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Schneider wechsle dich:

 

Ich hatte mir, wie mir aufgetragen wurde, einen Termin bei Herrn Weber geben lassen. Er hatte sein Büro im Anbau der Madrasa. Er war eine ausgesprochen kultivierte Erscheinung. Ich war sehr von ihm angetan. Er bat mich einzutreten und Platz zu nehmen.

„Sie möchten eines unserer Appartements mieten gnädige Frau?“

„Ja, ich arbeite beim Finanzamt und wollte mich für ein Jahr beurlauben lassen, um mich dem Islam mehr widmen zu können. Ich suche eine preiswerte Unterkunft.“

„Wir sind eine missionarische Organisation und stellen Ihnen gerne auch kostenlos ein möbliertes Appartement zur Verfügung, um sie in Ihren Bemühungen zum Islam zu finden, zu unterstützen.“

Er stand auf und holte uns Tee. Es wurde eine sehr angenehme und entspannte Unterhaltung. Ich konnte mein Appartement direkt beziehen. Es war einfach, aber liebevoll und gemütlich eingerichtet. Dann ging ich in die Empfangshalle in den kleinen Warteraum für Frauen und wartete auf den Imam. Ich saß da knapp eine halbe Stunde und hing meinen Gedanken nach. Das Gedankengut meiner AfD-Freunde erschien mir so weit entfernt, seit ich diese Leute näher kennen lernte.

„Willkommen, liebe Schwester! Ich reiche dich direkt an Schwester Hassina weiter. Sie wird dir alles zeigen.“ begrüßte mich der Imam. Die Niqaabi gab mir ein Zeichen ihr zu folgen. Sie öffnete mir und ich folgte ihr in die mir vorher verschlossenen gebliebenen Räume. Ich sollte es mir auf einem Kissen gemütlich machen und sie würde zwischenzeitlich Tee holen.

"Wie schlicht und doch liebevoll dieser Raum eingerichtet war." dachte ich mir und lehnte mich gemütlich in die tiefen Kissen. Ich musste eingenickt sein. "Hallo! Liebe Schwester, ich bringe den Tee. Wach auf!" schüttelte mich Schwester Hassina.

"Habe ich wirklich geschlafen?"

"Trinke deinen Tee, der macht dich wach, Schwester Ulrike und dann will ich dich etwas verwöhnen!", schrieb sie mir.

"Verwöhnen?"

"Nun, trink und dann folge mir ins Bad." Ich trank schnell meinen Tee und folgte ihr. Ich musste mich im Bad ausziehen. Sie rieb mich mit einer duftenden Paste ein und ich durfte nach einigen Minuten duschen. Ich sah, wie meine Körperhaare durch die Rinne abflossen. Meine Haut fühlte sich fantastisch an, so weich und empfindsam. Dann kleidete mich Schwester Hassina an. Sie verwandelte mich in ein schwarzes Gespenst, wie sie selbst. Sie brachte mich in einen Nebenraum und dort kniete ich mich auf ein seltsames Kissen. Dann fixierte sie mich mit Gurten, bis ich mich nicht mehr rühren konnte. Ohrhörer und eine Nasenbrille wurden mir angelegt und sie knebelte mich. Zum Schluß zog sie die dritte Lage des Niqaab über meine Augen und ich sah auf ein Display. Ich kniete auf einem seltsamen Kissen, blind, taub und stumm und festgebunden, aber verspürte nur Neugier und keine Angst. Aus den Ohrhörern klang es leise und vor meinen Augen zog ein weißer dünner Streifen von rechts nach links und dann versank ich in einen schönen Traum, aus dem ich erfrischt erwachte. Wir gingen zurück in das Wohnzimmer, wo wir wieder Tee tranken. Hessina gab mir ein Display auf dem stand:

"Benutze bitte ab jetzt ein Display, wenn du reden möchtest. Aber am besten schweigst du und hörst zu, du musst noch viel lernen. So saßen wir auf unseren Kissen und tranken Tee. Ich genoss die Harmonie und die Stille und fühlte mich in der Gesellschaft von Schwester Hassina sicher und geborgen. All dieser Hass und die Wut und meine verzweifelte Einsamkeit waren verflogen. Ich empfand Liebe und nicht mehr Hass, für die AfD bin ich definitiv verloren. Hassina erhob sich und ich folgte ihr. Wir gingen zu den Gebetsteppichen, knieten uns nieder und beteten. Zu meiner Überraschung und Freude kannte ich die Gebete und dankte Allah für all diese wunderbaren Geschenke und seine Liebe. Dann brachte mich Hassina zurück zum Büro des Imam.

"Willkommen Schwester Aleyna, tritt ein!" sagte der Imam. Ich verbeugte mich und ehrfürchtig küsste ich seine Hand und berührte sie mit meiner Stirn. Er wieß mir ein Kissen neben der Tür zu, um Platz zu nehmen und er setzte sich an seinen Schreibtisch.

"Ich habe wichtigere Dinge zu erledigen, also erzähle kurz, wie es dir geht und was du von uns wünschst?"

"Ich bin so glücklich, so frei von all diesem Hass. Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich sicher und geborgen. Tief verschleiert wie jetzt fühle ich mich freier als jemals zuvor. Alles was ich mir von euch wünsche ist, eine gute Muslimah zu werden."antwortete ich ihm. Er sagte: "Gut. Sage mir, was du beruflich und privat machst."

"Herr! Ich arbeite beim Finan....." Allah steh mir bei, ich konnte ihn nicht belügen. "Ich arbeite......" "Du arbeitest für den BND, unter Richard Peterson und du hast einen Amtseid geleistet, dass du schweigst. Wenn du von ganzem Herzen Muslimah werden möchtest, wirst du zu uns überlaufen müssen."

Es erschütterte mich in meinen Grundfesten, jahrelanges Loyalitätstraining gegen mein neues Glück kämpften in mir, aber meine Liebe gehört Allah! "Ich sage meinem alten Leben ab und diene ohne Vorbehalt der Gemeinde.",sagte ich.

"Dann sei uns willkommen! Du heißt Aleyna, das Kind, du bist jetzt frei von all deinem Schmutz. Spreche nun mit mir deine Shahada. Dann gebe ich dich Ali Meiser zur Frau, dem du eine gehorsame und unterwürfige Ehefrau sein wirst."

Ich sollte hier und jetzt eine Muslimah und Ehefrau von diesem wunderbaren Mann werden. Mein Herz drohte mir zu zersprengen! Ich warf mich zu Boden und rief:

"Allah, segne dich für deine Güte, Imam."

Ali mein zukünftiger Mann betrat den Raum. Ich sprach meine Shahada und wurde Ali Meiser zum Weib gegeben. Zehn Minuten später folgte ich meinem Herrn mit drei Schritten Abstand in seine Wohnung, wo er mich bestieg und die Ehe an mir vollzog. Dann wurde ich seiner Tochter Samira vorgestellt.

"Mein liebes Kind, dies ist meine neue Frau Aleyna, sie wird mit dir hier wohnen. Wir setzen uns jetzt zusammen. Es gibt wirklich sehr viel zu besprechen." Er erzählte seiner Tochter alles von mir und ich schämte mich sehr. Da kam sie zu mir und nahm mich in den Arm: "Meine richtige Mutter ist fortgelaufen. Ich werde dich lieben, als wärst du meine richtige Mutter!" Den ganzen Abend hielten wir einander fest. Ich war so glücklich! Mir wurde befohlen, weiter so zu tun als wäre ich eine BND-Agentin und Rassistin. Ich durfte den Niqaab nicht mehr tragen, sondern musste den Hijaab nehmen. Ich war jetzt eine Doppelagentin. Auf meinem Display kam eine Nachricht:

"Liebe Schwester Aleyna, deine Kollegin Frau Hochstetter sucht dich. Sie ist in der Empfangshalle."

Jetzt kommt mein erster Einsatz als Doppelagentin! Mal sehen, was die Schnepfe von mir will? Da stand sie in ihrem kurzen Röckchen und der dünnen Bluse. Wußte sie nicht, wie man sich hier zu kleiden hatte? Schlampe! Reiß dich zusammen! "Hallo! Was gibt es?" "Wir sollen sofort ins Büro kommen. Scheint ein Notfall zu sein."

Nachdem ich meinen gefakten Bericht abgeliefert hatte, brachte mich die Hochstetter zurück in die Madrasa. Ich erweckte den Eindruck, als wäre ich darüber verärgert. Hochstetters Handy klingelte. Es war Peterson, er wollte mich sprechen. Mutter und Tochter Böhm seien über Nacht in der Madrasa. Ich solle auf sie aufpassen. Na und ob, ich passe auf, dass sie gute Muslimahs werden! Zum ersten Mal liebe ich meinen Job!