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Ibrahim:

Dann kam der Freitag.

Es war der Freitag vor Pfingsten. Hanna und Julia hatten sich dahingehend geeinigt nur zwei Tage in der Madrasa zu verbringen und Pfingsten zusammen eine Radtour zu machen. Petra freute sich auf vier Tage in der Madrasa. Mittags war der Unterricht zu Ende und sie wollten sich auf den Weg machen. Als sie das Schulhoftor passierten, hörten sie ein Auto hupen und Ibrahim winkte ihnen zu. Überrascht gingen sie zu ihm. „Hallo, Mädchen! Ich dachte mir, ich hol euch von der Schule ab. Der Zwischenfall letzte Woche soll nie wieder geschehen. Also möchtet ihr mit mir fahren.“ „Mit dem Auto durch Marxloh ist allemal besser.“,sagte Julia und stieg vorne ein. Hanna und Petra stiegen in den Fond. Sie waren plötzlich so still, fand Julia. Sie saßen hinten im Wagen hatten die Köpfe leicht nach vorn geneigt und hielten sich die Hände.

„Ich hatte mich schlau gemacht, wann die Mädchen die Schule verließen und hatte vorne am Beifahrersitz eine Miniaturgasanlage installieren lassen. So hatte ich mit ihnen ein leichtes Spiel, bis wir in der Madrasa ankamen.

„Du bist sicher Julia, Hannas Freundin. Willst du auch Journalistin werden?“ Das Gas begann zu wirken, denn sie nickte nur. „Wir duzen uns in der Gemeinde. Nenn mich Ibrahim. Ich möchte, das du dich nach hinten zu den anderen setzt und schweigst. Hast du verstanden?“,befahl ich ihr. Wieder nickte sie, denn ich hatte ihr eine volle Dosis des Gases verpasst und sie kletterte nach hinten. Das Gas hatte mittlerweile auch die Fondpassagiere erfasst. Es saßen drei tief in sich versunkene Frauen zusammen und hielten einander Händchen. Zufrieden konstatierte ich in Gedanken:

„In drei Tagen wird die Gemeinde drei neue deutsche Schwestern begrüßen können und später wird jede einen Bruder heiraten, der dann die deutsche Staatsbürgerschaft bekäme. So wird der Einfluss meiner Gemeinde wachsen." Sie war jetzt schon nach Köln eine der größten Bruderschaften. Bei der Madrasa angekommen führte ich die Mädchen in das angrenzende Wohnhaus und überließ sie in der Obhut der Niqabi-Schwestern.

„Diese Schlampen werden für einen Tag in das Purdahprogramm gesteckt. Am Sonntag können sie dann in der Moschee die Shahada sprechen. Arbeitet sorgfältig, ich will keine Probleme!“ Dann ging ich.

Julia Meyer + Hanna Böhm+ Petra Meiser

Zuerst zogen sie Julia aus, enthaarten sie vom Hals abwärts, auch die kleinen Gesichtshärchen entfernten sie und ihre Augenbrauen wurden zu symmetrischen Sicheln gestylt. Dann wuschen sie sie und steckten sie danach in einen schwarzen Schlüpfer, der bis zu den Waden und über den Bauchnabel reichte. Anschließend kam ein Hemd, ebenfalls schwarz, mit langen Ärmeln, welches vom Hals bis über die Hüften reichte. Weiter ging es mit einem schwarzen Kopftuch, welches nur noch das Gesicht von ihr übrig ließ. Dann kamen anschließend schwarze blick dichte Socken und Armstulpen, welche sie über die Ärmel des Hemdes zogen. Schwarze Handschuhe wurden über die Stulpen gezogen, so dass sie bis auf das Gesicht vollkommen schwarz angekleidet war. Das nächste Kleidungsstück war eine Überkopfabaya mit Butterflyärmeln. Damit die Ärmel nicht hoch rutschen, wurden ihr die am Ärmel der Abaya befestigten Schlaufen über den jeweiligen Mittelfinger gezogen. Ein Hochrutschen der Ärmel wurde so effektiv verhindert. Dann wurde noch der Niqab angelegt. Nach wenigen Augenblicken verschwanden Julias blaue Augen für immer hinter einem schwarzen Schleier. Zum Schluss nur noch der Khimar und sie war fertig angekleidet. Während die anderen Mädchen nun hergerichtet wurden, nahm eine der Frauen Julias Arm und führte das fast blinde und leicht betäubte Mädchen in einen anderen Raum. Dort musste sie sich auf ein großes Kissen knien. Das Kissen war speziell für Dauerbelastungen ausgelegt, es war durch eine besondere Füllung noch nach Tagen weich. Gleichzeitig stützte es den Körper so , dass man es nur kniend nutzen konnte und es war auch eine Toilette, die die Notdurft vollkommen geruchlos und automatisch abführte und die Person danach reinigte. Seitlich vom Kissen waren Gurte angebracht, mit denen Julia fixiert wurde, bis sie nur noch den Kopf bewegen konnte. Daraufhin klappte die Frau den Niqab hoch steckte Kopfhörer in Julias Ohren, die keine Geräusche mehr durch ließen und legte ihr eine Nasenbrille an, durch das dann das Gas kontrolliert abgegeben werden konnte. Auf die Augen wurden zwei Displays geklebt, die die permanent abgespielten Koranverse in arabischer Schrift anzeigten . Zum Schluss legte man ihr eine Magensonde, die durch einen aufblasbaren Mund-knebel geführt war, der ihr dann als Letztes angelegt wurde. Julia war jetzt ein blinder, taubstummer und bewegungsloser, schwarzer Konus; bereit zur Umformung in eine gottgefällige, willenlose und sittsame Muslimah. So wurde auch mit den beiden anderen Mädchen verfahren.

Ibrahim:

Ich wurde informiert, das die Mädchen fertig hergerichtet seien und so startete ich für jede ihr individuelles Programm. Bei Petra reichte schon eine kleine Sequenz, um ihre Umformung fortzuführen, bei Hanna hatte ich mir etwas Besonderes ausgedacht: sie wollte ich nicht nur umformen, sondern auch zu meiner zweiten Frau machen. Nach Abschluss der Behandlung wird sie überglücklich sein, sich mir völlig unterwerfen zu dürfen und mit meiner ersten Frau wird sie einen liebevollen und schwesterlichen Umgang pflegen. Julia musste das gesamte Programm an einem Tag absolvieren, das wird zwar bei ihr zum größten Intelligenzverlust führen, aber dadurch wurde sie auch gefügiger, was das Ziel der Programmierung war. „Schlauer wird sicherlich keine von euch werden, eher etwas dumpfe und brave Bimbos.“ dachte ich, als ich den Startknopf drückte.

Julia Meyer:

Ich erwachte und es war entsetzlich heiß und stickig. Ich wollte aufstehen, aber ich konnte mich nicht rühren, nicht mal die Hände. Es war stockfinster und totenstill. Ich wollte um Hilfe rufen, aber nicht mal der kleinste Pieps gelang mir. Dann hörte ich eine sehr weit entfernt klingende Stimme, es war mehr ein Hauchen, das ich nicht verstand. Wenn ich stark blinzelte, konnte ich einen ganz feinen, weißen Nebel von rechts nach links vorbei ziehen sehen. Es faszinierte mich so sehr, dass ich ganz vergaß, mich über meine Situation Gedanken zu machen. Ich empfand eine tiefe Freude darin, der Stimme zu lauschen und den Nebel zu beobachten. Ich wusste nicht, dass ich unterschwellig den Koranversen lauschte und sie vor meinen Augen vorüber zogen. Sie sollten immer lauter und deutlicher werden, bis sie in meinem Bewusstsein allen Raum einnahmen und mein altes ich bis aufs Notwendigste verdrängen würde und am Ende ein glückliches Ding über bleibt.

- So sollte es den anderen auch ergehen. Ein Ziel, dass sie erst nach weiteren Sitzungen erreichen sollten. -