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Ibrahim:

Ich betrat meine an der Madrasa und der Moschee angeschlossenen Wohnung. Ein schwarzes Gespenst empfing mich tief gebeugt, nahm meine Jacke entgegen und zog mir vor mir kniend die Hausschuh an. Es war mein Weib Selima, früher hieß sie Anita Müller und war eine erfolgreiche Immobilienhändlerin. Sie war, als sie mir zum ersten Mal begegnete, eine extrem arrogante Schnepfe, die vor Geld förmlich stank. Ich war sehr stolz auf dieses von ihm neu erschaffene Subjekt und erinnerte mich mit Freuden an diese Arbeit.

damals :

Es war vor knapp einem Jahr, als die Bruderschaft mir auf trug Räumlichkeiten für eine Madrasa für Frauen in der Nähe der Moschee an zu mieten. Große Teile der Immobilien in Moschee Nähe wurden von Müller Immobilien betreut oder waren in deren Besitz. Ich kontaktierte diese Firma und nannte mein Interesse an einer Immobilie. Schon am nächsten Tag fuhr ein Porsche bei der Moschee vor und parkte auf den einzigen von der Stadt genehmigten Behinderten-Parkplatz. Eine top- modern durch-gestylte Karrierefrau entstieg ihm. Sie betrat, zum Schrecken aller Anwesenden die Moschee durch den Männereingang ohne sich die Schuhe auszuziehen und rief: „Ich wünsche einen Herrn Arslan zu sprechen!“ Ich beeilte mich, sie rasch aus die Moschee raus zu komplimetieren und sie in meine angrenzende Wohnung zu bitten. „Bitte, nehmen Sie Platz. Darf ich Ihnen einen Tee anbieten? Entschuldigen Sie mich einen Moment, ich habe gleich Zeit für Sie.“ Es ist erst vor kurzem eine Gasanlage in meiner Wohnung installiert worden, die ein Bewusstseins veränderndes Gas ausströmte, um Frauen in gehorsame Dienerinnen umzuwandeln. Für Männer war es vollkommen wirkungslos. Es war das Neueste vom Neusten aus dem ägyptischem Labor der Bruderschaft. Diese arrogante Ziege war das perfekte Testobjekt. Sie war die verwöhnte Erbin eines der größten Immobilienunternehmen Deutschlands, die nichts anderes tat als auf Parties abzuhängen. Allein der Prestigegewinn, wenn ich an das Vermögen dieser Schlampe käme, lohnte jede Anstrengung. So öffnete ich das Ventil und ließ das Gas ins Wohnzimmer strömen. Anita wartete voller Ungeduld im Wohnzimmer, schließlich war sie noch zu einem Tennismatch verabredet. Ich wartete noch fünf Minuten bis ich zu ihr zurück kam, damit das Gas Zeit hatte seine Wirkung voll zu entfalten. „Entschuldigen Sie, aber es waren wichtigere Angelegenheiten, als sich mit Ihnen abzugeben.“ Auf diese Unverschämtheit hin, wollte Anita gerade losbrüllen, als sie sich eines Besseren besann. „Was für ein unglaublich selbstsicherer Mann und so gut aussehend.“,dachte sie.Ich fuhr fort: „ Wir brauchen das angrenzende Wohnhaus.“ „Selbstverständlich, Herr Arslan, es ist mir eine große Ehre mit Ihnen Geschäfte zu machen. Ich werde sofort alles in die Wege leiten. Möchten Sie das Objekt kaufen oder mieten?" ,frug sie. „Jetzt kommt der Moment der Wahrheit, jetzt werden wir wissen, wie gut das Gas funktioniert.“,dachte ich und sagte: „Weder noch meine Liebe. Sie möchten doch sicher die Bruderschaft unterstützen und die Immobilie uns kostenfrei und unbegrenzt überlassen, nicht wahr?“ Anita war vollkommen perplex ob dieser Dreistigkeit und wusste keine Antwort darauf zu geben. Es überfiel sie ein Gefühl der Nutz- und Wertlosigkeit mir gegenüber und hätte mir am liebsten alles geschenkt, nur um etwas Gnade für sich in meinen Augen zu finden und so schwieg sie zum ersten Mal in ihrem Leben aus Respekt vor einem, wie sie wohl glaubte, ihr überlegenen Mann. Ich sah es und sagte: „Hör zu Weib! Ich will dir helfen, ich kann dich zu einem respektablen Weib machen. Möchtest du das?“ „Ich fühle mich so leer und hilflos. Bitte sag mir, was ich tun muss.“,bat sie. „Im Namen Allahs des Gnädigen des Barmherzigen, du bist halb nackt in sein Haus gelaufen, hast dort laut und respektlos herum geschrien. Dein ganzes Leben hast du Allah verhöhnt. Ich glaube, er ist über dich gekommen. Er hat dich zu uns geführt, damit wir dich vor der ewigen Verdammnis retten. Bist du bereit, mir aufs Wort zu gehorchen, so will ich dir helfen. Zuerst sagst du alle Termine ab, dann instruierst du dein Büro die für uns kostenfreie Übernahme der Immobilie in die Wege zu leiten und dann verabschiedest du dich für unbestimmte Zeit.“ befahl ich ihr. „Ein Platz an meinem Tisch steht dir Schlampe nicht zu, knie dich auf den Boden, dass ist der Ort für ein gutes, unterwürfiges Weib. Ab jetzt sprichst du, wenn es verlangt wird. Aus deinem schmutzigen Maul soll bald nur noch das Gebet sprechen. Wenn du etwas mitzuteilen hast, schreib es auf. Achte darauf, dass es wirklich wichtig ist. Ein Weib sollte nicht aufdringlich seinem Herrn gegenüber sein. Ich werde dir einige der Frauen schicken, um dich anständig herzurichten. Du wartest hier!“,befahl ich. Drei Monate später war sie meine Frau und ich deutscher Staatsbürger. Sie überschrieb der Bruderschaft als gemeinnützige Stiftung ihr gesamtes Vermögen. Sie wurde zu einem schwarzen Gespenst. Nie wieder sollte jemand ihr Antlitz sehen. Sie schlief sogar im Schleier. Sie sah sich und wurde auch so behandelt, als Teil des Haushaltes ihres Herrn und nicht mehr als eine Frau. Alles was sie sich noch wünschte war, ihrem Herrn einen Sohn zu schenken. Darum bat sie Allah sechs Mal am Tag in ihren Gebeten. Ich war jetzt eine wichtige Person innerhalb der Bruderschaft und mir kam zusätzlich meine Verschlagenheit zu Gute, denn ich hatte sehr weitreichende Beziehungen und schmierte mit dem Geld meiner Frau,die richtigen Personen. So konnte die Bruderschaft unbeobachtet von der Öffentlichkeit seinen Einfluss immer weiter ausdehnen.