr, als die Bruderschaft mir auf trug Räumlichkeiten für eine Madrasa für Frauen in der Nähe der Moschee an zu mieten. Große Teile der Immobilien in Moschee Nähe wurden von Müller Immobilien betreut oder waren in deren Besitz. Ich kontaktierte diese Firma und nannte mein Interesse an einer Immobilie. Schon am nächsten Tag fuhr ein Porsche bei der Moschee vor und parkte auf den einzigen von der Stadt genehmigten Behinderten-Parkplatz. Eine top- modern durch-gestylte Karrierefrau entstieg ihm. Sie betrat, zum Schrecken aller Anwesenden die Moschee durch den Männereingang ohne sich die Schuhe auszuziehen und rief: „Ich wünsche einen Herrn Arslan zu sprechen!“ Ich beeilte mich, sie rasch aus die Moschee raus zu komplimetieren und sie in meine angrenzende Wohnung zu bitten. „Bitte, nehmen Sie Platz. Darf ich Ihnen einen Tee anbieten? Entschuldigen Sie mich einen Moment, ich habe gleich Zeit für Sie.“ Es ist erst vor kurzem eine Gasanlage in meiner Wohnung installiert worden, die ein Bewusstseins veränderndes Gas ausströmte, um Frauen in gehorsame Dienerinnen umzuwandeln. Für Männer war es vollkommen wirkungslos. Es war das Neueste vom Neusten aus dem ägyptischem Labor der Bruderschaft. Diese arrogante Ziege war das perfekte Testobjekt. Sie war die verwöhnte Erbin eines der größten Immobilienunternehmen Deutschlands, die nichts anderes tat als auf Parties abzuhängen. Allein der Prestigegewinn, wenn ich an das Vermögen dieser Schlampe käme, lohnte jede Anstrengung. So öffnete ich das Ventil und ließ das Gas ins Wohnzimmer strömen. Anita wartete voller Ungeduld im Wohnzimmer, schließlich war sie noch zu einem Tennismatch verabredet. Ich wartete noch fünf Minuten bis ich zu ihr zurück kam, damit das Gas Zeit hatte seine Wirkung voll zu entfalten. „Entschuldigen Sie, aber es waren wichtigere Angelegenheiten, als sich mit Ihnen abzugeben.“ Auf diese Unverschämtheit hin, wollte Anita gerade losbrüllen, als sie sich eines Besseren besann. „Was für ein unglaublich selbstsicherer Mann und so gut aussehend.“,dachte sie.Ich fuhr fort: „ Wir brauchen das angrenzende Wohnhaus.“ „Selbstverständlich, Herr Arslan, es ist mir eine große Ehre mit Ihnen Geschäfte zu machen. Ich werde sofort alles in die Wege leiten. Möchten Sie das Objekt kaufen oder mieten?" ,frug sie. „Jetzt kommt der Moment der Wahrheit, jetzt werden wir wissen, wie gut das Gas funktioniert.“,dachte ich und sagte: „Weder noch meine Liebe. Sie möchten doch sicher die Bruderschaft unterstützen und die Immobilie uns kostenfrei und unbegrenzt überlassen, nicht wahr?“ Anita war vollkommen perplex ob dieser Dreistigkeit und wusste keine Antwort darauf zu geben. Es überfiel sie ein Gefühl der Nutz- und Wertlosigkeit mir gegenüber und hätte mir am liebsten alles geschenkt, nur um etwas Gnade für sich in meinen Augen zu finden und so schwieg sie zum ersten Mal in ihrem Leben aus Respekt vor einem, wie sie wohl glaubte, ihr überlegenen Mann. Ich sah es und sagte: „Hör zu Weib! Ich will dir helfen, ich kann dich zu einem respektablen Weib machen. Möchtest du das?“ „Ich fühle mich so leer und hilflos. Bitte sag mir, was ich tun muss.“,bat sie. „Im Namen Allahs des Gnädigen des Barmherzigen, du bist halb nackt in sein Haus gelaufen, hast dort laut und respektlos herum geschrien. Dein ganzes Leben hast du Allah verhöhnt. Ich glaube, er ist über dich gekommen. Er hat dich zu uns geführt, damit wir dich vor der ewigen Verdammnis retten. Bist du bereit, mir aufs Wort zu gehorchen, so will ich dir helfen. Zuerst sagst du alle Termine ab, dann instruierst du dein Büro die für uns kostenfreie Übernahme der Immobilie in die Wege zu leiten und dann verabschiedest du dich für unbestimmte Zeit.“ befahl ich ihr. „Ein Platz an meinem Tisch steht dir Schlampe nicht zu, knie dich auf den Boden, dass ist der Ort für ein gutes, unterwürfiges Weib. Ab jetzt sprichst du, wenn es verlangt wird. Aus deinem schmutzigen Maul soll bald nur noch das Gebet sprechen. Wenn du etwas mitzuteilen hast, schreib es auf. Achte darauf, dass es wirklich wichtig ist. Ein Weib sollte nicht aufdringlich seinem Herrn gegenüber sein. Ich werde dir einige der Frauen schicken, um dich anständig herzurichten. Du wartest hier!“,befahl ich. Drei Monate später war sie meine Frau und ich deutscher Staatsbürger. Sie überschrieb der Bruderschaft als gemeinnützige Stiftung ihr gesamtes Vermögen. Sie wurde zu einem schwarzen Gespenst. Nie wieder sollte jemand ihr Antlitz sehen. Sie schlief sogar im Schleier. Sie sah sich und wurde auch so behandelt, als Teil des Haushaltes ihres Herrn und nicht mehr als eine Frau. Alles was sie sich noch wünschte war, ihrem Herrn einen Sohn zu schenken. Darum bat sie Allah sechs Mal am Tag in ihren Gebeten. Ich war jetzt eine wichtige Person innerhalb der Bruderschaft und mir kam zusätzlich meine Verschlagenheit zu Gute, denn ich hatte sehr weitreichende Beziehungen und schmierte mit dem Geld meiner Frau,die richtigen Personen. So konnte die Bruderschaft unbeobachtet von der Öffentlichkeit seinen Einfluss immer weiter ausdehnen.

Seife Teil 5

Ibrahim:

 

Dann kam der Freitag. Es war der Freitag vor Pfingsten. Hanna und Julia hatten sich dahingehend geeinigt nur zwei Tage in der Madrasa zu verbringen und Pfingsten zusammen eine Radtour zu machen. Natürlich war alles von mir schon anders geplant. Petra freute sich auf vier Tage in der Madrasa. Mittags war der Unterricht zu Ende und sie wollten sich auf den Weg machen. Als sie das Schulhoftor passierten, hörten sie ein Auto hupen und ich winkte ihnen zu. Überrascht gingen sie zu mir.

„Hallo, Mädchen! Ich dachte mir, ich hol euch von der Schule ab. Der Zwischenfall letzte Woche soll nie wieder geschehen. Also möchtet ihr mit mir fahren.“

„Mit dem Auto durch Marxloh ist allemal besser.“,sagte Julia und stieg vorne ein. Hanna und Petra stiegen in den Fond. Sie waren plötzlich so still, fand Julia. Sie saßen hinten im Wagen hatten die Köpfe leicht nach vorn geneigt und hielten sich die Hände. Ich hatte mich schlau gemacht, wann die Mädchen die Schule verließen und hatte vorne am Beifahrersitz eine Miniaturgasanlage installieren lassen. So hatte ich mit ihnen ein leichtes Spiel, bis wir in der Madrasa ankamen. „Du bist sicher Julia, Hannas Freundin. Willst du auch Journalistin werden?“ Das Gas begann zu wirken, denn sie nickte nur. „Wir duzen uns in der Gemeinde. Nenn mich Ibrahim. Ich möchte, das du dich nach hinten zu den anderen setzt und schweigst. Hast du verstanden?“,befahl ich ihr. Wieder nickte sie, denn ich hatte ihr eine volle Dosis des Gases verpasst und sie kletterte nach hinten. Das Gas hatte mittlerweile auch die Fondpassagiere erfasst. Es saßen drei tief in sich versunkene Frauen zusammen und hielten einander Händchen. Zufrieden konstatierte ich in Gedanken: „In drei Tagen wird die Gemeinde drei neue deutsche Schwestern begrüßen können und später wird jede einen ausländischen Bruder heiraten, der dann die deutsche Staatsbürgerschaft bekäme. So wird der Einfluss meiner Gemeinde wachsen. Sie war jetzt schon nach Köln eine der größten Bruderschaften. Bei der Madrasa angekommen führte ich die Mädchen in das angrenzende Wohnhaus und überließ sie in der Obhut der Niqabi-Schwestern.

„Diese Schlampen werden für einen Tag in das Purdahprogramm gesteckt. Am Sonntag können sie dann in der Moschee die Shahada sprechen. Arbeitet sorgfältig, ich will keine Probleme!“ Dann ging ich.

 

Julia Meyer + Hanna Böhm+ Petra Meiser

 

Zuerst zogen sie Julia aus, enthaarten sie vom Hals abwärts, auch die kleinen Gesichtshärchen entfernten sie und ihre Augenbrauen wurden zu symmetrischen Sicheln gestylt. Dann wuschen sie sie und steckten sie danach in einen schwarzen Schlüpfer, der bis zu den Waden und über den Bauchnabel reichte. Anschließend kam ein Hemd, ebenfalls schwarz, mit langen Ärmeln, welches vom Hals bis über die Hüften reichte. Weiter ging es mit einem schwarzen Kopftuch, welches nur noch das Gesicht von ihr übrig ließ. Dann kamen anschließend schwarze blick dichte Socken und Armstulpen, welche sie über die Ärmel des Hemdes zogen. Schwarze Handschuhe wurden über die Stulpen gezogen, so dass sie bis auf das Gesicht vollkommen schwarz angekleidet war. Das nächste Kleidungsstück war eine Überkopfabaya mit Butterflyärmeln. Damit die Ärmel nicht hoch rutschen, wurden ihr die am Ärmel der Abaya befestigten Schlaufen über den jeweiligen Mittelfinger gezogen. Ein Hochrutschen der Ärmel wurde so effektiv verhindert. Dann wurde noch der Niqab angelegt. Nach wenigen Augenblicken verschwanden Julias blaue Augen für immer hinter einem schwarzen Schleier. Zum Schluss nur noch der Khimar und sie war fertig angekleidet. Während die anderen Mädchen nun hergerichtet wurden, nahm eine der Frauen Julias Arm und führte das fast blinde und leicht betäubte Mädchen in einen anderen Raum. Dort musste sie sich auf ein großes Kissen knien. Das Kissen war speziell für Dauerbelastungen ausgelegt, es war durch eine besondere Füllung noch nach Tagen weich. Gleichzeitig stützte es den Körper so , dass man es nur kniend nutzen konnte und es war auch eine Toilette, die die Notdurft vollkommen geruchlos und automatisch abführte und die Person danach reinigte. Seitlich vom Kissen waren Gurte angebracht, mit denen Julia fixiert wurde, bis sie nur noch den Kopf bewegen konnte. Daraufhin klappte die Frau den Niqab hoch steckte Kopfhörer in Julias Ohren, die keine Geräusche mehr durch ließen und legte ihr eine Nasenbrille an, durch das dann das Gas kontrolliert abgegeben werden konnte. Auf die Augen wurden zwei Displays geklebt, die die permanent abgespielten Koranverse in arabischer Schrift anzeigten . Zum Schluss legte man ihr eine Magensonde, die durch einen aufblasbaren Mund-knebel geführt war, der ihr dann als Letztes angelegt wurde. Julia war jetzt ein blinder, taubstummer und bewegungsloser, schwarzer Konus; bereit zur Umformung in eine gottgefällige, willenlose und sittsame Muslimah. So wurde auch mit den beiden anderen Mädchen verfahren. Ibrahim: Ich wurde informiert, das die Mädchen fertig hergerichtet seien und so startete ich für jede ihr individuelles Programm. Bei Petra reichte schon eine kleine Sequenz, um ihre Umformung fortzuführen, bei Hanna hatte ich mir etwas Besonderes ausgedacht: sie wollte ich nicht nur umformen, sondern auch zu meiner zweiten Frau machen. Nach Abschluss der Behandlung wird sie überglücklich sein, sich mir völlig unterwerfen zu dürfen und mit meiner ersten Frau wird sie einen liebevollen und schwesterlichen Umgang pflegen. Julia musste das gesamte Programm an einem Tag absolvieren, das wird zwar bei ihr zum größten Intelligenzverlust führen, aber dadurch wurde sie auch gefügiger, was das Ziel der Programmierung war. „Schlauer wird sicherlich keine von euch werden, eher etwas dumpfe und brave Bimbos.“ dachte ich, als ich den Startknopf drückte.

 

Julia Meyer:

 

Ich erwachte und es war entsetzlich heiß und stickig. Ich wollte aufstehen, aber ich konnte mich nicht rühren, nicht mal die Hände. Es war stockfinster und totenstill. Ich wollte um Hilfe rufen, aber nicht mal der kleinste Pieps gelang mir. Dann hörte ich eine sehr weit entfernt klingende Stimme, es war mehr ein Hauchen, das ich nicht verstand. Wenn ich stark blinzelte, konnte ich einen ganz feinen, weißen Nebel von rechts nach links vorbei ziehen sehen. Es faszinierte mich so sehr, dass ich ganz vergaß, mich über meine Situation Gedanken zu machen. Ich empfand eine tiefe Freude darin, der Stimme zu lauschen und den Nebel zu beobachten. Ich wusste nicht, dass ich unterschwellig den Koranversen lauschte und sie vor meinen Augen vorüber zogen.

Sie sollten immer lauter und deutlicher werden, bis sie in meinem Bewusstsein allen Raum einnahmen und mein altes ich bis aufs Notwendigste verdrängen würden und am Ende ich als ein glückliches Ding über bleibe.

- So sollte es den anderen auch ergehen. Ein Ziel, dass sie erst nach weiteren Sitzungen erreichen sollten. -

Seife Teil 6

Richard Peterson:

 

„Guten Morgen, liebe Kolleginnen.“, begrüßte ich meine Ma‘s: Ulrike Schneider und Veronika Hochstetter. Ich war der Leiter der Abwehrabteilung ‚Islamischer Terrorismus‘ Richard Peterson. Die Frauen arbeiteten als verdeckte Ermittlerinnen für den Verfassungsschutz im Islamlistenmilieu. Darauf bauend, dass in einer ‚frauenfeindlichen‘ Religionsgemeinschaft, Frauen unterschätzt werden und, dass somit eine gute Tarnung sei, Frauen einzusetzen.

„Frau Schneider, darf ich um ihren Bericht bitten.“

„Nun, wie Sie wissen, sind wir schwerpunktmäßig im sozialen Sektor beschäftigt und da sind nun mal nicht die ergiebigsten Quellen. Alle Bestrebungen unsererseits eine Anstellung bei Müller Immobilien zu bekommen, sind bisher gescheitert. So können wir nur konstatieren, dass die Duisburger Gemeinde wächst, sie wird die anderen NRW-Städte bald abgehängt haben.“

„Gott, diese Scheißpolitiker, warum muss ich mich mit diesem inkompetenten AfD-Proporz, dieser hohlraumversiegelten Schneider, herum ärgern?“,dachte ich und sagte:

„Das ist verdammt mau! Wir brauchen langsam mal Erfolg, haben sie dahingehend irgendeine Idee?“

„Das Problem ist unsere Glaubwürdigkeit, wir kommen nicht darum herum uns tiefer zu integrieren.“,meinte Frau Hochstetter.

„Ich fände es eine Zumutung uns noch tiefer diesen Muhallas unterzuordnen!" protestierte die Schneider.

„Frau Schneider, wir sind hier, um das Grundgesetz gegen seine Feinde zu verteidigen!“,sagte ich und dachte: „Schluck, du dumme Nazischlampe!“ „Machen Sie mir bitte einen konstruktiven Vorschlag, unterschwelliger Rassismus bringt uns hier nicht weiter, Frau Schneider.“,sagte ich.

Die Schneider schluckte, denn sie hatte absolut keine Ahnung. Sie hatte an den richtigen Stellen gut gemeckert, um diese Karriere zu machen. Selten macht man mit Kompetenz in den Verwaltungen Karriere. Sie war so ein Beispiel: von Inkompetenten hoch befördert, bis sie da war, wo sie nichts konnte, außer den anderen dann die Schuld zu geben, AfD-Looser-Mentalität halt.

„Nun,denn! Ich schlage vor wir folgen dem Vorschlag der Frau Hochstetter. Sie müssen ihre Tätigkeiten innerhalb der Gemeinde ausweiten, sprich mehr in den religiösen Dingen aktiv werden, der neben dem sozialen Sektor die einzige Möglichkeit ist einzudringen.“

Die Schneider schon wieder: „Reicht es nicht nach Feierabend mit diesen Kopftüchern herum zu laufen. Wollt ihr mich in eine Burqa stecken?“

„Wenn es sein muss, ja. Sie sind beim Verfassungsschutz, Sie sind eine Agentin, eine Soldatin im Feindesland. Ich muss Ihnen doch nichts über Tarnung erzählen.“

Kleinlaut und rot im Gesicht schwieg sie und die Hochstetter konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen.

„Frau Hochstetter, ihren Vorschlag bitte!“

„Genau wie Sie sagten, dass ist auch mein Ansatz: Infiltration über die Madrasa. Offiziell sind wir beim Finanzamt angestellt. Wir lassen uns für ein Jahr beurlauben und werden Ganztagsmuslime. Zwei Stunden Sozialdienst reichen halt nicht. Wir müssen den ganzen Tag mit ihnen verbringen, ich denke da speziell an die Koranschule. Hier ergeben sich immer Möglichkeiten sich mit den Gemeindemitgliedern auszutauschen und Vertrauen aufzubauen.“

„Sehr schön, Frau Hochstetter, das kann ich bei meinen Vorgesetzten abliefern. Haben Sie dazu noch irgendwelche Vorschläge, Frau Schneider? „Nein, dass klingt ganz vernünftig!“,sagte sie kleinlaut und fluchte innerlich. Frau Hochstetter ergriff wieder das Wort:

„Ich habe mich mit dem dortigen Imam unterhalten. Es ist Ibrahim Arslan, uns bekannt durch seine spektakuläre Heirat mit Anita Müller von den 'Müller Immobilien'. Ich frug ihn ganz unverbindlich nach einer Wohnung in der Nähe und er sagte er sähe da kein Problem, sogar kurzfristig könne er da helfen und verwies mich an Herrn Meiser. Wir wissen, dass der Imam Salafist ist, aber weder in seinen Äußerungen noch Handlungen scheint er irgendwelchen Terrorgruppen an zu gehören.“

„Wenn du wüsstest!“ dachte ich.

 

-Ich gehörte in die wachsende Riege, der frustrierten Könner im öffentlichen Dienst. Die letzte Landtagswahl hat mir den Rest gegeben. Die neue Regierung hatte an allen relevanten Stellen in den Verwaltungen ihre Leute neu postiert und die paar noch, die dem Verfassungsschutz durch ihre Kompetenz von Nutzen waren, abserviert. Ich wollte schon in den vorzeitigen Ruhestand gehen, um mir außerhalb der Parteien und Verwaltungen ein neues Betätigungsfeld zu suchen. Doch da stieß ich auf Ibrahim Arslan. Ich erkannte sofort sein Potenzial. Dieser Mann hatte eine Vision und war hoch-intelligent und das Wichtigste war, er hasste, wie ich Terroristen. Seine religiösen Ambitionen interessierten mich nicht. Ich wusste nur, dieser Mann wird noch mal eine wichtige Rolle spielen und genau das findet ein Agent so spannend. Das in seiner Madrasa nicht alles koscher war, war seit dem Fall Anita Müller für mich klar. Was genau es ist, wollte ich mit meinen Agentinnen heraus finden. Sie waren meine Bauernopfer, für die Hochstetter tat es ihm ein bisschen leid, auf die Schneider sch… ich einen großen Haufen.-

 

„Ich wünsche, dass sie getrennte Wege gehen, das heißt: Sie, Frau Schneider werden sich ab sofort bei Herrn Meiser von den Müller- Immobilien einfinden, eine Wohnung anmieten und sich an allen Moscheeaktivitäten intensiv beteiligen. Während Frau Hochstetter für sie die einzige Verbindung zu uns ist. Nach drei Wochen treffen wir uns wieder, zum Gedankenaustausch. Ich danke Ihnen, meine Damen und einen schönen Tag noch.“

Schnurstracks verließ ich das Konferenzzimmer.

 

Die drei Muslimahs:

 

Petra, Hanna und Julia saßen im Frauentrakt der Madrasa und tranken Tee. Sie trugen jetzt zu ihrem Bedauern nicht mehr die Niqabschleier, sonder trugen jetzt, wie ihre Schwestern hier, so betrachteten die drei nun die Frauen, den türkischen Hijab-Stile. Alle Frauen versicherten ihnen, dass sie am liebsten auch Niqaabis wären, doch würden sie damit außerhalb der Moschee nur Aufsehen erregen und das sei das Letzte, was eine gute Muslimah wolle. Die Zeit wäre noch nicht reif, man müsse sich noch gedulden. Doch die Mädchen waren richtig gut drauf. Der Alltag da draußen war vergessen, ihre Welt war der Frauentrakt. Es war, obwohl viele Frauen anwesend waren, sehr ruhig. Kaum jemand unterhielt sich und wenn, dann nur flüsternd und kurz. Sonst hörte man nur ein Summen vom leisen Rezitieren der Koranverse. Einige, wie unsere drei Mädchen, knieten still auf ihren Kissen und genossen ihren Seelenfrieden. Selbst aus der Küche drang kaum ein Geräusch, obwohl dort gerade die Speisen zubereitet wurden. Die Mädchen hatten vor sich auf einem niedrigen Gestell den heiligen Koran und lasen ihn zusammen.

Dann kam eine Niqaabi zu ihnen und winkte ihnen ihr zu folgen. Als sie den Frauentrakt verließen und die ersten Männer sahen, zogen sie sich ihre Kopftücher tiefer ins Gesicht und hielten den Kopf gesenkt. Man konnte so nur noch von der Seite ihre Nasenspitzen sehen. Endlich erreichten sie die Wohnung des Imam und traten ein.

„Ass-Salaam-Alaikum, ihr Lieben tretet ein und setzt euch.“,sagte der Imam. „Wal-Alaikum-Salaam.“ grüßten die Mädchen kaum hörbar zurück. Die Niqaabi zeigte zu einer Reihe Kissen, direkt neben dem Eingang. Die Mädchen und sie nahmen dort Platz.

Der Imam saß mit drei Halbwüchsigen in den Sesseln und trank Tee. Hanna erkannte sie sofort wieder und quiekte vor Schreck kurz auf. „Ja. Hanna oder darf ich dich Kamila nennen? Wir haben die Lümmel erwischt. Es tut ihnen sehr leid und sie bitten dich um Verzeihung. Die jungen Männer nickten nur, dann tranken sie weiter Tee. „Das war es auch schon, ihr könnt gehen.“ Sie erhoben sich und kehrten zurück in ihren Frauentrakt. Hanna flüsterte: „Habt ihr gehört, wie der Imam mich nannte? Kamila, die Vollkommene, so ein wunderschöner Name!“ Das die Jungen, die sie so schlimm behandelt hatten, mit dem Imam Tee tranken, fand sie vollkommen in Ordnung. Warum lief sie auch halb nackt durch die Straßen? Nein, sie wollte ab heute eine gute Muslimah sein und sich nur noch im Schutz der Männer und ordentlich gekleidet in der Öffentlichkeit zeigen. Dann rief der Muezzin zum Gebet.

Danach kam die Niqaabi und holte Petra ab. In der Eingangshalle wartete ihr Vater und der Imam auf sie. Vater und Tochter umarmten sich. „Hör mal, Kind! Du willst Muslimah werden? Warum hast du mir nichts gesagt?“

„Ich wollte dich nicht verärgern. Du hattest so große Sorgen.“

Ihr Vater sagte: „Wenn du es wirklich willst, werde ich dir nicht im Wege stehen.“,sagte er. Dankbar küsste sie seine Hand und berührte sie mit ihrer Stirn.

„Du darfst jetzt gehen, Amber.“,sagte er und lachte leise. Freudestrahlend ging sie und flüsterte leise: „Ich heiße Amber.“

Schließlich kam die Niqaabi, um Julia zu holen. Sie setzte sich mit Julia in der Eingangshalle auf einen für Frauen reservierten Platz und dort warteten sie. Dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit kam er.

Roger: „Ass-Salaam-Alaikum, Samira, mein Vater und ich haben deine Mutter in die Madrasa gebracht. Dort wird man sich, um sie kümmern. Sie von ihrem Alkoholismus befreien und schon bald wird sie zu uns gehören.“ „Was für ein tüchtiger und fürsorglicher Mann mein liebster Roger doch ist. Er kümmert sich einfach, um alles.“

„ Du, Samira, wohnst zusammen mit deiner Mutter hier, bis du dein Abitur bestanden hast und übst dich mit deiner Mutter in den Pflichten einer guten Muslimah.“

Die Niqaabi und ich standen auf. Ich nahm seine Hand, küsste sie und sprach: „Ich danke dir für meinen neuen Namen und, wie sehr du meiner Mutter hilfst. Ich werde lernen eine gute Muslimah zu werden und vielleicht dir, wenn du es wünschst, eine gute Ehefrau!“,dann berührte ich mit meiner Stirn seine Hand und eilte zurück in den Schutz des Frauentrakts.

Seife Teil 7

Peterson:

 

Es ist Wochenende und Zeit mich mit den Böhms zum Segeln zu treffen. Klaus und ich kennen uns seit unserer Bundeswehrzeit. Er hat heute ein gut gehendes Taxiunternehmen und wir fanden uns über das Segeln immer wieder zusammen. Sie haben zwei Töchter Hanna, achtzehn und Sophia sechzehn Jahre alt. Ich rief Klaus an:„HaIlo! Ich bin im Hafen und bereite das Boot schon mal vor. Weißt du schon, wann ihr kommt?“ "Du, Richard, wir haben da ein Problem mit Hanna. Sie ist Freitag nicht von der Schule nach Hause gekommen. Sie rief am Freitag an und sagte, sie wolle mit Petra die Pfingsttage verbringen. Seitdem hat sie sich nicht mehr gemeldet und wir können sie nicht erreichen. Es scheint, sie hat ihr Handy abgestellt.“ „Nun, das Mädchen wird neunzehn, da hat man schon mal etwas anderes im Sinn! Ich glaube ihr macht euch zu große Sorgen!“ versuchte ich ihn zu beruhigen. „Sorry, Alter. Das denke ich zwar auch, nur kann ich Rita jetzt nicht alleine lassen.“,sagte er. „Allein zu segeln habe ich keine Lust, wenn du willst komme ich vorbei. Vielleicht kann ich ja helfen? Sag ihr, dass ich vorbei komme und wie gut sie doch kochen könne, dann ist sie etwas abgelenkt.“ „Danke, du bist ein echter Freund! Bis später.“ Ich packte alles wieder zusammen und fuhr in mein Büro. Dort angekommen checkte ich Hannas Handynummer, um ihren letzten Standort zu ermitteln. „Heilige Scheiße! Was macht das Kind in der Madrasa vom Arslan?“ Nach dem mein erster Schreck überwunden war, war mir klar, was da passiert. Was immer passiert, wenn Ibrahim Arslan seine Finger im Spiel hatte. Ich schnappte mir das Handy und rief ihn an.: „Hier Peterson, ich brauche dringend eine Auskunft. Ist eine gewisse Hanna Böhm bei euch?“ Ja, sie will morgen zusammen mit einigen anderen Schwestern zum Islam konvertieren.“,sagte er. „Das muss verhindert werden!“,sagte ich. „Was soll ich machen, ich bin Imam und darf sie nicht davon abhalten.“ „Ich bin ein Freund ihrer Eltern und sie machen sich große Sorgen. Hanna soll sie direkt anrufen und ihnen erzählen, was sie vor hat. Dann kann ich das Schlimmste abfangen, wenn ich bei ihnen bin und denken sie daran, wer ich bin und was ich tun kann oder auch nicht! Okay?“ Ich machte mich auf den Weg und als ich bei ihnen war, herrschte dort eine riesige Aufregung. Klaus sagte:„Hanna hat angerufen, sie sagt, sie wäre in einer Madrasa in Marxloh und würde sich auf ihre Konvertierung zur Muslimah morgen vorbereiten. Wir sind morgen eingeladen an ihrer Shahada teilzunehmen.“ „Nun mal langsam! Wir setzen uns und bereden das in Ruhe.“ „Richard, ich will zu meiner Tochter. Ich muss sie da rausholen. Verstehst du das nicht?“ sagte Rita. „Rita, Hanna ist volljährig. Sie kann selbst entscheiden, was sie will. Wir müssen da mit etwas Diplomatie vorgehen. Sonst wird sie schon aus Trotz nicht ansprechbar sein. Denk an deine Jugend, wie du schon fast militant Öko warst.“

„Vielleicht hast du recht? Ich mach uns erst mal einen Kaffee.“ Wir setzten uns und ich beriet sie: „Wenn sie sich dazu entschlossen hat Muslimah zu werden, solltet ihr sie nicht davon abhalten, sondern ihr versichern, dass sie eure geliebte Tochter bleibt. Egal für was sie sich entscheidet. Wichtig für euch ist es, dass sie weiter bei euch wohnen bleibt, um noch etwas Einfluss auf sie ausüben zu können. Ich schlage vor, wir fahren gleich zu ihr und Rita spricht mit ihr in aller Ruhe, ohne sie zu bedrängen. Meinst du, du schaffst das, Rita?“

„Danke, dein klarer Verstand hat mich vor einer riesigen Dummheit bewahrt. Ich war drauf und dran sie mit Gewalt zu entführen. Ich werde mich zusammen reißen.“

„Ich habe beruflich mit der Madrasa zu tun und sie wird von uns überwacht. Ich will sie euch beschreiben: Sie ist salafistisch, aber strikt antiterroristisch aus gerichtet. Sie lehnen unsere Lebensart strikt ab und praktizieren eine sehr strenge Islamausrichtung, an der sie mit missionarischem Eifer an seiner Ausbreitung arbeiten. Dieses wird von unserer Seite, als Bedrohung betrachtet. Hannah wird ihren alten Namen ablegen und sich streng islamisch kleiden. Es wird für euch nicht einfach sein, dem ohne Probleme zu zusehen. Also verhaltet euch besonnen, dann wird ja vielleicht alles gut.“

 

Hannah Böhm - Kamila:

 

„Deine Eltern möchten dich sprechen, Schwester Kamila.“ las ich auf meinem Display. Sie gaben uns kleine Displays mit denen wir untereinander schweigend kommunizieren konnten. So schrieb ich: „Wenn meine Mutter will, darf sie mich hier im Frauentrakt besuchen. Ermahnt sie bitte zu flüstern!

Weinend stand sie vor mir und wir nahmen uns in die Arme, dann setzten wir uns. Sie flüsterte tatsächlich,ich bin so stolz auf dich,Mama, und sagte: „Wie seltsam du aussiehst mit dem strengen Kleid und dem Kopftuch, mein Kind.“,sagte sie.

„Du wirst dich daran gewöhnen müssen, Mama. Für mich beginnt morgen ein neuer Lebensabschnitt. Aber ich merke, wie gefasst du auf all das reagierst. Ich bin wirklich stolz auf dich.“

„Danke, Kind und wie geht es mit dir weiter?“

„Nun, morgen spreche ich die Shahada, mein Glaubensbekenntnis und dann möchte ich, bis ich mein Abitur bestanden habe, hier leben und mich in meinem neuen Glauben üben.“,sagte ich ihr.

„Liebes, ich will deinen Wunsch gerne respektieren. Nur könntest du bitte weiter zu Hause wohnen bleiben, wir vermissen dich so sehr.“ und Tränen kullerten von ihren Wangen.

„Was hälst du davon, du verbringst mit mir heute die Nacht in der Madrasa und feierst morgen mit uns meine Shahada. Ich bleibe an Wochentagen bei euch und verbringe meine Wochenenden hier mit dir oder ohne dich, so wie du es einrichten kannst, in der Madrasa?“

„Du meinst, ich soll an den Wochenden mit dir hier wohnen?“

„Ja, ich mache aus dir auch noch eine gute Muslimah.“

„Das werden wir ja sehen. Gut, ich sage Klaus Bescheid, dass ich heute nacht bei dir bleibe und er mir frische Sachen zum Schlafen bringen soll.“ „Schicke Papa nach Hause, wir haben hier alles. Er braucht dir nichts zu bringen. Es reicht, wenn er uns morgen nach meiner Shahada abholt.“ 

Während Mutter unterwegs war, schrieb die Niqaabi mir. „Du hast das sehr gut gemacht, liebe Schwester. Wir werden die unsterbliche Seele deiner Mutter retten, auch sie wird bald die Freuden unseres Glaubens mit uns teilen. Allah wird dich segnen!"

Als sie zurückkam, sagte ich: „Ich möchte, solange du hier bist, dass du, wie es sich hier als meine Mutter und verheiratete Frau geziemt, dich verschleierst. Komm wir gehen ins Bad.“ Dort wurde sie von mir komplett als Niqaabi eingekleidet und ich bat sie sich auch morgen bei meiner Shahada zu verschleiern. Zu meiner Verwunderung lies sie alles stoisch mit sich geschehen. Dann führte ich sie zu meinem Platz und ich las ihr aus dem Koran vor. Sie lernte sehr schnell, mit Niqaab zu essen, auch alles andere ging ihr leicht von der Hand. Als wir uns zum Abend schlafen legten und ich ihr sagte: „Wir schlafen im Schleier. Morgen früh duschen wir und ziehen frische Kleidung an. So sind wir immer korrekt gekleidet.“, war sie im ersten Moment geschockt, fügte sich dann sich jedoch in ihr Schicksal.

 

Rita Böhm:

 

Endlich erreichten wir die Madrasa. Wir standen wartend in der Eingangshalle, wir wurden vom Imam sehr freundlich empfangen. Er ließ sofort Hanna über unsere Ankunft informieren. Hanna bestellte ihrem Vater liebe Grüße und bat mich sie im Frauentrakt aufzusuchen. Ich sammelte all meine Kräfte, als ich einer vollständig Verschleierten zum Frauentrakt folgen musste. Dort sah ich sie. Sie trug ein weites boden-langes Kleid und ein streng gebundenes Kopftuch, dass ihr weit über die Schulter hing. Ich konnte nur ihre Augen, ihre Nase und ihren Mund erkennen, alles andere verschwand in seidigem Tuch. doch ich wollte ihr nicht vor den Kopf stoßen und lächelte ihr unter Tränen zu. Sie lobte mich für mein Verständnis und mir wurde ganz warm ums Herz und alle Sorgen waren wohl nicht verflogen, aber sie drückten nicht mehr so schlimm. Schnell fanden wir zu einem konstruktiven Gespräch. Am Ende einigten wir uns auf einen Kompromiss. Ich werde heute in der Madrasa übernachten und morgen mit ihr ihre Shahada feiern. Sie hat mich sogar dazu gebracht mich zu verschleiern, wie es sich für eine verheiratete Mutter einer Muslimah gehöre, meinte sie. Ich weiß, wenn ich meiner Tochter entgegen komme, werde ich sie nicht verlieren und ich hatte mich wundersamer weise sehr schnell an den Schleier gewöhnt. Ich betrachtete mein Display in meinen schwarz behandschuhten Händen. Ich saß zusammen mit meiner Tochter Kamila und wir lasen auf den Displays die übersetzten Koranverse, die uns über Kopfhörer im Original rezitiert wurden. Ich fühlte mich tief verbunden mit ihr, es war wunderschön. Als wir uns zu Bett begaben, sagte sie mir, ich solle, wie sie voll bekleidet schlafen, am Morgen würden wir uns dann duschen und wieder neu einkleiden. So wären wir dreiundzwanzig Stunden immer korrekt gekleidet. Das war zuerst sehr befremdlich. Doch bald fiel ich mit meiner Tochter im Arm in einen friedlichen Schlaf.

Seife Teil 8

Klaus Böhm:

 

„Das meine Tochter bei diesen Leuten ist, ist schon schlimm. Jetzt soll Rita über Nacht bleiben, dass macht mich ganz nervös. Ich muss unbedingt mit Richard sprechen, der alte Agent weiß bestimmt etwas mehr über den Verein!“ ,dachte ich. Ich nahm mein Handy und rief ihn an:

„Hi, Richard! Können wir reden? Mir wächst das alles über den Kopf!“

„Gut, dass du anrufst. Ich bin im Büro, komm direkt zu mir. Beim Pförtner nenne nur deinen Namen. Bis später.“

Als ich sein Büro betrat, saß da eine westlich und eine islamisch gekleidete Frau. „Hallo Klaus, darf ich dir meine Mitarbeiterinnen Frau Hochstetter und die Frau mit Kopftuch Frau Schneider vorstellen. Sie sind in der Madrasa im Einsatz.“ „Was geht da vor, weißt du was genaues?“ frug ich.

„Frau Schneider können Sie uns weitergehend aufklären?“ frug Peterson das Kopftuch. „Ich lebe erst seit zwei Tagen in der Madrasa. Wir Frauen kommunizieren über Displays und auch nur das Nötigste, neben den normalen Hausarbeiten verbringen wir den Rest des Tages mit den Gebeten und Koranrezitationen. Am Freitag kam der Imam in Begleitung von drei jungen, höchstens zwanzig-jährigen westlich gekleideten Mädchen in die Madrasa. Sie wurden an eine Niqaabi durch gereicht, die mit ihnen in einen für mich nicht zugänglichen Raum verschwand. Als ich sie am nächsten Morgen wiedersah, trugen sie Hijaab und weite Kleider und sie verhielten sich so, wie alle anderen Frauen.“

Peterson meinte:„Bei den anderen zwei Mädchen könnte es sich um Klassenkameradinnen deiner Tochter handeln. Hast du ein Foto von Hanna dabei?“

Ich gab ihm eins und das Kopftuch erkannte Hanna wieder.

„Bei Allah, das ist das Mädchen!“ rief sie und schien gar nicht bemerkt zu haben, dass sie gerade Allah angerufen hatte.

„Frau Schneider, bitte schildern sie mir ganz genau ihren Tagesablauf, dass ist jetzt besonders wichtig.“

„Ich weiß nicht, was das jetzt soll. Ich kann nur wieder geben, was ich sah.“ „Frau Schneider bitte folgen Sie meinen Anweisungen!“

„Na, gut. Am Morgen kleiden wir Schwestern uns nach dem Duschen frisch ein, weil wir in unseren Kleidern und Kopftüchern schlafen. Wir beginnen den Tag mit dem Morgengebet. Dann bereiten wir für die Männer das Frühstück und bedienen sie. Wenn sie satt sind, bedanken sich die Männer bei uns für unsere Dienste und wir dürfen dann die Reste essen. Danach machen wir sauber und lesen bis zum Mittag still im Heiligen Koran.“

„Gut, Frau Schneider den Rest können wir uns denken. Vielen Dank, Sie können jetzt gehen. Frau Hochstetter wird Sie zurück in ihre Madrasa bringen.“

Leicht pikiert verließ sie das Büro.

„Die Schneider ist eine stramme AfD-Schlampe, hast du darauf geachtet, wie sie sich ausgedrückt hat?“

Ich sagte: „Sie klang, wie eine von den Moslems! Meinst du das?“

„Korrekt! Die Frauen werden irgendwie verändert, als hätten sie einen Weg gefunden sie umzuprogrammieren.“ sagte Richard.

„Verdammt, Rita schläft heute Nacht bei Hanna!“ rief ich.

„Scheiße! Es ist schon spät, wir kommen heute nicht mehr da rein. Die Schneider ist bestimmt noch erreichbar. Ich ruf die Hochstetter an.“ „Veronika, kannst du die Schneider noch erreichen?“

„Sie steht neben mir, Richard.“

„Dann reiche sie mir rüber, okay?“ „Hier Schneider. Ja, bitte.“

„Schneider, Hannas Mutter schläft in der Madrasa. Achten sie auf ihr Wohlergehen. Wir holen die Frauen morgen raus. Haben Sie verstanden?“ „Geht in Ordnung, Chef.“,sagte sie und legte auf. „Alles klar, bis morgen sind die Frauen sicher.“,sagte er. „Ich verstehe gar nichts mehr. Was passiert hier eigentlich, verdammt noch mal!“ fuhr ich aus meiner Haut. „Beruhige dich, ab morgen früh steht die Frau Hochstetter deinen Frauen zur Seite. Sie ist eine Diplompsychologin und meine beste Agentin. Habe einfach mal Vertrauen. Fahr jetzt nach Hause und sei morgen früh pünktlich in der Madrasa.“

„Du hast leicht reden, aber ich fahr jetzt. Dieser Tag hat mir gereicht.“ Ich fuhr mit den schlimmsten Ahnungen nach Hause und machte mir große Sorgen.

 

Schneider wechsle dich:

 

Ich hatte mir, wie mir aufgetragen wurde, einen Termin bei Herrn Weber geben lassen. Er hatte sein Büro im Anbau der Madrasa. Er war eine ausgesprochen kultivierte Erscheinung. Ich war sehr von ihm angetan. Er bat mich einzutreten und Platz zu nehmen.

„Sie möchten eines unserer Appartements mieten gnädige Frau?“

„Ja, ich arbeite beim Finanzamt und wollte mich für ein Jahr beurlauben lassen, um mich dem Islam mehr widmen zu können. Ich suche eine preiswerte Unterkunft.“

„Wir sind eine missionarische Organisation und stellen Ihnen gerne auch kostenlos ein möbliertes Appartement zur Verfügung, um sie in Ihren Bemühungen zum Islam zu finden, zu unterstützen.“

Er stand auf und holte uns Tee. Es wurde eine sehr angenehme und entspannte Unterhaltung. Ich konnte mein Appartement direkt beziehen. Es war einfach, aber liebevoll und gemütlich eingerichtet. Dann ging ich in die Empfangshalle in den kleinen Warteraum für Frauen und wartete auf den Imam. Ich saß da knopp eine halbe Stunde und hing meinen Gedanken nach. Das Gedankengut meiner AfD-Freunde erschien mir so weit entfernt, seit ich diese Leute näher kennen lernte.

„Willkommen, liebe Schwester! Ich reiche dich direkt an Schwester Hassina weiter. Sie wird dir alles zeigen.“ begrüßte mich der Imam. Die Niqaabi gab mir ein Zeichen ihr zu folgen. Sie öffnete mir und ich folgte ihr in die mir vorher verschlossenen gebliebenen Räume. Ich sollte es mir auf einem Kissen gemütlich machen und sie würde zwischenzeitlich Tee holen.

"Wie schlicht und doch liebevoll dieser Raum eingerichtet war." dachte ich mir und lehnte mich gemütlich in die tiefen Kissen. Ich musste eingenickt sein.

"Hallo! Liebe Schwester, ich bringe den Tee. Wach auf!" schüttelte mich Schwester Hassina.

"Habe ich wirklich geschlafen?"

"Trinke deinen Tee, der macht dich wach, Schwester Ulrike und dann will ich dich etwas verwöhnen!", schrieb sie mir.

"Verwöhnen?"

"Nun, trink und dann folge mir ins Bad." Ich trank schnell meinen Tee und folgte ihr. Ich musste mich im Bad ausziehen. Sie rieb mich mit einer duftenden Paste ein und ich durfte nach einigen Minuten duschen. Ich sah, wie meine Körperhaare durch die Rinne abflossen. Meine Haut fühlte sich fantastisch an, so weich und empfindsam. Dann kleidete mich Schwester Hassina an. Sie verwandelte mich in ein schwarzes Gespenst, wie sie selbst. Sie brachte mich in einen Nebenraum und dort kniete ich mich auf ein seltsames Kissen. Dann fixierte sie mich mit Gurten, bis ich mich nicht mehr rühren konnte. Ohrhörer und eine Nasenbrille wurden mir angelegt und sie knebelte mich. Zum Schluß zog sie die dritte Lage des Niqaab über meine Augen und ich sah auf ein Display. Ich kniete auf einem seltsamen Kissen, blind, taub und stumm und festgebunden, aber verspürte nur Neugier und keine Angst. Aus den Ohrhörern klang es leise und vor meinen Augen zog ein weißer dünner Streifen von rechts nach links und dann versank ich in einen schönen Traum, aus dem ich erfrischt erwachte. Wir gingen zurück in das Wohnzimmer, wo wir wieder Tee tranken. Hessina gab mir ein Display auf dem stand:

"Benutze bitte ab jetzt ein Display, wenn du reden möchtest. Aber am besten schweigst du und hörst zu, du musst noch viel lernen. So saßen wir auf unseren Kissen und tranken Tee. Ich genoss die Harmonie und die Stille und fühlte mich in der Gesellschaft von Schwester Hassina sicher und geborgen. All dieser Hass und die Wut und meine verzweifelte Einsamkeit waren verflogen. Ich empfand Liebe und nicht mehr Hass, für die AfD bin ich definitiv verloren. Hassina erhob sich und ich folgte ihr. Wir gingen zu den Gebetsteppichen, knieten uns nieder und beteten. Zu meiner Überraschung und Freude kannte ich die Gebete und dankte Allah für all diese wunderbaren Geschenke und seine Liebe.

Dann brachte mich Hassina zurück zum Büro des Imam. "Willkommen Schwester Aleyna, tritt ein!" sagte der Imam. Ich verbeugte mich und ehrfürchtig küsste ich seine Hand und berührte sie mit meiner Stirn. Er wieß mir ein Kissen neben der Tür zu, um Platz zu nehmen und er setzte sich an seinen Schreibtisch.

"Ich habe wichtigere Dinge zu erledigen, also erzähle kurz, wie es dir geht und was du von uns wünschst?"

"Ich bin so glücklich, so frei von all diesem Hass. Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich sicher und geborgen. Tief verschleiert wie jetzt fühle ich mich freier als jemals zuvor. Alles was ich mir von euch wünsche ist, eine gute Muslimah zu werden."antwortete ich ihm.

Er sagte: "Gut. Sage mir, was du beruflich und privat machst."

"Herr! Ich arbeite beim Finan....." Allah steh mir bei, ich konnte ihn nicht belügen. "Ich arbeite......"

"Du arbeitest für den BND, unter Richard Peterson und du hast einen Amtseid geleistet, dass du darüber schweigst. Wenn du von ganzem Herzen Muslimah werden möchtest, wirst du zu uns überlaufen müssen." Es erschütterte mich in meinen Grundfesten, jahrelanges Loyalitätstraining gegen mein neues Glück kämpften in mir, aber meine Liebe gehört jetzt Allah!

"Ich sage meinem alten Leben ab und diene ohne Vorbehalt der Gemeinde.",sagte ich.

"Dann sei uns willkommen! Du heißt Aleyna, das Kind, du bist jetzt frei von all deinem Schmutz. Spreche nun mit mir deine Shahada. Dann gebe ich dich Ali Meiser zur Frau, dem du eine gehorsame und unterwürfige Ehefrau sein wirst."

Ich sollte hier und jetzt eine Muslimah und Ehefrau von diesem wunderbaren Mann werden. Mein Herz drohte mir zu zersprengen! Ich warf mich zu Boden und rief: "Allah, segne dich für deine Güte, Imam."

Ali mein zukünftiger Mann betrat den Raum. Ich sprach meine Shahada und wurde Ali Meiser zum Weib gegeben. Zehn Minuten später folgte ich meinem Herrn mit drei Schritten Abstand in seine Wohnung, wo er mich bestieg und die Ehe an mir vollzog.

Dann wurde ich seiner Tochter Amber vorgestellt. "Mein liebes Kind, dies ist meine neue Frau Aleyna, sie wird mit dir hier wohnen. Wir setzen uns jetzt zusammen. Es gibt wirklich sehr viel zu besprechen." Er erzählte seiner Tochter alles von mir und ich schämte mich sehr. Da kam sie zu mir und nahm mich in den Arm: "Meine richtige Mutter ist fortgelaufen. Ich werde dich lieben, als wärst du meine richtige Mutter!" Den ganzen Abend hielten wir einander fest. Ich war so glücklich! Mir wurde befohlen, weiter so zu tun als wäre ich eine BND-Agentin und Rassistin. Ich durfte den Niqaab nicht mehr tragen, sondern musste den Hijaab nehmen. Ich war jetzt eine Doppelagentin.

Auf meinem Display kam eine Nachricht: "Liebe Schwester Aleyna, deine Kollegin Frau Hochstetter sucht dich. Sie ist in der Empfangshalle."

Jetzt kommt mein erster Einsatz als Doppelagentin! Mal sehen, was die Schnepfe von mir will? Da stand sie in ihrem kurzen Röckchen und der dünnen Bluse. Wußte sie nicht, wie man sich hier zu kleiden hatte? Schlampe! Reiß dich zusammen! "Hallo! Was gibt es?" "Wir sollen sofort ins Büro kommen. Scheint ein Notfall zu sein." Nachdem ich meinen gefakten Bericht abgeliefert hatte, brachte mich die Hochstetter zurück in die Madrasa. Ich erweckte den Eindruck, als wäre ich darüber verärgert. Hochstetters Handy klingelte. Es war Peterson, er wollte mich sprechen. Mutter und Tochter Böhm seien über Nacht in der Madrasa. Ich solle auf sie aufpassen. Na und ob, ich passe auf, dass sie gute Muslimahs werden! Zum ersten Mal liebe ich meinen Job!

 

Veronika Hochstetter:

 

So die Schneider war wieder in der Madrasa. Irgentwas stimmte mit der Schneider nicht. Ich musste mit Richard sprechen. Ich nahm mein Handy und rief ihn an: "Du, wir müssen noch mal sprechen, ich habe ein ganz mieses Gefühl bei der Sache!"

"Du hast recht, ich bin noch im Büro, komm vorbei!"

"Du solltest mal kürzer treten! Es ist zwanzig Uhr! Wir treffen uns beim Griechen. Ausser Kaffee hast bestimmt noch nichts zu dir genommen." "Was soll ich machen, bei dem Lärm hier? Seit Wochen sind die hier am Umbauen, da kann ich nur am Wochenende und abends konzentriert arbeiten."

"Bis gleich! Beim Griechen.",sagte ich bestimmt. Er hatte recht, zur Zeit ist das Arbeiten eine Qual. Der Baustellenlärm und Dreck in unserer Behörde waren einfach unerträglich. Aber ich war am verhungern und unser Grieche kochte richtig lecker. Wie ich beim Griechen eintraf, saß er schon auf unserem Platz. Es war ein diskreter Eckplatz, dort konnten wir ungestört arbeiten und essen.

"Die Schneider ist dir auch aufgefallen? Ich glaube, die haben sie umgedreht."

"Wie kommst du darauf?", frug er. "Sie machte so einen satten und zufriedenen, ja fast lebendigen Eindruck auf mich.",sagte ich.

"Richtig!" ,sagte er. "Und sie benutzte Moslemphrasen, unsere Islamhasserin."

"Guck, dass du Morgen so früh wie möglich in der Madrasa bist, dass mir ja den Böhmfrauen nichts passiert."

"Mach dir keine Sorgen, ich kümmere mich darum und nun lass uns endlich essen!"

Seife Teil 9

Kamila Böhm:

 

Pfingstsonntag:

Heute ist mein großer Tag. Heute werde ich zum Islam konvertieren. Amber, Samira und ich - Kamila werden von unseren Schwestern eingekleidet. Nur heute dürfen wir den ganzen Tag und die Nacht Niqaabi sein. Aber bald wird der Tag kommen an dem wir Muslimahs für immer das Allah-gefällige Niqaabgewand tragen dürfen, sagte der Imam. Es ist wunderschön. Alles schwarz und teilweise aus Seide mit winzigen, vergoldeten Applikationen. Der Niqaab ist dreilagig und aus grüner Seide. Als wir an gekleidet waren, standen wir drei nebeneinander und betrachteten uns im Spiegel. Wir waren drei absolut identische Gespenster. Einfach wunderschön. Dann zogen wir uns alle drei Niqaab-Lagen über das Gesicht und waren stockblind. Heute soll uns kein Mann erkennen und wir wollen keinen sehen. Wir sprechen in einem Nebenraum der Moschee gedämpft durch unsere Schleier unser Glaubensbekenntnis – kein Mann wird unsere Stimmen erkennen. Wir sind Nichts und Alles und gleich – wir sind Niqaabi! Wir wurden in den Frauensaal geführt. Wir sprachen die Shahada. Es gab ein freudiges, lautes Trillern der Frauen und die Männer riefen drei Mal: „Allahu‘akbar“. Wir zogen uns in den Frauentrakt zurück. Dort wurden wir mit Süßigkeiten verwöhnt. Wir sangen fromme Lieder und beteten.

Mutter kam zu mir. Sie küsste mich und gratulierte mir. Ich hoffe, sie wird auch bald konvertieren.

Sie sagte: „Papa macht sich große Sorgen. Ich weiß, es ist ein ganz besonderer Tag für dich. Aber Papa zu Liebe zieh einen Hijaab an und komm mit nach Hause.“ Auch Hassina kam zu mir und sagte: „Du kannst auch Punkte für das Paradies sammeln, wenn du in Liebe zu deinen Eltern etwas opferst. Denke daran, Allah ist allgegenwärtig!“

Traurig nickte ich. Verabschiedete mich von den Schwestern und ging mit meiner Mutter, um uns umzuziehen. Mutter sagte, als sie ihre alte westliche Kleidung anzog: „Ich verstehe dich mein Kind, auch ich habe mich an die Schleier schnell gewöhnt. Ich fühl mich in diesen Kleidern irgendwie nicht mehr richtig angezogen.“ Hassina hatte mir eine selbst gemachte, beige Seiden-Abaya geschenkt, sie reichte mir bis über die Taille. Ich zog sie über meinen dunkel blauen Hijaab, den ich tief ins Gesicht zog. Wenn ich meine Hände etwas hoch hielt und den Kopf gesenkt hielt, sah man nicht mehr viel von meiner nackten Haut. Es war für mich ein trauriger, aber machbarer Kompromiss. Dann gingen wir zum Eingang, wo Papa auf uns wartete. Ich sah die Freude in seinem Gesicht, als er mich sah und auch düstere Sorge. Ich lief in seine Arme und drückte ihn so fest ich konnte. Dann sagte ich: „Ich liebe dich Papa! Bitte freue dich mit mir und vergesse Äußerlichkeiten wie meine Kleidung, denn deine Tochter ist wirklich sehr glücklich.“

„Kind, ich hatte richtig Angst um dich. Aber jetzt habe ich dich ja wieder.” Als wir am Wagen ankamen, stieg Mutter zu mir nach hinten. Wir schauten uns beide mit einem verschwörerischen Grinsen im Gesicht an. Verwundert schaute Papa durch den Rückspiegel nach uns, sagte aber nichts. Der Arme war ganz schön überfordert und es sollte für ihn noch dicker kommen.

Als wir zu Hause waren, kam uns Sophia entgegen. „Du hast es tatsächlich gemacht, Schwesterherz. Du bist jetzt eine echte Moslimin?“ frug sie mich schon auf halben Wege.

„Das heißt Muslimah, kleine Schwester! Und ja ich bin konvertiert.“ Wir fielen uns in die Arme und begrüßten uns herzlich und gingen dann ins Haus. Sophia und ich zogen uns in unsere Zimmer zurück. Sophia schaute auf meine zwei großen Koffer und frug: „Sind das alles neue Klamotten?“ Ich nickte nur. „Jetzt machen wir erst mal eine Moden-schau!“ sagte sie. „Nein, wir machen zuerst meinen Kleiderschrank leer. Du kannst alles haben.“ „Was? Alles? Bist du verrückt?“ „Nimm, ich brauch es nicht mehr!“ Zuerst nahm sie meine Lieblingsjeans und schaute mich fragend an. „Alles deines oder Mülltonne!“ sagte ich. Fünf Minuten später hatte ich einen leer geräumten Schrank und meine Schwester war mit meinen Sachen verschwunden.

Seife Teil 10

Anna – Ayasha Meyer:

 

Gott, geht es mir schlecht! Mir platzt der Kopf! Ich muss mit der Sauferei aufhören! Es ist so heiß hier und so dunkel. Am besten ich stehe auf, mach Licht und die Fenster auf. Verdammt noch mal! Warum kann ich mich nicht bewegen? Egal, ich schlafe einfach weiter.

Stunden später: Wo bin ich? Es ist alles so dunkel hier. Ich kann mich immer noch nicht bewegen. Aber ich fühl mich ganz behaglich. Wie in einem warmen, schützenden Kokon. Wann ich wohl das letzte mal was getrunken habe? Oh! Ich sehe am Horizont einen dünnen weißen Streifen, wie schön! Jetzt höre ich ein Summen, nein, es ist ganz leiser Gesang. Alles ist so schön, so ruhig und friedlich. Ich möchte hier für immer bleiben.

 

- Was Anna Meyer nicht wusste, sie steckte im Purdah, sie war komplett autark. Essen und trinken wurde über Sonden ihr zugeführt und mit dem Spezialkissen entsorgt, das gleichzeitig in Intervallen ihren Körper massierte, um eine ordentliche Durchblutung ihres Körpers sicher zu stellen. Sie war von allen äußeren Reizen isoliert. Ziel war es, ihren vom Alkohol vergifteten Körper zu heilen und ihre Persönlichkeit komplett zu verändern. Es sollten große Teile ihrer Erinnerung gelöscht und durch künstliche Erinnerungen ersetzt werden. Am Ende wollte man eine perfekte, westliche Konvertitin. Ihre DNA sollte der Forschung als Muster für programmgesteuerte Konvertierung dienen, die durch Nanobots, wie ein Virus auf andere Frauen übertragbar wärer. Parallel dazu wurde in den ägyptischen Labors auch an eine Version für Männer gearbeitet. Sollten sie jemals Erfolg haben, war das Schicksal der nicht muslimischen Welt besiegelt. -

 

Anna Meyer saß in ihrem Kokon und war glücklich. Vieles hatte sie einfach vergessen. Sie war keine Alkoholikerin mehr, sie wusste nicht mal mehr, dass sie alkoholabhängig war. Sie interessierte sich nur für die vorbei laufenden Schriften. Der weiße Streifen war arabische Schrift, die von rechts nach links wanderte, während gleichzeitig leise die dazugehörenden Koranverse rezitiert wurden. Sechsmal am Tag wurden sie durch Gebete unterbrochen. Nach und nach verschwand die Erinnerung an ihren verstorbenen Mann und sie bekam eine künstliche Erinnerung an ihre Konvertierung und an ein Leben als Niqaabi. Ihr Name war Ayasha und sie sollte nach Ägypten reisen und einen ägyptischen Wissenschaftler heiraten und so sickerte alles Wissen einer Niqaabi in ihren Verstand und die westliche Anna Meyer verschwand für immer.

PEACE by Vulcan

The plan of their project was: the integration of different religions into German society. She was a student who had committed to the German - Arab Peace League to participate in their study during her semester break. First, she needed the money and second, it supports her in her studies. It was her job to spend six weeks with Niqaabiwomen.

"We want to help you! With your permission, we want to show you the way to the true faith, dear sister! "Anita could read it on a big display infront of them. "Fine," she said. "But it would be nice if we could talk properly and not writing on a big screen hanging on the wall." "Sister, we're always reachable with your smartphone and we decide who we want to talk to. So smartphones give us more intimacy, because no one can hear what we are discussing and also our discretion is guaranteed at all times.“ Anita nodded confused and thought. "If you are in Rome behaving like a Roman?" "Well, I hope sisters is probably the right address?",she typed. "What do you want to show me?" "Stay with us for six weeks and share with us our way of life. First we have to take care of your outfit. So come on, let's go to the bathroom." There Anita had to undress and one of the sisters brought her new clothes and helped her to dress properly. She handed her black panties that reached to the calves and over the navel. Then came a shirt, also black, with long sleeves that reached from the neck to the hips. It went on with a black bandana, which left only the face of Anita. She then handed Anita black opaque socks, which she pulled over the sleeves of her shirt. The gloves were pulled over the gauntlets, so that Anita was dressed completely black except for the face. The next item of clothing was an overhead abaya with butterfly sleeves. So that the sleeves do not slip up, Anita had to pull the straps attached to the abaya sleeve over her middle finger. A slipping up of the sleeves was effectively prevented. Eventually, she put on the three-ply niqab. The first layer was a transparent cloth that fell over her face. Then followed the second, which released a narrow slit for the eyes. The third cloth was almost opaque. Below, she could only vaguely recognize her surroundings. "Well, just the Khimar and we're done," she said. As she looked into the large wall mirror, she saw two black ghosts resembling the size. Then she was led back to the others. There she was joyfully greeted with loud knocks on the tabletop. "Sit down with us and let us drink tea. "Anita read. When she sat down, two layers of her niqab were pulled over her head. Although everything was dipped in a milky gray through the first, remaining layer, but she could see everything well. "If are only women in our rooms, one layer is enough. In other rooms, which can be also entered by our men, so we always take the second layer. In the presence of strange men and outside the house, you pull the third layer over your face. You will see, the veil also has its charms. But now we'll show you how to eat and drink with Niqaab." With practice, Anita quickly got the hang of it. "Here I am sitting in deep veiled silence with women who call me 'sister', whom I can not see, whose names I do not know, and but I can already distinguish them by their movements and their gestures. So she wrote: "To my left sits sister ‚wisdom‘ in the middle sister 'carefullness' and next to her sister 'restraint'. Tell me what kind of sister am I?" Sister Wisdom wrote:" You are touching our hearts, we have never been so sweetly named. We call you sister,love'." Anita felt strangely secure in her company. With tea and biscuits there was a lively but silent exchange of ideas between them. Anita asked sister 'wisdom' how long she was already covering up. She said, "Three months ago, I converted to Islam and have been wearing the niqab ever since. Today I would feel naked, when unveiled." „What did you do before your conversion?" "I was a prosecutor." That surprised her very much. A former prosecutor, who now sat in front of her as a deeply veiled Muslimah, it was already a house number in itself. But then her curiosity gained: "How could you change your life so drastically in such a short span of time?" "With a sleep mask, I gained the knowledge of Islam and the knowledge of a believing Muslimah. Allah, be praised! You must know that this is a learning mask that teaches you In the Koran reading and in the prayers. You can test it, if you want." „Sorry, I do not want to be manipulated by a machine!" "Nonsense, it's only for knowledge transfer. You still decide for yourself what you want. Through the mask you will only find faster access to the matter and can better form an opinion.",she lied. Curious, Anita wanted to know: "What exactly happens to me when I use the mask?" "You put it on and it emanates a fine gas mixture that helps you to calm down and earphones will be transmitted to you the Koran verses. You can take it off anytime. Just do a five minute test and you'll see how harmless it is." "Okay, I'll try it.“ Wisdom took the niqab from Anitas face and Carefullness put earphone and mask on her. It immediately emanated a fragrant gas and a gentle voice recited Koran verses that appeared on the glasses inside. Quickly she got calm and relaxed and listened to the verses. She was perfectly shielded from her environment. "The five minutes are up. How did you like it?"asked wisdom. Somewhat startled by the jerky end, Love answered, "It was really nice. It is true, I quickly found the rhythm. It is really just a very efficient learning aid." She did not realize how the time went by and she even forgot that she was veiled. She felt light and relaxed. Then came the prayer hour and one sister wrote: "We want to pray now. Join us in prayer. You only need to be with us. Only your intentions are what counts." Anita got up with the women and followed them to the bathroom, where she was instructed in the ritual ablutions. Back in the living room, they showed her her prayer rug, on which she should kneel down. Then the prayer sounded softly from a loudspeaker. While Anita tried to pray with the women, she felt a deep attachment to these women, the typical subliminal competitiveness was gone. Somehow, Anita always looked at them more as her sisters and she guessed why these women were so veiled. After the prayer, Sister 'Carefullness' said, „Sister ‚love', we're having dinner, then we'll read the Koran and then we'll go to bed." Together they prepared their dinner. After the meal, they cleared the table, washed the dishes and cleaned the kitchen. There Anita learned to work with thick rubber gloves over her normal black gloves. In the living room they sat together and listened to the suras, who appeared simultaneously on the monitor. "It's late.",wrote 'Restraint'. "We should pray now and then go to bed." Wisdom replied, "As always you are right, dear sister. After the prayer 'Love' I‘ll show your room. In the hallway you will find the bathroom and the toilets we share." They entered the room. It was simple but lovingly decorated. Again, on the wall hung, a large monitor. 'Wisdom' wrote: "We are sleeping in disguise. But you have to decide that yourself. You will find everything you need in the wardrobe. Here is also a learning mask, decide if you want to use it or not. It was very nice to spend the afternoon with you and now sleep well, love 'until tomorrow morning." "I wish you a good night too,' wisdom ', sleep well!" ‘Love‘ wrote back'. Then she was alone. She sat down on the bed and thought: "What a day. In what a strange world she had advised."

 

A month before:

Anita Müller sat with some classmates in the cafeteria. "In one month we have semester break and I still do not have a summer job." Anita complained. "Have you ever tried charitable associations?" Asked Franziska, one of her friends. "There you have to bring your own money, no thanks!" "I did not mean aid organizations, but more political interest groups. If you want, I'll explain it to you, but not here." "Okay, let's go!" Anita said, getting up and grabbing her bag. The warm weather invited for a walk. So they went to the nearby park and sat down on a bench. Franzika said: "You know that I am involved in various political organizations. I heard from a Syrian friend, In the German - Arab Peace League, students are being searched for an integration project for six weeks. I know, they pay well. But it is not clear what political ambitions they are pursuing . They do not care about transparency. They seem more like an islamic orthodox part. If they should invite you to a job interview, pay attention to your clothing. They expect well-dressed applicants." "Veiled?" Anita asked. "Do not be silly, do not wear decollete and miniskirts. If you are interested, then I'll make you a connection." "Yes, please! I urgently need money!"

The next morning, her smartphone reported a call from a certain Abdul bin Almusa to her. "Anja Müller on the phone." "Good morning Ms. Müller, I'm from the German - Arab Peace League. I hear, you are interested in one of our projects?" "That was fast. I am a student and looking for a paid vacation job." "Very nice, I would like to ask you to come to our office today, a later date would otherwise be possible in a month. As you may know, we soon have Ramadan, and as a religiously oriented association, we will be resting a variety of our activities. I have an appointment for you today at around 4:00 pm. "Anita's head whirled - Ramadan appearing religiously at once? Anyway, she needed the job. "I would be delighted to meet you at 16:00 today." He gave her the address. Today, the university had to do without her. She started preparing for the interview. On time at 15:50 she answered the reception. "I have an appointment with Mr. Almusa. My name is Anita Müller." "I am very glad to announce you Ms. Müller. Here just comes a message regarding you. It means: Dear Ms. Müller, I am so sorry, but I had to leave in a very urgent matter. If you want to wait for me, go to my office, they will take care for you until I get back. "Well, that don‘t starts off well!" She thought, but she said, "Please, where do I find the office of Mr. Almusa?" "Oh, you want to wait for him. Then please take a seat there. The office sends someone down to pick you up. There she was sitting for half an hour, then a woman dressed in strict Islamic clothes appeared. She stood in front of the reception without a word. "Ms. Müller, please follow the lady, she will escort you to Mr. Almusa's office.“ Arriving at the office, they asked her to sit down in a small windowless room. They brought her tea and some pastries and asked for her application documents. Then they left her alone.

In another room, Almusa and several other gentlemen watched the waiting Anita. "A pretty specimen, intelligent, from a broken home and strong-willed. How long does she have to wait? If she holds out until 6:00 pm, we'll take her. " Now she waited almost for an hour and a half in this hole. She had just decided to leave when the door opened and a hurried-looking man stormed in. "Dear Ms. Müller, please forgive me! How can I ever make amends! I'm heartbroken!" "That depends on very much what salary, we will agree," she replied mischievously. "Touche! I think we have made a big hit with you. We offer you 4000.- € for six weeks." "I thought about a three-week job," she replied. "I'm sorry, the duration of the project is six weeks. Choose it or not?" "Six weeks then the holidays are over, on the other side 4000,- €, who pays so much?" she thought. "Agreed, where do I sign." Come with us and talk with the project leader Mesut Özil." "The soccerstar?" Of course not, our Mesut Özil looks much better," he said and laugh. Then they entered a generously furnished office. „Mesut, I would like to introduce you to Ms. Anita Müller, Ms. Müller our Imam Mesut Özil and at the same time one of our best project leaders.“ „Very pleased, I will not shake hands with you, not out of rudeness, but out of respect. Judging by your facial expression, I confused you a bit. And we are right in the middle of the project. It is about making cultural differences public in order to clear up misunderstandings. For example: A muslim man does not shake hands with a woman out of courtesy and respect, not as it is often assumed as discrimination against women. We'll create a personality profile of you today and a new one after completing the project in six weeks. We hope for a useful result." „And what would exactly will be my job?“ Presence and unbiased participation. You live together with niqaabis in a madrasa.There you must submit to the customs and clothing regulations. But do not worry you will not be hurt or tortured.“ „I am supposed to live like a Muslim? Did I understand that correctly?" "Exactly!" "Living six weeks in a completely alien, archaic culture I do not understand the reason?" "We try to influence you in our interests to inspire you for this completely alien life. You should help us to find cure for hatred of Islam. We are the German Arab League of Peace, our motives are honorable." "So it could happen that you make me a Muslim?" "Nonsense if then you come along to one. On the other hand, if you would be a devout Muslimah, I would immediately propose to you," he laughed. Anita giggled a little sheepishly, she did not want to show how much she liked Özil. Then they sat down and issued an employment contract. They said goodbye. Anita will be sent a copy of the contract with a letter naming the location, date and time of the project.

 

Now:

Oddly enough, she did not feel that she was so strangely veiled anymore. Somehow it started to be fun. It was only 8:00 pm and she was not tired at all. Bored, she leafed through the Qur'an she found on the konsole next to her bed with the learning mask. She remembered the soothing effect of the sleep mask, she took it undecided in her hand and then she took off her niqab to put the mask on. Immediately she stepped into action and a comforting feeling spread in her. Again, the verses of the Koran appeared, recited by a soft voice in her earphones. She fell into a sleep-like state. So she learned that night, memorizing the first suras and prayers. Without realizing it, she was simultaneously programmed for Salafist values. At some point during the night she woke up. She got rid of the mask, went to the bathroom to wash and brush her teeth. As if it was natural, she put on the Niqaab again and lay down in bed, full of disguise, to sleep. It seemed normal to her, as if she had always done so. Early in the morning, the monitor woke her up to ask her gently to pray. Refreshed from a restful sleep, she got up and knelt on the prayer rug for morning prayer. Then she got fresh clothes out of the closet and made her way to the bathroom, which was just leaving by ‚Restraint‘. Silently they hugged and rubbed their veiled heads together to greet each other. Unconsciously, she behaved as if she realy were a niqaabi. 'Love' undressed and showered extensively. Then she took the fresh clothes and dressed carefully. In the kitchen she met the other women. After a long but quiet greeting, they had breakfast and ate in silence. Again they cleared the table, washed the dishes and cleaned the kitchen clean, to meet then in the sitting room to a small silent morning chat. "Well, how was your first night in our Madrasa?"‘wisdom' asked 'love'. "First I tried the mask and then I slept completely veiled. The mask is fantastic. This morning I knew intuitively how to pray. I think I like it with you, "she wrote. "I've not spoken a word since I've been with you, and I did not even care." With a unseen smile on her face 'restraint' answered : "We love you sister, love," welcome!" And greetings of 'wisdom' and 'care' followed. Anita thought, her tears of emotion running down her cheeks, "How nice is it to be so loved. Here I am called 'love', here I feel so secure." "Please teach me your faith, so that I may be like you." "If you want to believe with all your heart, you don‘t need us. We want to pray now. If you want, you can wear the mask until noon. The prayer with her new sisters was now much more intense. Then she retreated to a comfortable corner with the mask. Quickly she was in harmony with the mask. The voice was particularly gentle and resonant through the headphones, not at all unpleasant. While she was in a trance, after a while the Kuran verses became quieter and only sounded like a nice background music. Then a Niqabi woman appeared. "Salam a leikum, 'love'. Well, I want you to sit back, take a deep breath and relax." Anita did as she was told and was surprised to feel the tension leave her body for a moment she exhaled. "Mmmm," said Anita. "It really works." "Do it again," the niqabi said. "Breathe in and exhale all your stress and tension." Next time, it got even better, Anita felt like she was floating. "Very good," the niqabi said. "You reach a state of mind that is perfect for learning. In fact, you are very fortunate to get this experiences." "Yes, it is very fortunate to get this experiences."Anita thought. "Alright, now we come to the most important part of your education," the niqabi said. "You need to understand exactly why this theme is so important to your life." To help you with this, I'll show you a computer simulation of someone who has chosen a different way to gain that understanding, and as you learn to see things from their point of view, you'll better understand the idea behind them. "I think that makes sense, Anita thought. Actually, the idea seemed a bit strange, but she didn‘t matter. She certainly did not want giving up the beautiful Koran verses that sounded softly in the background or left her comfortable place. On the computer screen it appeared a slim, busty young blond woman. She was standing in a kitchen. She looked strangely familiar to Anita, though she was not sure why. Surely none of her friends would style their hair in this obviously sexy way or wear such an outfit. The woman had a ruffled pink apron around her waist, over a very short skirt. Her long, slender legs were wearing very high-heeled pink pumps. The girl also had a white silk blouse with several open buttons under which a Wonderbra had to be, considering how her large, partially exposed breasts showed out. The girl wore a delicately pink lipstick, coated with so much lip gloss that her lips seemed incredibly wet. Anita was shocked. She felt loathing at this woman who presented herself to her so naked. „ Hello! I am here to divide the joys of my home with you ', said the woman with a soft, breathed voice. „ I love it totally! ' The voice was sexy and giggling, like a silly cheerleader. Anita wanted to say something else, however, she was caught up suddenly again by this quiet, relaxed feeling. What did she wanted to say? Whatever... She felt so good. "Now it works like a language lab," said the niqabi, "she will say something and you will repeat it. And remember, the idea is to see things from her point of view. " "I could never see things like her," Anita protested. "I mean, look at her." "Anita, she's a woman, just like you. Do not you think you should have compassion for other women?" It was a strange argument, but Anita could not deny that she wanted to support other women. "Yes," she said. "Okay, just try your best." "Okay," Anita said. "The girl on the screen has such beautiful blue eyes, or Anita?They are pretty, just like yours." "Yes," Anita said. They were really pretty ... just like hers. "I love my home," the girl said in her sweet, sexy voice, "Come on, Anita," the niqabi said, "Um ... okay." She can give it a try. "I love my home." "Come on, Anita, you can do better," said the niqabi. "See things like her ... say it the way she does. Feel it in you. "I love my home," Anita said. That was better, she thought, this time she could feel a little giggle in her voice. This was certainly a stupid practice. "I need my home," said the girl, "I need my home!" repeated Anita. Okay, that was not that hard. "I need my home to pamper my husband!"said the girl. "What? Wait!" Anita thought. In the background, Anita heard the niqabi saying, "Anita, 'love', you do not have to believe what she says, you just have to understand where she's from, put her in her place, you can, now relax and say it." "I need my home to pamper my husband!" The girl repeated, "Okay ... I need my home to pamper my husband!" Anita replied. Yes, now she could see it. To reconcile a man. Why not? "I need my home because I'm just a woman," she said. "What?Alright, that's crazy."Anita said. "I'm getting out." The Koran verses in Anita's ears grew louder. "Relax, Anita," cooed the niqaabi. "There is nothing wrong with that we do here. You are learning something new. That's okay, right? Now relax, relax, relax." Uh ... Anita had to think. Something was wrong. She had to concentrate, but relax, relax, relax, she could not seem ... to relax, to relax, to relax. "It's so hard to think," said the woman on the screen, "I'm just a woman and it's hard for women to think." "It's so hard to think," Anita heard herself saying, "Wait, she had to think. But it's so hard for women to think ..." So hard to think, if you're just a stupid woman," the girl said. "So hard to think, if you're just a stupid woman." Anita repeated, she almost chuckled. This whole thing was so stupid ..."I just want to cook and clean and pamper my husband," the girl said. "My husband is so beautiful and strong," said the girl. He makes me feel so soft and feminine and I get very weak in my knees. I can not think when I'm near him. I can only think about him. " Anita felt her mouth open slightly. She could not move her lips well enough to repeat the words aloud, but they were buzzing in her head. The girl had such beautiful blue eyes ... She was just like her. Anita understood what she said. Everything was so right, so true. "I always thought I was smart, but now I know I'm just a woman," she said, "I can only do things that help me serve my husband. I can cook and clean and mend and sew. I wish he would sleep with me ... I need him to sleep with me all the time ... " Anita wished her husband would sleep with her. She was trying to think of something ... what she had been thinking before ... so hard to think if you're just a woman. Wait, no ... I can think for myself.“ Anita said faintly. Then the girl disappeared and the niqabi reappeared. "Did you understand what makes this woman wrong, 'love'? She wants to pamper her husband, what do you mean is that wrong? "Anita said," I do not know, it's so hard to concentrate." "Love, I know you know, what was wrong with the girl?" While the niqabi spoke, Anita listened to the suras in the background and the answer came over her: "The girl was naked! She looked like a hussy! Never a respectable man will take her for a wife! All she said was right. Serving a man who one loves, being a good housewife and being ready for him is good. She does not have to be smart. But she has to cover herself if she wants to be loved by him." "You're on the way, 'love' to earn your new name." Then the Niqabi disappeared and the verses of the Koran were recited louder again. Anita melted away in sheer bliss. Her head was empty and that felt so good. She did not want to burden herself with heavy thoughts. She did not want to be smart. The emptiness in her mind filled with the sounds of the suras until they faded away. Slowly she came back to herself. She tried to remember, but it was only happiness that remained. "Sister, are you awake?" She read on the monitor. She turned and saw 'care' sitting next to her. "Oh, that was so nice," she wrote. "It's time for noon prayer, come on!"wrote 'Care'. A happy Anita followed her and she prayed with devotion with her sisters. Anita hurried after lunch to quickly get back under the mask. The kitchen was clean again and Anita retreated to her corner with the mask. This time she heard Arabic hymns to Allah and His Prophet Mohammed. They touched her heart and she understood every word. Then the Niqabi sister reappeared. "Salam aleikum, sister, love" are you ready for a new lesson? Our sister has learned to, see how beautiful she is in her veils! "Anita saw a deeply veiled woman and immediately recognized the former slut again. But now Anita felt honest, sisterly feelings for her. "Yes, she is beautiful. She deserves a good husband to take good care of her and his future children, "stated Anita. "I want to say what she says and think what she thinks," love said. The girl said: "I think whatever my husband tells me.I believe whatever my husband tells me. I'm so happy, that my husband is always right. Men are so tall and strong and right ... it feels good to be so weak and soft. I love being just a woman." The words echoed in Anita's head and she said,"I think whatever my husband tells me, I believe whatever my husband tells me, I'm so happy that my husband is always right. Men are so tall and strong and right ... it feels good to be so weak and soft. I love being just a woman." „I want to forget old Anita, the bitch. I am 'love', I am the muslim sister of 'wisdom', 'care' and 'restraint'. It feels so good not to think, "said Anita, feeling so good forgetting, forgetting, forgetting, forgetting, forgetting, forgetting.“ Anita thought. No, not just that. I need a good muslim man who makes me feel so soft and secure, I just have to do everything he tells me, I love to do everything he says, I want him to love me, I need him to breed with me, I need him to love myself, Anita thought, my husband, my husband ... " "Have patience, soon your husband will embrace you! Diligently learn the prayers and sura and become a good muslimah, then everything will become good! Forget Anita and become his 'love'. "The Arabian hymns sounded, but this time they praised the modesty, obedience, and modesty of a good Muslimah. 'Love' she sang with fervor. Slowly the songs faded away leaving a happy 'love' behind. She was thoughtlessly happy and eager to surrender to a man and serve and obey him.

Soon she spoke the Shahada and seamlessly integrated into the life of her sisters.Now her name was Ahbik, meaning I love you, and old Anita was only a distant memory. Three weeks later, Ahbik worked on the special food 'care' had taught to her .It was a bit complicated for a stupid woman like her, but since she was only concentrating on domestic work, she was starting to get pretty good. Sometimes she wondered why she spent all her time cooking and sewing. Occasionally, she even seemed to remember her past life a little before wearing the veil. But she always had a hard time thinking ... At that moment, Restraint interrupted her. Here is someone, who wants to see you, Ahbik. He is waiting in the living room." Ahbik accompanied her into the room. "You remember me, don‘t you?“ It was the Imam for whom she had mediated here. 'Restraint' left the room and closed the door behind her. "Hello, Ahbik," he said. He looked at the young, formerly intelligent student who now stood before him as a black, submissive ghost. Ahbik saw the most gorgeous man she had ever seen and felt her heart melt, her knees buckling and her thoughts blurred. "I am glad to see that you are doing so well here and you have become a good Muslimah and housewife. If we are married, you can spoil me every day and cook for me. " It was the happiest day of her life.

FRIEDEN von Vulcan

Der Plan des Projektes lautete: die Integration der verschiedenen Religionen in die deutsche Gesellschaft. Sie war eine Studentin, die sich bei der deutsch – arabischen Friedensliga verpflichtet hatte in den Semesterferien an dieser Studie teilzunehmen. Erstens brauchte sie das Geld und zweitens half es ihr im Studium. Sechs Wochen muss sie mit diesen Frauen verbringen.

„Wir möchten dir helfen! Wenn du es uns erlaubst, wollen wir dir den Weg zum wahren Glauben zeigen, liebe Schwester!“ konnte Anita auf dem großen Display lesen. „Schön,“ sagte sie. „aber es wäre nett, wenn wir uns richtig unterhalten könnten und nicht schriftlich über ein an der Wand hängendes großes Displays.“ „Schwester, du bist durch dein Smartphone immer erreichbar und du bestimmst, mit wem du sprechen möchtest. So ermöglichen uns Smartphones mehr Intimität, denn niemand kann hören, was wir besprechen und auch ist unsere Diskretion jederzeit gewährleistet.“ Anita nickte verwirrt und dachte. „Was soll es ‚bist du in Rom benehme dich wie ein Römer“. „ Nun, Schwestern ist wohl die richtige Anrede.“ tippte sie. „Was möchtet ihr mir zeigen?“ „Du sollst sechs Wochen hier mit uns verbringen und so unser Leben mit uns teilen. Zuerst müssen wir uns mal um dein Outfit kümmern. Also komm, lass uns ins Bad gehen.“ Dort musste Anita sich ausziehen und eine der Schwestern brachte ihr neue Kleidung und half ihr sich richtig zu kleiden. Sie reichte ihr einen schwarzen Schlüpfer, der bis zu den Waden und über den Bauchnabel reichte. Anschließend kam ein Hemd, ebenfalls schwarz, mit langen Ärmeln, welches vom Hals bis über die Hüften reichte. Weiter ging es mit einem schwarzen Kopftuch, welches nur noch das Gesicht von Anita übrig ließ. Sie reichte Anita anschließend schwarze blick dichte Socken und Armstulpen, welche sie über die Ärmel des Hemdes zog. Die Handschuhe wurden über die Stulpen gezogen, so dass Katie bis auf das Gesicht vollkommen schwarz gekleidet war. Das nächste Kleidungsstück war eine Überkopfabaya mit Butterflyärmeln. Damit die Ärmel nicht hoch-rutschen, musste Anita die am Ärmel der Abaya befestigten Schlaufen über den jeweiligen Mittelfinger ziehen. Ein Hochrutschen der Ärmel wurde so effektiv verhindert. Letztendlich legte sie Anita den drei-lagigen Niqab an. Die erste Lage war ein durchsichtiges Tuch, das über ihr Gesicht fiel. Dann folgte die zweite, die einen schmalen Schlitz für die Augen frei ließ. Das dritte Tuch war fast blick dicht. Darunter konnte sie ihre Umgebung nur noch schemenhaft erkennen. „Nun, nur noch den Khimar und wir sind fertig.“ sagte sie. Als sie in den großen Wandspiegel schaute, sah sie zwei, bis auf die Größe gleichende, schwarze Geister. Dann wurde sie zurück zu den anderen geführt. Dort wurde sie mit lautem Klopfen auf die Tischplatte freudig begrüßt. „Setze dich zu uns und lass uns einen Tee trinken.“ las Anita. Als sie saß, zog man ihr zwei Lagen des Niqab über den Kopf. Zwar war durch das erste, verbleibende Tuch alles in ein milchiges Grau getaucht, aber sie konnte alles gut erkennen. „Wenn wir Frauen in unseren Räumen unter uns sind, reicht eine Lage. Die anderen Räume können auch Männer betreten, daher tragen wir da immer die zweite Lage. In Anwesenheit fremder Männer und außerhalb des Hause ziehst du die dritte Schicht über dein Gesicht. Du wirst sehen, der Schleier hat auch seine Reize. Doch jetzt zeigen wir dir, wie du mit Niqab isst und trinkst.“ Mit etwas Übung hatte Anita den Dreh schnell raus. „Hier sitze ich tief verschleiert und stumm mit Frauen, die mich ‚Schwester‘ nennen, zusammen, die ich nicht sehen kann, deren Namen ich nicht kenne und, doch kann ich sie jetzt schon an Hand ihrer Bewegungen und ihren Gesten unterscheiden. So schrieb sie: „Links von mir sitzt Schwester ‚Weisheit‘, in der Mitte Schwester ‚Sorgfalt‘ und neben ihr Schwester ‚Zurückhaltung‘. Sagt mir was für eine Schwester ich bin?“ Schwester ‚Weisheit‘ schrieb: „Du rührst unser Herz, so lieb wurden wir noch nie benannt. Wir nennen dich Schwester ‚Liebe‘.“ Anita fühlte sich in deren Gesellschaft seltsam geborgen. Bei Tee und Gebäck kam es zu einem regen aber stillen Gedankenaustausch zwischen ihnen. Anita fragte Schwester ‚Weisheit‘, wie lange sie sich schon verschleiere. Sie antwotete: „Vor drei Monaten bin ich zum Islam konvertiert und den Niqab trage ich seit dem. Heute würde ich mich unverschleiert nackt fühlen.“ „Was hast du vor deiner Konvertierung gemacht?“ „Ich war Staatsanwältin.“ Das ließ Anita zuerst einmal verstummen. Eine ehemalige Staatsanwältin, die nun als tief verschleierte Muslimin vor ihr saß, war schon eine Hausnummer für sich. Doch dann gewann ihre Neugierde: „Wie hast du in so einer kurzen Zeitspanne dein Leben so drastisch ändern können?“ „Mit einer Schlafmaske erhielt ich das Wissen um den Islam und die Kenntnisse einer gläubigen Muslimin. Allah ,sei gepriesen! Du musst wissen, dass es sich um eine Lernmaske handelt, die dich unterrichtet Im Koran lesen und in den Gebeten. Du kannst sie ja mal testen, wenn du möchtest.“ „Entschuldige, ich möchte nicht von einer Maschine manipuliert werden!“ „Unsinn, sie dient nur der Wissensvermittlung. Du entscheidest immer noch selber, was du willst. Durch die Maske findest du nur schnelleren Zugang zur Materie und kannst dir besser eine Meinung bilden.“ Neugierig geworden wollte Anita wissen: „Was macht die Maske genau?“. „Du legst sie an und es entströmt ein feines Gasgemisch, dass dich zur Ruhe kommen lässt und über Ohrhörer werden dir Koranverse übertragen. Du kannst sie jeder Zeit wieder abnehmen. Mach doch einfach einen fünf Minuten Test, dann wirst du ja sehen, wie harmlos es ist.“ „Okay, ich probiere es.“ Weisheit nahm ihr den Niqab ab und Sorgfalt legte ihr Ohrhörer und Maske an. Es entströmte sofort ein wohlriechendes Gas und eine sanfte Stimme rezitierte Koranverse, die auf den Gläsern innen erschienen. Schnell wurde sie ruhig und entspannt und lauschte gebannt den Versen. Sie war von ihrer Umwelt perfekt abgeschirmt.„Die fünf Minuten sind um. Wie hat es dir gefallen?“ frug ‚Weisheit‘. Etwas erschrocken von dem ruckartigen Ende antwortete ‚Liebe‘: „Es war richtig angenehm. Es stimmt, ich fand schnell den Rhythmus. Es ist wohl wirklich nur eine sehr effiziente Lernhilfe.“ Sie merkte gar nicht wie die Zeit verflog und vergaß sogar, dass sie verschleiert war. Sie fühlte sich leicht und entspannt. Dann kam die Zeit zum Gebet und eine Schwester schrieb: „Wir wollen jetzt beten. Nimm mit uns am Gebet teil. Du brauchst nur bei uns sein. Nur der Wille ist, der zählt.“ Anita erhob sich mit den Frauen und folgte ihnen ins Bad, wo sie in den rituellen Waschungen eingewiesen wurde. Zurück im Wohnzimmer zeigten sie ihr ihren Gebetsteppich, auf dem sie sich nieder knien sollte. Dann ertönte aus einem Lautsprecher leise das Gebet. Während Anita versuchte mit den Frauen zu beten, fühlte sie eine tiefe Verbundenheit zu diesen Frauen, das typische unterschwellige Konkurrenzdenken war verschwunden. Irgendwie sah Anita sie immer mehr als ihre Schwestern an und sie ahnte warum diese Frauen, sich so streng verschleierten. Nach dem Gebet sagte Schwester ‚Sorgfalt‘: „Schwester ‚Liebe‘, wir essen jetzt zu Abend, dann lesen wir noch den Koran und danach gehen wir zu Bett.“ Zusammen bereiteten sie ihr Abendessen vor. Nach dem Essen räumten sie den Tisch ab, spülten das Geschirr und machten die Küche sauber. Hier lernte Anita mit dicken Gummihandschuhen über ihren normalen schwarzen zu arbeiten. Im Wohnzimmer saßen sie dann noch zusammen und lauschten den Suren, die gleichzeitig auf dem Monitor erschienen. „Es ist spät.“ schrieb ‚Zurückhaltung‘. „Wir sollten jetzt beten und dann langsam schlafen gehen.“ ‚Weisheit antwortete: „Du hast wie immer recht liebe Schwester. Nach dem Gebet ‚Liebe‘ zeige ich dir dein Zimmer. Im Flur ist das Bad und die Toiletten, die wir uns teilen.“ Sie betraten das Zimmer. Es war einfach, aber liebevoll eingerichtet. Auch hier hing an der Wand ein großer Monitor. ‚Weisheit‘ schrieb:„Wir schlafen voll verschleiert. Aber das musst du selbst entscheiden. Du findest alles, was du brauchst im Kleiderschrank. Hier ist auch eine Lernmaske, entscheide dich, wie immer du möchtest. Es war sehr schön mit dir den Nachmittag zu verbringen und schlafe gut ‚Liebe‘, bis morgen früh.“ „Ich wünsche auch dir eine gute Nacht, ‚Weisheit‘, schlaf gut!“ schrieb ‚Liebe‘ zurück. Dann war sie allein. Sie setzte sich aufs Bett und dachte: „Was für ein Tag. In welch eine seltsame Welt war sie da geraten."

 

Vor einem Monat:

 

Anita Müller saß mit einigen Kommilitoninnen in der Mensa zusammen. „In einem Monat sind Semesterferien und ich habe immer noch keinen Ferienjob.“ klagte Anita. „ Hast du es schon mal bei gemeinnützigen Vereinen versucht?“ fragte Franziska, eine ihrer Freundinnen. „Da musst du ja Geld mitbringen, nein danke!“ „ Ich meinte keine Hilfsorganisationen, sondern mehr politische Interessenvereinigungen. Wenn du willst erkläre ich es dir, aber nicht hier.“ „Okay, dann lass uns gehen!“ sagte Anita, stand auf und packte ihre Tasche. Das schöne Wetter lud zu einem Spaziergang ein. So gingen sie in den nahe gelegenen Park und setzten sich auf eine Bank. Franziska begann: „Du weißt, dass ich mich in verschiedenen, politischen Organisationen engagiere. Ich habe von einem syrischen Freund erfahren, dass bei der deutsch – arabischen Friedensliga Studenten für ein Integrationsprojekt für sechs Wochen gesucht werden. Ich weiß, sie zahlen gut. Aber es ist nicht ganz klar welche politischen Ambitionen sie haben. Sie legen keinen großen Wert auf Transparenz. Sie scheinen eher einem islamisch orthodoxen Flügel an zu gehören. Wenn sie dich zu einem Bewerbungsgespräch einladen sollten, achte auf deine Bekleidung. Sie erwarten sittsam gekleidete Bewerber.“ „Verschleiert?“ frug Anita. „Sei nicht albern, halt keine Dekolletees und Miniröcke. Bist du interessiert? Dann mach ich dir eine connection.“ „Ja, bitte! Ich brauch dringend Geld!“ Am nächsten Morgen meldete ihr Smartphone einen Anruf von einem gewissen Abdul bin Almusa. „Anja Müller am Apparat.“ „Guten Morgen Frau Müller, ich bin von der deutsch – arabischen Friedensliga. Sie interessieren sich für eins unserer Projekte?“ „Das ging aber schnell. Ich bin Studentin und suche einen bezahlten Ferienjob.“ „Sehr schön, ich möchte Sie bitten heute noch bei uns vorstellig zu werden, Ein späterer Termin wäre sonst erst in einem Monat möglich. Wie sie vielleicht wissen, haben wir bald Ramadan und als streng religiös ausgerichtete Vereinigung ruhen dann eine Vielzahl unserer Aktivitäten. Ich habe noch einen Termin heute gegen 16:00 Uhr für sie frei.“ Anita schwirrte der Kopf - sofort erscheinen, streng religiös,Ramadan? Egal, sie brauchte den Job. „Ich würde mich sehr freuen, heute um 16:00 Uhr bei Ihnen vorstellig zu werden.“ Er nannte ihr die Adresse. Heute musste die Uni auf sie verzichten. Sie begann sich für das Vorstellungsgespräch herzurichten. Pünktlich um 15:50 Uhr meldete sie sich beim Empfang.“ Ich habe einen Termin mit Herrn bin Almusa. Mein Name ist Anita Müller.“ „Sehr gern Frau Müller ich melde Sie an. Frau Müller hier kommt gerade eine Meldung Sie betreffend rein. Sie heißt: Liebe Frau Müller, es tut mir unendlich leid, aber ich musste in einer äußerst dringenden Angelegenheit fort. Wenn sie auf mich warten möchten, gehen Sie in mein Office, dort wird man sich um Sie kümmern, bis ich zurück bin. „Na, das fängt ja gut an!“ dachte sie, aber sie sagte: „Wo, bitte finde das Office von Herrn bin Almusa?“ „ Oh, Sie möchten also warten. Dann nehmen Sie bitte solange hier Platz. Das Office schickt jemanden runter, um sie ab zu holen. Dort saß sie bestimmt eine halbe Stunde, dann erschien eine streng islamisch gekleidete Frau. Sie stellte sich ohne ein Wort vor den Empfang. „Frau Müller, folgen Sie bitte der Dame, sie wird Sie in Herrn Almusas Office geleiten.“ Im Office angekommen, bat man Sie in einem kleinen fensterlosen Raum Platz zu nehmen. Sie brachten ihr Tee und etwas Gebäck und baten um ihre Bewerbungsunterlagen. Dann ließen sie sie allein. In einem anderen Raum saßen Almusa und einige andere Herren und beobachteten die wartende Anita. „Ein hübsches Exemplar, intelligent, aus zerrüttetem Elternhaus und willensstark. Wie lange wird sie wohl noch warten? Wenn sie bis 18:00 Uhr durchhält, nehmen wir sie.“ Jetzt saß sie fast schon allein anderthalb Stunden in diesem Loch und wartete. Sie hatte sich gerade entschlossen zu gehen, als die Tür sich öffnete und ein abgehetzt wirkender Mann herein stürmte. „ Liebe Frau Müller, bitte verzeihen Sie mir! Wie kann ich das jemals wieder gut machen! Ich bin untröstlich!“ „Das hängt ganz stark davon ab auf welches Salär, wir uns einigen werden.“ erwiderte sie verschmitzt. „Touche! Ich glaube wir haben mit Ihnen einen großen Wurf gemacht. Wir bieten Ihnen für sechs Wochen 4000.- € .“ „ Ich dachte, an einen Dreiwochenjob.“erwiderte sie. „ Tut mir leid, die Dauer des Projektes ist sechs Wochen. Nehmen Sie an oder nicht?“ „Sechs Wochen dann sind die Ferien um, auf der anderen Seite 4000,- €, wer zahlt schon soviel?“ dachte sie. „Einverstanden, wo unterschreibe ich.“ „Kommen Sie erst mal mit und unterhalten Sie sich mit dem Projektleiter Mesut Özil.“ „Doch nicht der Fußballspieler?“ Natürlich nicht, unserer Mesut Özil sieht deutlich besser aus.“ sagte er lachend. Dann betraten sie ein großzügig eingerichtetes Büro. "Mesut darf ich dir Frau Anita Müller vorstellen. Frau Müller unser Imam Mesut Özil und gleichzeitig einer unserer besten Projektleiter.“ „Sehr erfreut, ich werde ihnen nicht die Hand geben, nicht aus Unhöflichkeit, sondern aus Respekt. Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, habe ich Sie etwas verwirrt. Und schon sind wir mitten drin im Projekt. Es geht uns darum kulturelle Unterschiede allgemein bekannt zu machen, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Ein muslimischer Mann gibt einer Frau aus Anstand nicht die Hand, nicht wie hier vielerorts angenommen wird als Diskriminierung der Frau.“ „Und was wäre meine Aufgabe dabei?“ Anwesenheit und unvoreingenommenes Mitmachen. Sie leben mit Niqabis zusammen in einer Madrasa. Sie müssen sich dort den Sitten und Bekleidungsvorschriften unterwerfen. Keine Angst Sie werden weder verletzt noch gefoltert. Wir erstellen von Ihnen heute ein Persönlichkeitsprofil und nach Abschluss des Projektes in sechs Wochen ein neues. Dadurch erhoffen wir uns ein brauchbares Ergebnis.“ „Ich soll da wie eine Muslimin leben? Habe ich das richtig verstanden?“ „Exakt!" „ Sechs Wochen in einer vollkommen fremden, archaischen Kultur leben. Ich verstehe nicht Warum?“ „Wir versuchen Sie in unserem Interesse zu beeinflussen. Sie für dieses Ihnen völlig fremde Leben zu begeistern. Sie sollen uns helfen Mittel gegen den Islamhass zu finden. Wir sind die deutsch- arabische Friedensliga, unsere Motive sind ehrenwert.“ „Es könnte also passieren, dass Sie aus mir eine Muslimin machen?“ „Unsinn, wenn dann machen Sie sich zu einer. Andererseits wären Sie eine streng gläubige Muslimah, würde ich Ihnen sofort einen Heiratsantrag machen.“ lachte er. Anita kicherte etwas verlegen, sie wollte nicht zeigen, wie sehr ihr Özil gefiel. Dann setzten sie sich zusammen und stellten einen Arbeitsvertrag aus. Sie verabschiedeten sich. Anita wird eine Kopie des Vertrages mit einem Schreiben zu gesandt, das Ort, Datum und Uhrzeit des Projektes benennt.

 

Jetzt:

 

Seltsamerweise empfand sie es gar nicht mehr so fremdartig verschleiert zu sein. Irgendwie fing es an Spaß zu machen. Es war erst 20:00 Uhr und sie war überhaupt nicht müde. Gelangweilt blätterte sie im Koran, den sie auf dem Konsölchen neben ihrem Bett mit der Lernmaske fand. Sie erinnerte sich an die beruhigenden Wirkung der Schlafmaske, nahm sie unschlüssig in die Hand und dann legte sie den Niqab ab, um sich die Maske an zu legen. Sofort trat sie in Aktion und ein wohliges Gefühl machte sich in ihr breit. Wieder erschienen die Koranverse, von einer leisen Stimme in ihren Ohrhörern rezitiert. Sie fiel in einen Schlaf ähnlichen Zustand. So lernte sie in dieser Nacht, die ersten Suren und Gebete auswendig. Ohne es zu bemerken, wurde sie gleichzeitig auf salafistische Wertvorstellungen programmiert. Irgendwann in der Nacht wurde sie wach. Sie entledigte sich der Maske, ging ins Bad, um sich zu waschen und die Zähne zu putzen. Wie selbstverständlich legte sie den Niqab wieder an und legte sich voll verschleiert zum Schlafen ins Bett. Es erschien ihr normal, als hätte sie das schon immer so gemacht. Am frühen Morgen weckte sie der Monitor, um sie sanft zum Gebet auf zu fordern. Erfrischt von einem erholsamen Schlaf, stand sie auf und kniete sich auf den Gebetsteppich zum Morgengebet. Dann holte sie frische Kleidung aus dem Schrank und machte sie sich auf den Weg ins Bad, das gerade ‚Zurückhaltung‘ verließ. Schweigend umarmten sie sich und rieben sich zum Gruß ihre verschleierten Köpfe an einander. Unbewusst benahm sie sich, als wäre sie eine Niqaabi. ‚Liebe' zog sich aus und duschte ausgiebig. Dann nahm sie die frischen Kleider und kleidete sich sorgfältig. In der Küche traf sie auf die anderen Frauen. Nach einer ausgiebigen, aber stillen Begrüßung setzten sie sich zum Frühstücken zusammen und aßen schweigend. Wieder räumten sie den Tisch ab, spülten das Geschirr und putzten die Küche sauber, um sich dann im Wohnzimmer zu einem kleinen Morgenplausch zu treffen. „Nun, wie war deine erste Nacht bei uns?“ wollte ‚Weisheit‘ von ‚Liebe‘ wissen. „Zuerst probierte ich die Maske und dann habe ich voll verschleiert geschlafen. Die Maske ist fantastisch. Heute morgen wusste ich intuitiv, wie ich beten musste. Ich glaube, es gefällt mir bei euch.“ schrieb sie. „Ich habe seit ich bei euch bin kein Wort mehr gesprochen und es ist mir nicht mal schwer gefallen.“ Mit einem Smiley antwortete ‚Zurückhaltung‘ : „Wir lieben dich Schwester ‚Liebe‘, sei uns herzlich willkommen!“ Und es folgten Grüße von ‚Weisheit‘ und ‚Sorgfalt‘. Anita dachte, während ihr die Tränen der Rührung, die Wangen hinab liefen: „Wie schön ist es so geliebt zu werden. Hier nennt man mich ‚Liebe‘, hier fühle ich mich so geborgen.“ „Bitte lehrt mich euren Glauben, damit ich wie ihr sein kann.“ „Wenn du von ganzem Herzen glauben willst, brauchst du uns nicht. Wir wollen jetzt beten. Wenn du willst kannst du danach bis zum Mittag die Maske tragen. Auch das Gebet mit ihren Schwester nahm ‚Liebe‘ jetzt viel intensiver wahr. Dann zog sie sich mit der Maske in eine bequeme Ecke zurück. Schnell war sie im Gleichklang mit der Maske. Die Stimme wirkte durch die Kopfhörer besonders sanft und überhaupt nicht unangenehm. Während sie in Trance fiel, wurden nach einer gewissen Zeit die Koranverse leiser und klangen nur noch wie eine schöne Hintergrundmusik. Dann erschien eine Niqaabifrau. „Salam a‘leikum, ‚Liebe‘! Nun, ich möchte, dass du dich zurück lehnst, tief einatmest und dich entspannst." Anita tat, wie ihr gesagt wurde und war überrascht, einen Moment lang zu spüren, wie die Spannung ihren Körper verließ, als sie ausatmete. „Mmmm", sagte Anita. „Das funktioniert wirklich.“ „Mach es noch einmal“, sagte die Niqaabi. „Atme ein und atme all deinen Stress und deine Spannung aus." Das nächste Mal wurde noch besser. Anita fühlte sich, als würde sie schweben.„Sehr gut", sagte die Niqaabi. „Du erreichst einen Geisteszustand, der perfekt zum Lernen passt. In der Tat, du hast großes Glück, diese Erfahrungen zu machen zu dürfen." „Ja, es ist ein großes Glück, diese Erfahrungen machen zu dürfen." dachte Anita. „In Ordnung, jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil deiner Ausbildung.", sagte die Niqaabi. „Du musst genau verstehen, warum dieses Thema für dein Leben so wichtig ist. Um dir dabei zu helfen, zeige ich dir eine Computersimulation von jemandem, die einen anderen Weg gewählt hat um dieses Verständnis zu erlangen. Wenn du lernst die Dinge von ihrem Standpunkt aus zu sehen, wirst du die Idee dahinter besser verstehen." Ich denke, das ergibt Sinn, dachte Anita. Eigentlich schien die Idee etwas seltsam, aber egal. Sie hatte sicherlich keine Lust, auf die schönen Koranverse zu verzichten, die leise im Hintergrund erklangen oder von ihrem bequemen Platz wegzugehen. Auf dem Computerbildschirm erschien eine schlanke, vollbusige junge blonde Frau. Sie stand in einer Küche. Sie sah Anita seltsam vertraut aus, obwohl sie sich nicht sicher war, warum. Sicherlich würde keiner ihrer Freunde ihre Haare auf diese offensichtlich sexy Art und Weise stylen oder ein solches Outfit tragen. Die Frau hatte eine rüschenrosa Schürze um ihre Taille, über einen sehr kurzen Rock. Ihre langen, an ihren schlanken Beine trug sie sehr hochhackige rosa Pumps. Das Mädchen hatte auch eine weiße Seidenbluse mit mehreren offenen Knöpfen, unter der ein Wonderbra sein musste, wenn man bedenkt, wie ihre großen, teilweise freigelegten Brüste her vorkamen. Das Mädchen trug einen zart rosa Lippenstift, mit so viel Lipgloss überzogen, dass ihre Lippen unglaublich nass zu sein schienen. Anita war schockiert. Sie empfand Abscheu vor dieser Frau, die sich ihr so nackt präsentierte. „Hallo! Ich bin hier, um mit dir die Freuden meines Heims zu teilen ", sagte die Frau mit einer weichen, gehauchten Stimme. „Ich liebe es total!" Die Stimme war sexy und kichernd, wie eine dumme Cheerleaderin. Anita wollte etwas anderes sagen, wurde aber plötzlich wieder von diesem ruhigen, entspannten Gefühl eingeholt. Was wollte sie sagen? Was auch immer ... Sie fühlte sich so gut. „Jetzt funktioniert das wie ein Sprachlabor", sagte die Niqaabi. "Sie wird etwas sagen und du wirst es wiederholen. Und denke daran, die Idee ist, die Dinge von ihrem Standpunkt aus zu sehen." „Ich könnte niemals die Dinge wie sie sehen", protestierte Anita. „Ich meine, schau sie an." „Anita, sie ist eine Frau, genau wie du. Denkst du nicht, dass du Mitgefühl für andere Frauen haben solltest?" Es war ein seltsames Argument, aber Anita konnte es nicht bestreiten. Sie wollte andere Frauen unterstützen. „Ja", sagte sie. „Okay, dann versuch einfach dein Bestes." „In Ordnung", sagte Anita. „Das Mädchen auf dem Bildschirm hat so schöne blaue Augen, oder Anita? Sie sind hübsch, genauso wie deine." „Ja", sagte Anita. Sie waren wirklich hübsch ... genau wie ihre. „Ich liebe mein Zuhause ", sagte das Mädchen mit ihrer süßen, sexy Stimme. „Mach schon, Anita«, sagte die Niqaabi. "Ähm ... okay." Sie kann es mal versuchen. „Ich liebe mein Zuhause." „Komm schon, Anita, du kannst es besser“, sagte die Niqaabi. „Sieh die Dinge wie sie ... sag es so wie sie es tut. Fühle es in dir.“ „Ich liebe mein Zuhause!" wiederholte das Mädchen. „Ich liebe mein Zuhause", sagte Anita. Das war besser, dachte sie. Sie konnte dieses Mal ein kleines Kichern in ihrer Stimme fühlen. Das war sicherlich eine dumme Übung. „Ich brauche mein Zuhause" sagte das Mädchen. „Ich brauche mein Zuhause!" wiederholte Anita. Okay, das war nicht so schwer. „Ich brauche ein Heim, um meinen Mann zu verwöhnen!" sagte das Mädchen. „Was? Warte!" sagte Anita. „Das sage ich nicht." Im Hintergrund hörte Anita die Niqaabi sagen: „Anita, ‚Liebe‘, du musst nicht glauben, was sie sagt. Du musst nur verstehen, woher sie kommt. Versetz dich an ihre Stelle. Das kannst du doch, oder? Jetzt entspann dich und sag es." „Ich brauche mein Heim, um meinen Mann zu verwöhnen!" wiederholte das Mädchen. „Okay ... Ich brauche mein Heim, um meinen Mann zu verwöhnen!" antwortete Anita. Ja, nun konnte sie es sehen. Einen Mann verwöhnen. Warum eigentlich nicht? "Ich brauche mein Heim, weil ich nur eine Frau bin", sagte sie. „Was? In Ordnung, das ist verrückt", sagte Anita. „Ich steige aus." Die Koranverse in Anitas Ohren wurden lauter. "Entspann dich, Anita", gurrte die Niqaabi. „Es ist nichts Falsches daran, was wir hier machen. Du lernst gerade etwas Neues. Das ist in Ordnung, oder? Jetzt entspanne dich, entspanne dich, entspanne dich." Äh ... Anita musste nachdenken. Da stimmte etwas nicht. Sie musste sich konzentrieren, aber entspannen, entspannen, entspannen, sie konnte nicht scheinen ... sich zu entspannen, zu entspannen, zu entspannen. „Es ist so schwer zu denken", sagte die Frau auf dem Bildschirm. „Ich bin nur eine Frau und es ist schwer für Frauen nachzudenken." „Es ist so schwer zu denken", hörte Anita sich sagen. Warte, sie musste nachdenken. Aber es ist so schwer für Frauen zu denken … „So schwer zu denken, wenn du nur eine dumme Frau bist", sagte die Frau. „So schwer zu denken, wenn du nur eine dumme Frau bist. " wiederholte Anita. Sie kicherte fast. Diese ganze Sache war so dumm … „Ich will nur kochen und putzen und meinen Mann verwöhnen", sagte die Frau. „Mein Mann ist so schön und stark", sagte das Mädchen." Er lässt mich so weich und feminin fühlen und ich werde ganz schwach in den Knien. Ich kann nicht denken, wenn ich in seiner Nähe bin. Ich kann nur an ihn denken." Anita spürte, wie sich ihr Mund leicht öffnete. Sie konnte ihre Lippen nicht gut genug bewegen, um die Worte laut zu wiederholen, aber sie schwirrten in ihrem Kopf herum. Das Mädchen hatte so schöne blaue Augen ... Sie war genau wie sie. Anita verstand was sie sagte. Alles war so richtig, so wahr. „Ich dachte immer, ich wäre schlau, aber jetzt weiß ich, dass ich nur eine Frau bin", sagte sie. „Ich darf nur Dinge tun, die mir helfen meinem Mann zu dienen. Ich kann kochen und putzen und flicken und nähen. Ich wünschte, er würde mit mir schlafen ... Ich brauche ihn, um die ganze Zeit mit mir zu schlafen ... " Anita wünschte, ihr Mann würde mit ihr schlafen. Sie versuchte an etwas zu denken ... woran sie vorher gedacht hatte ... so schwer zu denken, wenn du nur eine Frau bist. Warte, nein ... Ich kann für mich selbst denken", sagte Anita schwach. Dann verschwand die Frau und die Niqaabi erschien wieder. „Hast du verstanden, was diese Frau falsch macht, ‚Liebe‘? Sie will ihren Mann verwöhnen, ihm sogar dienen. Was meinst du ist das falsch?“ Anita sagte: „Ich weiß es nicht. Ich kann mich nur schwer konzentrieren.“ „Liebe, ich weiß, dass du es weißt. Was war falsch mit der Frau?“ bohrte die Niqaabi. Anita lauschte den Suren im Hintergrund und die Antwort überkam sie: „Die Frau war nackt! Sie sah aus, wie ein Flittchen! Niemals wird ein ehrbarer Mann sie zur Frau nehmen! Alles was sie sagte war richtig. Einem Mann zu dienen, der einen liebt, eine gute Hausfrau zu sein und für ihn bereit zu sein ist gut. Sie muss nicht klug sein. Aber sie muss sich bedecken, wenn sie von ihm geliebt werden will.“ „Du bist auf dem Weg, ‚Liebe‘ dir deinen neuen Namen zu verdienen.“ Dann verschwand die Niqaabi und die Koranverse wurden wieder lauter rezitiert. Anita schmolz vor lauter Glückseligkeit dahin. Ihr Kopf war leer und das war gut so. Sie wollte sich nicht mit schweren Gedanken belasten. Sie wollte nicht klug sein. Die Leere in ihrem Kopf füllte sich mit den Klängen der Suren, bis sie verklangen. Langsam kam sie wieder zu sich. Sie versuchte sich zu erinnern, doch es war nur ihre Glückseligkeit, die blieb. „Schwester bist du wach?“ las sie auf dem Monitor. Sie wandte sich um und sah ‚Sorgfalt‘ neben sich sitzen. „ Oh, war das schön.“ schrieb sie. „Es ist Zeit für das Mittagsgebet, komm!“ schrieb ‚Sorgfalt‘. Eine glückliche Anita folgte ihr und sie betete voller Hingabe mit ihren Schwestern. Anita beeilte sich beim Mittagessen, um schnell wieder unter die Maske zu kommen. Ruck zuck war die Küche wieder sauber und Anita zog sich mit der Maske in ihre Ecke zurück. Diesmal hörte sie arabische Lobgesänge auf Allah und Seinem Propheten Mohamed. Sie berührten ihr Herz und sie verstand jedes Wort. Dann erschien die Niqaabi wieder. „Salam aleikum, Schwester ‚Liebe‘ bist du bereit für eine neue Lektion? Auch unsere Schwester hat dazu gelernt, siehe nur wie schön sie ist in ihren Schleiern!“ Anita sah eine tief verschleierte Frau und erkannte sofort die ehemalige Schlampe wieder. Doch Anita empfand jetzt ehrliche, schwesterliche Gefühle für sie. „Ja, sie ist wunderschön. Sie verdient einen guten Ehemann, der sie und seine zukünftigen Kinder gut versorgt.“ stellte Anita fest. „Ich möchte sagen, was sie sagt und denken, was sie denkt.“ sagte sie. Die Frau sprach: „ Ich kann denken, was auch immer mein Mann mir sagt. Ich kann glauben, was immer mein Mann mir sagt. Ich bin so glücklich, dass mein Mann immer Recht hat. Männer sind so groß und stark und richtig ... es fühlt sich gut an, so schwach und weich zu sein. Ich liebe es, nur eine Frau zu sein." Die Worte hallten in Anitas Kopf und sie sprach sie nach: „ Ich kann denken, was auch immer mein Mann mir sagt. Ich kann glauben, was immer mein Mann mir sagt. Ich bin so glücklich, dass mein Mann immer Recht hat. Männer sind so groß und stark und richtig ... es fühlt sich gut an, so schwach und weich zu sein. Ich liebe es, nur eine Frau zu sein." „Ich will die alte Anita, das Flittchen vergessen. Ich bin ‚Liebe‘, ich bin die muslimische Schwester von ‚Weisheit‘, ‚Sorgfalt‘ und ‚Zurückhaltung‘. Es fühlt sich so gut an, nicht zu denken", sagte Anita. Fühlt sich so gut an, zu vergessen, zu vergessen, zu vergessen. Ich muss ... vergessen, vergessen, vergessen, dachte Anita. Nein, nicht nur das. Ich brauche einen guten, muslimischen Mann, der lässt mich so weich und geborgen fühlen. Ich muss nur alles tun, was er mir sagt. Ich liebe es, alles zu tun, was er sagt. Ich möchte, dass er mich liebt. Ich brauche ihn, um mit mir zu schlafen. Ich brauche ihn, um mich selbst zu lieben, dachte Anita. Mein Mann, mein Mann ...“ „Hab Geduld, schon bald wird dich dein Mann in die Arme schließen! Lerne fleißig die Gebete und Suren auswendig und werde eine gute Muslimin, dann wird sich alles zum Guten wenden! Vergiss Anita und werde zur seiner ‚Liebe‘.“ Die arabischen Lobgesänge erklangen, doch diesmal priesen sie die Sittsamkeit, den Gehorsam und die Bescheidenheit einer guten Muslimah. ‚Liebe‘ sang sie mit Inbrunst mit. Langsam verklangen die Lieder und ließen eine glückliche ‚Liebe‘ zurück. Sie war gedankenlos glücklich und voller Vorfreude darauf, sich einem Mann zu unterwerfen und ihm zu dienen und zu gehorchen. Schon bald sprach sie die Schahada und fügte sich nahtlos in das Leben ihrer Schwestern ein. Sie hieß jetzt Ahbik, dass heißt ‚Ich liebe dich‘ und die alte Anita war nur noch eine ferne Erinnerung. Drei Wochen später arbeitete Ahbik an dem speziellen Essen, das ‚Sorgfalt‘ sie gelehrt hatte. Es war etwas kompliziert für eine dumme Frau wie sie, aber da sie sich nur noch auf häusliche Arbeiten konzentrieren musste, wurde sie allmählich ganz gut. Manchmal wunderte sie sich, dass sie ihre ganze Zeit damit verbrachte, zu kochen und zu nähen. Gelegentlich schien sie sich sogar ein wenig an ihr früheres Leben zu erinnern, bevor sie die Schleier trug. Aber es fiel ihr immer so schwer zu denken ... In diesem Moment unterbrach ‚Zurückhaltung‘ sie. Hier ist jemand, der dich sehen möchte, Ahbik. Geh ins Wohnzimmer." Ahbik begleitete sie in den Raum. „Sie erinnern sich an mich, nicht wahr?" Es war der Imam, der sie hierher vermittelt hatte. ‚Zurückhaltung‘ verließ den Raum und schloss die Tür hinter sich. »Hallo, Ahbik«, sagte er. Er blickte auf die junge, ehemalige intelligente Studentin, die jetzt als ein schwarzer, unterwürfiger Geist vor ihm stand. Ahbik sah den hinreissesten Mann, den sie je gesehen hatte, und spürte, wie ihr Inneres schmolz, ihre Knie knickten ein und ihre Gedanken verschwammen. „Ich bin froh zu sehen, dass es dir hier so gut geht und was du für eine gute Muslimah und Hausfrau du geworden bist. Wenn wir verheiratet sind, kannst du mich jeden Tag verwöhnen und für mich kochen."

Es war der glücklichste Tag ihres Lebens.

Die Erleuchtung der Welt von Vulcan

 

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Prolog

 

Es ist das Jahr 2054

Nach einer verheerenden Wirtschaftskrise und einen knapp verhinderten 3. Weltkrieg, besannen sich die Menschen und installierten eine neue Weltregierung. Die Ausrichtung war in Ermangelung einer Alternative streng religiös, niemand vertraute mehr den kommunistischen oder kapitalistischen Ideologien. Es gab eine muslimische Fraktion, sie war die stärkste. Gefolgt von der christlichen, bestehend aus der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche. Juden, Hindus, Sikhs, etc. teilten sich die restlichen Sitze. Gewählte Mitglieder des Weltparlaments unterwarfen sich der Pflicht der Entsagung, der Armut und des Dienen. Sie ehrten sich durch ihren Dienst. Die globalen Ressourcen wurden von ihnen verwaltet und so gut es ging gerecht auf geteilt. Jeder Mensch bekam einen sehr niedrigen Grundlohn, so dass niemand mehr arbeiten musste. Arbeit war knapp und ein Privileg. Wer arbeiten wollte und das wollten die Intelligenten, musste außerordentliche Leistungen erbringen. Frauen hatten wie immer keine Chance. Sie wurden ganz gezielt in Abhängigkeit gehalten. Ihnen wurde schon früh das passive und aktive Wahlrecht aberkannt. Juristisch entsprach die Aussage dreier Frauen, die eines Mannes – wie in der Scharia beschrieben. All diese Entwicklungen waren schon frühzeitig erkennbar, doch der Widerstand einiger weniger Frauen verpuffte ins Nichts. Die Mehrheit der Frauen ergaben sich, wie erwartet, ohne Widerstand ihrer Entmündigung. Den Menschen im Westen hat die Sonne wohl zu lange auf den Arsch geschienen, um endlich gegen zu steuern.Vergessen war der Wert der Freiheit. Alle zogen sich ängstlich in ihr Privatleben zurück. Ein neues Biedermeier entstand, in dem die Menschen die Realitäten des Lebens ausblendeten und sich in ihr Schicksal ergaben. Vorbei die Zeit, in der eine Bundeskanzlerin Deutschland führte und die Menschen frei entschieden, was sie machen wollten. Wo fast jeder ein nach vorne ausgerichtetes Leben führte, voller Stolz auf das Geleistete und in freudiger Erwartung auf zukünftige Aufgaben.

 

 

 

 

Anna

wird Nonne

 

Anna stand am Tor der Fakultät und wartete auf Dr. Flatter, ihrem Freund und Mentor. Sie trug, wie alle Frauen ihrer Zeit eine knöchellange Abaya, die nur Augen, Nase und Mund zeigte und an den Händen ellbogen- lange Handschuh. Sie wartete schon 10 Minuten, was für eine Frau als nicht statthaft angesehen wurde. Es galt das Gebot, dass sich Frauen in der Öffentlichkeit nicht ohne männliche Begleitung aufhalten sollten. Endlich erschien er und sie folgte ihm mit gesenktem Kopf zu seinem Trike. Ein Auto, das Erdöl verbraucht, gab es nicht mehr. Ein Trike war nur ein dreiadriges Fahrrad, auf der Hinterachse war ein hoher Zylinder , in dem sich Frauen verborgen hinsetzen und mit in die Pedale treten konnten. Er fuhr mit ihr ins Universitätsarchiv, wo sie etwas Zeit ungestört miteinander verbringen konnten.

„Wie geht es deiner Mutter?“ fragte er besorgt. Anna antwortete: „Sie trägt schwer an Papas Tod, so wie auch ich. Sie sagt, sie möchte sich vom weltlichen Leben in ein Klarissenkloster, als Laienschwester zurück ziehen und ich soll sie als Freinonne begleiten.“ Schockiert sagte er: „Du sollst mit dem Klerus verheiratet werden? Das darf nicht sein, ich will dich zur Frau.“ „Ich dich doch auch. Doch du bist ohne Prestige und auch noch keine 30. Und Mutter muss mich spätestens in 2 Jahren verheiratet haben, so lautet das Gesetz. Heute verbringen wir ein letztes mal unsere Zeit miteinander, schon morgen reisen wir ab.“ Sie hielten sich einige Minuten in den Armen. Dann ließen sie los, wohl wissend, dass sie sich fügen mussten. Er brachte sie nach Hause und fuhr dann fort.

Am nächsten Morgen standen Anna und ihre Mutter mit gepacktem Koffer auf der Straße und warteten auf ihr Taxi zum Hauptbahnhof. Da kam Dr. Flatter um die Kurve und hielt bei den Damen: „Liebe Frau Müller, ich flehe sie an, lassen Sie mich ihre Tochter heiraten, verheiraten Sie sie nicht mit dem Klerus.“ Annas Mutter antwortete verärgert: „Junger Mann ihr Benehmen zeugt nicht gerade von einem guten Elternhaus. Was fällt Ihnen ein, ehrbare Frauen auf der Straße anzusprechen? Verschwinden Sie bevor ich die Polizei rufe!“ Anna schwieg, wie es sich in diesen Zeiten für eine gute Tochter gehörte. Dann kam auch schon das Taxi und er suchte schnell das Weite. Ihre Reise führte sie ins tiefste Bayern, in die Nähe von Passau und so waren sie viele Stunden unterwegs. Angekommen mussten sie noch einen steilen, 2 Kilometer langen Pfad überwinden, bis sie vor dem Klostertor standen. Annas Mutter zog an einem Glockenseil, um Einlass zu erlangen. Eine Nonne öffnete eine schmale Tür im Tor und sie traten ein. Als die Tür verriegelt war, wurde eine zweite, gegenüberliegende geöffnet,durch die sie einen sonnen überfluteten Hof betraten. Es begrüßte sie dort eine andere Nonne: „Ich bin die Mutter Oberin, Frau Müller begeben Sie sich bitte in die Gesinde-räume gleich gegenüber. Dort werden Sie eingekleidet und in Ihre Pflichten eingewiesen. Sie Fräulein Müller kommen mit mir!“

Die Mutter Oberin führte sie in ihr Büro und wies ihr einen Stuhl zu. „Nun, meine Liebe sollten wir uns über ihre Zukunft unterhalten. Du kannst lebenslang als Nonne im Kloster leben, wenn du Armut, Gehorsam und Keuschheit wählst. Alternativ kannst du in zwei Jahren Freinonne werden. Das heißt, du wirst als Nonne unseres Klosters in den Klerus ein heiraten und dich erwartet ein Leben in Armut und Gehorsam als Frau eines Priesters.“ „Muss ich mich sofort entscheiden, ehrwürdige Mutter?“ frug Anna. „Du beginnst mit einem zweijährigen Noviziat. Ich entscheide dann nach einem Jahr, ob du Nonne oder Freinonne wirst oder für ein Leben als Nonne ungeeignet bist und uns verlassen musst.“ Anna wusste, was sie außerhalb des Klosters, zu erwarten hatte. So sagte sie: „Ich bitte, um Aufnahme ins Kloster und lege mein Schicksal in Eure Hände, ehrwürdige Mutter.“ Die Mutter Oberin reichte Anna einen kleinen Notiz block und einen Stift. „Du wirst ab sofort schweigen. Du wirst deine Stimme nur noch zum Lobe Gottes erheben. Wenn deine Lehrerinnen oder ich es dir erlauben, darfst du schriftlich eine Frage stellen. Jetzt komm, die Schwestern werden dich einkleiden.“ Schweigend folgte Anna der Mutter Oberin in eine Waschküche, wo sie auf einem Schemel Platz nahm. Zwei Nonnen traten ein und begannen ohne Umschweife ihr den Kopf zu rasieren. Sie musste sich unter einem blick dichten Umhang entkleiden, dann musste sie in einen Trog steigen, der mit einer stark riechenden Flüssigkeit gefüllt war, mit der auch ihr Kopf eingerieben wurde. Nach circa einer Stunde durfte sie sich in einer separaten Dusche abwaschen. Sie sah ihre letzten Haare in den Abfluss verschwinden. „Du wirst die nächsten sechs Wochen einmal wöchentlich diese Prozedur über dich ergehen lassen, bis du dauerhaft enthaarst bist.“ sagte die Mutter Oberin. Dann wurden ihr die Nonnentracht, der Habit angelegt. Es begann für sie ein neues, fremdbestimmtes und diszipliniertes Leben.

 

 

 

Peter Meier

ein neuer Job

 

Ich bin Detektiv, Journalist, Agent und was immer ihr wollt.Ich bin chronisch pleite, mit dem Grundlohn halte ich mich so gerade über Wasser. Würde ich zu Hause bleiben und nichts tun, käme ich besser mit meinem Geld hin. Doch mir fällt schon nach einem Tag die Decke auf den Kopf und so bin ich dauernd unterwegs auf der Suche nach Ablenkung und zusätzlichen Verdienst. Das ist in der heutigen Zeit ziemlich teuer.

Ich bin heute mit einem Sheik Ali bin Faisal al Tufaya Ibrahim im Hilton verabredet. Hoffentlich kommen wir ins Geschäft. Es klang am Telefon vielversprechend. Als ich das Hilton betrat, wurde ich sofort interessiert von den Menschen gemustert. Hier waren die Männer versammelt, die die Dinge bestimmten, die uns betrafen. Es stank förmlich nach patriarchalischer Macht. Ich ging zur Rezeption, um mich bei Herrn Sheik Ali bin Faisal al Tufaya anzumelden. Der Pimpf bat dann meinen Klienten in seiner Suite aufzusuchen. Er war nicht schwer zu finden, denn an der Tür standen zwei Wachposten, die mich gründlich nach Waffen untersuchten, bevor sie mich einließen. Ich betrat ein Luxusapartment, wie ich es noch nie sah.

„Herr Meier wie schön das Sie da sind. Bitte setzen sie sich doch. Möchten Sie etwas trinken?“ „Ein Kaffee wäre nett.“erwiderte ich, wohl wissend einen richtigen Kaffee zu bekommen und nicht den Getreide verschnitt für uns Normalbürger. „Das gefällt mir, ich glaube wir werden uns verstehen.“ sagte Sheik Ali bin Faisal al Tufaya und ich wusste, wen ich vor mir hatte.

„Ich biete Ihnen die Chance auf ein selbst bestimmtes Leben, wenn Sie für mich arbeiten. Was ich Ihnen anbiete und was ich von Ihnen fordere, muss streng geheim bleiben. Sie können jetzt gehen und wir vergessen Sie oder Sie bleiben, dann gibt es für Sie kein zurück mehr. Ich lasse Sie nun für fünf Minuten allein. Genießen Sie Ihren Kaffee und denken Sie über das Gesagte nach. Sollten Sie dann immer noch hier sitzen, haben Sie einen ‚never come back Job‘.“ Raus aus dem grauen Alltag! Endlich etwas bewirken! Keine Einschränkungen mehr! Ich zögerte keine Sekunde, selbst um den Preis meiner Seele. Genau darum ging es letztendlich.

„Nun, ich habe nichts anderes von Ihnen erwartet. Willkommen! Wir sind eine geschlossene Gesellschaft und du bist jetzt ein Teil davon. Wir dienen ausschließlich ehrenhaften Zielen. Das heißt wir wollen eine weltweite Scharia und einen Islam für alle Menschen. Du wirst von uns in deine Pflichten eingewiesen. Zuerst musst du konvertieren, also spreche mir nach.“ So sprach ich die Scharia und wurde Muslim.

„ Du wirst jetzt darauf vorbereitet, eine CDU- Parteikarriere zu starten.“ Dann betraten vier Herren in geschäftsmäßigen Outfit den Raum. „Meine Herren darf ich Euch ein neues Mitglied unserer Gemeinschaft vorstellen. Bitte begrüßt Herrn Meier. Ihr werdet ihn nach Kräften unterstützen.“

 

 

 

Lotte

– die Seereise

 

 

 

Lotte war eine 18 jährige Südafrikanerin mit goldblondem Haar, blauen Augen und einer fantastischen Figur. Sie lebte in einem vom Bürgerkrieg verwüsteten Land. Vorbei waren die friedlichen Zeiten für Weiße. Die letzte Krise hat Südafrika in ein nicht enden wollendes Chaos gestürzt. Und so verließen Lotte, ihre 15-jährige Schwester Hilde und ihre Eltern mit dem letztmöglichen Schiff Ihre Heimat gen Europa. Es sollte eine Reise voller Gefahren werden.

Wie üblich für weiße Südafrikaner war es ein Luxusdampfer, mit dunkelhäutigem Dienstpersonal.

Ihre Reiseroute führte sie an den ostafrikanischen Ländern vorbei Richtung Suezkanal. Auf Höhe Somalia wurden sie von Piraten geentert. Durch die Unterstützung des Dienstpersonals hatten die Piraten leichtes Spiel. Schnell wurden die Reisenden aufgeteilt: in weiblich oder männlich, in jung und alt. Alle Männer und alte Frauen wurden hingerichtet und über Bord geworfen. Lotte und Hilde mussten der Ermordung ihrer Eltern tatenlos zusehen. Dann wurden sie mit Gewalt unter Deck in den Festsaal geführt und der Anführer sagte: „Wenn ihr restlichen Kufar überleben wollt, konvertiert zum Islam.“ Daraufhin warf man ihnen schwarze Schleier zu, die sie schnell voller Angst sich überzogen. Dann wurde die Scharia gesprochen, die die Frauen nachsprechen mussten.

Im Hafen von Kilwa Kivinje wurden sie an Land gesetzt. Dort wurden sie streng islamisch verschleiert, registriert und mit einem Zettel an ihren Schleiern versehen, der ihr Alter, Haarfarbe und ihre Körpermasse kund tat. Sie führten sie dann auf eine Plattform, auf der sie meistbietend versteigert wurden. Lotte brach das Herz, als ihr ihre kleine Schwester Hilde entrissen wurde, um einem mindestens 50- jährigem Mann zu folgen. Zu ihrer Verwunderung wurde Lotte nicht versteigert, sondern man trieb sie auf die Ladefläche eines Lkws, um sie fortzuschaffen.

 

 

 

 

Hassan

und seine Kumpel

 

Wie immer hing Hassan mit seinen Kumpels Freddy und Hans auf seiner Yacht im Hafen von Monaco ab. Sie waren Söhne der wahren Herrscher dieser Welt. Dem Reichtum und der Macht dieser Familien mussten sich alle unterordnen, ob bewusst oder nicht. Sie verhielten sich den normalen Menschen gegenüber, wie Schweine. Wehe dem, der ihnen in die Quere kam. Skrupellos vernichteten sie ihre Opfer.

„ Leute, ich habe ein Problem.“meldete sich Hassan. „Ich muss in einer Woche zum Heiraten nach Beirut. Mein Vater Sheik Ali bin Faisal al Tufaya besteht darauf.“ „Immer noch besser als in Bayreuth leben.“ scherzte Hans. „Im Ernst. Ich soll meine hässliche Cousine 4. Grades heiraten. Wenn ich mich weigere, ist es aus mit dem schönen Leben, da versteht meine Familie keinen Spaß.“ „Nun, dann schaff sie dir doch vom Hals.“ meinte Freddy. „Weißt du eigentlich was du da sagst? Allein besteht meine Familie aus 80 Männern und wer weiß, wie viele Frauen und Kinder. Soll ich zum Massenmörder werden?“ „Und wenn, du würdest unheimlich mächtig werden.“ erwiderte Hans. „Ein Wort von dir und ich schicke meine Privatarmee zu deiner Hochzeit.“ „Genug jetzt, lasst uns überlegen, was wir heute Abend machen.“ beendete Hassan nachdenklich das Gespräch.

 

 

 

Anna

– Im Vatikan

 

Ein Jahr ist vergangen, seit sie ins Kloster eintrat. Ein Jahr, dass sie vollkommen verändern sollte. Sie war stumm und hörte und las nur lateinische Gebete. Ihr Credo war tagein tagaus: Armut und Gehorsam. Es gab nichts, was sie ablenken konnte. Sie war hier eine Nonne, ein Wesen des Klosters, nichts Individuelles war ihr erlaubt. Sie durfte nicht mal ihre Mutter grüßen, denn eine Nonne hatte keine Angehörigen, sie lebte nur für Gott. Alle nötigen Arbeiten wurden von ihrer Mutter und den anderen Laienschwestern gemacht. Sie selbst sollte an ihrer Beliebigkeit als Nonne arbeiten.

Heute entscheidet die Mutter Oberin, ob sie als Nonne im Kloster oder als Freinonne außerhalb der Klostermauern ihren Gottesdienst verrichten soll.

Feierlich wurde ihr in der Klosterkapelle der grüne Schleier, der Freinonnen an gelegt, um noch am selben Tag, die lange und beschwerliche Reise nach Rom, in den Vatikan, anzutreten. Mit einem kleinen Koffer in der Hand verließ sie mit zwei anderen Nonnen das Kloster, um durch die Gnade der Menschen auf ihrem Weg nach Rom, sie zu nähren und ihnen einen Rastplatz zu geben, zu Fuß ihr Ziel zu erreichen.

Ein Monat dauerte ihre beschwerliche Reise. Ausgehungert und erschöpft erreichten sie endlich den Vatikan und wurden dort ihrem Orden zugeführt.

Hier im Kreis der Freinonnen war alles viel entspannter. Es gab hier nur ein eingeschränktes Schweigegebot. Hier lernte Anna einen Haushalt zu führen, sich angemessen mit den Mitgliedern des Klerus zu unterhalten und Kontakte zu knüpfen.

Schon bald sammelte sie wie ihre Mitschwestern Rendezvous mit den Vertretern des männlichen Klerus. Ein Bischof aus Tansania hatte es ihr angetan. Er hieß Musa, war schwarz wie die Nacht und auch er war nicht abgeneigt. Sie trafen sich immer häufiger und bald entschlossen sie sich nach Ende des Zweiten Jahres zu heiraten.

Jetzt nach zwei Jahren sollte Anna ihre ewigen Weihen erhalten und die Bezeichnung ‚Mutter Klara‘ erhalten. Ein Leben in Armut und absoluten Gehorsam ihrem Mann und der Kirche gegenüber muss sie dann bis zu ihrem Tode führen.

 

 

 

Lotte

– in Sheik Ali bin Faisal al Tufayas Harem

 

Erschöpft von der langen Reise auf der Ladefläche eines Lkws kamen sie in einer Oase an. Sie wurden in einen Hof getrieben und angekettet. Dann gab man ihnen zu Essen und zu trinken und sie schliefen erschöpft auf einem Strohlager ein. Als sie am nächsten morgen erwachten, wurden sie einzeln ab gekettet. Sie stießen Lotte in einen Keller, in dem drei tief verschleierte Frauen sie erwarteten. Die schwere Kellertür wurde mit lautem Knall zugeworfen. Sie durfte sich auf einem Eimer erleichtern. Dann wurde sie entkleidet, gewaschen und enthaart. Sie gaben ihr neue saubere Kleidung und führten die voll verschleierte Lotte einen schmalen Treppensteg hoch. Ihr wurde gesagt, sie dürfe nur reden, wenn man sie auffordere,dann musste sie sich in einem engen Flur vor eine Tür knien und warten. Nach geraumer Zeit wurde ihr geöffnet und ein älterer Mann bat sie einzutreten.

„Mein Name ist Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, bitte nehmen sie Platz und frühstücken mit mir.“ Verwirrt, ob dieser Höflichkeit setzte sie sich an einen reichlich gedeckten Tisch. „Sie sollten so schnell wie möglich lernen, verschleiert zu essen. Schieben Sie ihren Niqab etwas zur Seite, ohne mir ihre Haut zu zeigen. Nach einigen Versuchen konnte sie es schon recht gut und hungrig und durstig stürzte sie sich auf das unverhoffte Mahl. Als sie satt war, sagte Sheik Ali bin Faisal al Tufaya: „Ich werde Ihnen nun einige Erklärungen geben. Ich möchte Sie bitten, mir aufmerksam zu zuhören. Ihrer Schwester Hilde geht es sehr gut, sie lebt in einer angesehenen muslimischen Familie. Dort wird sie in die Pflichten einer muslimische Ehefrau eingewiesen, um den 20 – jährigen Sohn ihres derzeitigen Besitzers zu heiraten. Sie kann ein glückliches und erfülltes Leben haben, wenn Sie bereit sind in meine Dienste zu treten. Oder sie folgt ihren Eltern in den Tod. Sie können sich jetzt entscheiden.“ „Wie kann ich Ihnen nutzen, ich verstehe gar nichts.“ erwiderte sie konfus. „Sobald sie sich verpflichten,mir absolut zu gehorchen und ihre ganze Kraft einzusetzen, meinen Erfolg zu gewährleisten, erfahren sie die Einzelheiten. Sie können sich jetzt ein Video ansehen, dass Ihnen zeigt, wie ihre Schwester jetzt lebt. Ich werde sie solange verlassen.“

„Hallo Lotte! Ich lebe hier in einer streng gläubigen muslimischen Familie. Alle sind sehr lieb zu mir und trösten mich über den Tod unserer Eltern hinweg und meine Trauer, dich verloren zu haben. Sie möchten, dass ich eine gute Muslimin werde und ihren Sohn Achmed heirate. Sie bieten mir ein geschütztes Leben, dem ich nach all unseren letzten Erlebnissen nicht abgeneigt bin. Bitte tu was sie von dir verlangen! Ich liebe dich.“ Dann zog sie ihren Schleier übers Gesicht und winkte Lotte zum Abschied; Video Ende. Lotte starrte in Tränen aufgelöst auf den schwarzen Bildschirm. „Nun, Lotte. Wie haben Sie sich entschieden?“

frug Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, als er den Raum wieder betrat. „Meine Schwester ist schutzlos in dieser feindlichen Welt. Wenn Sie mir garantieren, dass sie dieses von ihr akzeptierte Leben führen kann, bin ich bereit Ihnen zu dienen.“ „Ich glaube, Sie haben sich jetzt ein Erholungspause verdient. Fatima ist ihre persönliche Magd. Sie wird Sie nun in Ihre Gemächer führen und Sie in Ihr künftiges Leben einweisen. Wir sehen uns zum Abendessen.“ Fatima betrat den Raum und führte ihre neue Herrin in ihre Gemächer.

 

 

 

 

Musa und Mutter Klara

 

Nach den im Vatikan verbrachten Flitterwochen, wurde es Zeit für Bischof Musa nach Tansania zurück zu kehren, denn es war nicht gut um seine Kirche bestellt. Der Islam wurde auch in seiner Heimat immer mehr zur führenden Kraft. Es sollte eine lange und beschwerliche Heimreise werden. Die Gewässer im Golf von Aden waren von Piraten verseucht, sodass man von Dschibuti aus den beschwerlichen Landweg durch Äthiopien und Kenia mit dem Zug nach Tansania nehmen musste.

Obwohl Mutter Klara eine Tropenversion ihres Habit trug, war die tagelange Reise im Zug für eine Mitteleuropäerin extrem strapaziös. Hinzu kamen die dauernden Stopps, wenn ein lokaler Warlord die Pässe der Reisenden überprüfen wollte. Am schlimmsten war die Passage durch Kenia. In diesem einst so offenen Land herrschte jetzt der Islam in seiner strengsten Form. Kenia wurde in den ersten Jahrzehnten des 21sten Jahrhundert von Europa via TTIP derart ausgeplündert und mit seinen Aids kranken allein gelassen, dass die Menschen sich mit den Teufel verbündet hätten, um zu überleben. So musste Mutter Klara eine blick dichte Burqa und Handschuhe während der Durchreise tragen. Mindestens dreimal am Tag wurde der Zug gestoppt und alle Passagiere mussten zur Passkontrolle aussteigen. Endlich erreichten sie die Hauptstadt Dodoma in Tansania. Hier war eine lebendige, westliche Atmosphäre. Die Menschen waren freundlich und begrüßten ihren Bischof und seine neue Frau aufs herzlichste. Mutter Klara dachte: „Was sind das hier für wunderbare Menschen. Die strapaziöse Reise hat sich dann doch gelohnt.“ Unter Jubeln und Gesängen zogen sie in die Bischofsresidenz ein.

 

 

 

Hans -

Hassan‘s Verführung

 

„Ich glaube, ich krieg ihn weich.“ dachte Hans über Hassan. „Meine Legionäre warten schon auf ihren Einsatzbefehl. Der Kanake mit seinem Geld wird eine gute Marionette in unseren Händen sein.“ Was keiner wusste war, dass Hans ein Nazi und Mitglied der ‚Anti Islamischen Front‘ war und seine ‚unarischen‘ Kumpel in Wirklichkeit für nützlichen Dreck hielt. Freddy war für ihn ein Scheiß Jude und Hassan ein dreckiger Kanake.

Hans hatte sich richtig ins Zeug gelegt und Hassan auf etliche Feten geschleppt und ihm einige heiße Nächte mit den Schönen der Nacht organisiert. Immer wieder erinnerte er Hassan daran, dass das ‚dolce vita‘ für ihn bald vergangen sein wird.

„Nächste Woche geht es ab in den Ehehafen, da machen sie aus dir einen bigotten Islamisten. Vorbei mit Parties und geile Weiber ficken. Sechsmal am Tag den Bückling nach Mekka und Kath fressen. Eine tolle Zukunft erwarte dich da.“ hetzte Hans mal wieder. „Verdammt, ich brauch das Geld meiner Scheißfamilie. Meinst du ich hab Lust auf diesen Scheiß?“sagte Hassan. „Dann mach, was ich dir vorgeschlagen habe. Ein Wort von dir genügt und du bist sie ein für alle Mal los.“ Hassan grübelte und dann sagte er: „Mach es! Aber ich weiß von nichts. Du musst mich da komplett raus halten.“ „Wenn du Mittwoch abreist, starte ich gleichzeitig die Aktion. So hast du das perfekte Alibi. Bei deiner Ankunft wird die Aktion schon abgeschlossen sein.“ Hassan dachte: „Möge Allah mir vergeben!“

 

 

Lotte -

in Purdah

 

Lotte betrat das ihr zugewiesene Zimmer. Es war im Gegensatz zu den prunkvollen Räumen, die sie bisher sah, kahl und leer. Sie sah einen niedrigen Tisch mit ein paar Kissen, eine große Kiste stand in einer Ecke und daneben eine zusammengerollte Matte. Fatima sagte: „Hier wirst du in deine Pflichten als Muslima eingewiesen. Ich werde dich lehren den Koran zu lesen, zu beten und dich vorschriftsmäßig zu kleiden.“ Sie führte Lotte ins Bad. Dort musste sie sich entkleiden und Fatima enthaarte und wusch sie. Dann musste sie eine schwarze Großmutter-Unterhose anziehen, darüber ein Knöchel langes Hemd mit Stehkragen, ihr Haar wurde in einen schwarzen Schal gewickelt, bis kein Härchen mehr zu sehen war. Ein großes, dickes Tuch zog Fatima ihr über den Kopf, es hatte in der Mitte ein rundes Loch das ihre Augen, Nase und Mund frei ließ. Es reichte hinten bis zum Boden und vorne über die Knie. Es war so weit und dicht, dass ihre Figur komplett verschwand. Zu Lottes Horror legte sie ihr einen Knebel an. Dann wurde ihr ein dreilagiger Niqab angelegt und Ellbogen- lange, schwarze Handschuh. Fatima reichte ihr einen Notiz-block und Stift und sagte: „Wenn du etwas mitteilen willst, schreib es auf. Der Knebel wird nur zum Essen und zum Gebet abgenommen.“ Sie führte Lotte zum Tisch, an den sie sich hin knieten. „Dein Gesichtsschleier heißt Niqab. Er ist dreilagig. Die erste Schicht ist ein feines Gitter, die trägst wenn du allein oder nur unter Frauen bist, dann folgt eine Schicht, um deine Augen zu verbergen, sie trägst du in Anwesenheit der Männer dieser Familie, die letzte, durch die du nur noch schemenhaft siehst, in Anwesenheit fremder Männer oder in der Öffentlichkeit. Jetzt üben wir das Essen mit Schleier. Lotte sollte den Schleier nur soweit zur Seite halten, dass niemand auch nur das kleinste Stückchen ihrer Haut sehen konnte. Mit ein bisschen Üben hatte sie schnell den Bogen raus. Bis zum Abend wurde sie dann im Beten unterrichtet. Und sie dachte: „Was der Sheik wohl für Pläne mit mir hat.“

 

 

 

 

Hassan -

der Mörder?

 

Hassan saß in seinem Privatjet, um zu seiner Hochzeit nach Dschibuti zu fliegen. Voller Skrupel dachte er an sein Abkommen mit Hans. „Wenn ich in Dschibuti lande, wird meine gesamte Familie tot sein. Was habe ich nur getan? Konnte der alte Esel von Vater mich nicht in Ruhe lassen?“ Der Flug schien kein Ende zu nehmen. Endlich erreichte er den Flughafen von Dschibuti und landete. Zu seiner Überraschung wurde er von seiner Familie im Flughafen begrüßt. Jetzt erst registrierte er die überall postierten, schwer bewaffneten Soldaten. „Vater, was ist los? Was machen alle diese Soldaten hier?“ Der Sheik antwortete: „Wir sollten von einer Söldnerarmee angegriffen werden. Zum Glück haben wir eine schlag fähige Abwehr. Wir haben die Schweine vom Himmel geschossen, bevor sie landen konnten. Wir wissen wer dahinter steckt und haben die Drahtzieher dingfest gemacht. Doch jetzt lass uns nach Hause fahren, wir haben noch viel Arbeit mit den Hochzeitsvorbereitungen.“ Tief beunruhigt folgt Hassan seinem Vater.

 

 

 

Hans -

im Unglück

 

„Verdammt, ist das hier dunkel und kalt.“ dachte Hans, als er wach wurde.

Dann merkte er, dass er nackt war. „Verdammt, wo bin ich hier?“ wollte er losbrüllen, doch es kam kein Pieps aus seinem Mund. „Ich bin stumm, wie ein Fisch.“ durchfuhr es ihn. Als er sich erheben wollte, wurde er von einer Kette an seinem Hals daran gehindert. Die Kette war in einer Schiene im Boden befestigt und so kurz, dass er auf allen Vieren kriechen musste. Er konnte kein Klirren der Kettenglieder hören, er war auch taub. Er wollte nach der Kette greifen, doch da merkte er, dass seine Hände fest in engen Ledersäckchen steckten. Sie waren vollkommen nutzlos. Er konnte sich noch nicht mal kratzen. Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit und er erkannte, dass er sich in eine Art Viehgatter befand. Die Wände waren vielleicht nur einen Meter hoch, doch die Kette hinderte ihn effektiv daran, über die Wand zu schauen. Der Boden und die Wände waren weiß gefliest, neben sich hing eine Viehtränke an der Wand. Wenn er mit der Stirn dagegen drückte, konnte er trinken und so löschte er erstmals seinen Durst, wie ein Vieh. In den Boden eingelassen war ein Trog mit Trockenfutter, auf das er erst mal dankend verzichtete. Nachdem er getrunken hatte, meldete sich seine Blase und sein Darm. Er kroch so weit er konnte nach hinten, um zu merken, dass er auf einem Gitter kniete. Er fühlte sich zu tiefst gedemütigt, dass er sich wie ein Vieh erleichtern musste. So musste er stundenlang in Dunkelheit und Stille, seiner Stimme beraubt, in seinem Gatter sitzen und warten. Irgendwann schlief er ein und wurde brutal von einem eiskalten Wasserstrahl geweckt. Der Wasserstrahl kam von der Decke und spritzte automatisch jeden Zentimeter seines Stalls und seines Abort sauber. Dann senkte sich ein Trichter über ihn und blies heiße Luft um seinen Stall zu trocknen. Automatisch füllte sich sein Futtertrog und seine Tränke. Dann war es wieder still. Er wollte schreien, aber konnte es nicht; er wollte an der Kette reißen, aber seine Hände waren nutzlos; er wollte sich erheben, um zu schauen, wo er ist; aber die Kette hielt ihn stramm fest. Seine Welt war auf ein weiß gekacheltes Gatter mit Futtertrog, Viehtränke und Dunkelheit und Stille geschrumpft. Die regelmäßige automatisierte Reinigung und Fütterung war seine einzige Abwechslung. Er wusste noch nicht einmal, dass sein Kumpel Freddy neben ihm sein Schicksal teilte.

Fressen, saufen, scheißen tagein tagaus – nichts anderes passiert.

Grelles Licht durchflutete sein Gefängnis. Schmerz gekrümmt hielt er sich die Augen zu. Nur langsam gewöhnte er sich an die Helligkeit. Seine Haare hingen ihm lang und verfilzt ins Gesicht.Wie lange war er wohl schon gefangen? Er ahnte, als er nach der Länge seiner Haare zu urteilen, monatelang hier gefangen war. Wieder geschah lange nichts. Doch dann dröhnte eine Stimme in seinen Kopfhörern: „Hallo, Dreckstück! Wie geht es unserer Fotze? Ich hoffe, du hast dich gut eingelebt.“ Hans dröhnte der Kopf von diesen ungewohnten Worten, sie klangen für ihn so laut, wie ein über ihm fliegendes Flugzeug. Dann hörte er, wie jemand hinter ihm stand. Dann einen lauten Knall, wieder und wieder. Er krümmte sich vor Schmerzen, denn er wurde wieder gnadenlos ausgepeitscht. Dann wurde sein Kopf kahlgeschoren und sie gaben ihm eine Spritze. Dann war es wieder stockdunkel. Hans lag auf den Fliesen und heulte vor Schmerz und Scham sich die Seele aus dem Leib, bis er endlich einschlief.

 

 

Sheik Ali bin Faisal al Tufaya -

Gespräch mit Sohn Hassan

 

„Setz dich, mein Sohn. Ich habe viel mit dir zu bereden. Was hier und jetzt besprochen wird, bleibt für immer in diesen Wänden. Wir wissen, dass du mit deinen Kumpeln hinter dem Anschlag steckst. Für deine Kumpel wird ausreichend gesorgt und was wir mit dir machen, hängt von diesem Gespräch ab.“ „Vater, ich schäme mich so! Egal welche Strafe mich erwartet, ich nehme sie an. Meine Tat war so schlimm, ich erwarte keine Gnade. Ich danke Allah, dass der Anschlag missglückt ist.“ gestand Hassan seinem Vater in aufrichtiger Reue. „Die Familie fordert deinen Kopf, wenn auch ehrlos und korrupt, bist du doch mein Sohn. Du kannst nicht mehr unter uns leben, aber du kannst uns in der Welt der Kufar dienen. Wir schicken dich nach Deutschland. Dort wirst du mit all deiner Kraft die Islamisierung Europas voran treiben. Sollte die Familie mit dir zufrieden sein, darfst leben, wenn nicht, … Ich selbst will dich nie wieder sehen, solltest du einen Fuß in unser Land setzen, werde ich dich eigenhändig erschießen. Verschwinde jetzt für immer aus meinen Augen!“

Hassan wurde in ein Flugzeug gesetzt und nach Deutschland gebracht. In Berlin wurde er vom Imam empfangen. „Du bist Hassan, der Ehrlose, deine ehemalige Familie hat mich beauftragt, dich zu überwachen. Komm, ich zeige und erläutere dir deine zukünftigen Pflichten.“ Sie fuhren mit einem Miettrike zu einem Mietshaus, einem ehemaligen ‚DDR‘- Plattenbau, in dem er ab jetzt leben musste. Dort stellte er sein Gepäck ab. „Die Miete wird bezahlt und du bekommst 1000 € im Monat, wenn du dich fleißig um deine Arbeit bemühst.“ Dann fuhren sie mit dem Miettrike in sein zukünftiges Büro. „Hier wirst du morgen früh pünktlich um 8:00 Uhr antreten. Einer unserer Agenten wird dich in deine Arbeit einweisen. Das war es im Moment. Du kannst jetzt nach Hause gehen.“ Dann fuhr der Imam fort und ließ ihn stehen. So musste er hungrig und durstig zu Fuß nach Hause marschieren. Ohne Geld, allein in einem fremden Land, ohne was zu essen, merkte er bald, wie mies seine jetzige Situation ist.

Er begriff: Vorbei ist es mit dem ‚Dolce Vita‘.

 

 

 

 

Lotte -

wird eine gute Muslimin

 

Die tief verschleierte und geknebelte Lotte führt Fatima in die Gemächer des Sheik. Dort muss sie sich vor dem Sheik hin knien und ihn unter Aufsicht Fatimas bedienen. Nach dem er satt war, sagte er: „Du bekommst eine intensive Schulung in Purdah, was das bedeutet, wird dir schon bald klar sein. Ziel ist es aus dir ein gute Muslimin zu machen. Enttäusche mich nicht! Zu deinem und dem Wohle deiner Schwester erwarte ich von dir totale Hingabe an dein neues Leben. Unterwerfe dich und gehorche aufs Wort und alles wird sich für dich zum guten wenden.“ Dann verließ er die Frauen, die dann die Reste seines Abendmahls verzerren durften. Für Lotte begann eine Zeit, die sie bis in die tiefsten Stellen ihrer Seele verändern sollte.

 

 

Bischof Musa und Mutter Klara -

Besuch vom Sheik

 

Zwei Jahre lebte sie jetzt schon in Tansania. Es war ein einfaches und bescheidenes Leben an Musa‘s Seite, aber die Freundlichkeit der Menschen und die stetig wachsende Liebe zu ihrem Mann ließ sie ein bis dato nie gekanntes Glück erleben. Und sie war schwanger, was konnte ihr Glück jetzt noch vergrößern. Alle nannten sie Mama Klara, sie hatte ihren alten Namen Anna fast vergessen. Zu Anfang tat sie sich etwas schwer mit den Sitten in ihrer neuen Heimat. Eine Frau hatte sich ihrem Mann vollständig zu unterwerfen. Ihm zu dienen und zu gehorchen war, was von ihr verlangt wurde. Doch sie lebte sich schnell ein und mit ihrer Schwangerschaft stieg ihr Prestige. Unmerklich glich sie sich ihrer Umgebung an, in der der Islam mehr und mehr Einfluss gewann.

Am Abend saß sie mit Musa auf der Terrasse. Sie hatten das vor kurzem auf Musa‘s Wunsch hin eingeführt, dass sie ihn während der Mahlzeiten bediente und sie die Reste, die er übrig ließ, aß. Wenn Gäste zum Essen kamen, fanden sie es störend, wenn eine Frau mit am Tisch saß, also ließ sie es. Auch lernte sie im Beisein Fremder zu schweigen. Immer mehr wurde das Haus zu ihrer Welt und sie verließ sie nur in Musa‘s Begleitung. Bedauerlicher Weise führte die stetig wachsende Islamisierung zu einer drastischen Anzahl an Konvertierung. Seit der letzten Parlamentswahl führte die IP unter Präsident Abdullah das Land und die einst so große Christengemeinde verlor ihren politischen Einfluss immer mehr.

Mürrisch kam Musa nach der Sonntagsmesse nach Hause und rief: „Mama Klara bring mir einen großen Whisky, bitte!“ Sofort eilte sie mit einem großen Glas Whisky zu ihm und fragte: „War die Messe schon wieder schlecht besucht?“ „Schlecht besucht ist gut! Bis auf ein paar alte Mütterchen ist niemand gekommen und die Spenden reichen nicht mehr zum Überleben. Rom schickt schon seit Monaten kein Gehalt mehr. Ich glaube es geht zu Ende mit der Pracht der römisch-katholischen Kirche. Wir bekommen heute Abend Besuch von meinem alten Freund Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, er ist ein Freund aus Kindertagen und einer der mächtigsten Männer der Welt. Ich erwarte von dir absolut perfektes Benehmen!“ „Ich habe gelernt wie sich einheimische Frauen zu benehmen haben. Du weißt, dass ich dir keine Schande machen werde.“ „Ja, im Grunde unterscheidet sich unser Leben von den Menschen hier nur sehr wenig. Du kannst mir mein Essen jetzt bringen. Husch, husch!“ lachte er und klappste ihr auf den Po.

Am Abend kam der angekündigte Besuch. Sheik Ali bin Faisal al Tufaya in Begleitung seiner zwei Frauen, die traditionell tief verschleiert waren. Nach dem die Männer gegessen hatten, brachte sie die Reste zu den Frauen und sie aßen gemeinsam. Dann reichte einer der Frauen Mama Klara ein Display und sie las: „Es ist uns Frauen nicht gestattet zu reden. Wir werden uns schriftlich unterhalten, wenn du möchtest?“ Mama Klara musste grinsen und sagte: „Das ist mir nicht fremd, im Kloster war das auch die einzige Kommunikationsmöglichkeit.“ „Ja, unsere Religionen sind gar nicht so unterschiedlich!“ las sie auf dem Display.

Musa rief: „Mama Klara setzt dich mit den Frauen bitte zu uns, wir haben etwas mit dir zu besprechen.“ Verwirrt ging sie mit den Frauen zu den Männern. Der Sheik Ali bin Faisal al Tufaya sagte: „Es ist mir sehr wichtig deine Meinung zu hören, weswegen ich Musa bat, zu erlauben, dass du mit uns sprechen darfst. Ich hoffe, du bist einverstanden?“ „Ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr mit einem Fremden gesprochen und muss sagen, dass ich sehr verwirrt bin und freue mich sehr, mich mit einem Freund Musa‘s zu unterhalten.“ erwiderte sie. „ Schön, die Angelegenheit, die es zu besprechen gibt ist folgende: Ich möchte, dass Musa und du zum Islam konvertiert.“ Das verschlug ihr die Sprache und hilfeflehend schaute sie ihren Mann an. Sie war es nicht mehr gewohnt eigene Entscheidungen zu fällen, ihr wurde schlagartig klar, dass sie sich bedingungslos der Entscheidung ihres Mannes beugen würde. So antwortete sie: „Ich folge meinem Mann. Er wird wissen, was das Beste für mich und unser zukünftiges Kind ist.“ „Du bist eine sehr kluge und gute Frau. Allah segne dich!“ sagte Musa. „Geh mit den Frauen, dich umziehen und dann werden wir zusammen die Schahada sprechen.“ In ihrem Zimmer legte sie ihren Habit ab und ließ sich von den Frauen islamisch einkleiden. Als sie ihren kahlen Kopf sahen, schrieben sie: „Wie praktisch, ohne Haare ist es unter den Schleiern bestimmt kühler!“ Sie musste sich vollständig entkleiden. Sie gaben ihr schwarze Unterwäsche und dann zog sie die schwarzen Kleider, Schleier und Handschuh an. Dann steckten sie ihr einen Knebel in den Mund und legten ihr den dreilagigen Niqab an. „Achte darauf, dass deine Haut nie zu sehen ist. Das Gitter trägst du, wenn du allein bist. Die zweite Lage, wenn du zu zweit mit deinem Mann bist und die dritte Lage, wenn Besuch kommt und fremde Männer anwesend sind oder du dich in der Öffentlichkeit bewegen musst.“ las sie auf dem Display. Zum Schluss gaben sie ihr auch ein Display, dann gingen sie zurück zu den Männern.

„Nimm den Knebel ab, während du die Schahada sprichst. Danach verbleibe bitte wieder geknebelt, wie es sich für eine gute Muslima ziemt.“

Gehorsam tat sie, wie befohlen, legte ihr Glaubensbekenntnis ab, knebelte sich wieder und unterschrieb, die ihr vorgelegten Papiere. Dann verließ sie die Männer, um sich mit den Frauen zurück zu ziehen. Bald wurden die Frauen zur Abreise gerufen und danach setzte sich Mama Klara zu Musa und wartete stumm auf seine Ansprache. Er nahm liebevoll ihre behandschuhten Hände in seine und sprach: „Ich danke dir für deine Liebe und deine Solidarität. Ich werde dir in deinem neuen Leben zur Seite stehen. Gemeinsam arbeiten wir für unsere und die des Kindes Zukunft. Lass uns jetzt zum ersten mal als Muslime, dass Abendgebet sprechen. Nach dem Gebet ging sie ins Bad, um sich zum schlafen fertig zu machen. Als sie das Schlafzimmer betrat, reichte ihr Musa ein kleines Buch: „Hier steht alles, was du wissen musst.“sagte er. Sie las, dass sie sich auch im Bett verschleiern musste und wie sich ihr neuer Tagesablauf gestaltet. Dass sie sich nur in der dritten Person, sächlich äußern durfte. Sie war nun Musa‘s erstes Weib, ohne nähere Benennung, namenlos, sie war ein ‚Es‘, ein Teil des Haushalts. So legte sie sich frische Schleier und Handschuhe an und ging zu Bett, um sich von Musa besteigen zu lassen. Still erinnerte sie sich an ihre Kindheit in Deutschland, damals vor dem Crash, als sie noch von einem Erwachsenenleben träumte, in dem sie einen Beruf gehabt hätte und die Welt hätte bereisen können, sich frei unter den Menschen bewegen zu können, einfach nur frei sein. Aber wie heißt es so schön in einem deutschen Schüttelreim: ‚Hätte, hätte - Fahrradkette!‘ „So viele vergebene Chancen!“ dachte sie und mit diesen Gedanken schlief sie ein, sich ergebend in ihre neue Rolle als ‚Es‘.

 

 

 

Lotte in Purdah:

 

Fatima brachte Lotte zurück in die Frauengemächer. Dort wartete eine fremde Frau auf sie. „Dies ist Halima, sie wird dich bedienen, damit du voll in Purdah leben kannst. Dann musste sie den Mund weit öffnen. Halima sprühte ihr ein starkes Sedativum in den Rachen und durchtrennte ihre Stimmbänder, danach wurden ihre Ohren mit integrierten Kopfhörern verstopft. Sie war nun stumm und taub. Sie legten ihr eine Erwachsenenwindel an und kleideten sie neu ein. Sie musste sich auf einen Hocker setzen auf dem sie, mit auf dem Boden befestigte Ketten, angekettet wurde. Darum wurden ihre Schleier drapiert. So konnte man nur einen gestaltlosen anonymen Konus erkennen; stumm,taub und blind war die Person Lotte verschwunden. „Du wirst jetzt nur noch über deine Kopfhörer hören können. Wenn wir mit dir nicht reden müssen, wirst du Koranverse und Gebete hören. Den Tag wirst du angekettet auf deinem Hocker verbringen. Am Abend wirst du gefüttert und frisch gepampert, um dann tief verschleiert schlafen zu gehen. Morgens wirst du geduscht, gefüttert und gepampert und frisch verschleiert, um wieder den Tag auf deinem Hocker zu verbringen.“ Dann erklangen die Koranverse und Gebete, mit ihnen verschwand Lotte und eine lange Zeit völliger Isolierung erwartete sie, aus der sie als tief gläubige, arabisch sprechende und ihr altes Leben vergessende Muslima wieder auftauchen wird, die dann mit Freuden als eine gute und sittsame Muslima ihrem Mann dienen und gehorchen wird.

 

 

Hans und Freddy -

modifiziert

 

„Wach auf du Haufen Scheiße!“ brüllte es In Hans Ohr und wieder und wieder fuhr die Peitsche auf ihn nieder. Er rappelte sich auf alle Viere und die Schläge hörten auf. Dann ging wieder das grelle und schmerzhafte Licht an und Hans hörte Schritte hinter sich. Sie rasierten wieder seinen Kopf und er bekam eine neue Spritze. Sie schmierte etwas stark riechendes Öl auf seinen Kopf und sein Gesicht und zogen darüber eine stramm sitzende Gummimaske, sie hatte innen ein dickes Gummirohr, dass sie in seinen Mund schoben und durch die Nasenlöcher kamen zwei lange Schläuche. Er hatte kein Gesicht mehr, eher ähnelte er mit seinem Loch an Stelle eines Mundes einer Fuckdoll. Sie lösten seine Kette vom Boden und befestigten sie an eine Art Laufschiene. Sie machte ein Tragegerüst auf seinem Rücken fest, worauf ein fünfzig Kilo schwerer Sack kam und unter Peitschenhieben wurde er mit der Last auf dem Buckel vorwärts getrieben. Am Ende der Laufschiene nahm man ihm den Sack ab und packte schwere Bausteine drauf. So ging es den ganzen Tag hin und her. Eine Sirene ertönte und sie brachten ihn zurück in sein Gatter. Dort soff er gierig sein Wasser und fraß sich an der neuen Flüssigfütterungsanlage mit seinem neuen Maulrohr satt. Als er erschöpft einschlafen wollte, brüllte es in seinem Kopf: „Du bist Dreck. Du bist es nicht wert meine Scheiße zu fressen.“ Jede Nacht sollte er ab jetzt von diesen Klängen in den Schlaf gesungen werden. Was er nicht wusste war, dass sie ihm hochdosierte weibliche Hormone spritzten und ihm vorher neue, geheim entwickelte Nanosklaven injiziert hatten, die ihn nach und nach in eine Frau verwandeln würden.

Wieder prasselten die Schläge einer Peitsche auf seinen nackten Körper, bis er auf allen Vieren stand. Dann wiederholte sich die Prozedur vom Vortag. Es sollten über ein Jahr vergehen; für ihn war Zeit kein Begriff mehr. Willenlos und gebrochen funktionierte er einfach nur noch. Zwei Jahre in dieser Hölle hatten ihn gebrochen und reif gemacht zur Neuprogrammierung. So schrieben die Nanobots in ihm und in Freddy ein neues Programm. Es machte sie zu Frauen, die sich unterwürfig und gehorsam nach einem Besitzer sehnten. Ihre komplette Persönlichkeit wurde ausgelöscht, um der neuen Platz zu machen. Diese Nanobots waren darauf programmiert sich endlos zu kopieren und entzogen ihnen so ihre ganze Lebensenergie. Sie hinterließen zum Schluss zwei tote ausgemergelte Gestalten, die ihre Brutstätte waren für ein neues Strafgesetz. In Zukunft werden Verbrecher oder unliebsame Personen durch Umwandlung in unterwürfige, gehorsame Frauen zu guten Mitgliedern der Gesellschaft und sparen so die Kosten, die ein Gefängnis verursacht, ein.

 

 

 

 

Lotte -

die Neuerstandene

 

Tief versunken in ihren Gebeten, saß die ehemalige Lotte auf ihrem Hocker. Sie war losgelöst von ihrem alten ich und verstand sich nur noch als etwas Nützlichem, das einem Mann dienen und gehorchen musste. Der Gedanke daran erfüllte es mit großer Freude. Es nannte sich nun Selima, bis zu ihrer Hochzeit, dann würde es das Weib ihres Mannes sein und keinen Namen mehr benötigen. Zwei Jahre lebte sie nun schon in Purdah, nicht dass sie wüsste, wie lange sie schon so lebte. Für sie gab es keine Jahre, sondern nur Gebetszeiten.

Ab heute sollte sie langsam aus der Purdah Routine herausgenommen werden, um ihrem vom Sheik geplanten Zweck zugeführt zu werden. Denn sie war nun reif für eine Ehe mit seinem verhassten Sohn. Durch sie konnte Hassan immer komplett überwacht werden. Sie hatten sie nämlich modifiziert. Sie konnten durch ihre Augen sehen, durch ihre Ohren hören und sie beherrschten vollständig ihren Körper. Sie war eine Marionette in ihren Händen. Die ihr implantierten Nanobots konnten auf Befehl sich auf andere Frauen durch einfaches Niesen übertragen und ihre zweijährige Purdah Routine, wie ein Programm eins zu eins übertragen. Sie war der Prototyp der zukünftigen Frau. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, wird von Deutschland aus Europa bald vollständig vom Islam assimiliert werden. Langsam wurde sie wieder an einen normalen Lebenszyklus gewöhnt. Sie wurde liebevoll auf die Zubereitung der Mahlzeiten vorbereitet, sie lernte alle Pflichten des Haushalts kennen und wie man sie in Purdah bewältigt. Schon bald war sie der feuchte Traum eines jeden Islamisten und bereit zur Hochzeit.

Sie wurde nach Deutschland eingeflogen, das Ziel ihrer Eltern, als sie mit ihren Töchtern aus Südafrika flohen. Sie war nun die einzige von ihnen, die dort ankam, wenn auch unter anderen Vorzeichen. In diesen Zeiten war Fliegen ein ungeheuerlicher Luxus und für eine Frau eine absolute Ausnahme. Sie traf dann im Haus des Imam auf Hassan. Sie wurden getraut und dann wurden sie nach Hause in Hassans Plattenbau geschickt.

Es war ein langer und beschwerlicher Weg, doch Hassans Weib folgte ihrem Mann mit großer Freude. Auch für Hassan war heute ein glücklicher Tag, endlich nicht mehr allein in dieser kalten Stadt zu sein, wenn er müde von der Arbeit spät abends nach Hause kommt, wartete jetzt eine gute muslimische Frau auf ihn.

 

 

 

Alles unter Kontrolle -

Treffen der Mitglieder der Gesellschaft zur globalen Islamisierung

Peter Müllers Stunde ist gekommen

 

Meine Herren, darf ich Sie auf das herzlichste begrüßen. Mein offizieller Name ist Peter Müller und ich arbeite für unseren hochverehrten Sheik Ali bin Faisal al Tufaya. Ich bringe ihnen fantastische Neuigkeiten mit. Doch zuerst bitte ich sie einige Videos sich an zu schauen, diese Bilder sagen mehr als nur Worte. Zuerst sahen sie ein stark gerafftes Video von Hans und Freddy. Wie aus einstmals jungen und starken Männern dumpfe und gehorsame Weiber wurden. „Meine Herren, wir haben den Werdegang dieser zwei Verbrecher als Programm gespeichert und Nanobots entwickelt die dieses Programm jetzt eins zu eins auf einen anderen Aspiranten überträgt.“ Dann wurde Dr. Flatter herein geführt. Er war nur noch eine gescheiterte Existenz. Die Trennung von seiner geliebten Anna hatte er nicht verkraftet. Er verlor jeden Halt und landete zum Schluss bei der ARGE, die ihn an eine sehr fragwürdigen Agentur verwies, nur um ihre Statistik zu frisieren. „Dieser Mann hat sich bereit erklärt, uns als Vorzeigeobjekt zu dienen. Er erhielt vor zwanzig Stunden seine erste Injektion und dann stündlich eine neue.“ erklärte Müller. „Wenn Sie sich bitte ausziehen möchten, Herr Flatter.“ Stumpf gehorsam zog er sich aus und das Publikum konnte schon ziemlich große Veränderungen feststellen.

Kleine Brüste waren ihm gewachsen, aber untenrum hatte er sich extrem verändert: er hatte eine weibliche Taille ein breites Becken und einen dicken Arsch. Zwischen seinen Beinen war ein voll ausgebildete Vagina.

Es war klar ersichtlich, dass seine Umwandlung bald abgeschlossen sein würde.„Sie sehen vor sich ein von uns kreiertes Geschöpf. Wenn der Prozess abgeschlossen ist wird es ein unterwürfiges und gehorsames Weib sein und der Programmierung entsprechend, extrem sexy. Wir werden ihr nachdem der Prozess abgeschlossen ist, ein gutes Leben an der Seite eines guten, treu sorgenden Moslems ermöglichen. Haben Sie dazu noch Fragen?“ Dr. Flatter wurde hinter einem durchsichtigen Vorhang, der nur ihre Silhouette zeigte, auf eine langsam rotierende Scheibe gestellt.

So konnte das Auditorium weiter ihre Veränderungen verfolgen, ohne dass die neue Frau sich schämen musste. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, wurde ein zweites Video gezeigt. Wie das vorherige extrem gerafft. So nahmen sie teil am Schicksal Lottes. Von der einst arroganten, rassistischen Südafrikanerin zum unterwürfigen, gehorsamen, gläubigen und muslimischen Weib Hassans, dem Entehrten. Jetzt konnten sie live durch ihre Augen sehen und durch ihre Ohren mit anhören, was Hassan zu ihr sagte und wie er lebte. Begeistert erhob sich das Publikum und spendete einen riesigen Applaus. „Ihre Begeisterung gibt uns Recht, wir danken Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, ohne ihn wäre das alles nie möglich geworden. Ein immunisierter Mitarbeiter verteilt gerade unsere Nanobots bei den Faschisten. Sie werden schon bald gute willfährige Weiber sein. Demnächst werden sie wohl skandieren ‚Deutschland, dem Islam und Ungläubige raus!‘.“ Alle lachten und freuten sich schon auf die Panik, die bald unter den Ungläubigen ausbrechen wird.

 

 

Epilog:

 

 

Diese Welt gehorchte neuen Gesetzen und brachte, wie einst der Islam in Spanien, ein neues blühendes globales Gemeinwesen hervor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

No Pants - Hard Core Version

 

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No Pants - Hard Core Version

2025:

 

Annette and Clarissa, two secretaries employed by TATA-Steel, have an appointment for an Italian lunch after work. July 2025 is a damn hot month and the terrace is filled to capacity. But the two are real sweepers, they are quickly offered a seat by the men's world.

Thankful, rewarding with a radiant smile, they took their place. Annette sat down, as usual, brushing her skirt over her lower legs. Clarissa, wearing an airy, wide summer dress, gathers the hem of her dress and for a tiny moment her bare ass cheeks flashed in the sun, then disappeared again, surrounded by cloth. "Did I see it correctly, you have no panties and sit with your bare ass in the chair?" asked Annette slightly irritated. At the same moment, a small gust of wind drove under Clarissa's skirt and lifted it slightly. Skillfully, she prevented the dress from revealing her abdomen, but she let her butt, not unnoticed by the other guests, flash lightly. A villain who thinks evil. "Have a look there!" Clarissa said, picking up her smartphone. The two had to sit close together because of the sun's rays, which offered the wind, a not to be missed opportunity, which was in turn prevented by Clarissa a little too late. On the display was the website:,www.anarchocat.com' open. In the column 'Eigener Mist' (own Trash) they found a story 'No Pants'. "She is not too long. While we wait for our ice cream, which will take some time, you can read it." As she read, all sorts of emotions ran through Annette's face: first amazement, then amusement, thoughtfulness, and finally incredulous amazement. "My pussie is freshly shaven, only the short costume skirt still bothers," said Annette with a big grin. "The guy who did that is kind of familiar," Clarissa said. "You're right, I think you're thinking of the old man, with the innocent grin on it and never mincing words." Annette believed, "Yeah, right. He was out at Kamps bakery last week, and poked a fascist, racist, 'It will be allowed to say' asshole into the wall, of course verbally.'' Of course, but the old bag has eggs and does not piss in his pants – figuratively. A couple more of that strain and the AfD (author's note: a Nazi bitch bitching a party) would be history." Clarissa said. "But we women do not get away with him so well. Veil, obedience and that shit!" Annette found. "Visit his Homepage, when you‘ll be at home. Sure, he writes fucking damn macho shit, but I think women can find some helpfull things." "Okay!" Annette replied. "Let us enjoy our ice cream, than we go shopping, I'm thinking of an airy summer dress without panties! For me." She grinned, up to her ears. Then finally the ice cream came and both enjoyed it, the beautiful weather, the attention they attracted, especially Clarissa and later the anticipation of shopping.

 

Meanwhile, the management raged in the executive suites.

"This imitation of US President upset our whole planning. How should we plan our affairs sensibly, we urgently need more reliable customers." the sales manager scolded. Our customers in the United States share one-to-one the costs of their presidents isolation policy."

"If we're not careful, we'll get bankrupt with our company and our political actors gawk at the US like hypnotized rabbits, waiting for enlightenment at the next pointless economic summit. Everything appears, as it did in the 1920's, and that's what it was called to do."

"Gentlemen, calm down. As you all know, since the fall of the Berlin Wall we have taken precautions to strengthen the EU to slowly free us from the US straitjacket. The biggest nightmare of the Americans is when Russia and Germany cooperate. I can not and do not want to tell you everything, but we are farther on our way than you think. You would have to be ready to work with us and to initiate many things that you do not fully understand for the time being. The goal is an economically dominant Europe and a military-strong Russian-Asian pact."

"The yields say it's time for change. Let us work together, gentlemen, on which we flourish and thrive.

 

 

2026:

 

Again, Annette and Clarissa sat on Toni's terrace for ice cream. "Do you know what we have to celebrate today ‚NoPants Anniversary‘. Exactly a year ago, we have gained this fetish." "And how everything has been changed in that short time." "Yes, fucking great! We are unemployed! And the new fashion clothes are not the eye-catcher,"said Annette. "Now take a break and cool your breath. Like any Europeans, we now receive an unconditional basic income," Clarissasaid. "We still have money to spend til the end of the month." "Yes, and if we do not behave properly, it can be cut," countered Annette. "From nothing, comes nothing. And what do you expect? "Clarissa said. "Since parts of Sharia have been included in the Basic Law at the urging of the 'Christian-Islamic Union', the strongest faction in the Reichstag, a lot has changed for women." Clarissa replied, "Come on, you yourself said how pretty and practical, the new Hidjab hoods are and the absolute ban for women on smoking and drinking alcohol in public is more of an advance. We can be grateful of our protection we enjoy in these uncertain times. Look over the Atlantic, where only the stronger gets everything, because there is the purest misery. Also you like our new religiosity. Come, let's finally go to the Koran school. "Annette then:"I guess you've got a crush on the Imam." "Do not spin around and hurry up!" Clarissa said slightly annoyed. It was not just the imam that interested Clarissa, it was the company of Muslim women that was a lot of fun. Despite being unemployed, the women were occupied throughout the day with child and elderly care or other social work.

It was a big leap for Clarissa and Annette from the silly chickens to responsible women. Soon they converted and wore decent Islamic clothing and their homes were refurbished by the Niqabisisters and limited to the essentials. They led a life untouched and salvaged from the reforms and they‘d led deeper into the Islamic faith. Only one thing remained the same: 'NoPants'.

 

 

The Consortium for Coordination of Europe and the Russian-Asiatic Union had a meeting for the first time in Berlin. It ended with lasting results. The 'new EU states': Poland, the Czech Republic, etc. saw their profit in the undisturbed trade. It benefited all members. By selling all American government bonds of all members, the Euro became the international reserve currency.

The social changes were brought about by the reintroduction of social achievements: in the entire European, Russian area there were medical and hospital reimbursements. School education, study or professional development were free.

Work had become rare in this highly technical world and was distributed among the men. The women stayed out as always. But they were given a soft social net by the introduction of the so-called unconditional basic income, and soon it was more desirable for women to marry than to work. The islam was the youngest and most dynamic religion and freed from stupid Islamophobia it gained many followers.

Perhaps out of boredom or curiosity, people discovered in Islam their yearning for religion.

 

 

2030:

 

Following the law of fashion and her new beliefs, Annette now wears a wide-eyed Hijab hood and an ankle-length, wide-sleeved robe with long sleeves. Annette and Clarissa have since converted to Islam and Clarissa has married her Imam and got pregnant. She lives in Purdah, detached from the worldly. Her vocal cords were surgically cut off and she is now completely mute. She wears a opaque niqab, a butterfly abaya and black gloves. But still no panties, because that's the reason of their meeting: 'no pants' anniversary.

They have to sit behind a screen, women is allowed to visit a restaurant only under strict conditions. In the public the liberal time for women of self-expression is gone.

In order to fully enjoy her ice cream, Clarissas requires great skill. So she writes on her display: "Sometimes I wish the old times back." "Yes," said Annette "it was all much more relaxed and the fun with the men I miss very much." "Abdullah is the best man, I love to be his submissive wife, but this devout life can be very exhausting. I miss the old spontaneity, the crazy life," wrote Clarissa. "Mostly I miss you, the time we were together, it was always funny." "I never had a better friend than you," said Annette, "and I wish we could be together forever." "If you‘ll be Abdullah's second wife? Would that be a solution for you? "Clarissa asked. Annette had not expected that, but then she answered: "Mute as a fish, blind as a mole and completely delivered to a man, you believe that I can not imagine anything better?" "I know you well enough, you too like to be guided, you enjoy submitting. This life in state custody, get you bored. We've been converted together, now let's serve a Lord together. " " I'm confused, not just since today, it seems like we just started yesterday with 'noPants'. Just look how we changed during that time. Soon I have to get out of my apartment and move into one of the maiden houses. There I have to live undergo strict house rules and have to wait to get married. Had someone told us two years ago how we would live today, we would have laughed at him." Annette did not even realize the reality. Clarissa took her in her arms and wrote: "We are children of a new age, the old one will never return. All we can do is look for our happiness today. Believe me, a strictly islamic marriage, has its own charms. Living in harmony with Allah and in the company of a sister sharing her destiny with you, I think it could be very desirable. You get a permanent place in to live. Nothing will confuse you any more." Annette shyly replied," Ask Abdullah if he wants to marry me."

 

 

 

Meeting of the Coordinating Committee of the reorientation of human affairs

 

"Welcome gentlemen!

I hope you had a pleasant journey. I would like to give you a short summary of last the year:

1. Abolition of the right to get voted for recipients of the unconditional basic income and no voting rights for women.

2. Reduced costs by introducing houses for unmarried women and restrictive marriage brokerage (women without family protection were transferred to Uzbekistan, Kazakhstan, Pakistan, etc. to get married).

3. Clothing guidelines and code of conduct for women in public with the aim of binding them to a long-term home life.

4. Introduction of polygyny, limited by the financial circumstances and the sexual potency of the man.

 

You can see, we can look back on a very productive year. And I would like to open the discussion herewith. Thank you!"

 

 

It was 4:00 pm and Abdullah drove to the ice cream parlor to pick up his wife and her girlfriend.

He had been thinking about a second wife for some time. He still knew exactly what a bitch Annette was before the clothing policy and she was realy smarter than Clarissa, but only she was too old for him. The new woman should be 10 years younger than Clarissa. A 16-year-old would be quite right. He parked his sharecar and went to the ice cream parlor. After registering, he was led to the women. Annette had to sit behind an additional screen and put on her gag so not to offend the Imam with her voice. "Well, woman, I hope you had a nice, ‚NoPants' day!" He ordered a coffee. He said to Clarissa: "I have decided to marry a second wife and soon you will get help and companionship at home."

With a soft knock on the table, she signaled him she wants to write to him. He ignored her, adding, "She must be 10 years younger than you, a 16-year-old will fit better into our family. You want to write something?" But Clarissa just shook her head. Annette was unable to present herself and her qualities behind her screen. She was only resigned to take note of what he said. If she would take out her gag to speak, she would only anger Abdullah.

After he finished his coffee, he pushed for departure. The women had to take a seat in the opaque women's pendant. Then he drove to Annette's apartment and rang for the janitor to let her safely into her apartment. When he arrived home, he canceled the sharecar. Clarissa brought tea and sat down at his feet. She wanted to try again to convince him of a marriage with Annette and so she patted quietly on the table. When Abdullah read her message, he grinned. He said, "You still have not understood your responsibilities in our marriage. I like to marry a younger woman, and you‘ll like what I like.It should only make you happy to please me, wife and now be quiet, I am very upset. Get lost in your kitchen! She fled quickly into the kitchen and there she cried so softly that he would not be disturbed by her. She sensed that she would never see Annette again.

Annette was meanwhile brought by the caretaker to her apartment. He grunted something like: "Send that bitch to Anatolia or wherever." Annette did not understand his bawling. Finally she stood at her door and went inside. It was a simply furnished room. In the course of her conversion to Islam, her apartment was refitted by the niqabisisters. The furniture was spartan a flat table a pair of cushions and a chest of drawers. A radio that sent only Islamic broadcasters rounded off the facilities. In the bedroom there was a rolled-up sleeping mattress, a laundry box and the obligatory prayer rug. She made herself a tea and tried to digest what she had experienced. She is allowed to meet Clarissa only with Abdullah's permission. Who knows when that will happen the next time. But maybe Clarissa could persuade him. She spoke her prayer and went to bed.

 

A week later, she was relocated to a maiden house. There she had to disguise her face 23 hours a day and share one room with five other women. In order to increase her attractiveness in the marriage market her vocal cords were cut off and her nose was ringed three times.She now lives the life of an identityless Niqabi.

She also received strict budgetary instruction. Three months later, she became the fourth wife of a 61-year-old, Pakistani businessman. She lost her entire identity, she had to speak of herself in the third person, in the main, her title was 4th wife and so she disappeared forever for her friend.

Whether 'NoPants' or 'WithPants', the story of the two friends ends here.

 

 

 

 

 

NO PANTS by Vulcan

NO PANTS

 

Hello Greetings,

my name is Chantalle, I live with my friend Susie in a nice 3 room attic apartment in Düsseldorf. At the moment I am working at the weekends as a waitress in the ‚Altstadt‘. On weekdays I study German, English and Arabic for teaching. Susie works more or less as a car expert in her father's business. We have been endowed by our Lord God with extremely pretty bodies and quick minds. We both belong to the category of crazy noodles, are constantly on the move and are sleeping at night for an unfortunately inevitable fate.

And what really connects us is our clothes fetish. Long, wide, slightly transparent dresses, without panties. It's a treat when the air sweeps over our freshly shaven pussies. We are both heterosexual, but we lack a male society. We like to give it ourselves - with a lot of fun.

On a sunny, slightly windy June afternoon, we sat on the patio at 'Toni', licking ice cream and watching the action on the street. The wind played with the hem of our clothes, he lifted and lowered it and coquettishly we kept him from revealing everything. A public promise to the men's world and an intoxicating fantasy of helplessness for us.

A table next to us there sat young Arab-looking businessmen. Apparently we caught their attention. At least one particularly nice specimen fixed me. He was the type one: ,I could sink into his eyes' and it caught me full. I returned a shy smile and in the end we exchanged names and addresses and had a date for the evening and Susie with his brother. His name was Achmed and his brother's name was Mahmud, they studied in Cologne and often went to work in their father's company in Düsseldorf.

On time at 20:00 clock we were picked up by our new admirers in a taxi. We dined and drank in one of the hottest restaurants, the artichoke. Achmed and I quickly approached each other. At first I thought it would be because of my Arabic knowledge, but when Susie and I went powdering our noses I saw in the mirror a red face with excitement. "Well, you got it pretty hard?" Susie said with a smug grin. "Shit, yes! I am delivered. The guy take me. I have never felt so strongly attracted to a man. "" Take care or you do end up in his harem! "Susie laughed. "Thanks, the butterflies are doing flying exercises in my stomach and you're so crapy." "Sorry, I was stupid, Islamophobia was definitely not going to infect me, Finally, Mahmud is damn cool, too. " " Come on, let's have fun!"

And it was a wonderful and unforgettable evening for both of us. I made an appointment with Achmed for the next evening, dressed casually, to stroll and chat with him alone on the Rhine. 

At night Susie and I sat and chatted, after our cavaliers had delivered us well at home. "I'll see Achmed again tomorrow, how are you?" I asked. "Mahmud is rich and said he would like to spoil me and I think for a while we could stand it - a student affair. It's more with you, "she said. "I'm totally in the wind, my emotions are riding a rollercoaster and that scares me. My helplessness excites me and the idea of ​​being with him is overwhelming. I want to belong to him with my skin and hair. "" Come down, dear! Our games with submission and our fetish should be just fun, bring a little spice in everyday life. I suggest you finish this adventure before you can‘t get out of there. " "Maybe you're right, Susie. I am tired and I am going to sleep. Good night, dear. " "You too," Susie said.  

"Good morning, you beautiful! Did you sleep well? I'm looking forward to tonight and to you. Achmed" I read on my smartphone. I crouched in my sheets and was blessed. Going to university was pointless, because I could only think of Achmed. The whole day was a single catastrophe, a typical ,fresh-loving day‘. I did not get anything baked and when it was finally evening and Ahmmed stood in the door we fell into each other's arms, never to let go again. "Do we want to go?" He asked. "Whatever you want, dearest," I exclaimed, and immediately followed him to the taxi. We strolled arm in arm on the banks of the Rhine, we did not speak because we were enough for ourselves. We got an ice cream on our hands, drove boats and enjoyed each other. A bank invited us to rest. We sat down and he said softly, "I know, you feel like me. We love each other, we belong together and that's why I have to leave you." "My God! Why? I love you about everything!" „That's why yes! I can not dishonor you, I love you too much," he said. I was totally confused: he loves me, does not want to dishonor me and has to leave me, what's the point? "I see, I have to explain myself. So I am a devout Muslim and may as such have illegitimate sex with an unbeliever and I can not do that to you,“ he said. "I didn‘t understand anything, you may, but do not want. Am I not attractive enough to you, or what's going on? "I was desperate. "I want to sleep with you, but with you as a Muslim wife." "I ... you mean I should become a Muslim?" I stammered. "Not only, you have to dress like that, in fact, you have to give up all your life so far, and you can not, and I want no compulsion between us.“ "Please take me home. I have to digest what you said now." I could not hold myself back at the door. With tears in my eyes, I said to him, "I love you, please do not reject me. Show me what I have to do as your wife."  

I ran into the house and cried in my pillow until Susie came to me. "Honey, what's up? Do you have quarrels?" "If that's just it, but it's much worse. I have to marry him!" And I explained everything to her. Thereupon she declared: "Being a European woman to live a strictly Islamic life is certainly no picnic, he does not want to do that to you. Let him go if you love him." "But if I fulfill all the requirements, I can be with him." "Dear," she said. "He wants you to be happy and he believes that living as a Muslim makes you unhappy." She gently stroked my head and left me alone in my grief. I got my laptop and researched Islam. Read Quran translations and looked up at 'YouTube' Muslim women and their clothes. He said he was a devout believer. So I ordered the complete assortment for my concealment. Then I quit my waitress job because, now I have to be only veiled in the public and allowed in the company of a male relative. Also, I did not go to university, but stayed the next two days until the arrival of the veil in my apartment, in which I was closed with blinds no longer visible to anyone. I studied the Koran and my knowledge of Arabic helped me a lot and I tried five times a day in prayer. Then came my ordered clothes. I undressed and put on a long-sleeved shirt with a stand-up collar reaching down to the floor, then wrapped my hair in a cloth until not a single hair was visible. Long black stockings and black shoes hid my feet. I pulled on a big cloth with a hole in the middle. It covered my whole body. It reached the front to the knees and back almost to the ground. Through the hole you could only see a small triangle of mine: eyes, nose and mouth. Then I attached a three-ply face veil behind my head. The individual veil layers allowed a limited field of vision in the first one and one could see through a coarse grid, the second one then turned everything into a colorless gray, with the third I was almost blind, I could only guess silhouettes. Now all that was missing were the shiny black gloves and I was completely gone for my environment. I was now a faceless cube my identity was no longer detectable. Then I took my smartphone and asked Achmed to come and pick up his wife.

I ignored all attempts by Achmed to reach me via smartphone. Susie, who saw me like this, I answered no question, I was silent, I told her only by smartphone, that I am waiting for my Lord. So she left it and opened Achmed, who arrived soon. "What's happening? Should I pick up my wife?" He asked Susie at the door. "I do not know what you did to Chantalle. But see for yourself." And she led him to me. Frozen in shock, he stood in the doorway. As he got his bearings, he asked, "What's the Masquerade, you're not a Muslim." In his and Susie's presence, I spoke the Shahada and agreed to follow and obey him as his wife and as a strict believing Muslim to serve him. He said, "You converted and made a binding marriage vow. Now there is no going back for you and I have to marry you at my and your own honor. "How?" Susie said to me. "Now would you please take off this ugly fumble and get back to normal." She received no answer from me, only silence. Then it dawned on Achmed: "You may speak, my bride!" "The bride thanks her future master, she will now answer Susie's questions." "Chantalle, do you still have them all? What does all this mean?" "I call myself Selima today, please respect that. I had to choose between a life as a free European without Achmed or as a submissive, obedient woman with Achmed. I submit to him because I love and trust him. Allah will guide and protect me, and I will lead a pleasing life," I told her. "And what does it mean concrete now?" She asked. "That, if my parents agree, she will become my wife and I will have to hand her over to my parents immediately. They will determine what will happens to us." He came to me and held my right arm and led me outside, where we waited for the taxi. "Chantalle, I implore you, you can not just leave me alone," Susie wailed. "She has no choice, she is bound by her oath before Allah. But just come with us and see for yourself how carefully she is looked after by my parents, "Achmed offered. "Wait for me, I'll just get my stuff quickly," she replied and ran back quickly. The taxi came and silently we drove to his parents' house. When we entered the house Susie and I should wait in the vestibule. It took half an hour, then we were asked to come in. His father and his mother, she also deeply veiled, were waiting for us in a large and luxurious living room. Achmed briefly introduced Susie as my friend and led me, blind as I was to his father, who held his hand so close to my face until I could see it. I kissed it through my veil and held his hand to my forehead. I did the same with his mother. Then I had to sit behind his mother on a pillow. "My parents accept you and you should stay in the care of my mother until my parents allow us to marry. My mother will teach you to become a good Muslim wife. You Susie can visit her whenever you want.“ Since I can not see Achmed until our wedding, he left us and took Susie.

And for me began a new phase of life. I was completely shielded from the outside world, only I had to make various signatures at the notary to dissolve my accounts and my household. His mother Hassina held her strict but also loving hand over me. I lost my capacity for decision-making in everything, I had to fulfill the religious and domestic duties exactly as Hassina demanded. So I learned the suras of the Koran, performed my daily prayers and learned to run a household conscientiously. My day started at 5:00 and ended at 20:00. 23 hours of the day I was completely veiled, I slept even veiled. I always wore the first layer of the niqab in front of my face. In the presence of Ali, that's the name of Achmed's father the second . If there were other men, all three.  

Susie was probably completely overwhelmed with the situation, because she did not let herself be seen. Until after two weeks she appeared in the company of Mahmud and we hugged each other in our arms. Mahmud left us alone and as we sat down, I picked up two layers of niqab to look at Susie. She was dressed in the same way as me except for the veil. I wrote on my chalkboard because speaking could offend a man in the house, "Why are you wearing Muslim clothes?" So she told me how she had been lately. "When you were no longer there, it was only half as much fun as with you. I locked myself in and did not want to see anyone. Mahmud tried to reach me several times, but I did not call back. He was stubborn and caught me as I walked to Papa's company. I needed someone and he was there. Our conversations were only about you, but soon we found common ground with us and believe me, I certainly did not want to fall in love with him, but it happened then." "That means we can be like sisters together?" I wrote. "That's the point, I do not know if I could live like you. I'm scared to give myself completely to a man and be forever separate from the world, mute and deeply veiled." "If you want Mahmud, you have to do it," I wrote, and how gladly I would like to speak now, to be allowed to lead her from my happiness to a peaceful and devoted life in Islam. But one thing I wanted to write to her then: "By Allah, I still do not wear panties!" She read it and we had to laugh. "If so, why am I worrying? I'm getting on the boat! Inshallah!"  

And so it came, as it had to come. She also converted and she became engaged to him, and six months later there was a double wedding. We do not regret anything. It also has the advantages of being a Muslim wife, at least with our great men. And only our husbands know about our little fetish:

NO PANTS

Ohne Schlüpfer von Vulcan

NO PANTS

 

Hallo ich grüße euch,

ich heiße Chantalle, wohne mit meiner Freundin Susie in einer hübschen 3 Zimmer-Dachgeschosswohnung in Düsseldorf. Zur Zeit jobbe ich an den Wochenenden nachts als Kellnerin in der Altstadt. Werktags studiere ich Deutsch, Englisch und Arabisch auf Lehramt. Susie arbeitet mehr oder weniger als Kfz.-sachverständige im väterlichen Betrieb. Wir sind von unserem Herr Gott mit ausgesprochen hübschen Körpern und flinken Verstand ausgestattet worden. Wir beide gehören in die Rubrik verrückte Nudeln, sind dauernd auf Achse und halten des Nachts Schlafen für ein leider unabwendbares Schicksal.

Und was uns besonders verbindet, ist unser Klamottenfetisch. Lange, weite, leicht transparente Kleider, ohne Slip. Es ist ein Genuss, wenn die Luft über unsere frisch rasierte Pussies streicht. Wir sind beide hetero, mangelt es jedoch an männlicher Gesellschaft geben wir es uns auch mal gerne selbst - mit viel Spaß.

 

An einem sonnigen, leicht windigen Juninachmittag saßen wir bei Toni auf der Terrasse, Eis schlecken und beobachteten das Treiben auf der Straße. Der Wind spielte mit dem Saum unserer Kleider, er hob und senkte es und kokett hielten wir ihn davon ab alles zu enthüllen. Ein öffentliches Versprechen an die Männerwelt und ein berauschende Fantasie der Wehrlosigkeit und Hilflosigkeit für uns. Einen Tisch neben uns saßen junge arabisch aussehende Geschäftsleute. Scheinbar erregten wir deren Aufmerksamkeit. Zumindest ein besonders wohlgeratenes Exemplar fixierte mich. Er war vom Typ ein ‚ich könnte in seinen Augen versinken‘ und es erwischte mich voll. Ich erwiderte scheu sein Lächeln und am Ende tauschten wir Namen und Adressen und hatten ein Date für den Abend und Susie gleich mit mit dem Bruder.

Sein Name war Achmed und sein Bruder hieß Mahmud, sie studierten in Köln und waren oft geschäftlich in der Firma ihres Vaters in Düsseldorf.

 

Pünktlich um 20:00 Uhr wurden wir von unseren neuen Verehrern im Taxi abgeholt. Wir speisten und tranken in einem der angesagtesten Restaurants, der Artischocke. Achmed und ich kamen uns schnell näher. Erst dachte ich es läge an meinen Arabischkenntnissen, doch als Susie und ich uns die Nasen pudern gingen sah ich im Spiegel ein vor Aufregung rotes Gesicht. „Na, dich hat es wohl ganz schön heftig erwischt?“ meinte Susie mit einem süffisanten Grinsen. „Scheiße, ja! Ich bin geliefert. Der Kerl hat mich. Noch nie habe ich mich so stark zu einem Mann hingezogen gefühlt.“ „Pass auf das du nicht noch in seinem Harem landest!“ lachte Susie. „Danke, in meinem Bauch machen die Schmetterlinge Flugübungen und du haust so einen Mist raus.“ „Entschuldige, ich war blöd, Islamophobie sollte mich definitiv nicht befallen, schließlich finde ich Mahmud auch verdammt geil.“ „Komm, lass uns Spaß haben!“ Und es wurde für uns beide ein wunderbarer und unvergesslicher Abend. Ich verabredete mich mit Achmed für den nächsten Abend, salopp gekleidet, um allein mit Ihm am Rhein etwas zu schlendern und zu quatschen. Nachts saßen Susie und ich, nachdem uns unsere Kavaliere brav zu hause abgeliefert hatten, zusammen und quatschten. „Ich sehe Achmed schon morgen wieder, wie läuft es bei dir?“ fragte ich. „Mahmud ist reich und sagte, er würde mich gerne verwöhnen und ich glaube für eine gewisse Zeit könnten wir es miteinander aushalten - eine Studentenaffäre halt. Bei dir ist es sicher mehr.“ sagte sie. „Ich bin total durch den Wind, meine Gefühle fahren Achterbahn und das macht mir Angst vor mir selbst. Meine Wehrlosigkeit erregt mich und die Vorstellung bei ihm zu sein, ist überwältigend. Ich möchte ihm mit Haut und Haaren gehören.“ „Komm runter, Liebes! Unsere Spielchen mit Unterwerfung und unser Klamottenfetisch soll nur Spaß sein, ein wenig Würze in den Alltag bringen. Ich schlage vor, du beendest dieses Abenteuer, bevor du da nicht mehr raus kommst.“ „Vielleicht hast du recht,Susie. Ich bin müde und gehe schlafen. Gute Nacht, Liebes.“ „Dir auch.“ erwiderte Susie.

 

„Guten Morgen, du Schöne! Hast du gut geschlafen? Ich freue mich auf heute Abend und auf dich. Achmed“ las ich auf meinem Smartphone. Ich kauerte mich in meine Bettwäsche und war selig. Zur Uni gehen, war sinnlos, denn ich konnte nur an Achmed denken. Der ganze Tag war eine einzige Katastrophe, ein typischer ‚frischverliebt‘ Tag. Ich kriegte überhaupt nichts gebacken und als endlich Abend war und Achmed in der Tür stand fielen wir uns in die Arme, um uns nie wieder zu lösen. „Wollen wir los?“ fragte er. „Was immer du willst, Liebster.“ entfuhr es mir und schon folgte ich ihm zum Taxi. Wir schlenderten Arm in Arm am Rheinufer, wir sprachen nicht, denn wir waren uns selbst genug. Wir holten uns ein Eis auf die Hand, fuhren Bötchen und genossen einander. Eine Bank lud uns zur Rast. Wir setzten uns und er sagte leise: „Ich weiß, du fühlst wie ich. Wir lieben uns, wir gehören zusammen und darum muss ich dich verlassen.“ „Mein Gott! Warum? Ich liebe dich über alles!“ „Deshalb ja! Ich kann dich nicht entehren, ich liebe dich zu sehr.“ sagte er. Ich war total verwirrt: er liebt mich, will mich nicht entehren und muss mich verlassen, was soll das? „Ich sehe schon, ich muss mich erklären. Also ich bin gläubiger Muslim und darf als solcher mit einer Ungläubigen unehelichen Sex haben und das kann ich dir nicht antun.“ sagte er. „Ich verstehe nur Bahnhof, du darfst, aber willst nicht. Bin ich dir nicht attraktiv genug, oder was ist los?“ ich verzweifelte langsam. „Ich möchte mit dir schlafen, aber mit dir als muslimische Ehefrau.“ „Ich … Du meinst ich soll Muslimin werden?“ stotterte ich. „Nicht nur, du müsstest dich auch so kleiden, überhaupt müsstest du dein ganzes bisheriges Leben aufgeben und dass kannst du nicht und ich will, dass kein Zwang zwischen uns ist.“ „Bitte bring mich nach hause. Ich muss das Gesagte erst mal verdauen.“ An der Tür konnte ich mich nicht mehr zurück halten. Mit Tränen in den Augen sagte ich zu ihm: „Ich liebe dich, bitte weise mich nicht zurück. Zeige mir was ich als deine Frau zu tun habe.“

 

Ich rannte ins Haus und weinte in mein Kissen bis Susie zu mir kam. „Schatz, was ist los? Habt ihr Streit?“ „Wenn es nur das wäre, aber es ist viel schlimmer. Ich muss ihn heiraten!“ und ich erklärte ihr alles. Daraufhin erklärte sie: „Als Europäerin ein streng islamisches Leben zu führen, ist sicher kein Zuckerschlecken, dass will er dir zu Recht nicht zumuten. Lass ihn gehen, wenn du ihn liebst.“ „Aber wenn ich alle Voraussetzungen erfülle kann ich doch bei ihm sein.“ „Liebes,“ sagte sie. „er will, dass du glücklich bist und er glaubt das das Leben als Muslimin dich unglücklich macht.“ Sie streichelte mir sanft über meinen Kopf und ließ mich allein in meinem Kummer. Ich holte mein Laptop und recherchierte über den Islam. Las Koranübersetzungen und schaute mir auf ‚YouTube‘ muslimische Frauen und ihre Kleidung an. Er sagte, er sei streng gläubig, also bestellte ich mir das komplette Sortiment für meine Verschleierung. Dann kündigte ich meinen Kellnerinnenjob, denn für mich war jetzt die Öffentlichkeit nur verschleiert und in Begleitung eines männlichen Verwandten erlaubt. Auch ging ich nicht zur Uni, sonder blieb die nächsten zwei Tage bis zum Eintreffen der Schleier in der Wohnung, in der ich bei zugezogenen Vorhängen für niemand mehr sichtbar war. Ich studierte den Koran, wo mir meine Kenntnisse in Arabisch sehr halfen und ich versuchte mich fünf mal am Tag im Gebet. Dann kamen meine bestellten Kleider. Ich zog mich aus und legte ein langärmliges bis zum Boden reichendes Hemd mit Stehkragen an, dann wickelte ich mein Haar in ein Tuch, bis kein einziges Härchen mehr sichtbar war. Lange schwarze Strümpfe und schwarze Stiefelletten versteckten meine Füße. Ein großes Tuch mit einem Loch in der Mitte zog ich mir über. Es verdeckte meinen ganzen Körper. Es reichte vorne bis zu den Knien und hinten fast bis zum Boden. Durch das Loch konnte man von mir nur ein kleines Dreieck: Augen, Nase und Mund sehen. Dann befestigte ich einen dreilagigen Gesichtsschleier hinter meinen Kopf. Die einzelnen Schleier-lagen erlaubten bei der ersten ein eingeschränktes Gesichtsfeld und man sah durch ein grobes Gitter, die zweite tauchte dann alles in ein farbloses Grau, bei der dritte war ich fast blind, ich konnte nur Silhouetten erahnen. Jetzt fehlten nur noch die schwarz glänzenden Handschuh und ich war komplett für meine Umwelt verschwunden. Ich war jetzt ein gesichtsloser Kubus meine Identität war nicht mehr feststellbar. Dann nahm ich mein Smartphone und bat Achmed zu kommen um sein Weib abzuholen. Ich setzte mich mit dem Gesicht zur Tür und wartet geduldig.

 

Alle Versuche Achmeds mich per Smartphone zu erreichen ignorierte ich. Susie, die mich so sah, beantwortete ich keine Frage, ich blieb stumm, ich teilte ihr lediglich per Smartphone mit, dass ich auf meinen Herrn warte. So beließ sie es dabei und öffnete Achmed, der bald eintraf. „Was ist los? Ich soll mein Weib abholen?“ frug er Susie an der Tür. „Ich weiß nicht was du mit Chantalle angestellt hast. Aber siehe selbst.“ und sie führte ihn zu mir. Erstarrt vor Schreck stand er in der Tür. Als er sich gefasst hatte, frug er: „Was soll die Maskerade, du bist keine Muslimin.“ In seiner und Susie‘s Anwesenheit sprach ich die Shahada und erklärte mich bereit, ihm als sein Weib und als streng gläubige Muslimin zu folgen, zu gehorchen und zu dienen. Er sagte: „Du hast konvertiert und ein bindendes Eheversprechen ausgesprochen. Jetzt gibt es für dich kein Zurück mehr und ich muss dich bei meiner und deiner Ehre heiraten. „Wie?“ sagte Susie zu mir. „Würdest du jetzt bitte diesen hässlichen Fummel ausziehen und wieder normal werden.“ Sie erhielt keine Antwort von mir, nur Schweigen. Dann dämmerte es Achmed: „Du darfst sprechen, meine Braut!“ „Die Braut dankt ihrem zukünftigen Herrn, sie wird nun Susie‘s Fragen beantworten.“ „Chantalle, hast du sie noch alle? Was soll das alles bedeuten?“ „Ich nenne mich ab heute Selima, bitte respektiere das. Ich musste mich zwischen ein Leben, als freie Europäerin ohne Achmed oder als unterwürfige, gehorsame Frau mit Achmed entscheiden. Ich unterwerfe mich ihm, weil ich ihn liebe und vertraue. Allah wird mich führen und beschützen und ich werde ein ihm gefälliges Leben führen.“ erklärte ich ihr. „Und das heißt jetzt konkret?“ frug sie. „Das sie, wenn meine Eltern zustimmen, meine Frau wird und das ich sie sofort meinen Eltern übergeben muss. Sie werden bestimmen, wie es weitergeht mit uns.“ Er kam zu mir und hielt meinen rechten Arm und führte mich nach draußen, wo wir auf das Taxi warteten. „Chantalle, ich flehe dich an, du kannst mich doch nicht einfach so allein lassen.“ jammerte Susie. „Sie hat keine Wahl mehr, sie ist durch ihren Schwur vor Allah gebunden. Aber komm einfach mit und überzeuge dich davon, wie sorgsam sie bei meinen Eltern versorgt wird.“ bot Achmed ihr an. „Wartet auf mich, ich hol nur schnell meine Sachen.“ erwiderte sie und lief schnell zurück. Das Taxi kam und still fuhren wir drei zum Haus seiner Eltern. Als wir das Haus betraten sollten Susie und ich im Vestibül warten. Es verging eine halbe Stunde, dann wurden wir herein gebeten. Sein Vater und seine Mutter, die auch tief verschleiert war, erwarteten uns in einem großen und luxuriös eingerichteten Wohnzimmer. Achmed stellte kurz Susie als meine Freundin vor und führte mich, blind wie ich war zu seinem Vater, der mir seine Hand so dicht vor das Gesicht hielt, bis ich sie erkennen konnte. Ich küsste sie und hielt sie mit gebeugten Kopf an meine Stirn. Das gleiche tat ich bei seiner Mutter. Dann musste ich hinter seiner Mutter auf einem Kissen Platz nehmen. „Meine Eltern akzeptieren dich und du sollst in der Obhut meiner Mutter bleiben, bis meine Eltern uns erlauben zu heiraten. Meine Mutter wird dich lehren eine gute muslimische Ehefrau zu werden. Du Susie darfst sie, wann immer du möchtest besuchen. Da ich Achmed erst bei unserer Hochzeit wiedersehen darf, verließ er uns daraufhin und nahm Susie mit. Und für mich begann ein neuer Lebensabschnitt. Ich wurde von der Außenwelt vollkommen abgeschirmt, lediglich musste ich diverse Unterschriften beim Notar machen, um meine Konten und meinen Hausstand aufzulösen. Seine Mutter Hassina hielt ihre strenge, aber auch liebevolle Hand über mich. Ich verlor meine Entscheidungsfähigkeit in allem, ich musste die religiösen und häuslichen Pflichten genau so erfüllen, wie es Hassina verlangte. So lernte ich die Suren des Koran, führte meine täglichen Gebete aus und lernte einen Haushalt gewissenhaft zu führen. Mein Tag begann um 5:00 Uhr und endete um 20:00 Uhr. 23 Stunden des Tages war ich voll verschleiert, ich schlief sogar verschleiert. Ich trug immer die erst Lage des Niqab vorm Gesicht, im Beisein Alis, so heißt Achmeds Vater, auch die zweite. Wenn andere Männer da waren, alle drei.

 

Susie war wohl vollkommen mit der Situation überfordert, denn sie ließ sich einfach nicht sehen. Bis sie  nach zwei Wochen in Begleitung Mahmuds erschien und wir hingen uns heulend in den Armen. Mahmud ließ uns allein und während wir uns setzten nahm ich zwei Lagen des Niqab hoch um Susie anzuschauen. Sie war bis auf den Gesichtsschleier genauso gekleidet wie ich. Ich schrieb auf meine Tafel, denn zu sprechen konnte einen im Haus befindlichen Mann beleidigen: „Warum trägst du muslimische Kleidung?“ So erzählte sie mir, wie es ihr in letzter Zeit ergangen war. „Wie du nicht mehr da warst, machte alles nur halb so viel Spaß, wie mit dir. Ich schloss mich ein und wollte niemanden sehen. Mahmud versuchte mich mehrmals zu erreichen, doch ich rief nicht zurück. Er war hartnäckig und erwischte mich, als ich zu Papas Firma ging. Ich brauchte jemanden und er war da. Unsre Gespräche gingen erst nur um dich, doch bald fanden wir Gemeinsamkeiten bei uns und glaube mir, ich wollte mich ganz bestimmt nicht in ihn verlieben, aber es ist dann doch geschehen.“ „Das heißt ja, wir können wie Schwestern zusammen sein?“ schrieb ich. „Das ist der Punkt, ich weiß nicht ob ich so leben könnte wie du. Es macht mir Angst mich vollständig einem Mann hinzugeben und für immer getrennt von der Welt, stumm und tief verschleiert zu sein.“ „Wenn du Mahmud willst, wirst du es wohl oder übel tun müssen.“ schrieb ich und wie gerne hätte ich jetzt sprechen mögen, ihr von meinem Glück ein friedliches und hingebungsvolles Leben im Islam führen zu dürfen. Aber eines wollte ich ihr dann doch noch schreiben: „Bei Allah, ich trage immer noch keinen Slip!“ Sie las es und wir mussten lachen. „Wenn das so ist, warum mache ich mir da noch Gedanken. Ich komm mit ins Boot! Inshallah!“

 

Und so kam es, wie es kommen musste. Auch sie konvertierte und gab Mahmud ein Eheversprechen und sechs Monate später gab es eine Doppelhochzeit. Wir bereuen nichts. Es hat auch seine Vorteile eine muslimische Ehefrau zu sein, zumindest bei unseren tollen Männern. Und nur sie wissen von unserem kleinen Fetisch:

NO PANTS

Ohne Schlüpfer - Hard Core Version

Annette und Clarissa, zwei bei TATA-Steel beschäftigte Sekretärinnen, haben sich nach Feierabend zum Eisessen beim Italiener verabredet. Der Juli 2028 ist ein verdammt heißer Monat und die Terrasse ist bis auf den letzten Platz besetzt. Aber die beiden sind echte Feger, schnell wird ihnen von der Männerwelt ein Sitzplatz angeboten.

Dankbar, mit einem strahlenden Lächeln belohnend, nehmen sie Platz. Annette setzte sich, wie immer, ihren Rock über die Unterschenkel streifend, hin. Clarissa, die ein luftiges, weites Sommerkleid trägt, rafft den Saum ihres Kleides und für einen winzigen Moment blitzten ihre nackten Arschbacken in der Sonne auf, um dann umgeben von Stoff wieder zu verschwinden. „Habe ich das richtig gesehen, du hast keinen Slip an und sitzt mit deinem nackten Arsch auf dem Stuhl?“ frug Annette leicht irritiert. Im gleichem Moment fuhr ein kleiner Windstoß unter Clarissa‘s Rock und hob ihn leicht an. Geschickt hinderte sie das Kleid daran ihren Unterleib zu enthüllen, doch ließ sie ihren Po, nicht unbemerkt von den anderen Gästen, leicht auf blitzen. Ein Schuft, der Böses dabei denkt. „Du, dass muss ich dir zeigen!“ sagte Clarissa und nahm ihr Smartphone auf. Die beiden mussten wegen der Sonnenstrahlen eng zusammenrücken, was dem Wind, eine nicht zu verpassende Chance bot, die wiederum etwas zu spät von Clarissa unterbunden wurde. Auf dem Display war die Website: ‚www.anarchocat.com‘ geöffnet. In der Spalte ‚Eigener Mist‘ fanden sie die Story ‚No Pants‘. „Sie ist nicht zu lang. Während wir auf unser Eis warten, was bestimmt noch dauern wird, kannst du sie ja lesen.“ Während des Lesens liefen durch Annettes Gesicht, alle möglichen Emotionen: Zuerst Verwunderung, dann Amüsement, Nachdenklichkeit und schließlich ungläubiges Staunen. „Meine Pussie ist frisch rasiert, nur der kurze Kostümrock stört noch.“ sagte Annette mit einem breiten Grinsen. „Der Typ, der das verbrochen hat, kommt mir irgendwie bekannt vor.“ meinte Clarissa. „Du hast recht, ich glaube, du denkst an den alten Sack, mit dem unschuldigen Grinsen und der nie ein Blatt vor den Mund nimmt.“ glaubte Annette „Ja, genau. Der hat doch letzte Woche draußen bei Bäckerei Kamps, so ein faschistisches, rassistisches, ‚man wird das doch wohl sagen dürfen‘ Arschloch vor die Wand laufen lassen, verbal natürlich.“ „Natürlich, aber der alte Sack hat Eier und bepisst sich nicht – bildlich. Ein Paar mehr von dieser Sorte und die AfD (Anmerkung des Autors: ein Nazihaufen, der sich Partei schimpft) wäre Geschichte.“meinte Clarissa. „Aber wir Frauen kommen nicht so gut bei ihm weg. Schleier, Gehorsam und der Scheiß!“fand Annette. „Geh, wenn du Lust hast zu hause auf seine Website. Sicher er schreibt verdammten Mist, aber ich finde so manches kann man vielleicht gebrauchen.“ „Ja!“ erwiderte Annette. „Nach dem Eisessen, gehen wir shoppen, ich denke da an ein luftiges Sommerkleidchen ohne Slip!“ grinste sie, bis über beide Ohren.

Dann kam endlich das Eis und beide genossen das Eis, das schöne Wetter, die Aufmerksamkeit, die sie erregten, speziell Clarissa und die Vorfreude aufs Shoppen.

 

Derweil tobte in den Chefetagen das Management.

„Diese Imitation von US-Präsident schmeißt unsere ganze Planung über den Haufen. Wie soll man da noch vernünftig disponieren, wir brauchen dringend zuverlässigere Abnehmer.“ schimpfte der Verkaufsleiter. Unsere Kunde in den USA geben die Kosten, die durch diese Isolationspolitik entstehen, eins zu eins an uns weiter.“

„Wenn wir nicht aufpassen, fahren wir mit unserer Firma in die Pleite und unsere Politdarsteller glotzen, wie hypnotisierte Karnickel auf die USA und warten auf Erleuchtung beim nächsten sinnlosen Wirtschaftsgipfel. Alles erscheint, wie in den 20ern des letzten Jahrhunderts, und da hieß es mitgegangen, mitgefangen.“

„Meine Herren, beruhigen sie sich. Wie sie doch alle wissen, haben wir seit dem Mauerfall Vorkehrungen getroffen, die die EU stärkt, um uns langsam aus der US-Zwangsjacke zu befreien. Der größte Alptraum der Amis ist doch, wenn Russland und Deutschland kooperieren. Ich kann und darf Ihnen nicht alles sagen, aber wir sind weiter als Sie denken. Sie müssten bereit sein mit uns zu arbeiten und vieles anstoßen, was Sie vorerst noch nicht komplett begreifen. Das Ziel ist ein wirtschaftlich dominantes Europa und ein militärisch starker russisch-asiatischer Pakt.“

„Die Zahlen sagen, das es dringend Zeit für Veränderungen ist. Ans Werk, Herrschaften, auf das wir blühen und gedeihen.

Ein Jahr später.

 

Wieder saßen Annette und Clarissa auf Toni‘s Terrasse zum Eisessen. „Weißt du, dass wir heute ‚NoPants‘- Jubiläum haben. Genau vor einem Jahr haben wir uns diesen Fetisch zugelegt.“

„Und wie sich in der kurzen Zeit alles verändert hat.“ „Ja, toll! Arbeitslos sind wir! Und die neuen Modeklamotten sind auch nicht der Hingucker.“meinte Annette. „Nun rege dich mal ab. Wir beziehen wie jeder Europäer jetzt ein bedingungsloses Grundeinkommen.“sagte Clarissa. „Wir haben noch am Monatsende Geld zum ausgeben übrig.“

„Ja und wenn wir uns nicht konform verhalten, kann es gekürzt werden.“ konterte Annette.

„Von nichts kommt nichts. Und was verlangen sie schon groß?“ meinte Clarissa. „Seit Teile der Scharia auf Drängen der ‚Christlich-Islamischen Union‘, der stärksten Fraktion im Reichstag, ins Grundgesetz aufgenommen wurden, hat sich für uns Frauen eine Menge verändert.“ Clarissa erwiderte daraufhin: „Komm schon, du selbst hast gesagt, wie hübsch und praktisch, die neuen Hidjab-Hauben sind und das absolute Alkohol- und Rauchverbot für Frauen in der Öffentlichkeit finde ich, ist eher ein Fortschritt. Wir können dankbar sein für den Schutz den wir Frauen in diesen unsicheren Zeiten genießen. Guck über den Teich, da heißt es doch nur der stärkere bekommt alles, da herrscht doch das reinste Elend und die neue Religiosität gefällt dir doch auch. Komm, lass uns endlich zur Koranschule gehen.“ Annette daraufhin: „Ich schätze du hast dich ganz schön in den Imam verknallt.“ „Spinn nicht rum und komm in die Pötte!“ sagte Clarissa leicht verärgert. Es war nicht nur der Imam, der Clarissa interessierte, es war die Gesellschaft mit Musliminnen, der ihr großen Spaß machte. Die Frauen waren trotz Arbeitslosigkeit den ganzen Tag mit Kinder- und Altenbetreuung beschäftigt oder anderer Sozialarbeit.

Es war für Clarissa und Annette ein großer Sprung von den albernen Hühnern zu verantwortungsbewussten Frauen. Bald schon konvertierten sie und trugen anständige islamische Kleidung und auch ihre Wohnungen wurden von den Niqabischwestern neu eingerichtet und zwar aufs Notwendigste beschränkt. Sie führten ein von den Reformen unberührtes und geborgenes Leben, dass sie immer tiefer dem islamischen Glauben zuführte. Nur eines blieb gleich: ‚NoPants‘

 

Das Konsortium für die Koordination Europas und der Russisch-Asiatischen Union tagte dieses Jahr zum ersten mal und in Berlin. Es endete mit nachhaltigen Ergebnissen. Die ‚neuen EU Staaten‘: Polen,Tschechien,etc. sahen ihren Profit in dem ungestörten Handel. Er kam allen Mitgliedern zu gute. Durch den Verkauf sämtlicher amerikanischer Staatsanleihen aller Mitglieder, wurde der € zur internationalen Leitwährung.

Die gesellschaftliche Veränderungen entstanden durch die Wiedereinführung sozialer Errungenschaften: im ganzen europäischen, russischen Raum gab es Medikamenten - und Krankenhauskostenerstattungen. Schulische Bildung, Studium oder berufliche Weiterbildung waren kostenlos. Arbeit war in dieser hochtechnisierten Welt selten geworden und wurde von den Männern unter sich verteilt. Die Frauen blieben wie immer außen vor. Ihnen wurde aber ein weiches soziales Netz durch die Einführung des sogenannten bedingungslosen Grundeinkommens bereitet und schon bald war es für die Frauen erstrebenswerter zu heiraten, als zu arbeiten. Der Islam

war die jüngste und dynamischste Religion und befreit von dummer Islamophobie gewann er viele Anhänger.

Vielleicht aus Langeweile oder Neugier, die Menschen entdeckten im Islam ihre Sehnsucht nach Religion.

 

 

2030:

Dem Gesetz der Mode und ihres neuen Glaubens folgend trägt Annette jetzt, eine weit ins Gesicht reichende Hidjabhaube und ein knöchellanges, weites Gewand mit langem Ärmeln. Annette und Clarissa sind mittlerweile zum Islam übergetreten und Clarissa hat ihren Imam geheiratet und ist schwanger. Sie lebt in Purdah, das heißt, vom weltlichem abgelöst. Ihr wurden operativ die Stimmbänder gekappt und sie ist nun vollkommen stumm. Sie trägt einen blickdichten Niqab, eine Schmetterlingsabaya und schwarze Handschuh. Aber immer noch keinen Slip, denn dass ist Grund ihres Treffens: ‚no pants‘ Jahrestag

Sie sitzen hinter einen Paravent, es ist Frauen der Besuch eines Restaurant nur unter strengen Auflagen gestattet. Vergangen die Zeit freizügiger Selbstdarstellung. Um ein Eis voll verschleiert zu genießen bedarf es großen Geschicks von Seiten Clarissas. So schreibt sie auf ihr Display: „Manchmal wünsche ich mir die alten Zeiten zurück.“ „Ja“,sagte Annette „es war alles viel entspannter und der Spaß mit den Männern fehlt mir sehr.“ „Abdullah ist der beste Mann für mich, ich liebe es sehr sein devotes Weib zu sein, aber dieses strenggläubige Leben an seiner Seite kann auch sehr anstrengend sein. Mir fehlt die alte Spontanität, das verrückte Leben.“ schrieb Clarissa. „Am meisten vermisse ich dich, die Zeit die wir zusammen waren, es war immer lustig.“ „Nie hatte ich eine bessere Freundin als dich,“ sagte Annette „und ich wünschte, wir könnten für immer zusammen sein.“ „Wenn du Abdullahs zweite Frau wärst? Wäre das für dich eine Lösung?“frug Clarissa. Damit hatte Annette nicht gerechnet, doch dann antwortete sie: „Stumm wie ein Fisch, blind wie ein Maulwurf und einem Mann vollkommen ausgeliefert, du glaubst, dass ich mir nichts schöneres vorstellen kann?“ „Ich kenne dich gut genug, auch du wirst gerne geleitet, du geniest es dich unterzuordnen. Dieses Leben in staatlicher Obhut, ödet dich doch an. Wir sind zusammen konvertiert, nun lass uns zusammen einem Herrn dienen.“ „Ich bin verwirrt, nicht erst seit heute,es kommt mir vor als hätten wir erst gestern mit ‚noPants‘ begonnen. Sieh doch nur wie wir uns in dieser Zeit verändert haben. Ich muss aus meiner Wohnung raus und in eines der Jungfernhäuser ziehen. Dort muss ich mich dann einer strengen Hausordnung unterziehen. Du musst darauf warten verheiratet zu werden. Hätte uns vor zwei Jahren jemand gesagt, wie wir heute leben würden, dann hätten wir ihn ausgelacht.“ Annette kam gar nicht mehr klar. Clarissa nahm sie in den Arm und schrieb: „Wir sind Kinder einer neuen Zeit, die alte wird nie wiederkehren. Alles was wir tun können ist in ihr unser Glück zu suchen. Glaube mir, eine streng islamische Ehe, hat durchaus seine Reize. Ein Leben in Harmonie mit Allah und in Gesellschaft einer Schwester, die ihr Schicksal mit dir teilt, könnte sehr schön sein. Du bekommst einen festen Platz im Leben. Nichts wird dich mehr verwirren.“ Annette antwortete scheu: „Frag Abdullah, ob er mich will.“

 

Treffen des‘ Koordinationsausschuss zur Neuausrichtung der Gesellschaft

„Willkommen meine Herren!

Ich hoffe, sie hatten eine angenehme Anreise. Ich möchte Ihnen eine kurze Zusammenfassung des letzten Jahres vortragen.

1. Abschaffung des passiven Wahlrechts für Empfänger des bedingungslosen Grundeinkommens und eingeschränktes aktives Wahlrecht für Frauen.

2. Kostenreduzierung durch Einführung von Häusern für unverheirateten Frauen und restriktiver Ehevermittlung (d.h. Frauen ohne den Schutz einer Familie wurden nach Usbekistan, Kasachstan, Pakistan, etc. vermittelt).

3. Kleidungsrichtlinien und Verhaltenskodex für Frauen in der Öffentlichkeit mit dem Ziel sie langfristig an ein häusliches Leben zu binden.

4. Einführung der Vielweiberei, begrenzt durch die finanziellen Verhältnisse und der sexuellen Potenz des Mannes.

 

Wie sie sehen können, blicken wir auf ein sehr produktives Jahr zurück. Und möchte hiermit die Diskussion eröffnen. Vielen Dank!“

 

Es war 16:00 Uhr und Abdullah fuhr zur Eisdiele, um seine Frau und ihre Freundin abzuholen.

Er dachte schon länger über eine zweite Ehefrau nach. Er wusste noch genau, was für ein Feger Annette vor den Bekleidungsrichtlinien war und sie war deutlich smarter als Clarissa, nur war sie ihm zu alt. Die neue Frau sollte 10 Jahre jünger sein als Clarissa. Eine 16-jährige wäre ihm ganz recht. Er parkte sein Sharecar und ging in die Eisdiele. Nachdem er sich hat registrieren lassen, wurde er zu den Frauen geführt. Annette musste sich hinter einen zusätzlichen Paravent setzen und ihren Knebel anlegen, um den Imam nicht mit ihrer Stimme zu beleidigen. „Nun Weib, ich hoffe du hast einen schönen ‚NoPants‘-Tag gehabt!“ Er ließ sich einen Kaffee bringen. „Ich habe mich entschlossen ein zweites Weib zu heiraten, bald wirst du zu Hause Hilfe und Gesellschaft haben.“

Durch leises Klopfen auf den Tisch signalisierte sie ihm die Bitte, ihm schreiben zu dürfen. Er ignorierte sie, indem er weitersprach: „Sie muss 10 Jahre jünger sein als du, eine 16-jährige wird sich besser in unsere Familie einfügen. Du möchtest mir etwas schreiben?“ Doch Clarissa schüttelte nur mit dem Kopf. Annette saß hinter ihrem Paravent unfähig sich und ihre Qualitäten zu präsentieren. Sie konnte nur resigniert das Gesagte zur Kenntnis nehmen. Wenn sie den Knebel heraus nähme, um zu sprechen, würde sie Abdullah nur verärgern.

Nachdem er den Kaffee ausgetrunken hatte, drängte er zum Aufbruch. Die Frauen mussten in dem blickdichtem Frauenanhänger Platz nehmen. Dann fuhr er zu Annettes Appartement und schellte nach dem Hausmeister, um sie sicher in ihre Wohnung bringen zu lassen. Zu Hause angekommen öffnete er seiner Frau und meldete das Sharecar ab. Clarissa machte ihm Tee und nahm zu seinen Füßen Platz.

Sie wollte doch noch mal versuchen, ihn von einer Ehe mit Annette zu überzeugen und so klopfte sie leise auf den Tisch. Als Abdullah ihre Meldung las, musste er grinsen.Er sagte: „Du hast immer noch nicht deine Aufgaben in unserer Ehe verstanden. Es gefällt mir ein jüngeres Weib zu heiraten, und was mir gefällt, hat auch dir zu gefallen. Es sollte dich nur glücklich machen, was mich erfreut, Weib und jetzt schweige, ich bin sehr verärgert. Verschwinde in deine Küche! Schnell floh sie in die Küche und dort weinte sie so leise, damit er nicht von ihr gestört wird. Sie ahnte, dass sie Annette nie wiedersehen wird.

Annette wurde währenddessen vom Hausmeister zu ihrem Appartement gebracht. Er grummelte in etwa: „Weiber verschicken-Anatolien egal wo hin“ . Annette wurde aus seinem Gebrumme nicht schlau.Schließlich stand sie vor ihrer Tür und ging hinein. Es war ein schlicht eingerichtetes Zimmer. Im Zuge ihrer Konvertierung wurde ihre Wohnung von den Niqabischwestern neu ausgestattet. Die Möblierung war spartanisch ein flacher Tisch ein Paar Sitzkissen und eine Geschirrtruhe. Ein Radio, dass ausschließlich islamische Sender sendete, rundete die Ausstattung ab.Im Schlafzimmer gab es eine zusammen gerollte Schlafmatratze,eine Wäschekiste und den obligatorischen Gebetsteppich. Sie kochte sich einen Tee und versuchte, dass Erlebte zu verdauen. Sie sieht Clarissa nur mit Abdullahs Erlaubnis. Wer weiß, wann das das nächste mal ist. Aber vielleicht konnte Clarissa ihn doch noch überreden. Sie sprach ihr Gebet und ging zu Bett.

 

Eine Woche später wurde sie in ein Jungfernhaus umgesiedelt. Dort musste sie 23 Stunden am Tag sich voll verschleiern und sich ein Zimmer mit fünf anderen Frauen teilen. Um ihre Attraktivität auf dem Heiratsmarkt zu steigern wurden ihr die Stimmbänder gekappt und ihre Nase dreimal beringt. Sie führte jetzt das Leben einer identitätslosen Niqabi.

Sie erhielt ferner eine strenge Unterweisung in Haushaltsführung. Drei Monate später wurde sie die vierte Frau eines 61-Jährigen, pakistanischen Geschäftsmannes. Sie verlor ihre komplette Identität, sie musste von sich in der dritten Person,sächlich sprechen, ihr Titel war 4. Weib und so verschwand sie für immer aus der Reichweite ihrer Freundin.

Ob ‚NoPants‘ oder ‚WithPants‘ hier endet die Geschichte zweier Freundinnen.

 

 

Parallel CERN Part 1

PARALELL - CERN

A totally stupid story or how I try to make my crap tasteful readers.

 

It is the year 2030 or according to the new era: '5 after contact'.

 

How it all started:

 

" Darling, please get your phone! It's Sunday! I want to continue sleeping! "Annoyed I tried to wake my gods spouse. Finally he moved and went to it. Satisfied, I let myself sink into my pillow to sleep a little more.

"Eureka! "Roared my better half, rushing at me, in my ear. "We did it!" I thought, "Fuck off! Never marry a scientist! "Slowly I sat up and fixed him with the greatest possible hatred in my eyes. "Come on, do not look like that, I know how much you love me and how anxious you wait for an explanation." "Yeah, love of my life and inexhaustible source of the nerve, say, announce the good news and then leave me at last sleep on. "," Watch out! As you know, we are researching the gray matter that is not recognizable to us, which makes our universe physically possible. And today we seem to have achieved a breakthrough: it is the proof that parallel universes exist. They are originally responsible for the phenomenon of gray matter. "" Great! May I continue to sleep now? "" Dearly beloved, ignorant journalist cocks in the form of my beautiful wife, I will leave you now unfortunately, because CERN calls for me! "" Drive well, my love, if not hell, then at least to work ! As befits a scientific luminary like you, not to sanctify Sunday. "He gave me a gentle kiss as a farewell, because we both loved each other too deeply. And I happily closed my eyes and I should never see him again. not to sanctify Sunday. "He gave me a gentle kiss as a farewell, because we both loved each other too deeply. And I happily closed my eyes and I should never see him again. not to sanctify Sunday. "He gave me a gentle kiss as a farewell, because we both loved each other too deeply. And I happily closed my eyes.

And that was the marriage, the happiness and the freedom we knew and loved. The guys at CERN kicked something that nobody could guess, let alone handle. But I think I should first introduce myself: My name is Anja Wertmüller and I worked as a journalist for a private radio station, my husband Karl is an astrophysicist at CERN and we were a young married couple, with big dreams.

 

Anja

 

My husband was at CERN now and I will not see him again until Monday. Scientists and journalists do not actually know after work or weekend. So my guy and I have come across it, the Monday, is also called Frisörsonntag in Germany, if it is somehow possible for us to reserve. So I got up, showered and had breakfast, laptop opened and researched, then led various phone calls and already I was a specialist for black holes, parallel universes and gray matter. I have a nice job! Set track and cash in. Now it's time to wait and beat the time with shopping or adequate deed.

In the evening in my favorite Italian Restaurant, my smartphone answered. Facebook said that Sandra Maischberger, Anne Will, Lanz and several other TV-flat babblers would like to interview me about black holes, parallel universes and gray matter as the specialist . I should contact them urgently. As I said: I have a really nice job.

While enjoying a glass of wine at Luigis on the terrace, lolling in the early spring sun, what could be better? Unless your phone is annoying.

A look at the display and I was in Powermode. It was my better half, he had never called me from work. This violated our agreement to strictly separate work and personal life. After all, he does not have to realize what kind of a nice job I have :). So I went to it: "Yes, dearest, make it short today I have  still several appointments to work off." "Forgive me dear! I can not give you any information on the phone, but we need you here urgently. Can you please come here as soon as possible? "" You know, your wife has a job? "I licked, I will not jump when the Lord calls.

" Good morning, Mrs. Wertmüller, this is Secretary of State Lüger from the defense committee. I have to ask you to meet us. It should also be worthwhile for the journalist Wertmüller. "I was confused, what could be so important that the 'Secretion of State Lüg (n) er' (caution: pun) demanded for me. "All right, Mr. State Secretary Lüger I'm on my way." I said binding and made my way to CERN.

About a kilometer before my destination, I noticed how many military vehicles were traveling, which made me a little nervous. At the gate, I was taken by a security guard directly to the office of Dr. Ing. Wenzel, where I was so urgently expected by the reigns.

At the sight of me, the State Secretary immediately babbled on: "Frau Wertmüller, finally, you are there, we are waiting for something magnificent! You will be . , . "I interrupted him brusquely. "If I'm quoted here on Sunday, I'd like information and everything 'great' maybe later," I said irritably. The babbler was speechless for the moment and Dr. Wenzel seized the opportunity and thus the word: "I think we have to give Mrs. Wertmüller - so first hello dear Anja - a small introduction into the happenings of the today's day. In short: We have found and opened a gate to a parallel world. We have successfully contacted it.

It is possible to replace the physical exchange by exchanging two persons of the same volume and weight on each side. This possibility exists only every 5 years.

First we thought about your husband and Mrs. Dr. med. Black, but 5 years are too much. Your husband is a scientist and absolutely the first choice and he has the same physiognomy as his counterparts in the parallel world and you correspond exactly to the other person Anja." " That means I should leave our world with my husband, so on the other side someone come across us? You are totally crazy? When I'm 5 years out of work, my career is down." " When we come back after 5 years, your career will go up in a big way. Just think, we would be the first people in this world who have been in a parallel world. We would be the new 'Neil Armstrong', forever in the history books. "My husband raved. I knew he was right. That was a great opportunity. But I loved my life here, here I knew my way around. I already felt that I might still regret it. "Sorry Anja, we need your consent immediately. The window closes in less than an hour for the next 5 years." " Damn, I'll do it! I think, who renounces such an adventure, can only be politician or dead. "(Yes, dear reader, I have our political actors with their hollow phrases over easily.) If I would have known what awaited me on the other side, I would be maybe a bit more tolerant. But 'maybe' only.

We were quickly led away to prepare for the transition. We had to undress completely, then we were put in big bulky protective suits and taken to the gate. It was an impressive sight. A huge bronze-colored discus with a good 20 meters in circumference awaited us.

"It's about time. Stand on the markers. "Then a brief flash and that was it. We were on the other side. Not that we immediately became aware of it, no, we did notice a changed environment only slowly. "Welcome, Dr. Wertmueller. We look forward to welcoming you to our world. We will now go to the conference room, where we will instruct you about our world. " Wenzel in a nightgown with a tie and overlooked me studiously. 'Are you going to Rome act like a Roman' obeying this maxim, I first overlooked his rudeness and shut up. Then I was told by a masked figure standing next to a kind of cylinder to go to her. Confused, I looked at my husband, who shrugged at the same time and nodded encouragingly. Quite alienated, I went to the hooded, because as I approached I recognized a woman. She grabbed my arm and pushed me into the cylinder, which immediately closed behind me. It was dark and stuffy in it and I screamed in fear. "Hey, what are you doing with my wife? Let her out of there right away! "My Karl got excited. "Colleague, to your wife happens nothing. The way your wife dresses is perceived as extremely offensive. We only ensure that she is protected from the eyes of strangers, and that she will not dishonore her husband because of her ignorance. "As I roared out my anger and frustration, I realized that I did not hear myself, no matter how loud I screamed - my prison was soundproof. That was the first, nice 'surprise' for me and many more should follow.

A felt eternity later, I came to a halt. But nothing happened.

And so I got to know lesson number one for women in this world: wait and shut up.

At some point I heard a soft hiss and then nothing more.

I woke up naked on a kind of medical examination chair. My arms, my torso, my legs and my head were strapped and a lamp was shining in my face.

"You're awake sister, that makes me happy. Please wait until your instructor has turned on."

"I am your instructor, you will be instructed by me in all matters pertaining to women. Furthermore, I will train with you your behavior and your way of thinking." I wanted to roar, but no sound came out of my mouth. "Until you learn to keep quiet and only talk when you're asked to do so, I temporarily paralyzed your vocal cords." "You damn pigs, you can not do that to me. I'm a modern, emancipated woman, damn it!" I could only think in the absence of my vocal cords. A terrible pain twitched my body. "Watch what you think, woman!" Then I realized that the instructor telepathically communicated with me. "Exactly, woman! I will educate you to be a good, modest, obedient woman. You will execute every command I give you immediately, you will dress and behave as women are required and you will learn that you only think of pleasing your husband. With every mistake you will be punished with pain, if you obey well, you will be rewarded.

I was shocked to realize the implications of his explanations. I no longer had any private life, what I saw saw him too. Everything I shared with what? "I am paired with the central computer and programmed on women's routines." Came the answer promptly and unsolicited.

There was a shudder through my body, a feeling of total helplessness and tears ran down my face. Then I blacked out and before I fainted I still thought desperately: "Do pass out, or does it the machine now?"

I was awakened by the machine, I was still naked and fixated in the chair. Then they pushed me a pipe in my mouth from a really good tasting porridge came at the same time I felt to my bladder and my gut emptied . I have never felt so degraded.

" Today you will have shown the duties of a wife, which you then have to imitate exactly. OK, pay attention! For the rest, I find it very hurtful how you think about me as a machine that is inappropriate. You will regard me with respect as your teacher and guide, something else is not yours, woman! Apologize!" " I apologize, if at all, to a human being not to a machine!" It came over me with an incredible power, it was like crushing my body and soul with huge hands. I shrank to a small heap of misery together. This machine had me completely in control, it could do with me whatever it want. I said, whimpering: "This unworthy woman begs your forgiveness, her beloved teacher and leader. It will henceforth be in love and respect to the instructor. "How automatically I spoke and thought of myself in the third person and found the right words. I was robbed of the last bit of self-determination. I felt like a programmed machine. Something broke inside me and something new came to light. I had the desire for submission deep within me. I could not know that the instructor was constantly manipulating my subconscious mind. Graciously, my lord spoke: "That is right, look at me with respect as your Lord, and you will also learn your husband, if you are allowed to serve him lovingly as your Lord." An unbelievably comforting feeling flooded me as a reward. It was so intense, it could be addictive. "This woman thanks you my Lord for your loving care." It slipped me by itself and I was overjoyed to find again the 'right' words.

Then everything was timelapse before my eyes, as I got up in the morning, washed, dressed, until I was completely veiled, then I prayed, went to the kitchen to prepare breakfast and silently served my husband at the table, on it careful that I gave him everything at the slightest hint. After he finished, I hurried to the dressing room to hand him his coat. Bowing low, I wordlessly said goodbye to him, and I felt profound gratitude for serving my master so well. When he had left I went to eat his leftovers. I raised my veil so that I could bring the food to my mouth without seeing even the tiniest of my face. Then I got up to pray and then I cleaned the apartment. At noon, I prayed again and prepared the lunch. Kneeling at the door, I waited for my husband. When he entered, I greeted him with a deep bow. I served him at lunch and when he got up I was allowed to eat the leftovers. Then I cleared the table and washed the dishes. Then I prayed and read in the Koran. My husband appeared for dinner, I served him again, ate the leftovers, and cleaned up. Then I went to pray and got ready for bed. To sleep I wore a white burka, underneath I was naked.

 

I knelt beside my master's bed and waited for him. When he came in, I took his cloths off and washed him in the prepared bathtub, dried him gently and gave  a clean nightgown to him. Then I lay down with my back on the bed, where he climbed me. When he had emptied himself in me, he rolled down from me. I went to cleanse and crawled into a tiny, windowless room that was barely a meter high and in which a thin sleeping mat lay on the bare floor, where I lay down to sleep.

It all took just 10 minutes and everything felt so familiar and beautiful. The thought of being able to serve my husband daily on a daily basis has given me an overwhelming sense of happiness. "These are your duties, you are now being taken to your master's apartment, do not worry, I am always with you and take care that you do not do anything wrong." Spontaneously, I thought, "Unfortunately, you are here. Get out of here! "Immediately, I was rewarded with 'turning one's guts up'.

The straps broke and I got up to fall down again immediately. "Did I allow you to get up? Sit down again! "God, he completely controlled me, even my movements. "If you do something wrong, I'll intervene, always. Slowly, you should have understood. "You can get up now, but fold your hands in front of your chest and lower your head as it should be. Then you can walk to the chest in short steps, take off your clothes and put on your clothes carefully. I found everything in black there. A grandmother's panties, in which I slipped quickly - finally no longer naked -, a knee-length shirt with a high collar, a wide at the ankles closing trousers, black socks and shoes, I pulled over the abaya, a wide, thick cloth with a hole in the middle, that my body shape was invisible and left only face and hands free. Then I put on long, shiny black, elbow-length gloves. The last part was called Ruband, it was a large, white, silk cloth with two small, circular, meshed holes to see through and was fastened behind the head.

Not a small piece of skin was more of me to watch and my body was missing the silhouette, I could have been anything and I realized: I was a ghost. I was a woman, a servant, a lover and whatever was required of me. They did not need to numb my vocal cords anymore, I was so silenced and half blind under my veil. Anja was dead. My past behavior towards my husband as well as in public became a hideous memory for me. I could only be happy if I lived in the present moment, with all its limitations and rigorously erasing my old life from my mind. I had to become the 'It', a being without personal existence, just functioning properly. An 'It' did not have its own feelings, no own will and no own body. It was only an 'it'.

A feeling of total liberation and deep gratitude filled me. Never again did I have to decide, I did not even have to be 'me' anymore, being an 'It' was enough for me. I had never felt so safe. Everything seemed right to me as it was now. I loved everything: my new clothes, my new duties and even the total loss of my existence. The idea of ​​being an obedient, modest, and pious woman made me infinitely happy.

Certainly what I am now, my behavior, my way of thinking, made these people of me. But it does not matter. Because all I have to do is think about my husband and I fall to his knees in blissful awe. I'm completely satisfied with my fate and want to close my report with it. From now on my master will speak for me if he pleases, for a good woman is silent in the world.

 

 

 

Karl

 

After many unending sessions, I was told that my wife was waiting for me at home. Full of joy and worry, I set off directly on the way.

Arrived at home, I expected a completely veiled woman. Without saying a word, she bowed to me and took off my coat. "My God! Darling, it's me, your husband, I've been longing for you, almost crazy. Come, sit down and talk."  "This woman wants to obey his master. It talks if it should," she said. I was stunned. Where was my Anja? "Look, would you please speak reasonably, cheeky and defiant, as I've been used to from you."

At that moment, the monitor started, which otherwise simulated a large window overlooking a beautiful park. "Good day, Mr. Wertmüller. Our women's control unit reports a mental instability in your wife. Please do not demand anything from your wife that contradicts its imprint. These conflicts create great pain in it, because it has to obey but can not." " Wait, what have you done to my wife?" " Mr. Wertmüller we had to enable your wife to integrate into our culture. The greatest happiness is the happiness of the Lord, so you. It is filled with the thought of serving and obeying its Lord. If you act against it, they only cause terrible pain in it." "And what do I have to do to not torment it?" " It knows what to do. Let it be easy and praise it in the evening, how well it served you." "For the time being, I'll play until I know what you did to the poor. I do not want her to suffer for my sake. Can I ask her what she wants?" " Yes, that's not a bad idea, only it has no name. So talk to woman or whatever you want. It's their property, treat it that way and it's happy." I tried my luck to act as the owner of a woman and said, "Wife, tell me, how do you want me to treat you?" "If it's his master pleased with its service, it is overjoyed." " I hope you will not be forced to give yourself up like this. Please forgive me for treating you like this. I have to first make smart, what they have done to you, I'll treat you as long as the guys ask. Now go to your duties." "This woman thanks its master for his care and now asks to be allowed to remain silent in order not to offend random strangers with its voice. "I think I still have a lot to learn, I do not understand anything anymore. But good you can not say anything." She bowed low and went about her work.

While preparing the food for me in the kitchen, I researched in the databases - this is what the internet is called here. Soon I found clues in the historical archives explaining the peculiarity of this world. It was the plague of the Middle Ages that was very different on this world line. The effects of the epidemics were catastrophic and almost extinguished. Above all, people were changed. They could not afford to believe in mystical things, and they found help with the Moors, who ran one of the most advanced sciences of their time. They quickly converted to Islam and developed technological progress much earlier than we did. To date, the birth rate among boys to girls is one in ten and fertility is extremely low. The Islamic laws are strictly followed, but are considered more as a guide to lead a good and constructive life. For example, compound interest is considered a great sin that has saved people from the bad sides of capitalism. Even the strict ban on killing a Muslim often helped to find a peaceful solution. Since the birth of a son is so rare, but women in Islam depend on the protection of men, polygamy and a strictly patriarchal society is the rule. Women are being instructed young to an instructor, it is actually just a chip, which is connected to the central computer. Through the permanent access of the chip, the women develop into compliant servants who lead a strictly Islamic life. Slowly I realized how great the power of the chip was on the women. Only by bowing to the dictate of the chip could they live, but a life that the chip dictated. Further research on the chip showed that the women emotionally, controlled by the chip, developed increased sensitivity. That is, when they serve well, they float in an almost addictive cloud of happiness. While disobedience leads to unbearable depression.

I had to come to terms with an enslaved wife for the next 5 years. How well I succeeded, is another story.

Initially, I tried everything to get my wife's chip removed. But no matter who I spoke to and I went to the very top, I only earned incomprehension, yes, one wondered how cruel the women in my world would be treated. And while I was having all these conversations, for the first time I became very suspicious when meeting the Imam of CERN. He blabbed himself: "My son, do not be so hard-hearted to your wife, it is happy today and hopefully soon all the women in your world. Your wife needs a strong hand that leads it and a place where it is safe from the world. More is not needed for its happiness. "I left him thoughtfully. 'I hope soon all the women in your world,' he had said. Did you have to transform my world into your world? If yes how? To know the truth, I could not interview anyone directly, that was clear to me. Only 'the long way through the institutions' promised success. I will not get away without blemishes on my body and soul. But I want to be strong for my beloved wife. I could not talk freely with her without the chip overhearing. From now on I behaved like a local. I had to learn to look at her no longer as a woman but as a servant. The meaning of the word woman was that of a pet, one did not speak in the third person, she 'but' it ', as' the animal'. I spent almost all my time at CERN to work. And that is absolutely unusual here. On the one hand my colleagues seemed to work much less than I knew from my world, on the other hand especially the older colleagues looked mostly totally exhausted. I made friends with Antonio, a deep laid-back Italian, with a brilliant mind. With him one could have conversations beyond work. We sat comfortably in the evening with me and smoked hashish, here a substitute for alcohol. "My friend, I've been burning a question on my tongue for a long time, why do older colleagues always look so exhausted?" Antonio grinned in my face and said jovially: "They tire in their Islamic duties." "Please explain that to me "I do not understand you." "You already know our world, know that come on a man ten women and that every male offspring is vital to life. Due to the low birth rate, we are maintaining a global population density of one billion with difficulty, and only if every woman has regular sex, as long as it is fruitful. Now, and when a male member of the family dies, his wives are fairly distributed to all remaining men. This means that they often have to climb ten women and more and that costs strength. Driven by the hope of a son, everyone tries to give everything. Was that understandable enough for you?" " You're right, I could have come on it myself, but many things are still very strange to me here." "Well, having many wives is also a prestigious issue. To be a respected man with career opportunities, you should have at least six wives. "I knew that if I wanted to go home with Anja restored in five years, I could buy four or five wives again. "Well, shall I lay more women?" I asked. "But that assumes that you stay here forever," he replied with a knowing undertone that I did not like. "First of all, I recommend you to convert to Islam, you do not believe how many doors you will find open," he continued. I just thought, "Even here, Rome and Romans." "Can you help me to get it right? I'm just too strange here." I asked him. So, with the help of my friend, I was quickly integrated and made a harem owner.

I now occupied a larger house to accommodate three additional wives. As usual, I numbered my women: Anja was the number one woman.

I felt guilty about her and called to her, "Everything that happens here is for the best. Please trust me, dear. "She was silent. I always forget that I have to explicitly ask her to speak. "Speak!" "Lord this woman thanks you and it is proud to serve a gentleman with four wives." Slowly it all started to annoy me. I looked at a cone of cloth kneeling in front of me, which made submissive crap and only expected to be used in some way. I missed my wonderfully bitchy and bitchy and beloved wife. "You can get up and leave," I said. It helped to never know who Anja was among my four barn owls. It did not exist that way, and over time I got used to seeing all four of them as my wives, in the sense of pets. Every night next to me in bed a white Burkagespenst that must be climbed. There was no love and no joy, there was only boring flower sex.

If my private life was already in the bag, I wanted to focus more on my career. I worked at CERN until noon and in the afternoon I continuously expanded my circle of acquaintances. Soon I was known as a colorful dog and I was approached by many unknown to me at that time. After a year, I saw through the structures in the local CERN and was able to interpret the conversations with the locals correctly. And so the truth came more and more to light. By sharing with us they learned everything about our immune system and were able to safely infect us, at the same time our counterpart infected our world with the most devastating epidemic that had ever raged. It led to an uncontrolled mass extinction and the collapse of civilization within a year. To survive, my worldline put up with everything. Now my people are provided with the necessary vaccinations and the CERN computers of both worlds were networked and of course their computer was the master PC. Thus, the fate of my world and my friends, as far as they had survived, was sealed. My research at CERN showed that other parallel worlds were already absorbed into the local system and the procedure was described in detail. From this I concluded, how it had happened to my world line. I asked Dr. Wenzel for a conversation to make my assumptions to him. Of course, my activities were monitored from the start, and so all systemically important people awaited me. They all belonged to my circle of acquaintances. 

"Hello Karl! Nice to see you, I guess you have a lot of questions? " Wenzel, the rest of them nodded friendly.

"You turned my wife into a pet and attacked my world and killed quite a few people. I'd damn well have a reasonable explanation for this madness!" " I know, it seems we are cruel conquerors, but these cruelties we exclude not low, but from highly responsible reasons. We're going to play you a video now, it's a 300-year-old documentary, and it describes our first contact. I saw both sides approach each other carefully. When one reached a certain stability, the other side of this world tried to force business relations more or less politely. But despite all the effort to build a friendly relationship with the other side, it came again and again to quarrels. Here you could not handle it reasonably and decided to put the contact and the parallel world project on ice for now. After a few years you wanted to check again. But they did not find the world anymore, they literally blew themselves up. So they began secretly observing the myriad of parallel worlds to find that self-destruction was the rule rather than the exception. Their analysis showed that the great epidemics that made possible a worldwide Islam that had suppressed the extreme varieties of capitalism because of the interest rate ban and that the ongoing struggle for the survival of the species of their society had given much more time to develop. But they also survived through strict gender segregation,

To deeply impressed and shaken by the seen I had to calm down first. "I think our friend needs a break, so I suggest we meet in the cafeteria in an hour." Wenzel before. I went into the small park of the CERN and thought what the just seen for me and Anja meant. We humans survive only through the strict Islamic way of life, a life strictly following its rules and the constant pressure to preserve the species.

I went deep into my thoughts, into the cafeteria.

"Before we go on talking, gentlemen, I want your assurance that you have not shown me a fake." " There is no pleasure in our actions. It is horrible to destroy a world like this. With the destruction of their civilization many good things are lost and every contact leaves us desperate. But you have just seen hundreds of worlds die and you are deeply shaken yourself. We avoid contact as much as possible, but we can not always avoid it. Each time we see the same patterns that eventually lead to the total destruction of this world." " Yes, I've been here long enough to appreciate their sincerity. It is horrible to destroy a civilization to save a world and I ask you to take my responsibility. Just to please you, please release my wife Anja. "A short pause, then the imam spoke:" My son, it is cruel what you ask for. It is happy. It only wants to be what it is, that is its fulfillment." " I know Imam, in long conversations you tried to convince me of it. I only ask you to leave her a choice. I want her to be given the time to get to know everything and consciously choose to live a veiled life or live a life regulated by the chip. This confession to only one woman will scarcely shake that stable social order." " Good, "said the Imam," I will go with you to your wife. Because I am authorized to disable the chip.

When I got home, I called woman one to us. It knelt in silence and bowed low. "To the central computer: disable the chip of the woman kneeling in front of us!" Said the Imam. Anja yelped like an animal and shook herself epileptically. I picked her up and held her tight in my arm. The Imam spoke: "To the central computer: constant monitoring of the life function of the dismissed woman. Immediate reactivation of the chip at the risk of death, otherwise only on the personal request of the object. "Thank you, Imam, Allah bless you." Then he left us and I held my wonderful wife in the arms, which had fallen into a gracious fainting. I picked her up and laid her down on the bed, sitting next to her and waiting. I had to fall asleep because I was awakened by the loud, nasty shouting of my Holden. She had gotten rid of the veil in the meantime and sat beautifully disheveled in front of me. "God, I have missed you!" I spoke with tears in my eyes. "And could not the gentleman release me from this machine much earlier?" She asked angrily. "Darling, you're the first and the last to have your chip deactivated, and only with the requirement that you continue to lead a veiled life and be a submissive Muslim." She looked at me with strangely dead eyes and there was a deep Sadness in her voice: "Please take me home, I want my life back. I can not stand life here without the chip. I remember every detail of my time here that you have three more women, that monotonous life and joyless, mechanical sex. But I was overjoyed, always. And that's the worst." " We can not go back, everything we knew is destroyed. There is no place left where we could go," I said. "I thought so, why else would they have released me? And I already miss the chip. I think there is not enough Anja left to resist the luck of the chip." " Please Anja, do not say that. Stay with me and let us both try to be happy here." I asked her, but I read in her eyes the unvarnished truth she suffered horribly from the loss of the chip. They were merged together into a symbiosis. She could not live without it. Without me already and I understood the words of the Imam, I tortured it horribly. To know, that one had lost its old life and the new life meant happy enslavement was unbearable for it and so she longed for the all-bearable chip back. "Forgive me, I'm a horrible egoist. I should never have torn you from your new happiness. "She leaned against me and said," You love me and you could not help it. Let's spend the night together, as we used to. When I return to my new lover, the chip, I will forever remember your great love. "So we loved each other to total exhaustion, then I kissed it goodbye and fell asleep miserably.

The next morning she was gone and I was alone as usual. I wondered if this life is worth a survival. Then I got up, showered and got dressed. Below, one of the women was waiting for me to serve me at breakfast. After that, I went to work at CERN. The future is peaceful and all my hope was to find another viable world.

 

 

The End

 

 

PARALLEL CERN Part 2

Anja 2

 

Hello, dear ones, you may wonder that I can report back to normal, but later, I would like to tell you at the request of my Lord, what has happened in recent years.

Because I had 'voluntarily' returned to the instructor's control, I was once again the dull and happy 'pet', an 'it' that performed its duties. Everything was good and right for me.

But it can not serve the best 'it' in peace if the Lord and Owner do not like it. Because he still dreamed of his beloved 'Anja', the long-forgotten.

My Lord was well integrated into this world. His household had grown to 9 people with him. Yes, you hear right, he had all his 4 women pregnant and all 4 had thrown. Remember a 'pet' does not give birth! And the coronation was, they were boys. The native men were storming, whether of extraordinary fertility and the fact that they were boys, where in this world the birth of a single boy was an event. A man with 4 sons of 4 'cows', that had not happen for centuries.

So our owner became a highly respected man who could not be denied any more. He had developed a software long before that he was now allowed to use with us as well, releasing women extremely gently and slowly from the instructor's control to devote himself, with devotional love, to their Lord more and more. At first we did not feel much. But gradually, it took months, we developed a faint self-consciousness, that in connection with a renewed pregnancy of all 4 women, was intensified by deep maternal love. The love for our master and our firstborns increased steadily and the instructor moved more and more into the background. Soon I saw myself as a woman number 1, in me was now again something 'Anja' and a lot of wife and mother. My sisters, We considered each other slowly as persons, fared like me, and a family born of love and duty came into being. When the children slept in the evening, we sneaked to our Lord in his huge bed, to cuddle and rumalbern. Then when he climbed one of us, the happiness of the Lord, as well as that of our sister, pleased us. Cowering close together we all fell asleep happy and tired. We were now a happy, Islamic family. Maybe I had a great life in my homeworld, in my new home I was lucky. pleased us the happiness of the Lord, as well as that of our sister. Cowering close together we all fell asleep happy and tired. We were now a happy, Islamic family. Maybe I had a great life in my homeworld, in my new home I was lucky. 

When we released, we were finally women again, we give birth to 4 daughters. No one has ever found an explanation for our wealth of children. Especially as we got pregnant after a long recovery time. The pregnancies ended with the birth of 4 girls. We were now a family of 17, an absolute novum!

This brought our authorities to the conclusion that at least the first-born are boys and thus our Lord had to marry two women, who then gave birth to two boys. With 6 wives and a horde of children was our Lord, he was and remains our owner, so we want it, difficult demanded. Because that meant, every night marriage duties and father's duties during the day. During the pregnancy of the 2 'new' ,we 4‘old‘ women got again pregnant and give birth again to 4 boys. We were now with our 18 children, by far the largest and most famous family. That induced many hardliners to solve their ‚cows‘ by the instructor sometimes less.  

 

Karl

Anja was still not my,Anja', but she is still a woman with more personality. The deletion of their memories can not be undone. The submission to a man, for the 'old' Anja an absolute absurdity, triggers the greatest happiness in her today. Her critical spirit, too, is history. Nights long conversations with her, in which she always gently but surely forced me to join her opinion, I miss so much. It's like figure skating: the 'old' was free-style and exhausting, the 'new' is compulsory and exhausting. In short: I love the freestyle. And I love the physics. After domestic duty, I happily plunge into my research. We have constantly developed the technology. Today we can look at an incredible number of universes. They are sometimes so different that we can not even begin to understand them. The worlds resembling ours are going the way of damnation without our doing. Today a very special event has occurred. We found a world that was like paradise. The global climate was more balanced and the vegetation more varied. And in this world there were no people. A circumstance that led to the assumption that humankind was exterminated here by the epidemics in the early Middle Ages. And these epidemics flew around us when they contacted us. The emergency system was activated and all present and all interior were destroyed in a firestorm. I was late that day, that saving my life. But not my years of research, everything was lost. Also my job, because nobody wanted that ever again parallel universes are being researched, the bustling fear of epidemics was deeply implanted here. All of the parallel worlds destroyed by humans and this flourishing world without us suggests that perhaps we are disrupting the plan of the natural order, and that's why we have to be destroyed. The people began to pull themselves back into themselves. They rediscovered the long-forgotten belief in Allah. Gradually, mosques were created everywhere. They treated me with a mixture of fear and respect. So I was unintentionally pushed into politics, which I never start to research again. The years of change have not left me untouched, and having amassed sufficient resources to lead a quiet life, I only want to devote myself to my private duties.

The End

 

 

Parallel CERN: enslavement

Yet another variant on the same topic.

 

 

 

It is the year 2030 or after the new time, 5 after the contact '. 

How it all began:

"Darling, please go to the mobile phone! It's Sunday! I want to continue sleeping! "Annoyed I tried to wake my godlike spouse. Finally he moved and went to it. Satisfied, I let myself sink into my pillow to sleep a little more. "Eureka!" Roared my better half, rushing at me, in my ear. "We did it!" I thought, "Fuck off! Never marry a scientist! "Slowly I sat up and fixed him with the greatest possible hatred in my eyes. "Come on, do not look like that, I know how much you love me and how anxious you wait for an explanation." "Yeah, love of my life and inexhaustible source of the nerve, say, announce the good news and then leave me at last continue to sleep. ", "Watch out! As you know, we are researching the gray matter that is not recognizable to us, which makes our universe physically possible. And today we seem to have achieved a breakthrough: it is the proof that parallel universes exist. They are originally responsible for the phenomenon of gray matter. "" Great! May I continue to sleep now? "" Dearly beloved, ignorant journalist cocks in the form of my beautiful wife, I will leave you now unfortunately, because CERN calls for me! "" Drive well, my love, if not hell, then at least to work ! As befits a scientific luminary like you, not to sanctify Sunday. "He gave me a gentle kiss as a farewell, because we both loved each other too deeply. And I happily closed my eyes and I should never see him again. And that was the marriage, the happiness and the freedom we knew and loved. The guys at CERN kicked something that nobody could guess, let alone handle. 

But I think I should first introduce myself: My name is Anja Wertmüller and I worked as a journalist for a private radio station, my husband Karl is an astrophysicist at CERN and we were a young married couple, with big dreams. 

New World

The Monday evening is for us the "we do not want to rush the week at night". That is, no matter how urgent things are to be done, first us and then the job. So I waited for my guy, but he did not come. My attempts to reach him by mail or mobile phone all failed. Slowly I was really worried. So I drove to CERN to see why he did not answer. I did not come far; I was intercepted by a military patrol far ahead of my destination, which harshly suggested that I had no business here. Neither my reference to my journalist status nor the fact that I wanted to see my husband impressed them. That does not exist that in a free country any concrete heads dictate to me where I may have to go. I got a fucking fear for my husband. Was there an accident at CERN that people tried to cover up? Did my husband still live? I drove to the next parking lot to calm down. It was already late when I called my editor-in-chief because he was already asleep. As I had told him what had happened, he was wide awake and we arranged to meet in the editorial office. As I arrived, some hurried colleagues were waiting for me. We gathered in the meeting room. "The colleagues had already researched diligently, with zero result. "I once let my relationships play, unsuccessful. Everywhere is bricked, I do not even get the slightest hint. We're probably on a hot topic, "said the editor-in-chief. "We go straight to air and send the message out." Then we heard loud rumbling and roaring, storming heavily armed military. "The state of emergency is declared, all television and radio stations, all newspapers are under state control until further notice." The personal details of all present were recorded. Then they sent us home, with the remark that we should not enter the Redaktionsräume until further notice. Filled with rage and despair, I yelled at the officer, "I really want to know what happened to my husband." He pushed the butt of his rifle into my stomach so that the air was gone and we were already standing outside locked door. "People," said the editor-in-chief. "We can not fix anything here at the moment, we have to try to gather information through other ways known to us. I suggest we meet in a week in the "deer" to exchange information, certainly phones and the Internet are monitored, so radio silence. See you in a week. Good luck! "Once home, I made myself a plan, who could help me with information. And so I had a handsome list of people I had to go to tomorrow. Then I went to bed and fell into a restless sleep. Immediately the next morning I made myself a pot of coffee and sat in front of the TV to see the 6 o'clock news. As usual, the announcer sat there reading the news. No word of emergency or state control, nor anything from CERN. My first path was to lead me to Willy Wartke. He was a big one in the chancellery and my old student love, we had separated in friendship. What I did not know for sure was that he had a problem with his gender. But this time there was no getting through to him. I was already stopped at the gate and my attempt to reach him via cellphone failed as well. Instead, I was complemented by a non-binding grinning public servant. Frustrated, I walked back to my car when a Volvo stopped next to me and a guy in the back spoke to me, "If you want to know what happened, get in my car." I was desperate enough to do what he did demanded. I can bring you to CERN, but you will not be able to get out of there so quickly. You have ten seconds to think. "I said: "Just bring me to my husband, that's all I want. "On the way there, we passed 4 checkpoints, and I felt sick at the idea of ​​what that meant. When I arrived at CERN, I had to hand everything in but my clothes. I did not even have a piece of paper left. For a journalist, that was equivalent to castration. I was asked to sit down and wait. Then I was picked up by a colleague of my husband. "Hello, You remember me, it's Mrs. Black. Please come with us and get an overview, then we can talk. "We crossed a large hall to the lab, which led directly to the accelerator. But within the laboratory area it suddenly did not go on, they ran against an invisible wall. "Your husband and some colleagues are on the other side, we suspect." "What do you mean, you must know what's behind that wall." "Yes, a parallel universe that sends us information about sounds we do not can decipher. You are welcome to help us, we are really desperate and can use any help. The real threat comes from our own people. The paranoid military would like to send us to hell with a nuclear bomb. "" I understand correctly, it comes out info, but we do not come in? "" Yes, that's the same. "" Well, have you checked if anything else except sounds leak? "Somehow, the woman made a fearful impression, as if she feared my rethinking a question, she was very different at all, than at Christmas, where I had met her. At that time, it literally sparked wit and self-confidence. She led me to the boardroom in front of a sentry post. "What do you want?" He said, to our astonishment. "If the fine gentleman does not mind, we want to come in," I replied condescendingly. "An important meeting is currently taking place here, you are not bringing anything to eat or to drink, so what do the women want to do here? Go to the kitchen or go grooming and do not bother us men at important stores! "I was frozen. What did this uneducated monkey actually imagine, treating us this way? "You immediately move your fat ass out of the way and let us in!" I bellowed at him. I got a slap that knocked me to the ground. Mrs. Schwarzer leaned over me, but could no longer prevent the kick in the stomach the pig gave me. Curved in pain, I got up with her help when the door opened and Dr. Wenzel came out. "What is this noise, we have to work here. Meyer, what are the women folks doing at the door? "Dr. Wenzel, the sluts just could not be dismissed. "" Maybe I have to take care of that, get the women into the kitchen or somewhere else! "He shouted at the sentry and went back to the hall without paying us a glance. I was quite perplexed, but before I even understood, the guard pulled out a stick and beat us like crazy. "Come on, you sluts off with you in the women's room." Confused and in pain, I let myself drift away from him in front of him. Then he unlocked a door and pushed us inside. I still heard the lock snap in, then my face went black and I fainted. At some point I woke up. Everything hurt and I slowly came back to myself. I was lying on a mattress on the floor. Black and an unknown woman to me. "Is our heroine awake?" She asked. "God, what happened? I've never been beaten in life. "  "Now sleep well, My husband has made you pretty nice. Next time you will give him the necessary respect or he will kill you. "Absolutely foreign feelings overwhelmed me, I was ashamed, I was afraid and I felt a terrible helplessness in me. Everything in me suddenly longed for a strong hand. I cowered shakily, shivering, and fell into a deep and redeeming sleep. I was rudely awakened by a voice over the loudspeaker: "Attention! Attention! All the women go to the main entrance hall. "Half asleep, I was pulled up. "Move your ass or do you still need a beating?" Sergeant Meyer tore at my collar and I was petrified with fear. "Please do not hit, I want to obey!" I lost my amazement. "This means: Gracious Lord forgive an unworthy slut! "And I got one slapped with the palm of his hand. Instead polishing his asshole's balls, I said to my horror, "Gracious Lord forgive an unworthy slut." "Well, are you running now or do you need the beatings?" And I actually walked as fast as I could into the entrance hall. Once there, we women had to kneel on the hard ground. When all the women were gathered, the voice of Dr.Wenzels soundet from the speaker: "The CERN team has made a big breakthrough. We are in contact with a foreign civilization that exists parallel to us. They are clearly evolving than we are. They have the resources to assimilate our civilization on the mental level and thus to unify the resources of both worlds. This benefits both sides, but from now on their culture and their conception of human coexistence, without which we could prevent it, will be transferred to us one on one, so that both universes become one like theirs. Now to the women, each of them, who has a husband, boyfriend, brother or father, go to him and kneel behind him, all the others stay where they are. Immediately, some women rose and obediently knelt behind their husbands. The remaining women were called individually and assigned to strangers, like possessions. When I was called, I rose obediently. "Anja Wertmüller from today on you will be called Meyers second wife or just two. Go to your new owner and kneel behind him. "What did they do to me? Two days ago I was still in the arms of my beloved husband as a happy woman. Now a whole universe separated us. I could not feel any real sadness. The fear not to please my new master was overpowering. In me was the desire to obey him, to serve him and to give birth to his children. I did not recognize myself again. "One and two follow me and I do not want to hear a beeper!" Obediently, we walked silently behind him to his car. Once there, he opened the boot lid and gave us a sign to climb. I froze in horror, and at the same time I was overcome by the shame that I had my owner wait for me. I climbed in as fast as I could. The flap closed, it was pitch dark and I was afraid that we could choke. The ride in the trunk was anything but nice. We were thrown back and forth in each turn and every pothole came through to us almost unfiltered. I was about to panic when we finally stopped. Our master got out and opened the trunk. Quickly we got out and followed him into the house. There he ordered us to prepare food for him, so much so that we would be fed up with the leftovers that he left us. After he had finished eating, she had to get 'Woman One' two equal-sized plastic bowls and a felt-tip pen. He painted a one on the first bowl and a two on the second. Then he spread the scraps of food on both bowls, put them on the floor and wished us a good appetite, saying, "Animals eat from the trough and do not talk, that's what you are. You sleep on the kitchen floor tonight until I find a solution. Make the kitchen, after you eat, clean, then go wash yourself and wait naked kneeling before my bed. "While we waited naked for our Lord, I remembered my husband with longing and did not notice how I cried. My master, however, noticed it immediately when he entered. "So my 'two' has a reason to cry, instead of full of anticipation waiting for its owner to mount it soon, howls it. But I want to give it a reason to howl. "He grabbed a long shoehorn and, in addition to my bruised body, gave me ten welts on my bare ass. "If the Lord has chastised his creature, it may say thank you, by subserviently kissing the beating and deferentially returning to its place." I did as I was told. In me, any will to resist was broken. I fled into a state of not thinking, like an animal that I was now. That night, my master mounted me and emptied in me. Then I had to lick his dirty penis clean. Then he sent us to the kitchen to sleep. The ground was so hard and cold, my battered body ached unbearably that I found little sleep in the night. 'One' took me gently in the arms, that gave me some comfort. In the morning after breakfast we had to follow our gentleman naked out in the cold to the shed. The shed was almost like a real workshop, some of which I knew from my father's workshop. Everything was here to chain a slave. We were welded an iron ring with a 1 meter long chain around the neck. Our Lord understood his craft. Around wrists and ankles, we received 5 centimeters wide welded steel straps welded without any of us getting a blister. The ankles were connected with a short chain, so that we made only small Trippelschritte. Then he took our necklaces and tied them with the anklet, so we could only move deeply bent. But that should not be all. Finally, he reached for a Ösenzange and I suspected with horror what he had planed. He grabbed one, pushed a piece of wood between its teeth, slammed the pliers deep into her nose, and punctured her nasal septum. Then it was my turn. The pain is indescribable. Then he took a stable shekel at hand provided the connecting screw with liquid screw lock and put it unsolvable through the nasal septum. I knew the principle of this kind of screwing, the nose ring is forever and forever. Then our Lord took 2 dog leashes in our nose rings and we followed him deeply bent and with short stumbling steps into the house. "While I'm at work, you clean the house and wash the clothes. When I get home, the food is ready. Then I expect from my little animals that they are freshly washed and full of joy to welcome their owner. "We went to work naked and in chains, it was difficult, the short chains made the work very difficult. In the evening we waited washed and joyfully for our Lord. But he did not come. We had not eaten since breakfast, because we can only eat his leftovers and we were exhausted from the heavy work. It was already deep in the night when we heard footsteps. "Come in my friend and be my guest. Let's eat together and let our pets clean their eyes. It will be a lot of fun! "When our Lord entered, we were almost overwhelmed by the joy of seeing him, forgotten was the hunger and fatigue, full of happiness we threw ourselves at his feet. He and his friend sit down at the table and we hurry to apply the food. They ate with much appetite, to our delight, leaving only a handful left for us. But our master had taken precautions and filled our bowls with dry food. Thankful for his loving care, we served her tails with devotion. The guest left and our master went to bed. We lay down to sleep and noticed from tiredness neither the hardness nor the cold of our sleeping place, we were just two simple, dumb critters. The next day was a Saturday and our master did not have to work. At the house there was an extension, a former cattle shed, which was filled with lumber . Under it also an old wooden car, on which our master packed all lumber, then he shouted at us like draft animals and let us drag the car naked through the village to the garbage dump. As we passed through the village and met the glances of the people, memory began again for me. I saw the baker, the butcher, the cobbler and all the others, who knew me and heartbreak made my heart ache. But when I looked at them correctly, I realized that they too had changed, they saw in us only draft animals. But the few women on the street were not naked, as we were on the contrary they were deeply veiled. You only saw black cubes.

 On the way back from the garbage dump, our master was stopped by the mayor and a man with a long beard, in a long robe. We were taken to a barn where we were cut off and the necklace chain was separated from the anklet. Then 2 deeply veiled women came and took us to a house where we were put in a tub and thoroughly washed. Then we were dressed by them until we looked exactly like them. Then we were taken to the town hall, where our lord with the mayor, and as we now learned, was waiting for the imam. The mayor said, "You have been here to talk the Shahada, then your husband has to treat you like Muslim women and not animals anymore. We are experiencing big changes to ensure a reasonably well-functioning living together. We decided to introduce Islam and sharia. From now on you will visit the Koran school every morning and be educated to good Muslim women. You will continue to obey and serve your husband. As part of the Sharia Laws, you will be treated as Muslims today. The village will increase its control over compliance with all Islamic regulations.

And that was an improvement for us, but not very big. Deeply veiled and half blind we pulled the wooden cart home now. Once there we had to clean the former cattle shed and set it up for us. We only got the bare necessities: an old double bed with old mattresses and blankets to cover, a table about 40 cm high with some washable pillows to sit down. Then two large boxes were carried in, containing our new clothes. The little stable was now completely cleared to the smallest corner. "Off with you in the kitchen and prepare food for the suppliers and me !" Commanded our Lord. With waving veils we ran into the kitchen to fulfill our duties with great joy. After the guests had gone and the kitchen and living room were cleaned, We were allowed to eat the leftovers in our stable, now harem. While I have to be alone, one followed our Lord to let him mount her. The next morning the imam came with one of his wives. While she enlightened us about Islamic customs, our Lord was taught by the Imam. She taught us how to dress properly, how to handle the three layers of our niqab, the facial veil: the first layer is always worn, it is a lattice above the eyes with a central ridge perpendicular to the nose above the nose Veil with the lower bandage. The second location, left everything I saw to a milky gray blur without structure and is worn in the presence of men. The third one was carried outside the house, accompanied by a guardian, because with this one you are almost blind. Satisfied, she checked our hand and leg chains and our nosy shekel. Veiled, we kneel down to the door to wait for our masters. "I've booked an appointment with your wives for today at the hospital to have the discussed modifications done to them. Be there on time at 15.00 with them. In nervous anticipation of our 'modifications' we prepared lunch. And finally we were carted to the clinic in the trunk. Although we had enough chairs, we had to crouch on the floor at the feet of our master, the floor was the women's seating. First, 'one' was taken away. After some time it came to me. When I entered the room I was immediately stunned. When I woke up, 'one' and I were in a corner. I had pain in my mouth and ears and at the teats and in the vaginal area. It was not long before we realized that we had been silenced forever and our ears were plugged with small speakers controlled by a remote control that only allowed us to hear things we should hear. Otherwise we were deaf. In the tits and in the pussy we have been ringed that explained the pain. They gave us two displays which we could talk to each other via the keyboard.

At first I was a cattle, now I'm a deaf-mute and in the public blind cone, in chains on arms and legs, pierced on nose, tits and pussy. Happy to lead a totally restricted life as an obedient woman in the possession of a strict master. I saw myself only as 'two', a being without name and personality. And Karl, my husband, slowly disappeared from my thoughts and made room for my owner. Over the years I gave birth to eight children, five girls and three boys. I was now considered a respectable Muslim wife and mother, with the intention of serving my master and my family faithfully and silently.

'Anja' is dead, long live, two '!

 

The End

PARALELL - CERN 1.Teil

Eine total bescheuerte Geschichte oder wie ich versuche meinen geneigten Lesern meinen Mist schmackhaft zu machen.whistle

 

Es ist das Jahr 2030 oder nach der neuen Zeitrechnung: ‚5 nach dem Kontakt‘.

 

Wie alles begann:

 

„Liebling, bitte geh endlich ans Handy! Es ist Sonntag! Ich will weiter schlafen!“ genervt versuchte ich meinen Göttergatten zu wecken. Endlich bewegte er sich und geht dran. Zufrieden ließ ich mich in mein Kissen sinken, um noch etwas zu schlafen.

„Heureka!“ brüllte meine bessere Hälfte, sich auf mich stürzend, in mein Ohr. „Wir haben es geschafft!“ Ich dachte: „Fuck off! Heirate nie einen Wissenschaftler!“ Langsam setzte ich mich auf und fixierte ihn mit dem mir größtmöglichen Hass in meinen Augen. „Nun komm, guck nicht so, ich weiß doch wie sehr du mich liebst und wie gespannt du auf eine Erklärung wartest.“ „Jau, Liebe meines Lebens und unerschöpflicher Quell des Nervens, sag an, verkünde die frohe Botschaft und dann lass mich endlich weiter schlafen.“, „Pass auf! Wie du weißt, forschen wir an der für uns nicht erkennbaren grauen Materie, die erst unser Universum physikalisch möglich macht. Und heute ist uns scheinbar ein Durchbruch gelungen: es ist der Beweis das parallele Universen existieren. Sie sind ursprünglich für das Phänomen der grauen Materie verantwortlich.“ „Toll! Darf ich jetzt weiter schlafen?“ „Heiß geliebtes, ignorantes Journalistengesocks in Form meiner wunderschönen Frau, ich werde dich jetzt leider verlassen, denn CERN ruft nach mir!“ „Fahr denn wohl, Liebster, wenn nicht zur Hölle, dann doch wenigstens zur Arbeit! Wie es sich für eine wissenschaftliche Koryphäe wie dich geziemt, den Sonntag nicht zu heiligen.“ Er gab mir zum Abschied einen zärtlichen Kuss, denn wir liebten uns beide zu tiefst. Und ich schloss glücklich meine Augen.

Und das war es dann mit der Ehe, dem Glück und der Freiheit, wie wir sie kannten und schätzten. Die Jungs im CERN haben da was los getreten, dass kein Mensch erahnen und geschweige denn handhaben konnte. Aber ich glaube, ich sollte mich erst mal vorstellen: Ich heiße Anja Wertmüller und arbeitete als Journalistin bei einem privaten Radiosender, mein Mann Karl ist Astrophysiker am CERN und wir waren ein jung verheiratetes Paar, mit großen Träumen.

 

Anja

 

Mein Mann war jetzt im CERN und ich werde ihn nicht vor Montag wiedersehen. Wissenschaftler und Journalisten kennen eigentlich keinen Feierabend oder Wochenende. So sind mein Kerl und ich darüber ein gekommen, den Montag, wird auch Frisörsonntag genannt, wenn es irgendwie möglich ist für uns zu reservieren. Also bin auch ich aufgestanden, geduscht und gefrühstückt, Laptop aufgeklappt und recherchiert, dann diverse Telefonate geführt und schon war ich Fachfrau für schwarze Löcher, Paralleluniversen und graue Materie. Ich habe doch einen schönen Beruf! Fährte legen und abkassieren. Jetzt heißt es warten und die Zeit mit Shopping oder adäquatem tot zu schlagen.

Am Abend bei meinem Lieblings-Italiener meldete sich mein Smartphone. Facebook meinte, dass mich Sandra Maischberger, Anne Will, Lanz und diverse andere Flachschwätzer gerne zu schwarze Löchern, Paralleluniversen und grauer Materie als die Spezialistin interviewen möchten. Ich sollte mich doch dringend melden. Wie gesagt: Ich habe einen wirklich schönen Beruf.

Bei einem Glas Wein bei Luigi auf der Terrasse mich wohlig in der frühen Frühlingssonne räkeln, was kann es schöneres geben? Es sei denn dein Handy nervt.

Ein Blick aufs Display und ich war im Powermode. Es war meine bessere Hälfte, er hatte mich noch nie von der Arbeit aus angerufen. Das verstieß gegen unsere Abmachung, Arbeit und Privatleben strikt zu trennen. Schließlich muss er ja nicht mitbekommen, was für einen Lenz ich habe :). Also ging ich dran: „Ja, Liebster, mach es kurz ich muss heute noch etliche Termine abarbeiten.“ „Verzeih Liebes! Ich kann dir am Handy keine Auskunft geben, aber wir brauchen dich hier dringend. Kannst du bitte schnellst möglich hier herkommen?“ „Kann das sein, das deine Frau einen Beruf hat?“ zickte ich, ich werde nicht springen, wenn der Herr ruft.

„Guten Tag Frau Wertmüller, hier spricht Staatssekretär Lüger vom Verteidigungsausschuss. Ich muss sie bitten, zu uns zu kommen. Es soll sich auch für die Journalistin Wertmüller lohnen.“ Ich war verwirrt, was konnte denn so wichtig sein dass, das “Staatssekret Lüg(n)er“ (vorsicht:Satire) nach mir verlangte. „In Ordnung, Herr Staatssekretär Lüger ich mach mich auf den Weg.“ sagte ich verbindlich und machte mich auf den Weg ins CERN.

Schon circa einen Kilometer vor meinem Ziel fiel mir auf, wie viele Militärfahrzeuge unterwegs waren, das machte mich doch etwas nervös. An der Pforte wurde ich von einem Wachmann direkt ins Chefbüro von Dr. Wenzel geleitet, wo ich von den Herrschaften ach so dringend erwartet wurde.

Bei meinem Anblick plapperte das Staatssekret gleich los: „Frau Wertmüller endlich sind sie da, auf sie wartet Großartiges! Sie werden . . .“  Ich unterbrach ihn schroff. „Wenn ich schon am Sonntag hierher zitiert werde, möchte ich Informationen und alles ‚Großartige‘ vielleicht später.“sagte ich gereizt. Der Schwätzer war für den Moment sprachlos und Dr. Wenzel ergriff die Gelegenheit und somit das Wort: „Ich glaube, wir müssen Frau Wertmüller – also erst mal Hallo liebe Anja – eine kleine Einführung in die Geschehnisse des heutigen Tages geben. In Kurzform: Wir haben ein Tor zu einer Parallelwelt gefunden und geöffnet. Wir haben erfolgreich Kontakt mit ihr aufgenommen.

Es besteht die Möglichkeit, des physischen Austausch und zwar indem auf jeder Seite 2 Personen gleichen Volumens und Gewichtes ausgetauscht werden. Diese Möglichkeit gibt es nur alle 5 Jahre.

Wir hatten zuerst an ihren Mann und Frau Dr. Schwarzer gedacht, aber 5 Jahre sind zu viel. Ihr Mann ist Naturwissenschaftler und absolut erste Wahl und er hat die gleiche Physiognomie wie sein Gegenpart in der Parallelwelt und sie Anja entsprächen exakt der anderen Person.“ „Das heißt, ich soll mit meinen Mann unsere Welt verlassen, damit auf der anderen Seite jemand zu uns herüberkommt? Ihr seid wohl total durchgedreht? Wenn ich 5 Jahre aus dem Job bin, ist meine Karriere hier am Ende.“ „Wenn wir nach 5 Jahren wiederkommen, wird deine Karriere einen großen Satz nach oben machen. Überlege doch mal, wir wären die ersten Menschen in dieser Welt, die in einer Parallelwelt gewesen sind. Wir wären der neue ‘Neil Armstrong‘ , für immer in den Geschichtsbüchern.“ ereiferte sich mein Mann. Ich wusste, er hatte recht. Das war eine große Chance. Aber ich liebte mein Leben hier, hier kannte ich mich aus. Ich fühlte schon jetzt, dass ich es vielleicht noch bereuen würde. „Sorry Anja, wir brauchen sofort deine Einwilligung. Das Fenster schließt in knapp einer Stunde für die nächsten 5 Jahre.“ „Verdammt, ich mach‘s! Ich glaube, wer auf so ein Abenteuer verzichtet, kann nur Politiker oder tot sein.“ (Ja, geneigter Leser, ich habe unsere Politikdarsteller mit ihren hohlen Phrasen einfach über.) Hätte ich gewusst, was mich auf der anderen Seite erwartete, wäre ich vielleicht etwas toleranter.Aber nur vielleicht.

Schnell wurden wir zur Vorbereitung auf den Übergang weggeführt. Wir mussten uns vollständig entkleiden, dann wurden wir in große, unförmige Schutzanzüge gesteckt und zum Tor gebracht. Es war schon ein imponierender Anblick. Ein riesiger bronzefarbener Diskus mit gut 20 Meter Umfang erwartete uns.

„Es ist gleich so weit. Stellt euch auf die Markierungen.“ Dann ein kurzes Aufleuchten und das war es. Wir waren auf der anderen Seite. Nicht das es uns sofort bewusst wurde, nein nur langsam erfassten wir eine veränderte Umgebung. „Willkommen, Dr. Wertmüller. Wir freuen uns Sie in unserer Welt begrüßen zu dürfen. Wir begeben uns jetzt in den Konferenzraum, dort werden wir Sie über unsere Welt instruieren.“ begrüßte uns ein Dr. Wenzel im Nachthemd mit Krawatte und übersah mich geflissentlich. ‚Gehst du nach Rom lebe wie ein Römer!‘ dieser Maxime gehorchend,übersah ich erst mal seine Unhöflichkeit und hielt die Klappe. Dann wurde mir von einer vermummten Gestalt, die neben einer Art Zylinder stand, zu gewinkt, zu ihr zu gehen. Verwirrt schaute ich zu meinem Mann, der gleichzeitig mit den Schultern zuckte und mir aufmunternd zunickte. Ziemlich befremdet ging ich zur Vermummten, denn als ich näher kam erkannte ich eine Frau. Sie packte mich am Arm und stieß mich in den Zylinder, der sich sofort hinter mir schloss. Es war dunkel und stickig darin und ich schrie vor Angst. „He, was macht ihr mit meiner Frau? Lasst sie sofort da raus!“ erregte sich mein Karl. „Herr Kollege ihrer Frau passiert nichts. Die Art, wie ihre Frau sich kleidet, empfinden wir als äußerst anstößig. Wir sorgen lediglich dafür, dass sie vor den Blicken fremder Männer geschützt ist und dass sie Herr Kollege aufgrund der Unwissenheit ihrer Frau nicht entehrt werden.“ Wie ich so meine Wut und meinen Frust heraus brüllte, merkte ich, dass ich mich selbst nicht hörte, egal wie laut ich schrie – mein Gefängnis war schalldicht. Das war die erste ‚schöne‘ Überraschung für mich und viele weitere sollten noch folgen. „Ihre Frau wird vorübergehend in einem Frauenhaus unter gebracht, wo man sie auf ihr neues Leben vorbereiten wird.“ Dann setzte sich der Zylinder, unter meinen lauten Flüchen, die niemand hörte, in Bewegung und ich entschwand.

Eine gefühlte Ewigkeit später kam ich zum stehen. Aber nichts tat sich.

Und so lernte ich Lektion Nummer eins für Frauen in dieser Welt kennen: Warten und Klappe halten.

Irgendwann hörte ich ein leises Zischen und dann nichts mehr.

Ich wachte nackt auf einer Art medizinischen Untersuchungsstuhl auf. Meine Arme, mein Rumpf, meine Beine und mein Kopf waren mit Riemen fixiert und mir schien eine Lampe ins Gesicht.

„Du bist wach Schwester, dass freut mich. Warte bitte bis sich dein Instruktor eingeschaltet hat.“

„Ich bin dein Instruktor, du wirst von mir in allen Dingen, die Frauen betreffen instruiert. Ferner werde ich mit dir dein Verhalten und Denkweise trainieren.“ Ich wollte los brüllen, doch kein Ton kam aus meinem Mund. „Bis du gelernt hast zu schweigen und nur zu reden, wenn du dazu auf gefordert wirst, habe ich temporär deine Stimmbänder gelähmt.“ „Ihr verdammten Schweine, dass könnt ihr doch mit mir nicht machen. Ich bin eine moderne, emanzipierte Frau, verdammt noch mal!“ konnte ich in Ermangelung meiner Stimmbänder nur denken. Ein furchtbarer Schmerz durch zuckte meinen Körper. „Pass auf, was du denkst, Weib!“ Da begriff ich das der Instruktor telepathisch mit mir kommuniziert. „Genau, Weib! Ich werde dich zu einer guten, sittsamen, gehorsamen Frau erziehen. Du wirst jeden Befehl, den ich dir gebe, sofort ausführen, du wirst dich kleiden und benehmen, wie es Frauen vorgeschrieben ist und du wirst lernen, dass du nur noch daran denkst deinem Mann zu gefallen. Bei jedem Fehler wirst du mit Schmerzen bestraft, wenn du brav gehorchst, wirst du belohnt werden.

Mit Schrecken wurde mir die Tragweite seiner Erläuterungen klar. Ich hatte kein Privatleben mehr, was ich sah, dass sah auch er. Alles teilte ich mit was? „Ich bin gekoppelt an den Zentralrechner und auf Frauenroutinen programmiert.“ kam prompt und unverlangt die Antwort.

Es fuhr ein Schauern durch meinen Körper, ein Gefühl totaler Hilflosigkeit und mir liefen die Tränen übers Gesicht. Dann wurde mir schwarz vor Augen und bevor ich in Ohnmacht fiel dachte ich noch verzweifelt: „Fall ICH in Ohnmacht oder macht das jetzt die Maschine?“

Ich wurde von der Maschine geweckt, ich saß noch immer nackt und fixiert in dem Stuhl. Dann schob man mir ein Rohr in den Mund aus dem ein wirklich gut schmeckender Brei kam, gleichzeitig spürte ich, wie sich meine Blase und mein Darm entleerten. Noch nie fühlte ich mich so erniedrigt.

Heute werden dir die Pflichten einer Frau gezeigt, die du dann exakt nachmachen musst. Also pass auf! Im übrigen finde ich es sehr verletzend, wie du über mich als Maschine denkst, dass ist unangemessen. Du wirst mich mit Respekt als deinen Lehrer und Führer betrachten, etwas anderes steht dir nicht zu, Weib! Entschuldige dich!“ „Ich entschuldige mich, wenn überhaupt, bei einem Menschen nicht bei einer Maschine!“ Es kam über mich mit einer unfassbaren Gewalt, es war als würde mein Körper und meine Seele von riesigen Händen zermalmt. Ich schrumpfte zu einem kleinen Häufchen Elend zusammen. Diese Maschine hatte mich vollkommen im Griff, sie konnte mit mir machen was immer sie wollte. Ich sagte wimmernd: „Dieses unwürdige Weib bittet dich, ihren geliebten Lehrer und Führer, um Verzeihung. Es wird fortan in Liebe und Respekt an den Instruktor denken.“ Wie automatisch sprach und dachte ich von mir in der dritten Person und fand die richtigen Worte. Mir wurde noch das letzte bisschen Selbstbestimmung geraubt. Ich fühlte mich, wie eine programmierte Maschine. Es zerbrach etwas in mir und etwas neues kam zum Vorschein. Ich hatte tief in mir den Wunsch nach Unterwerfung. Ich konnte ja nicht wissen, dass der Instruktor mein Unterbewusstsein permanent manipulierte. Gnädig sprach mein Herr: „So ist es recht, betrachte mich mit Respekt als deinen Herrn, so lernst du auch deinen Mann, wenn du zu ihm darfst, liebevoll als deinen Herrn zu dienen.“ Ein unglaublich wohliges Gefühl überflutet mich zur Belohnung. Es war so intensiv, es könnte einen süchtig machen. „Dieses Weib dankt dir mein Herr für deine liebevolle Fürsorge.“ entglitt es mir von alleine und war überglücklich wieder die 'richtigen' Worte gewählt zu haben.

Dann spielte sich alles im Zeitraffer vor meinen Augen ab, wie ich am Morgen aufstand, mich wusch, mich ankleidete, bis ich vollkommen verschleiert war, dann betete ich, ging in die Küche das Frühstück zuzubereiten und es schweigend meinem Mann am Tisch servierte, darauf achtend, dass ich ihm auf den kleinsten Wink alles reichte. Nachdem er fertig war, eilte ich zur Garderobe, um ihm seinen Mantel zu reichen. Mich tief verbeugend, verabschiedete ich ihn wortlos und ich empfand tiefe Dankbarkeit meinem Herrn so gut dienen zu dürfen.Dann ging die Reste essen, die er mir gelassen hatte. Ich hob meinen Schleier so, dass ich das Essen zum Mund führen konnte, ohne dass man auch nur das winzigste von meinem Gesicht sah. Dann stand ich auf um zu beten und dann putzte ich die Wohnung. Zum Mittag betete ich wieder und bereitete das Mittagessen. Kniend vor der Tür wartete ich auf meinen Mann. Als er eintrat, begrüßte ich ihn tief verbeugt. Ich bediente ihn am Mittagstisch und als er aufstand durfte ich die Reste essen. Dann räumte ich den Tisch ab und spülte das Geschirr. Dann betete ich und las im Koran. Mein Mann erschien zum Abendessen, ich bediente ihn wieder, aß die Reste und räumte ab. Dann ging ich beten und machte mich fertig fürs Bett. Zum Schlafen trug ich eine weiße Burka, drunter war ich nackt.

Ich kniete neben dem Bett meines Herrn und wartete auf ihn. Als er rein kam, zog ich ihn aus und wusch ihn in der vorbereiteten Badewanne, trocknete ihn sanft ab und gab ihn ein sauberes Nachthemd. Dann legte ich mich mit dem Rücken aufs Bett, wo er mich bestieg. Als er sich in mir entleert hatte, rollte er  von mir runter. Ich ging mich reinigen und kroch in einen winzigen, -fensterlosen Raum, der kaum einen Meter hoch war und in dem eine dünne Schlafmatte auf dem nackten Boden lag, dort legte ich mich schlafen.

Das alles dauerte gerade mal 10 Minuten und alles fühlte sich so vertraut und schön an. Der Gedanke meinem Mann bald täglich so dienen zu dürfen, erzeugte in mir ein überwältigendes Glücksgefühl. „Dies sind deine Pflichten, du wirst jetzt in die Wohnung deines Herrn gebracht, mach dir keine Sorgen, ich bin immer bei dir und passe auf, dass du nichts falsch machst.“ Spontan dachte ich: „Leider bist du da. Hau ab!“ Sofort wurde ich mit ‚einmal Eingeweide umkrempeln‘ belohnt.

Die Riemen lösten sich und ich stand auf, um sofort wieder hinzufallen. „Habe ich dir erlaubt aufzustehen? Setz dich wieder hin!“ Gott, er kontrollierte mich vollständig, sogar meine Bewegungen. „Wenn du etwas falsch machst, greife ich ein, immer. Langsam solltest du es verstanden haben.“ Du darfst jetzt aufstehen, aber falte die Hände vor deiner Brust und senke deinen Kopf, wie es sich gehört. Du darfst dann mit kurzen Schritten zur Truhe gehen, deine Kleider entnehmen und dich sorgfältig anzuziehen. Ich fand dort alles in schwarz vor. Einen Großmutterschlüpfer, in den ich schnell schlüpfte – endlich nicht mehr nackt - , ein knie langes Hemd mit hohem Kragen, eine weite an den Knöcheln schließende Hose, schwarze Socken und Schuhe, darüber zog ich die Abaya, ein weites, dickes Tuch mit einem Loch in der Mitte, dass meine Körperform unsichtbar machte und nur noch Gesicht und Hände frei ließ. Daraufhin zog ich lange, schwarz glänzende, ellbogenlange Handschuhe über. Das letzte Teil nannte sich Ruband, es war ein großes, weißes, seidenes Tuch mit zwei kleine, kreisförmigen, mit einem Netz versehenen Löchern zum durchschauen und wurde hinter dem Kopf befestigt.

Kein noch so kleines Stück Haut war mehr von mir zusehen und von meinem Körper fehlte die Silhouette, ich hätte alles sein können und ich begriff: Ich war ein Gespenst. Ich war Weib, Dienerin, Geliebte und was immer von mir verlangt wurde. Sie brauchten meine Stimmbänder nicht mehr betäuben, ich war auch so verstummt und halb blind unter meinem Schleier . Anja war tot. Mein früheres Verhalten sowohl meinen Mann gegenüber, wie auch in der Öffentlichkeit wurde für mich zu einer abscheulichen Erinnerung. Ich konnte nur noch glücklich sein, wenn ich in der jetzigen Gegenwart lebte, mit all seinen Einschränkungen und mein altes Leben rigoros aus meinem Verstand löschte. Ich musste zum ‚ES‘ werden, ein Wesen ohne persönliches Dasein, einfach nur noch richtig funktionieren. Ein 'Es' hatte keine eigenen Gefühle, keinen eigenen Willen und keinen eigenen Körper. Es war nur es.

Ein Gefühl, der totalen Befreiung und tiefer Dankbarkeit erfüllte mich. Niemals mehr musste ich entscheiden, ich musste nicht mal mehr 'ich' sein, ein 'Es'zu sein reichte mir. Ich hatte mich noch nie so geborgen gefühlt. Alles erschien mir, so wie es jetzt war, richtig. Ich liebte alles: meine neue Kleidung, meine neuen Pflichten und sogar den totalen Verlust meiner Existenz. Die Vorstellung ein gehorsames, sittsames und frommes Weib zu sein, machte mich unendlich glücklich.

Sicher was ich jetzt bin, mein Verhalten, meine Art zu denken, haben diese Leute aus mir gemacht. Aber das ist egal. Denn ich brauche nur an meinen Mann zu denken und ich falle vor glückseliger Ehrfurcht auf die Knie. Ich bin vollkommen mit meinem Schicksal zufrieden und will damit meinen Bericht schließen. Ab jetzt wird mein Herr, wenn es ihm gefällt, für mich sprechen, denn eine gutes Weib schweigt in der Welt.

 

 

 

Karl

 

Nach vielen nicht enden wollenden Sitzungen, teilte man mir mit, dass meine Frau zu Hause auf mich wartete. Voller Freude und Sorgen machte ich mich direkt auf den Weg.

Zu Hause angekommen, erwartete mich eine komplett verschleierte Frau. Ohne ein Wort zu sagen, verneigte sie sich vor mir und nahm mir den Mantel ab. „Mein Gott! Liebling ich bin‘s , dein Mann, ich bin vor Sehnsucht nach dir, fast verrückt geworden. Komm wir setzen uns und reden.“ „Dieses Weib will seinem Herrn gerne gehorchen. Es redet, wenn es soll.“ sagte sie. Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Wo war meine Anja? „Hör mal, würdest du bitte vernünftig sprechen, frech und aufsässig, wie ich es von dir gewohnt bin.“

In diesem Moment sprang der Monitor an, der sonst ein großes Fenster mit Blick auf einen schönen Park simulierte. „Guten Tag, Herr Wertmüller. Unsere Frauenkontrolleinheit meldet eine psychische Instabilität bei ihrem Weib. Bitte verlangen Sie nichts von ihrem Weib, dass seiner Prägung widerspricht. Diese Konflikte erzeugen in es große Schmerzen, weil es gehorchen muss, aber nicht kann.“ „Moment, was habt ihr meiner Frau angetan?“ „Herr Wertmüller wir mussten ihr Weib in die Lage versetzen, sich in unsere Kultur einzubinden. Das größtes Glück ist das Glück des Herrn,also Sie. Es ist erfüllt von dem Gedanken seinem Herrn zu dienen und zu gehorchen. Wenn Sie dagegen handeln, erzeugen sie nur entsetzliche Schmerzen bei es.“ „Und was muss ich tun, um sie nicht zu quälen?“ „Es weiß, was es zu tun hat. Lassen Sie es einfach machen und loben Sie es am Abend, wie gut es ihnen gedient hat.“ „Vorerst spiele ich mal mit, bis ich weiß was ihr der Armen angetan habt. Ich will nicht, dass sie auch noch meinetwegen leiden muss. Kann ich sie fragen, was sie sich wünscht?“ „Ja, das ist keine schlechte Idee, nur es hat keinen Namen mehr. Also sprechen Sie es mit Weib oder was immer Sie wollen an. Es ist ihr Eigentum, behandeln Sie es so und es ist glücklich.“ Ich versuchte mein Glück, als Besitzer eines Weibes zu handeln und sagte: „Weib, sage mir, wie wünscht du von mir behandelt zu werden?“ „Wenn es seinen Herrn mit seinem Dienst erfreut, ist es überglücklich.“ „Ich hoffe, dass du nicht gezwungen wirst, dich so aufzugeben. Bitte verzeihe mir, dass ich dich so behandle. Ich muss mich erst mal schlau machen, was sie mit dir angestellt haben, so lange werde ich dich behandeln, wie die Typen es verlangen. Gehe jetzt deinen Pflichten nach.“ „Dieses Weib dankt seinem Herrn für seine Fürsorge und bittet jetzt schweigen zu dürfen, um nicht zufällig vorbei gehende Fremde mit seiner Stimme zu beleidigen. „Ich glaube, ich muss noch viel lernen, ich verstehe gar nichts mehr. Aber gut du darfst schweigen.“ Sie verbeugte sich tief und ging ihrer Arbeit nach.

Während es in der Küche das Essen für mich zubereitete, recherchierte ich in den Datenbanken – so nennt man hier das Internet. Schon bald fand ich in den historischen Archiven Hinweise, die die Eigenart dieser Welt erklärt. Es waren die Seuchen des Mittelalters, die sich auf dieser Weltlinie ganz anders verhielten. Die Auswirkungen der Seuchen waren katastrophal, sie führten fast zur Auslöschung. Vor allen wurden die Menschen verändert. Sie konnten sich nicht erlauben an mystische Dinge zu glauben, und sie fanden Hilfe bei den Mauren, die eine der fortschrittlichste Wissenschaften ihrer Zeit betrieben. Schnell traten sie zum Islam über und entwickelten viel früher als wir technologischen Fortschritt. Bis heute ist die Geburtenrate bei Jungen zu Mädchen eins zu zehn und die Fruchtbarkeit extrem niedrig. Die islamischen Gesetze werden streng befolgt, werden aber mehr als Leitfaden betrachtet, um ein gutes und konstruktives Leben zu führen. So gilt zum Beispiel der Zinseszins als große Sünde, dass hat die Menschen vor den schlechten Seiten des Kapitalismus bewahrt. Auch das strikte Verbot einen Muslim zu töten, verhalf oft zu einer friedlichen Lösung. Da die Geburt eines Sohnes so selten ist, Frauen im Islam aber auf den Schutz durch Männer angewiesen sind, ist Polygamie und eine streng patriarchalische Gesellschaft die Regel. Frauen werden schon jung einem Instruktor zu gewiesen, es ist eigentlich nur ein Chip, der mit dem Zentralrechner verbunden ist. Durch den permanenten Zugriff des Chips entwickeln sich die Frauen zu willfährigen Dienerinnen, die ein streng islamisches Leben führen. Langsam wurde mir bewusst, wie groß die Macht des Chips auf die Frauen war. Nur indem sie sich dem Diktat des Chips beugten, konnten sie leben, aber ein Leben, dass der Chip bestimmte. Weitere Recherchen über den Chip ergaben, dass die Frauen emotional, vom Chip gesteuert, verstärktes Empfinden entwickelten. Das heißt, wenn sie gut dienen schweben sie in einer fast süchtig machenden Wolke des Glücks. Während Ungehorsam zu einer unerträglichen Depression führt.

Ich musste mich die nächsten 5 Jahre mit einer versklavten Ehefrau abfinden. Wie gut mir das gelang, steht auf einem andere Blatt.

Anfänglich versuchte ich alles, dass meiner Frau der Chip entfernt wird. Doch egal bei wem ich vorsprach und ich ging nach ganz ‚Oben‘, erntete ich nur Unverständnis, ja man wunderte sich darüber wie grausam die Frauen in meiner Welt behandelt würden. Und während ich all diese Gespräche führte, wurde ich doch beim Treffen mit dem Imam des CERN zum ersten mal sehr misstrauisch. Er verplapperte sich: „Mein Sohn, sei nicht so hartherzig zu deinem Weib, es ist heute glücklich und hoffentlich bald alle Weiber deiner Welt. Dein Weib braucht eine starke Hand, das es führt und einen Ort, an dem es sicher ist vor der Welt. Mehr braucht es nicht zu seinem Glück.“ Nachdenklich verließ ich ihn. ‚...hoffentlich bald alle Weiber deiner Welt‘ hatte er gesagt. Hatten sie vor meine Welt in ihre Welt zu verwandeln? Wenn ja, wie? Um die Wahrheit zu erfahren, konnte ich niemanden direkt befragen, dass war mir klar. Nur ‚der lange Weg durch die Institutionen‘ versprach Erfolg. Ohne Blessuren an Leib und Seele werde ich nicht davon kommen. Aber ich will stark sein für meine geliebte Frau. Ich konnte nicht frei mit ihr reden, ohne das der Chip mithörte. Ihr gegenüber verhielt ich mich ab jetzt wie ein Einheimischer. Ich musste lernen sie nicht mehr als Frau sondern als Weib zu betrachten. Weib hatte hier eher die Bedeutung: Haustier, man sprach in der dritten Person nicht ‚sie‘ sondern ‚es‘, wie ‚das Tierchen‘. Ich verbrachte fast meine ganze Zeit im CERN, um zu arbeiten. Und das ist hier absolut ungewöhnlich. Auf der einen Seite schienen meine Kollegen viel weniger zu arbeiten als ich es von meiner Welt kannte, auf der anderen Seite sahen speziell die älteren Kollegen meistens total übernächtigt aus. Ich befreundete mich mit Antonio, einem tiefen entspannten Italiener, mit einem brillanten Verstand. Mit ihm konnte man Gespräche jenseits der Arbeit führen. Wir saßen gemütlich abends bei mir und rauchten Haschisch, hier ein Ersatz für Alkohol. „Mein Freund, mir brennt schon lange eine Frage auf der Zunge, warum sehen die älteren Kollegen immer so erschöpft aus?“ Antonio grinste mir ins Gesicht und sagte ganz jovial: „Sie ermüden in Ausübung ihrer islamischen Pflichten.“ „Erklär mir das bitte, ich versteh dich nicht.“ „Du kennst ja mittlerweile unsere Welt, weißt dass auf einen Mann zehn Frauen kommen und das jeder männliche Nachwuchs über lebensnotwendig ist. Wir halten mit Mühe auf Grund der geringen Geburtenrate eine globale Bevölkerungsdichte von einer Milliarde aufrecht und das nur wenn jedes Weib regelmäßig Sex hat, solange es fruchtbar ist. Nun und wenn ein männliches Mitglied der Familie stirbt, werden seine Weiber gerecht auf alle verbleibenden Männer verteilt. Das heißt, dass man sie oft zehn Weiber und mehr besteigen müssen und das kostet Kraft. Angetrieben von der Hoffnung auf einen Sohn versucht jeder alles zu geben. War das für dich verständlich genug?“ „Du hast recht, ich hätte selbst drauf kommen können, aber mir sind viele Dinge noch sehr fremd hier.“ „ Nun, viele Weiber zu besitzen, ist auch eine Prestige Frage. Um ein angesehener Mann mit Karrierechancen zu sein solltest du mindestens sechs Weiber haben.“ Mir war klar, wenn ich in fünf Jahren mit einer wiederhergestellten Anja nach Hause wollte, durfte ich mir noch mal vier bis fünf Weiber zulegen. „Nun, soll ich mir noch mehr Weiber zu legen?“ fragte ich. „Aber das setzt voraus, dass du für immer hier bleibst.“ antwortete er mit einem wissenden Unterton, der mir gar nicht gefiel. „Zu aller erst empfehle ich dir zum Islam zu konvertieren, du glaubst gar nicht wie viele Türen dir dann offen stehen.“ fuhr er fort. Ich dachte nur: „Selbst hier gilt ‚Rom und Römer‘.“ „Kannst du mir helfen alles richtig zu machen? Ich bin hier einfach noch zu fremd.“bat ich ihn. So wurde ich mit der Hilfe meines Freundes schnell integriert und zum Haremsbesitzer gemacht.

Ich bewohnte jetzt ein größeres Haus, um Platz für drei zusätzliche Weiber zu haben. So wie es hier üblich ist, habe ich meine Weiber nummeriert: Anja war Weib Nummer eins.

Ich hatte ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen und rief sie zu mir: „Alles, was hier geschieht, ist zu deinem besten. Bitte vertraue mir, Liebes.“ Sie schwieg. Ich vergesse immer, dass ich sie explizit zum Sprechen auffordern muss. „Sprich!“ „Herr dieses Weib dankt dir und es ist stolz einem Herrn mit vier Weibern dienen zu dürfen.“ Langsam fing mich das alles an zu nerven. Ich schaute auf einen vor mir knienden Konus aus Stoff, der unterwürfigen Mist von sich gab und nur erwartete auf irgend eine Weise benutzt zu werden. Ich vermisste meine so wunderbar zänkige und zickige und geliebte Frau. „Du darfst aufstehen und gehen.“ bestimmte ich. Es half, nie zu wissen, wer Anja unter meinen vier Schleiereulen war. So gab es sie nicht und ich gewöhnte mich mit der Zeit daran alle vier als meine Weiber, im Sinne von Haustierchen, zu betrachten. Jede Nacht lag neben mir im Bett ein weißes Burkagespenst, dass bestiegen werden muss. Da war keine Liebe und keine Freude, es gab nur langweiligen Blümchensex.

Wenn mein Privatleben schon im Arsch war, wollte ich mich mehr auf meine Karriere konzentrieren. Ich arbeitete bis Mittags im CERN und Nachmittags erweiterte ich kontinuierlich meinen Bekanntenkreis. Bald war ich bekannt, wie ein bunter Hund und ich wurde von vielen mir damals Unbekannten angesprochen. Nach einem Jahr durchschaute ich die Strukturen im hiesigen CERN und war in der Lage die Gespräche mit den Einheimischen richtig zu interpretieren. Und so kam die Wahrheit immer mehr zu Tage. Durch den Austausch von uns erfuhren sie alles über unser Immunsystem und konnten uns gefahrlos infizieren, gleichzeitig infizierte unser Gegenpart unsere Welt mit der verheerendsten Seuche, die jemals gewütet hatte. Es führte zu einem unkontrollierten Massensterben und zum Zusammenbruch der Zivilisation innerhalb eines Jahres. Um zu überleben nahm meine Weltlinie alles in Kauf. Jetzt werden meine Leute mit den nötigen Impfungen versorgt und die CERN – Rechner beider Welten wurden vernetzt und selbst verständlich war ihr Rechner der Master – PC. Somit war das Schicksal meiner Welt und meiner Freunde, so fern sie überlebt hatten, besiegelt. Meine Nachforschungen im CERN ergaben, dass schon andere Parallelwelten ins hiesige System absorbiert wurden und es wurde die Vorgehensweise genau geschildert. Daraus schloss ich, wie es meiner Weltlinie ergangen war. Ich bat Dr. Wenzel um ein Gespräch, um meine Vermutungen ihm unterbreiten. Selbstverständlich wurden meine Aktivitäten von Anfang an überwacht und so erwarteten mich alle systemrelevanten Personen. Sie gehörten alle zu meinem Bekanntenkreis.

„Hallo Karl! Schön dich zu sehen, ich schätze du hast eine Menge Fragen?“ begrüßte mich Dr. Wenzel, die restlichen Anwesenden nickten mir freundlich zu.

„Ihr habt meine Frau in ein Haustier verwandelt und meine Welt überfallen und etliche Menschen getötet. Ich hätte verdammt noch mal gerne eine vernünftige Erklärung für diesen Wahnsinn!“ „Ich weiß, es hat den Anschein, wir wären grausame Eroberer, doch diese Grausamkeiten fügen wir nicht aus niedrigen, sondern aus höchst verantwortlichen Gründen aus. Wir werden dir jetzt ein Video vorspielen, es ist eine 300 Jahre alte Dokumentation und schildert unseren ersten Kontakt. Ich sah, wie beide Seite sich vorsichtig annäherten. Als man eine gewisse Stabilität erreichte, versuchte die Gegenseite dieser Welt Geschäftsbeziehungen mehr oder weniger höflich auf zu zwingen. Doch trotz aller Mühe ein freundliches Verhältnis mit der Gegenseite aufzubauen, kam es immer wieder zu Streitereien. Hier konnte man es nicht vernünftig handhaben und beschloss den Kontakt und das Parallelweltprojekt fürs erste auf Eis zu legen. Nach einigen Jahren wollte man noch mal nachschauen. Doch sie fanden die Welt nicht mehr vor, sie hatte sich buchstäblich in die Luft gejagt. So begannen sie die unzähligen Parallelwelten heimlich zu beobachten, um festzustellen, dass Selbstzerstörung eher die Regel als die Ausnahme war. Ihre Analyse ergab, dass die großen Seuchen, die einen weltweiten Islam ermöglichten,der wegen des Zinsesszinsverbotes die extremen Spielarten des Kapitalismus unterdrückte und der bis heute währende Kampf um das Überleben der Art ihrer Gesellschaft viel mehr Zeit zur Entwicklung verschafft hatte. Sie überlebten aber auch durch die strikte Geschlechtertrennung, die viele Konkurrenzkämpfe erübrigte und immer ein Heim für die Männer bereit hielt, wo sie immer gut mit der Reproduktion ihrer Art beschäftigt waren, dass erklärte wohl auch ihre Besonnenheit und Friedfertigkeit.

Zu tiefst beeindruckt und erschüttert von dem Gesehenen musste ich mich erst mal beruhigen. „Ich glaube unser Freund braucht eine Pause, darum schlage ich vor wir treffen uns in einer Stunde in der Cafeteria.“ schlug gnädiger weise Dr. Wenzel vor. Ich ging in den kleinen Park des CERN und dachte nach, was das gerade Gesehene für mich und Anja bedeutete. Wir Menschen überleben nur durch die strikte islamische Lebensart, ein Leben streng nach seinen Regeln und dem permanenten Druck, die Art zu erhalten.

Ich begab mich tief in meine Gedanken versunken, in die Cafeteria.

„Bevor wir weiter reden, meine Herren, möchte ich ihre Versicherung, dass Sie mir kein Fake gezeigt haben.“ „Es liegt kein Vergnügen in unserm Handeln. Es ist entsetzlich eine Welt so zu vernichten. Mit der Zerstörung ihrer Zivilisation gehen auch viele gute Dinge verloren und jeder Kontakt lässt uns schier verzweifeln. Aber du hast gerade selbst hunderte Welten sterben sehen und bist selbst zu tiefst erschüttert. Wir vermeiden so gut es geht eine Kontaktaufnahme, nur lässt sie sich nicht immer vermeiden. Jedes mal sehen wir dann die gleichen Muster, die schließlich zur totalen Zerstörung dieser Welt führen.“ „Ja, ich bin lange genug hier, um ihre Aufrichtigkeit schätzen gelernt zu haben. Es ist grauenvoll eine Zivilisation zu zerstören, um eine Welt zu retten und ich bitte Sie mich mit in die Verantwortung zu nehmen. Nur um einen großen Gefallen möchte ich Sie bitten, geben Sie meine Frau Anja frei.“ Eine kurze Pause, dann sprach der Imam: „Mein Sohn, es ist grausam was du verlangst. Es ist glücklich. Es will nur noch sein was es ist, dass ist seine Erfüllung.“ „Ich weiß Imam, in langen Gesprächen versuchtest du mich davon zu überzeugen. Ich bitte euch doch nur ihr die Wahl zu lassen. Ich möchte, dass ihr die Zeit eingeräumt wird, alles kennen zu lernen und sich selbst bewusst für ein Leben mit Schleier zu entscheiden oder ein vom Chip reguliertes Leben zu führen. Dieses Eingeständnis an nur eine Frau wird kaum diese stabile Gesellschaftsordnung erschüttern.“ „Gut,“ sagte der Imam „ich werde mit dir zu deinem Weibe gehen. Denn ich bin autorisiert den Chip zu deaktivieren.

Zu Hause an gekommen rief ich Weib eins zu uns. Es kniete sich schweigend vor uns und verbeugte sich tief. „An den Zentralrechner: deaktiviere Chip des vor uns knienden Weibes!“ sagte der Imam. Anja jaulte wie ein Tier und schüttelte sich epileptisch. Ich hob sie hoch und hielt sie fest in meinem Arm. Der Imam sprach: „An den Zentralrechner: ständige Überwachung der Lebensfunktion des entlassenen Weibes. Bei Lebensgefahr sofortige Reaktivierung des Chips, sonst nur auf die persönliche Bitte des Objekts.“ Ich danke dir, Imam, Allah segne dich.“ Dann verließ er uns und ich hielt meine wunderbare Frau in den Armen, die in eine gnädige Ohnmacht gefallen war. Ich hob sie hoch und legte sie aufs Bett, setzte mich neben sie und wartete. Ich musste eingeschlafen sein, denn ich wurde von lautem unflätigem Geschrei meiner Holden geweckt. Sie hatte sich in der Zwischenzeit der Schleier entledigt und saß wunderschön zerzaust vor mir. „Gott, habe ich dich vermisst!“ sprach ich mit Tränen in den Augen. „Und konnte der feine Herr mich nicht schon viel früher von dieser Maschine befreien?“ frug sie zornig. „Liebes, du bist die erste und die letzte, deren Chip deaktiviert wurde und das auch nur mit der Auflage, dass du weiterhin ein Leben mit Schleier und als unterwürfige Muslimin führst.“ Sie schaute mich mit seltsam toten Augen an und es lag eine tiefe Traurigkeit in ihrer Stimme: „Bitte bring mich nach Hause, ich will mein Leben zurück. Das Leben hier kann ich ohne den Chip nicht ertragen. Ich erinnere mich an jedes Detail meiner Zeit hier, dass du drei weitere Frauen hast, dass eintönige Leben und der freudlose, mechanische Sex. Aber ich war trotzdem überglücklich, immer. Und das ist am schlimmsten.“ „Wir können nicht mehr zurück, alles was wir kannten ist zerstört. Dort gibt es keinen Ort mehr an dem wir hin könnten.“ sagte ich. „Ich dachte es mir schon, warum sonst hätten sie mich freigelassen? Und ich vermisse jetzt schon den Chip. Ich glaube es ist nicht mehr genug Anja über, um dem geschenkten Glück des Chips zu widerstehen.“ „Bitte Anja, sag doch so was nicht. Bleib bei mir und lass uns beide versuchen hier glücklich zu sein.“ bat ich sie, doch ich las in ihren Augen die ungeschminkte Wahrheit sie litt entsetzlich unter den Verlust des Chips. Sie waren zusammen zu einer Symbiose verschmolzen. Sie konnte ohne ihn nicht mehr leben. Ohne mich schon und ich begriff die Worte des Imam, ich quälte sie entsetzlich. Zu wissen, dass man sein altes Leben verloren hatte und das neue Leben glückliche Versklavung bedeutete, war für sie unerträglich und so sehnte sie sich nach den alles erträglich machenden Chip zurück. „Verzeih mir, ich bin ein entsetzlicher Egoist. Ich hätte dich nie aus deinem neuem Glück reißen dürfen.“ Sie lehnte sich an mich und sagte: „Du liebst mich und konntest gar nicht anders. Lass uns diese Nacht miteinander verbringen, so wie früher. Wenn ich dann zu meinem neuen Geliebten, den Chip zurück kehre, werde ich mich für immer an deine große Liebe erinnern.“ So liebten wir uns bis zur totalen Erschöpfung, dann küsste ich sie zum Abschied und schlief elendig heulend ein.

Am nächsten Morgen war sie fort und ich war wie üblich allein. Ich fragte mich, ob dieses Leben ein Überleben lohnt. Dann stand ich auf, duschte und zog mich an. Unten erwartete mich eins der Weiber, um mich beim Frühstück zu bedienen. Danach ging ich ins CERN an meine Arbeit. Die Zukunft ist friedlich und all meine Hoffnung galt dem Finden einer anderen überlebensfähigen Welt .

 

 

Ende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PARALLEL CERN 2.Teil

Anja 2

 

"Hallo, ihr Lieben! Ihr wundert euch sicher, dass ich wieder normal berichten kann. Doch dazu später. Ich möchte euch auf Wunsch meines Herrn berichten, was sich in den letzten Jahren zugetragen hat.

Weil ich mich 'freiwillig' wieder in die Kontrolle des Instruktors begeben hatte, war ich wieder das dumpfe und glückliche 'Haustier', ein 'es', dass seinen Pflichten nachkam. Alles war für mich gut und richtig.

Doch es kann das beste 'es' nicht in Frieden dienen, wenn es dem Herrn und Besitzer nicht gefällt. Denn dieser träumte immer noch von seiner geliebten 'Anja', der längst Vergessenen.

Mein Herr hatte sich in diese Welt bestens integriert. Sein Haushalt war mit ihm auf 9 Personen angewachsen. Ja, ihr hört richtig, er hatte alle seine 4 Weiber geschwängert und alle 4 hatten geworfen. Merke ein 'Haustier' entbindet nicht! Und die Krönung war, es waren Knaben. Die einheimischen Männer liefen Sturm, ob dieser außergewöhnlichen Fruchtbarkeit und der Tatsache, dass es Knaben waren, wo in dieser Welt schon die Geburt eines einzigen Knaben ein Ereignis war. Ein Mann mit 4 Söhnen von 4 'Kühen', dass hatte es seit Jahrhunderten nicht mehr gegeben.

So wurde unser Besitzer ein hochangesehener Mann, dem man so schnell keinen Wunsch mehr abschlagen konnte. Er hatte schon lange eine Software, die er jetzt auch bei uns anwenden durfte, entwickelt, die Weiber extrem behutsam und sanft aus der Kontrolle des Instruktors löste, um sich in hingebungsvoller Liebe, sich immer mehr ihrem Herrn zuzuwenden. Zuerst spürten wir nur wenig. Aber nach und nach, es dauerte Monate, entwickelten wir ein schwaches Ich-Bewußtsein, dass in Verbindung mit einer erneuten Schwangerschaft aller 4 Weiber, durch tief gehende Mutterliebe noch forciert wurde. Die Liebe zu unserem Meister und zu unseren Erstgeborenen nahm stetig zu und der Instruktor rückte immer mehr in den Hintergrund. Bald sah ich mich als Weib Nummer 1, in mir war jetzt wieder etwas 'Anja' und viel Frau und Mutter. Meinen Schwestern, wir betrachteten uns langsam als Personen, erging es wie mir und es enstand eine von Liebe und Pflichterfüllung getragene Familie. Wenn am Abend die Kinder schliefen, schlichen wir uns zu unserem Herrn in sein riesiges Bett, zum Kuscheln und Rumalbern. Wenn er dann eine von uns bestieg, erfreute uns das Glück des Herrn, sowie das unserer Schwester. Eng aneinander gekauert schliefen wir alle glücklich und müde ein. Wir waren jetzt eine glückliche, islamische Familie. Vielleicht hatte ich mal in meiner Heimatwelt ein tolles Leben, in meiner neuen Heimat fand ich das Glück.

Als wir entbanden, wir waren endlich wieder Frauen, gebaren wir 4 Töchter. Niemand fand bisher eine Erklärung für unseren Kinderreichtum. Zumal wir nach einer längeren Erholungszeit wieder schwanger wurden. Auch die Schwangerschaften endeten mit der Geburt von 4 Mädchen. Wir waren jetzt eine 17-köpfige Familie, ein absolutes Novum!

Das brachte unsere Autoritäten zu der Überlegung, dass zumindest die Erstgeborenen Knaben werden und somit unser Herr noch 2 Frauen heiraten musste, die dann auch 2 Knaben das Leben schenkten. Mit 6 Ehefrauen und einer Horde Kinder war unser Herr, er war und bleibt unser Besitzer, so wollen wir es, schwer gefordert. Denn das hieß, jede Nacht Ehepflichten und tagsüber  Vaterpflichten. Während der Schwangerschaft, der 2 'Neuen' wurden wir 4 'Alten' wiederum schwanger und gebaren wieder 4 Knaben. Wir waren jetzt mit 18 Kindern, die mit Abstand größte und berühmteste Familie. Das bewog so manchen Hardliner auch ihre Weiber vom Instruktor mal mehr mal weniger zu lösen.  

 

Karl

Anja war zwar immer noch nicht meine ‚Anja‘, sonder weiterhin Weib 1 nur mit mehr Persönlichkeit. Die Löschung ihrer Erinnerungen sind nicht mehr rückgängig zu machen. Die Unterwerfung unter einen Mann, für die ‚alte‘ Anja ein absolutes Unding, löst heute bei ihr die größten Glücksgefühle aus. Auch ihr kritischer Geist ist Geschichte. Nächte lange Gespräche mit ihr, an denen sie mich immer sanft aber bestimmt zwang, mich ihrer Meinung anzuschließen, vermisse ich so sehr. Es ist wie beim Eiskunstlauf: die ‚alte‘ war Kür und anstrengend, die ‚neue‘ ist Pflicht und anstrengend. Kurzum: ich liebe die Kür. Und ich liebe die Physik. Nach der häuslichen Pflicht stürze ich mich glücklich in meine Forschungen. Stetig haben wir die Technik weiterentwickelt. Heute können wir auf eine unfassbar große Anzahl an Universen blicken. Sie sind teilweise so andersartig, dass wir sie nicht mal im Ansatz verstehen können. Die Welten, die unserer ähneln, gehen den Weg der Verdammnis ohne unser Dazutun. Heute ist ein ganz besonderes Ereignis eingetreten. Wir fanden eine Welt, die dem Paradies glich. Das globale Klima war ausgeglichener und die Vegetation abwechslungsreicher. Und in dieser Welt gab es keine Menschen. Ein Umstand der zu der Annahme führte, dass die Menschheit hier im frühen Mittelalter von den Seuchen ausgerottet worden ist. Und diese Seuchen flogen uns bei Kontaktaufnahme um die Ohren. Das Notfallsystem wurde aktiviert und alle Anwesenden und alles Interieur wurden in einem Feuersturm vernichtet. Ich hatte mich an diesem Tag verspätet, das rettete mir das Leben. Aber nicht meine jahrelangen Forschungsarbeiten, alles war verloren. Auch mein Job, denn niemand wollte, dass jemals wieder an Paralleluniversen geforscht wird, die umtriebige Angst vor Seuchen war den Menschen hier tief eingepflanzt. All die von Menschen zerstörten Parallelwelten und diese blühende Welt ohne uns, lässt den Schluss zu, dass wir vielleicht den Plan der natürlichen Ordnung stören und somit auszulöschen sind. Die Menschen fingen an, sich in sich zurück zuziehen. Sie entdeckten den längst vergessenen Glauben an Allah wieder. Nach und nach entstanden überall Moscheen. Mich behandelten sie mit einer Mischung aus Angst und Respekt. So wurde ich ungewollt in die Politik gedrängt, auf das ich ja nie wieder zu forschen beginne. Die Jahre der Veränderungen sind nicht spurlos an mir vorüber gegangen und da ich ausreichende Mittel angehäuft habe um ein ruhiges Leben zu führen, will ich mich nur noch meinen privaten Pflichten widmen.

 

Ende

   

Parallel-CERN Versklavung

Noch eine andere Variante zum gleichen Thema.

 

 

Parallel-CERN: Versklavung

 

Es ist das Jahr 2030 oder nach der neuen Zeit ‚5 nach dem Kontakt‘. Wie alles begann: „Liebling, bitte geh endlich ans Handy! Es ist Sonntag! Ich will weiter schlafen!“ genervt versuchte ich meinen Göttergatten zu wecken. Endlich bewegte er sich und geht dran. Zufrieden ließ ich mich in mein Kissen sinken, um noch etwas zu schlafen. „Heureka!“ brüllte meine bessere Hälfte, sich auf mich stürzend, in mein Ohr. „Wir haben es geschafft!“ Ich dachte: „Fuck off! Heirate nie einen Wissenschaftler!“ Langsam setzte ich mich auf und fixierte ihn mit dem mir größtmöglichen Hass in meinen Augen. „Nun komm, guck nicht so, ich weiß doch wie sehr du mich liebst und wie gespannt du auf eine Erklärung wartest.“ „Jau, Liebe meines Lebens und unerschöpflicher Quell des Nervens, sag an, verkünde die frohe Botschaft und dann lass mich endlich weiter schlafen.“, „Pass auf! Wie du weißt, forschen wir an der für uns nicht erkennbaren grauen Materie, die erst unser Universum physikalisch möglich macht. Und heute ist uns scheinbar ein Durchbruch gelungen: es ist der Beweis das parallele Universen existieren. Sie sind ursprünglich für das Phänomen der grauen Materie verantwortlich.“ „Toll! Darf ich jetzt weiter schlafen?“ „Heiß geliebtes, ignorantes Journalistengesocks in Form meiner wunderschönen Frau, ich werde dich jetzt leider verlassen, denn CERN ruft nach mir!“ „Fahr denn wohl, Liebster, wenn nicht zur Hölle, dann doch wenigstens zur Arbeit! Wie es sich für eine wissenschaftliche Koryphäe wie dich geziemt, den Sonntag nicht zu heiligen.“ Er gab mir zum Abschied einen zärtlichen Kuss, denn wir liebten uns beide zu tiefst. Und ich schloss glücklich meine Augen und ich sollte ihn nie wiedersehen. Und das war es dann mit der Ehe, dem Glück und der Freiheit, wie wir sie kannten und schätzten. Die Jungs im CERN haben da was los getreten, dass kein Mensch erahnen und geschweige denn handhaben konnte. Aber ich glaube, ich sollte mich erst mal vorstellen: Ich heiße Anja Wertmüller und arbeitete als Journalistin bei einem privaten Radiosender, mein Mann Karl ist Astrophysiker am CERN und wir waren ein jung verheiratetes Paar, mit großen Träumen. Neue Welt Der Montag Abend ist für uns der „wir wollen die Woche erst gar nichts überstürzen Abend“. Das heißt, egal wie dringend etwas zu erledigen ist, zuerst kommen wir und dann der Job. So wartete ich auf meinen Kerl, doch er kam nicht. Meine Versuche ihn per Mail oder Handy zu erreichen schlugen allesamt fehl. Langsam machte ich mir richtig Sorgen. Also fuhr ich zum CERN, um zu sehen, warum er sich nicht meldete. Weit kam ich nicht; ich wurde weit vor meinem Ziel von einer Militärpatrouille abgefangen, die mir barsch zu verstehen gab, dass ich hier nichts zu suchen hätte. Weder mein Hinweis auf meinen Journallistenstatus noch die Tatsache, dass ich meinen Mann sehen wollte beeindruckte sie. Das gibt es doch nicht, dass in einem freien Land irgendwelche Betonköpfe mir vorschreiben, wo ich hin darf. Ich kriegte eine verdammte Angst um meinen Mann. Gab es im CERN einen Unfall, den man versuchte zu vertuschen? Lebte mein Mann überhaupt noch? Ich fuhr auf den nächsten Parkplatz, um erst mal zur Ruhe zu kommen. Es war schon spät, als ich meinen Chefredakteur anrief, denn er schlief schon. Wie ich ihm geschildert hatte, was sich zugetragen hatte, war er hellwach und wir verabredeten, uns in der Redaktion. Da angekommen erwarteten mich einige eilends herbestellte Kollegen. Wir versammelten uns im Sitzungssaal. „Die Kollegen hatten schon fleißig recherchiert, mit Null Ergebnis. „Ich habe mal meine Beziehungen spielen lassen, erfolglos. Überall wird gemauert, ich bekomme nicht mal den kleinsten Hinweis. Wir sind wohl einer wirklich heißen Sache auf der Spur.“ sagte der Chefredakteur. „Wir gehen direkt auf Sendung und schicken die Meldung raus.“ Dann hörten wir lautes Gepolter und Gebrüll, herein stürmte schwer bewaffnetes Militär. „Der Notstand ist ausgerufen, alle Fernseh- und Radiosender, alle Zeitungen sind bis auf weiteres unter staatlicher Kontrolle.“ Die Personalien aller Anwesenden wurden erfasst. Dann schickte man uns nach Hause, mit dem Hinweis, dass wir bis auf weiteres die Radaktionsräume nicht betreten dürften. Voller Wut und Verzweiflung brüllte ich den Offizier an: „Ich will verdammt noch mal endlich wissen, was mit meinem Mann passiert ist.“ zur Antwort stieß er mir den Gewehrkolben in den Magen, sodass mir die Luft weg blieb und schon standen wir draußen vor verschlossener Tür. „Leute,“ sagte der Chefredakteur. „wir können zur Zeit hier nichts mehr ausrichten, wir müssen versuchen über andere uns bekannte Wege, Informationen zu sammeln. Ich schlage vor wir treffen uns in einer Woche im „Hirschen“ zum Informationsaustausch, sicher werden Telefone und Internet überwacht, also Funkstille. Wir sehen uns in einer Woche. Viel Erfolg!“ Zu Hause angekommen machte ich mir erst mal einen Plan, wer mir mit Informationen weiterhelfen konnte. Und so hatte ich eine stattliche liste von Personen, die ich Morgen aufsuchen musste. Dann ging ich zu Bett und fiel in einen unruhigen Schlaf. Sofort am nächsten Morgen kochte ich mir eine Kanne Kaffee und setzte mich vor den Fernseher, um die 6 Uhrnachrichten zu sehen. Wie immer saß da die Ansagerin und las die Nachrichten vor. Kein Wort vom Notstand oder staatlicher Kontrolle, noch irgendetwas vom CERN. Mein erster Weg sollte mich zu Willy Wartke führen. Er war ein hohes Tier im Kanzleramt und meine alte Studentenliebe, wir hatten uns in Freundschaft getrennt. Was ich nicht sicher wusste war, dass er ein Problem mit seiner Geschlechtszugehörigkeit (ein schönes deutsches Wort :) ) hatte. Aber diesmal gab es kein Durchkommen zu ihm. Ich wurde schon an der Pforte aufgehalten und mein Versuch ihn über Handy zu erreichen scheiterte ebenfalls. Stattdessen wurde ich von einem unverbindlich grinsenden Staatsdiener heraus komplementiert. Frustriert ging ich zurück zu meinem Wagen, als ein Volvo neben mir hielt und mich ein Typ im Fond ansprach: „Wenn sie wissen wollen, was passiert ist, dann steigen Sie in mein Auto.“ Ich war verzweifelt genug, um zu tun was er verlangte. Ich kann Sie ins CERN bringen, aber Sie werden dort so schnell nicht wieder raus kommen. Sie haben 10 Sekunden zum überlegen.“ Ich blieb sitzen und sagte: „Bringen Sie mich nur zu meinem Mann, mehr will ich nicht.“ Auf der Hinfahrt passierten wir 4 Kontrollpunkte und mir wurde ganz übel bei der Vorstellung, was das zu bedeuten hätte. Im CERN angekommen musste ich alles bis auf die Kleidung abgeben. Ich hatte nicht mal mehr ein Stück Papier. Für einen Journalisten kam das einer Kastration gleich. Ich wurde aufgefordert mich zu setzen und zu warten. Dann wurde ich von einer Kollegin meines Mannes abgeholt. „Hallo, Sie erinnern sich an mich, ich bin es Frau Dr. Schwarzer. Bitte kommen Sie mit und verschaffen sich erst mal einen Überblick, danach können wir reden.“ Wir durchquerten eine große Halle bis zum Labortrakt, der direkt zum Beschleuniger führte. Doch innerhalb des Labortrakts ging es plötzlich nicht weiter, man lief gegen eine unsichtbare Mauer. „Ihr Mann und einige Kollegen sind auf der anderen Seite, vermuten wir.“ „Was heißt hier vermuten, ihr müsst doch wissen was hinter dieser Mauer ist.“ „Ja, ein Paralleluniversum, dass zu uns Informationen über Klänge sendet, die wir nicht entziffern können. Sie können uns gerne helfen, wir sind echt am verzweifeln und können jede Hilfe gebrauchen. Die wahre Bedrohung kommt von unseren eigenen Leuten. Das paranoide Militär würde uns am liebsten mit einer Atombombe zur Hölle schicken.“ „Verstehe ich richtig, es kommen Infos raus, aber wir kommen nicht rein?“ „Ja, genauso ist es.“ „Nun, habt ihr kontrolliert, ob noch was anderes außer Klänge austreten?“ Irgendwie machte die Frau einen ängstlichen Eindruck, als fürchte Sie sich davor meine Frage zu überdenken, überhaupt war sie ganz anders, als auf dem Weihnachtsfest, wo ich sie kennengelernt hatte. Sie sprühte damals förmlich vor Witz und Selbstvertrauen. Sie führte mich zum Sitzungssaal vor dem ein Wachposten stand. „ Was wollt ihr?“ duzte er uns zu meiner Verwunderung. „Wenn es dem feinen Herrn nichts ausmacht, möchten wir eintreten.“erwiderte ich herablassend. „Hier findet zur Zeit eine wichtige Besprechung statt, ihr bringt weder etwas zu Essen noch zu Trinken, was will das Weibervolk also hier? Schert euch in die Küche oder geht Putzen und stört uns Männer nicht bei wichtigen Geschäften!“ Ich war wie erstarrt. Was bildete sich dieser ungebildete Affe eigentlich ein, uns so zu behandeln. „Du bewegst sofort deinen fetten Arsch aus den Weg und lässt uns eintreten!“ Brüllte ich ihn an. Ich bekam eine Ohrfeige, die mich zu Boden stieß. Frau Schwarzer beugte sich über mich, konnte aber nicht mehr den Tritt in den Magen, den das Schwein mir versetzte, verhindern. Vor Schmerzen gekrümmt, stand ich mit ihrer Hilfe auf, als sich auch schon die Tür öffnete und Dr. Wenzel heraus kam. „Was ist das hier für ein Lärm, wir haben hier zu arbeiten. Meyer was machen das Weibervolk hier vor der Tür?“ „Entschuldigung, Herr Dr. Wenzel, die Schlampen ließen sich einfach nicht abweisen.“ „Muss ich mich vielleicht darum kümmern, schaff die Weiber in die Küche oder sonst wo hin!“ brüllte er den Wachposten an und ging ohne uns eines Blickes zu würdigen zurück in den Saal. Ich war ganz perplex, doch ehe ich überhaupt etwas begriff, zog der Wachmann einen Knüppel hervor und prügelte wie verrückt auf uns ein. „Los, ihr Schlampen ab mit euch in die Frauenzimmer.“ Verwirrt und vor Schmerzen ließ ich mich von ihm vor sich hertreiben. Dann schloss er eine Tür auf und stieß uns hinein. Ich hörte noch das Schloss einrasten, dann wurde mir schwarz vor Augen und ich fiel in Ohnmacht. Irgendwann wurde ich wach. Mir tat alles weh und ich kam langsam wieder zu mir. Ich lag am Boden auf einer Matratze, neben mir kniete Frau Dr. Schwarzer und eine mir unbekannte Frau. „Ist unsere Heldin langsam wach?“ frug sie. „Gott, was ist passiert? Ich bin noch nie im Leben verprügelt worden.“ „Jetzt schlaf dich erst mal gesund, mein Mann hat dich ja ganz schön zugerichtet. Beim nächsten Mal wirst du ihm den nötigen Respekt erweisen oder er schlägt dich tot.“ Vollkommen fremde Gefühle überwältigten mich, ich schämte mich, ich fürchtete mich und ich fühlte eine entsetzliche Hilflosigkeit in mir. Alles in mir sehnte sich plötzlich nach einer starken Hand. Ich kauerte mich ängstlich zitternd zusammen und fiel in einen tiefen und erlösenden Schlaf. Ich wurde grob von einer Stimme über Lautsprecher geweckt: „Achtung! Achtung! Alle Frauen begeben sich in die Haupteingangshalle.“ Noch halb schlafend wurde ich hoch gerissen. „Beweg deinen Arsch oder brauchst du noch eine Tracht Prügel?“ Wachtmeister Meyer riss mich am Kragen und ich war wie erstarrt vor Angst. „Bitte nicht schlagen, ich will gehorchen!“entglitt es mir zu meiner Verwunderung. „Das heißt: Gnädiger Herr verzeihe einer unwürdigen Schlampe!“ und ich kriegte eine mit der flachen Hand geknallt. Anstatt mich zu währen und dem Arschloch die Eier zu polieren, sagte ich zu meinem Schrecken: „Gnädiger Herr verzeihe einer unwürdigen Schlampe“. „Na, geht doch und jetzt lauf oder brauchst du den Prügel?“ Und ich lief tatsächlich so schnell ich konnte in die Eingangshalle. Dort angekommen mussten wir Frauen uns auf den harten Boden hin knien. Als alle Frauen versammelt waren, ertönte die Stimme Dr. Wenzels aus dem Lautsprecher: „Dem CERN-Team ist ein großer Durchbruch gelungen. Wir stehen in Kontakt mit einer fremden Zivilisation, die parallel zu uns existiert. Sie sind deutlich weiterentwickelt als wir. Sie verfügen über Mittel unsere Zivilisation auf mentaler Ebene zu assimilieren und so die Ressourcen beider Welten zu vereinen. Davon profitieren beide Seiten, nur wird ab jetzt ihre Kultur und ihre Vorstellung menschlichen Zusammenlebens, ohne das wir es verhindern könnten, auf uns eins zu eins übertragen, damit beide Universen zu einer wie der ihren werden. Nun zu den Frauen, jede von ihnen, die einen Mann, Freund, Bruder oder Vater hier hat, geht zu ihm und kniet hinter ihm, alle anderen bleiben wo sie sind. Sofort erhoben sich einige Frauen und gehorsam knieten sie sich hinter ihre Männer. Die übriggebliebenen Frauen wurden einzeln aufgerufen und fremden Männern, wie Besitz zugewiesen. Als ich aufgerufen wurde, erhob ich mich gehorsam. „Anja Wertmüller ab heute wirst du Meyers zweites Weib oder nur zwei genannt. Geh zu deinem neuen Besitzer und knie hinter ihm.“ Was hatten die nur mit mir gemacht. Vor zwei Tagen lag ich noch als glückliche Frau in den Armen meines geliebten Mannes. Jetzt trennte uns ein ganzes Universum. Ich konnte keine richtige Trauer empfinden. Die Angst meinem neuen Herrn nicht zu gefallen war übermächtig. In mir war der Wunsch ihm zu gehorchen, ihm zu dienen und ihm Kinder zu gebären. Ich erkannte mich selbst nicht wieder. „Eins und zwei folgt mir und ich will keinen Piepser hören!“ Gehorsam liefen wir schweigend hinter ihm her zu seinem Auto. Dort angekommen öffnete er die Kofferraumhaube und gab uns ein Zeichen hinein zu klettern. Vor Schreck erstarrt, zögerte ich und gleichzeitig überfiel mich die Scham, dass ich meinen Besitzer hatte auf mich warten lassen. So schnell ich konnte kletterte ich hinein. Die Klappe fiel zu, es war stockdunkel und ich hatte Angst, das wir ersticken könnten. Die Fahrt im Kofferraum war alles andere als schön. Wir wurden in jeder Kurve hin und her geworfen und jedes Schlagloch kam fast ungefiltert zu uns durch. Ich war kurz davor in Panik zu geraten, als wir endlich anhielten. Unser Herr stieg aus und öffnete den Kofferraum. Schnell stiegen wir aus und folgten ihm ins Haus. Dort befahl er uns ihm Essen zu bereiten und zwar soviel, dass wir von den Resten, die er uns übrig ließ satt würden. Nachdem er fertig gegessen hatte musste ‚Weib eins‘ zwei gleichgroße Plastikschüsseln und einen Filzschreiber holen. Auf die eine Schüssel malte er eine eins und auf die andere eine zwei. Dann verteilte er die Essensreste auf beide Schüsseln, stellte sie auf den Boden und wünschte uns einen guten Appetit, mit den Worten: „Tiere fressen aus dem Trog und reden nicht, genau das seid ihr. Ihr schlaft heute Nacht auf dem Küchenboden, bis ich eine Lösung gefunden habe. Macht die Küche, nachdem ihr gefressen habt, sauber, dann geht euch waschen und wartet nackt kniend vor meinem Bett.“ Während wir nackt auf unseren Herrn warteten, erinnerte ich mich voller Sehnsucht an meinen Mann und merkte gar nicht wie ich weinte. Mein Herr jedoch bemerkte es sofort, als er eintrat. „So meine ‚zwei‘ hat einen Grund zu weinen, statt voller Vorfreude auf ihren Besitzer zu warten, dass er es als bald besteigt, heult es. Aber ich will es gerne einen Grund zum Heulen geben.“ Er griff sich eine langen Schuhanzieher und verpasste mir zusätzlich zu meinen von blauen Flecken übersäten Körper zehn Striemen auf den nackten Arsch. „Wenn der Herr sein Tierchen gezüchtigt hat, darf es sich bei ihm bedanken, indem es unterwürfig den Prügel küsst und ihn ehrerbietig an seinen Platz zurückbringt.“ Ich tat wie mir befohlen wurde. In mir war jeglicher Wille zum Widerstand gebrochen. Ich floh in einen Zustand des nicht Denkens, wie ein Tier, dass ich jetzt war. Diese Nacht bestieg mich mein Herr und entleerte sich in mir. Danach musste ich seinen von mir beschmutzten Penis sauber lecken. Dann schickte er uns in die Küche zum Schlafen. Der Boden war so hart und kalt, mein geschundener Körper schmerzte unerträglich, dass ich nur wenig Schlaf fand in der Nacht. ‚Eins‘ nahm mich sanft in die Arme, dass gab mir etwas Trost. Am Morgen nach dem Frühstück mussten wir unserm Herrn nackt nach draußen in die Kälte zum Schuppen folgen. Der Schuppen war fast wie eine richtige Werkstatt eingerichtet, einiges davon kannte ich aus der Werkstatt meines Vaters. Hier war alles um eine Sklavin in Ketten zu legen. Uns wurde ein Eisenring mit einer 1 Meter langen Kette um den Hals geschweißt. Unser Herr verstand sein Handwerk . Um Hand- und Fußgelenke erhielten wir 5 Zentimeter breite mit Ösen versehenen Stahlbänder geschweißt, ohne dass eine von uns sich eine Brandblase holte. Die Fußgelenke wurden mit einer kurzen Kette verbunden, so dass wir nur noch kleine Trippelschritte machten. Dann nahm er unsere Halsketten und verband sie mit der Fußkette, so konnten wir uns nur noch tief gebeugt bewegen. Aber das sollte noch nicht alles sein. Zu guter Letzt griff er nach einer Ösenzange und ich ahnte mit Schrecken was er vor hatte. Er packte sich eins, drückte ihr ein Stück Holz zwischen die Zähne, rammte ihr die Ösenzange tief in die Nase und durchbohrte ihre Nasenscheidewand. Dann war ich dran. Der Schmerz ist unbeschreiblich. Daraufhin nahm er einen stabilen Schekel zur Hand versah die Verbindungsschraube mit flüssiger Schraubensicherung und setze sie uns unlösbar durch die Nasenscheidewand ein. Ich kannte das Prinzip dieser Art etwas zu verschrauben, der Nasenring ist für immer und ewig. Dann nahm unser Herr 2 Hundeleinen klickte sie in unsere Nasenringe und wir folgten ihm tief gebeugt und mit kurzen stolpernden Schritten ins Haus. „Während ich auf der Arbeit bin, macht ihr das Haus sauber und wascht die Wäsche. Wenn ich nach Hause komme ist das Essen fertig. Dann erwarte ich von meinen Tierchen, dass sie frisch gewaschen und voller Freude ihren Besitzer begrüßen.“ Nackt und in Ketten machten wir uns an die Arbeit, sie ging nur schwer voran, die kurzen Ketten erschwerten die Arbeit sehr. Zum Abend erwarteten wir gewaschen und voller Freude unseren Herrn. Doch er kam nicht. Wir hatten seit dem Frühstück nichts mehr gegessen, denn wir dürfen nur seine Reste essen und wir waren erschöpft von der schweren Arbeit. Es war schon tief in der Nacht, als wir Schritte hörten. „Komm rein mein Freund und sei mein Gast. Lass uns gemeinsam essen und uns von meinen Tierchen die Kimme putzen lassen. Das wird ein großer Spaß!“ Als unser Herr eintrat, wurden wir fast von der Freude ihn zu sehen übermannt, vergessen war der Hunger und die Müdigkeit, voller Glück warfen wir uns ihm zu Füßen. Er und sein Freund setzen sich an den Tisch und wir beeilten uns das Essen aufzutragen. Sie aßen zu unserer Freude mit großen Appetit, sodass für uns nur noch eine Handvoll übrig war. Aber unser Herr hatte vorgesorgt und füllte unsere Schüsseln mit Trockenfutter. Dankbar für seine liebevolle Fürsorge, dienten wir ihren Schwänzen voller Hingabe. Der Gast ging und unser Herr ging zu Bett. Wir legten uns schlafen und merkten vor lauter Müdigkeit weder die Härte noch die Kälte unseres Schlafplatzes, wir waren nur noch 2 einfache, dumpfe Viecher. Der nächste Tag war ein Samstag und unser Herr musste nicht arbeiten. Am Haus gab es noch einen Anbau, ein ehemaliger Viehstall, der mit lauter Gerümpel voll gestellt war. Darunter auch noch ein alter Holzwagen, auf ihn packte unser Herr alles Gerümpel, dann schierte er uns an wie Zugtiere und lies uns den Wagen nackt durchs Dorf zur Müllhalde schleppen. Wie wir durchs Dorf kamen und uns die Blicke der Leute trafen, setzte bei mir die Erinnerung wieder ein. Ich sah den Bäcker, den Metzger, den Schuster und all die anderen, die mich kannten und vor lauter Heimweh tat mir das Herz weh. Doch als ich sie richtig ansah, war mir klar das auch sie sich verändert hatten, sie sahen in uns nur Zugtiere. Aber die wenigen Frauen auf der Straße waren nicht nackt, wie wir im Gegenteil sie waren tief verschleiert. Man sah eigentlich nur schwarze Kuben.

Auf dem Rückweg von der Müllhalde wurde unser Herr vom Bürgermeister und einem Mann mit langem Bart, in einem langen Gewand angehalten. Wir wurden mitsamt dem Gespann in eine Scheune gebracht. Dort wurden wir abgeschiert und die Halskette von der Fußkette getrennt. Dann kamen 2 tief verschleierte Frauen und brachten uns ins ein Haus, wo wir in eine Wanne gesteckt und gründlich gewaschen wurden. Dann wurden wir von ihnen eingekleidet, bis wir genau wie sie aussahen. Daraufhin brachte man uns zum Rathaus, wo unser Herr mit dem Bürgermeister und wie wir jetzt erfuhren, dem Imam auf uns wartete. Der Bürgermeister sprach: „Ihr seit hier um die Schahada zu sprechen, danach muss euch euer Mann wie Musliminnen behandeln und nicht mehr wie Tiere. Wir erleben große Veränderungen, um ein einigermaßen funktionierendes Zusammenleben zu gewährleisten, haben wir uns für die Einführung des Islam und der Scharia entschieden. Ihr werdet ab jetzt jeden Morgen die Koranschule besuchen und zu guten Musliminnen erzogen werden. Ihr werdet eurem Mann weiterhin gehorchen und dienen. Im Rahmen der Schariagesetze werdet ihr ab heute wie Musliminnen behandelt. Das Dorf wird verstärkt kontrollieren, ob alle Islamischen Vorschriften eingehalten werden.

Und das war zwar für uns eine Verbesserung, aber keine besonders große. Tief verschleiert und halb blind zogen wir jetzt den Holzwagen nach Hause. Dort angekommen mussten wir den ehemaligen Viehstall säubern und ihn für uns einrichten. Wir kriegten nur das aller Notwendigste: ein altes Doppelbett mit alten Matratzen und Decken zum zudecken, einen etwa 40 cm hohen Tisch mit einigen abwaschbaren Kissen zum hinsetzen. Dann wurden noch zwei große Kisten herein getragen, die unsere neuen Kleider enthielten. Der kleine Stall war jetzt bis auf die kleinste Ecke voll geräumt. „Ab mit euch in die Küche und bereitet für die Lieferanten und mich das Essen!“ befahl unser Herr. Mit wehenden Schleiern rannten wir in die Küche, um unsere Pflichten mit großer Freude zu erfüllen. Nachdem die Gäste gegangen waren und Küche und Wohnzimmer gereinigt waren, durften wir die Reste in unserem Stall, nein Harem, aufessen. Während der Herr mich einschloss folgte ‚eins‘ ihm, um sich von ihm besteigen zu lassen. Am nächsten Morgen kam der Imam mit einer seiner Weiber. Während sie uns über die islamischen Sitten aufklärte, wurde unser Herr vom Imam belehrt. Sie lehrte uns, uns richtig zu kleiden, wie die drei Lagen unseres Niqab, dem Gesichtsschleier, zu handhaben sind: die erste Lage wird immer getragen, es ist ein Gitter über den Augen mit einem Mittelsteg, der senkrecht über die Nase den oberen Teil des Schleiers mit dem unteren verband. Die zweite Lage, ließ alles was ich sah zu einem milchigen Grau ohne Struktur verschwimmen und wird in der Gegenwart von Männern getragen. Die dritte trug man außerhalb des Hauses, in Begleitung eines Vormunds, denn mit ihr war man fast schon blind. Zufrieden kontrollierte sie unsere Hand- und Beinketten und unseren Nasenschekel. Tief verschleiert knieten wir uns dann zur Tür hin, um auf unsere Herren zu warten. „Ich habe für heute für deine Weiber einen Termin beim Krankenhaus gebucht, um die besprochenen Modifikationen an ihnen ausführen zu lassen. Sei pünktlich um 15.00 Uhr mit ihnen da. In nervöser Erwartung unserer ‚Modifikationen‘ bereiteten das Mittagessen. Und endlich wurden wir im Kofferraum in die Klinik gekarrt. Wir mussten, obwohl genug Stühle frei waren, uns zu Füßen unseres Herrn auf den Boden kauern, der Fußboden war das Sitzmöbel der Frauen. Zuerst wurde ‚eins‘ weggeführt. Nach einiger Zeit kam ich dran. Als ich den Raum betrat wurde ich gleich betäubt. Als ich wieder aufwachte, lagen ‚eins‘ und ich in einer Ecke. Ich hatte Schmerzen im Mund und in den Ohren und an den Zitzen und im Vaginalbereich. Schon bald sollten wir feststellen, dass wir für immer verstummt waren und unsere Ohren mit kleinen über eine Fernbedienung zu steuernde Lautsprecher verstopft waren, die uns nur Dinge hören ließen, die wir hören sollten. Ansonsten waren wir taub. In den Titten und in der Scham sind wir beringt worden, dass erklärte die Schmerzen. Sie gaben uns zwei Displays jede von uns jeweils eins mit denen wir uns untereinander per Tastatur ‚unterhalten‘ konnten.

Zuerst war ich ein Vieh, jetzt bin ich ein taubstummer und in der Öffentlichkeit blinder Konus, in Ketten an Armen und Beinen, gepierct an Nase, Titten und Fotze. Glücklich ein total eingeschränktes Leben als gehorsames Weib im Besitz eines strengen Herrn zu führen. Ich dachte und sah mich nur noch als ‚zwei‘, ein Wesen ohne Namen und Persönlichkeit. Und Karl, mein Mann, verschwand langsam aus meinen Gedanken und machte meinem Besitzer Platz. Im Laufe der Jahre gebar ich acht Kinder, fünf Mädchen und drei Knaben. Ich galt jetzt als respektable muslimische Ehefrau und Mutter, mit der Intention meinem Herrn und meiner Familie treu und stumm zu dienen.

‚Anja‘ ist tot, es lebe ‚zwei‘!

 

Ende