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Richard Peterson:

„Heute entscheidet sich, welchen Weg ich einschlagen werde.“,dachte ich. Ich war mit Ibrahim Arslan und Achmed Kadir verabredet. Es war nicht leicht einen neutralen Treffpunkt für uns zu finden. Ich fingierte ein Treffen in der türkischen Botschaft.

„Salaam aleikum.“ wurde ich von Ibrahim Arslan und Achmed Kabir begrüßt.

„As salaam aleikum.“,erwiderte ich.

„Wir gehen in den Konferrenzraum, der ist abhörsicher und dort wartet auch eine Erfrischung auf uns.“,sagte Kadir.

„Herr Peterson, Sie hatten einige Gespräche mit meinem Freund hier, den Imam, indem Sie uns signalisierten, dass Sie sich beruflich eventuell verändern möchten. Wir wissen von Ihren Aktivitäten als BND-Agent. Bitte, ich höre Ihnen zu.“

„Ich werde Ihnen die ungeschminkte Wahrheit sagen.“,sagte ich.

„Ich war es müde einen Job zu machen, der die Interessen inkompetenter Politiker bediente. Ich hatte vor meinen Dienst zu quittieren. Doch dann wurde ich auf Ibrahim Arslan aufmerksam. Ich fand, er würde in den nächsten Jahren in diesem Land viel bewegen. So habe ich ihn und seine Moschee beobachten lassen. Ich hatte seit langem wieder eine gute Agentenzeit.“

„Herr Peterson, ich frage Sie ganz unverblümt: Wollen Sie für uns tätig werden?“ frug mich Kadir.

„Ich habe, wie Sie wissen, Informationen über die ‚Bruderschaft‘ aus sicheren Quellen, wie dem Mossad, dem MI5 und dem CIA bezogen. Sie planen die Übernahme Europas und sind in Deutschland auffallend erfolgreich. Ich finde das extrem spannend und möchte Ihnen vielleicht meine Dienste an bieten.“,sagte ich.

„Was möchten Sie konkret wissen?“ frug mich der Imam.

„Wie macht ihr das und wie habt ihr vor weiter zu machen? Sollte es mir gefallen, was Sie planen, bin ich ihr Mann, wenn nicht, werde ich den Dienst quittieren und Sie nicht weiter tangieren.“

„Das ist ein Wort und der Einschätzung des Imam folgend, will ich Sie für uns gewinnen. Sie sind mit Sicherheit ein großer Gewinn für uns.“

Dann wurde ich in ihr System eingeweiht. Sie waren absolut seriös und ließen mich alles wissen. Sie machten keinen Hehl daraus die Schneider umgepolt zu haben. Ich erfuhr alles bis ins Kleinste. Ich sagte:

„Meine Herren, ich danke Ihnen für Ihre Aufrichtigkeit. Ich bin Ihr Mann, wenn Sie mir für die Zukunft eine politische Karriere ermöglichen.“

„Was stellen Sie sich da vor?“

„ Ich will Bundeskanzler werden, um endlich diesen Augiasstall von BRD zu entrümpeln. Ich will nicht mehr für ein Land arbeiten, dass zu doof ist einen Flughafen zu bauen!“ erregte ich mich, aber dann mussten wir alle lachen.

„Wir werden uns fantastisch verstehen, da bin ich mir absolut sicher. Wir machen Sie zum ersten muslemischen deutschen Kanzler und zusammen verhelfen wir dem Islam zur Staatsreligion in diesem Land.“,sagte Kadir. Dann legte ich heimlich das islamische Glaubensbekenntnis ab und trat den Moslembrüdern bei. Dann trennten wir uns vorerst.

 

Achmed Kadir und Ibrahim Arslan:

Im Haus Kadir

„Setz dich mein Freund. Ich lasse uns Tee und eine Shisha bringen.“ sagte Kadir zu Arslan.

„Das war ein sehr erfolgreicher Tag, mein Freund.“,sagte Kadir.

„Das das neue Gas so erfolgreich ist. Peterson ist davon überzeugt aus eigenem Antrieb zu handeln. Ich wundere mich immer noch, dass der BND uns erlaubt hat seine Behörde zu renovieren. Peterson hat mit seiner Einschätzung dieses Landes wohl recht und der BND ist blind. Du wirst Peterson auffordern, die Hochstetter zu opfern, dass ist dann der ultimative Test für ihn. Macht er es, können wir ihm vertrauen.“

Soraya brachte frischen Tee und zündete zu ihrem eigenen Vergnügen die Hashish-Shisha für die Männer an.

 

Peterson:

Ich war auf dem Weg in mein Büro und dachte:

„Du hast es gewagt, Alter. Entweder landest du im Knast oder du bist in ein Paar Jahren Bundeskanzler.“

Ich betrat mein Büro, ein Ort, der gestern noch ein Platz für nie endende Frustrationen war. Jetzt sollte es meine Startrampe zu einer neuen Karriere werden. Ich checkte meine Mails; die Hochstetter wollte mich sprechen. Ich schrieb ihr:

„Komm Sie rüber, aber bringen Sie uns Zigaretten und Kaffee mit.“ Sie kam mit dem obligatorischen Gedeck und wir machten es uns erträglich.

„Gut, dass Sie die Schneider in die Madrasa entsorgt haben, wenn die Hexe da ist, kann ich mich einfach nicht entspannen.“,sagte sie.

„Nun, ich habe Info bekommen, dass man sie umgedreht hat. Wir werden sie in diesen Räumen sicher nicht mehr sehen.“,sagte ich.

„Die Nazischlampe ist jetzt zu einer Muhallaschlampe aufgestiegen, wirklich?“

und sie musste lachen, als ich nickte.

„Im Ernst,“ sagte ich. Wir müssen jetzt handeln. Wie mächtig ist die Bruderschaft, dass sie so einen Betonkopf umdrehen kann.“

„Verdammt mächtig, da steckt eine uns unbekannte Technologie hinter.“,sagte sie.

„Du bist gar nicht so dumm, meine Liebe.“,dachte ich, „ und du bist mir zu klever. Du könntest mir gefährlich werden.“

Ich sagte: „Ich mach es nicht gern, aber ich muss Sie leider da hinschicken. Sie sind klever genug, da zu bestehen. Wir müssen endlich rauskriegen, was da passiert!“

„Ich dachte mir das schon. Wir müssen jetzt aggressiver vorgehen und ich hab die entsprechende Ausbildung.“ ,sagte sie

. „Ab morgen sind Sie ganztags in der Madrasa und passen Sie auf sich auf.“ Dann tranken wir unseren Kaffee und rauchten mit Genuss.