Veiled PAGE

Email:   vulcan@anarchocat.com

Hanna Böhm und Julia Meyer:

 

„Was willst du trinken, Julia? Ich habe Cola, Fanta oder Mineralwasser.“,frug Hanna. Sie und Julia waren Freundinnen seit der 7. Klasse. Jetzt waren sie in der 13. Klasse und standen vor den Abiturprüfungen. Sie gehörten zu den Klassenbesten und waren obendrein blonde kleine Schönheiten – etwas, dass sie immer als Vorteil empfanden. Heute trafen sie sich wie immer, um ihre Schularbeiten zu machen und um danach zusammen ihre Freizeit zu verbringen, beide hatten den gleichen Berufswunsch Journalismus. „Es ist so schönes Wetter, lass uns bei ‚Toni‘ lecker Eis essen und die Männerwelt inspizieren. Was meinst du, wieder ohne Höschen?“,frug Julia mit einem breiten Grinsen. „Na klar, wenn schon mal die Sonne scheint, sollten wir doch auch unseren Spaß haben? Was man nicht alles so auf www.anarchocat.com lernen kann? “,erwiderte Hanna mit einem schmutzigen Grinsen. Bei ‚Toni‘ auf der Terrasse saßen die zwei und genossen ihr wohlverdientes Eis. Sie trugen luftige Sommerkleider und darunter NICHTS. Jedes mal wenn der Wind sanft ihre rasierten Pussies liebkoste, hob er den Saum ihrer Kleider soweit an, dass ihr blankes Popöchen darunter hervor blitzte. Genau dann hielten die Mädchen mit einer lasziven Handbewegung wie zufällig ihre Kleider vor weiterer Entblößung ab. Es war nicht nur für die Mädchen ein erregendes Gefühl, sondern erhöhte auch Toni's Umsatz und somit seine Großzügigkeit. Kurz um, die Mädchen mussten nichts bezahlen. „Du, ich habe Petra schon lange nicht mehr gesehen. Ich meine außerhalb der Schule.“,sagte Hanna. „Ja, stimmt sie war doch immer und überall dabei. Jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch auf und stimmt, hast du mal auf ihre Klamotten geachtet. Ich kannte sie immer topmodern und sexy durch gestylt. Heute lief sie herum, wie eine Betschwester in ihrem langen, grauen Rock und der weißen, hochgeschlossenen Bluse.“,sagte Julia. „Ich möchte verdammt gerne wissen, was in die Tusse gefahren ist. Im übrigen eine hübsche, kleine Übung für unser zukünftiges Berufsziel. Was meinst du?“ Hanna erwiderte: „Ich habe morgen Nachmittag mit ihr zusammen Englischleistungskurs, dann werde ich mal bei ihr nach haken.“

 

Petra Meiser: „Wie sehr sehne ich mich nach der Madrasa, der Ruhe und den Gebeten und meiner Abaya und der Gesellschaft der Frauen. Manchmal frage ich mich, wie sich alles so schnell verändern konnte. Ich glaube, angefangen ist es, als ich Rachid besuchte. Rachid geht in meine Schule und seine Familie stammt aus Pakistan. Er bat mich ihm in Deutsch gegen eine kleine Gebühr Nachhilfe zu geben. Seit mein Vater Hartz 4 bezieht, brauchen wir jeden Cent und so gebe ich schwachen Schülern je nach ihrem Portemonnaie Nachhilfe. Vor sechs Jahren hat uns meine Mutter verlassen und Papa leidet bis heute darunter. Der Bus hielt, um mich aussteigen zu lassen. Ängstlich schaute ich mich um. Es war mit Rachid verabredet, dass er mich an der Haltestelle abholt. Ich wollte auf keinen Fall alleine in Marxloh unterwegs sein. Ich sah ihn winken und beruhigt stieg ich aus. „Hallo, Petra! Ich freue mich, dass du da bist. Wir gehen 100 Meter dann sind wir schon bei mir zu Hause. „Was für ein Hübscher du doch bist!“,dachte ich. Dann ging er los und als ich mit ihm Schritt halten wollte, ging er schneller. Es waren immer drei Schritt Abstand zwischen uns. „He, was rennst du so?“ rief ich. „Wenn du drei Schritte hinter mir bleibst, kann ich auch langsamer gehen!“ rief er zurück. „O.K., ich folge dir, mein Gebieter mit drei Schritten Abstand.“ rief ich ihm lachend hinterher. Ich verlangsamte mein Tempo und er wartete bis ich näher kam. Dann ging er gemächlich weiter. „Scheiße, der hatte das total ernst gemeint. Hallo Mittelalter!“ Wie ich so hinter ihm her ging, hatte ich Muse seinen verlängerten Rücken zu bewundern. „Keine so schlechte Aussicht.“,dachte ich. „Wenn der Kerl mir noch mehr gefällt, wird er sich wohl bald an deutsche Sitten anpassen müssen.“ Ich konnte nicht ahnen, wer sich bald anpassen musste. Dann betraten wir ein normales Mietshaus. Gingen eine Treppe hoch und Rachid klingelte. „Hast du keinen Schlüssel?", fragte ich leicht konsterniert. „Doch, aber es gilt bei uns als Unhöflichkeit den Frauen gegenüber, ohne sich bemerkbar zu machen, eine Wohnung zu betreten und ziehe bitte in der Diele die Schuhe aus. In der Wohnung roch es fantastisch orientalisch. Als ich die Diele betrat, kam eine verschleierte Frau auf mich zu, kniete sich nieder und zog mir die Schuhe aus. Das gleiche bei Rachid, dem sie danach die ausgestreckte Hand küsste und sie dann in einer unterwürfigen Verbeugung mit der Stirn berührte. Dann, ehe ich mich versah, nahm die Frau mich in die Arme und rieb ihre Stirn an meine. „Willkommen Petra, bitte tritt ein und sei unser Gast. Ich heiße Soraya und bin Rashids Stiefmutter. Im Wohnzimmer saß noch ein kleiner Junge auf dem Teppich und spielte mit Autos. „Das ist Mahmud mein kleiner Bruder.“,sagte Rachid und hob ihn hoch, um ihn liebevoll auf seinen nackten Bauch zu blasen. Mahmud lachte laut auf und ich spürte plötzlich eine tiefe Zuneigung zu der Familie. Ich konnte es mir gar nicht erklären, ich war sonst viel zurückhaltender. „Macht es euch bequem! Ich bringe euch Kaffee und Gebäck.“ sagte Soraya. Man sah der Wohnung an, dass sie nur begrenzt Platz bot. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass Rashids Vater Achmed zur Bruderschaft gehörte und dadurch Besitzer des Hauses war und die Männer der Familie die Wohnung gegenüber bewohnten, um so den Frauen ein Höchstmaß an Diskretion zu bieten. Wir knieten uns auf Kissen an einen niedrigen Tisch und begannen zu lernen. Eine halbe Stunde später brachte Soraya die Kekse und den Kaffee. „Macht eine kleine Pause, dann lernt es sich halb so schwer.“ und zog sich wieder zurück. „Deine Mutter ist echt nett.“,sagte ich. Darf ich fragen, warum sie sich so verschleiert und warum spricht sie so ein gutes Deutsch?“ „Stiefmutter ist eine gläubige Muslimah und Deutsche.“, antwortete er lapidar. „Sag mal, als wir zu dir gingen, wolltest du, dass ich drei Schritte hinter dir bleibe! War das dein Ernst?!“ wollte ich wissen. „Du kennst Marxloh nicht. Hier ticken die Uhren anders. Was glaubst du, was mich für ein Spießrutenlauf erwarten würde, wären wir nebeneinander gegangen.“, sagt er. „Nun lass uns weiter machen. Irgendwann muss ich euren Schiller ja mal verstehen!“ sagte er und lächelte mich an. Ich dachte nur: „Gott, was für ein Lächeln. Petra! Pass auf! Du verliebst dich noch und landest in seinem Harem!“, und lächelte liebevoller, als ich wollte, zurück. Ich vergaß meine Neugier und genoss seine Gesellschaft immer mehr. Es klingelte an der Tür und Soraya eilte, um sie zu öffnen. Ich hörte ein dumpfes Rumoren aus der Diele und dann betrat Rachids Vater Achmed die Wohnung. „Sei mir herzlich willkommen, liebe Petra!“ Rachid ging ihm entgegen und sofort folgte ich ihm, ohne nachzudenken. Rachid begrüßte seinen Vater mit Handkuss und Stirn und ganz automatisch tat ich es ihm gleich. „Sehr schön, dass Gas hat bei dem Mädchen schon gewirkt. Ich gebe ihr einen Befehl. Mal sehen, ob es schon geht?“ dachte Achmed. „Es wird bald dunkel. Wir essen zusammen Abendbrot und dann fahre ich dich nach Hause.“,sagte er. Jetzt erst merkte ich, wie spät es war. „Ist es schon so spät, ich habe irgendwie die Zeit vergessen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie mich nach Hause brächten. Darf ich meinen Vater anrufen, damit er sich keine Sorgen macht?“, sagte ich. „Mach das und dann geh mit Soraya, um dich frisch zu machen. Ich möchte, dass du am Abendgebet teilnimmst.“ sagte er wie selbstverständlich und ich fand das seltsamerweise auch in Ordnung, seinen Wünschen zu folgen. Ich schilderte Vater kurz die Situation und er war beruhigt. Ich folgte Soraya ins Bad, wo sie den Schleier, die Socken und die Handschuh auszog und mit den rituellen Waschungen begann. „Mach mir alles nach, dann machst du es richtig.“sagte sie mir, ich starrte sie sprachlos an. „Was ist los, Petra. Was starrst du mich so an?“ „Entschuldige, es ist dein Aussehen. Ich hätte unter dem Schleier keine so schöne Frau erwartet.“ antwortete ich. Soraya lachte: „ Bei Allah, das habe ich ewig nicht mehr gehört. Deshalb verschleiern wir gläubigen Muslimahs uns, wir sind für unseren Mann schön und wollen untereinander gleiche Schwestern sein. Wir helfen einander und konkurrieren nicht.“ Ich nickte, richtig verstanden hatte ich sie nicht und versuchte es ihr gleich zu tun. Jetzt sah ich auch Mahmud wieder. Er lag in einem Dreiecktuch an der Brust seiner Mutter. Durch eine andere Tür gingen wir in das Frauenzimmer. „Hier hat kein Fremder Zugang, deshalb brauche ich mich hier nicht zu verschleiern. „Es wäre schön, wenn du einen Gebetsschleier während der Gebete trägst. Es ist kein Zwang, du wärst mir nur näher, wie eine Schwester, verstehst du?“ „Du meinst ich soll mich verschleiern?“ „Nein, nur Haare und Körper bedecken.“ „Geht in Ordnung, Soraya.“,sagte ich und lächelte sie an. Mit wohlwollenden Blick wurde ich von den Männern empfangen. Zu meiner Verwunderung verließen wir die Wohnung und gingen in die gegenüberliegende. Hier war alles vom feinsten und teuer. Wir betraten den Gebetsraum. Dort knieten wir uns zum Gebet. Achmed sagte: „Du kennst unsere Gebete noch nicht. Es reicht, wenn du kniest und an Allah denkst, so wirst du ihm gefallen.“ Leise rezitierte Achmed die Gebete und ich spürte, wie es mir warm ums Herz wurde. Nach dem Gebet erhob Soraya sich und ich verließ mit ihr die Männer, um in Sorayas Wohnung zu gehen. In der Küche frug Soraya mich, ob ich ihr bei der Zubereitung der Mahlzeit helfen möchte. Als alles fertig war, luden wir das Essen auf einen Servierwagen. „Hast du Lust Rachid zu bedienen? Ich bediene dann Achmed. Du musst mir nur alles nachmachen.“ Etwas überrumpelt nickte ich nur. So kniete ich bis auf Hände und Gesicht verschleiert vor meinem Schulkameraden und bediente ihn. „Wie seltsam! Es macht mir Spaß Rachid zu bedienen. Hoffentlich mach ich alles richtig.“,dachte ich und konzentrierte mich darauf Soraya genau zu imitieren. Als die Männer satt waren standen sie auf und bedankten sich bei uns Frauen für das gute Essen und unsere Dienste. Ich war von dem Lob so beeindruckt, dass ich gar nicht merkte, wie Soraya abdeckte. „Komm, wir gehen zu mir, dann können wir auch essen.“ Im Frauenzimmer setzten wir uns und aßen und tranken hungrig die schon kalten Reste. Dann folgte ich Soraya in die Küche und half ihr beim Sauber-machen. Mahmud meldete sich und ich durfte ihn auf meinen Schoß nehmen. Achmed kam rein und sagte: „Es wird Zeit. Ich hole das Auto, wenn ich da bin, hupe ich und Rachid bringt dich runter.“ Nach fünf Minuten hupte es. Schnell verabschiedete ich mich von Soraya, in dem ich mit meiner Stirn ihre rieb. „Behalt den Schleier, ich schenke ihn dir.“, sagte Soraya zum Abschied. Dann folgte ich Rachid, wie selbstverständlich, mit drei Schritten Abstand. Rachid sagte: „Du hast richtig Eindruck auf meine Familie gemacht. Soraya will dich unbedingt wiedersehen und Vater war von deiner Bescheidenheit zu tiefst beeindruckt.“ „Ja, es war richtig schön bei euch. Ich vermisse schon jetzt den kleinen Mahmud.“erwiderte ich. Dann waren wir auf der Straße, Rachid öffnete mir die Fondtür und ich stieg hinten ein. Es war eine stille Fahrt. Ich fand es irgendwie falsch ihn anzusprechen und Achmed unterhielt sich wohl grundsätzlich nicht während der Fahrt, vor allem nicht mit Frauen.