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Teil 1

Die Erleuchtung der Welt

 

Alles nur Satire aus dem Seifenopernspender!

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Prolog

Es ist das Jahr 2054 Nach einer verheerenden Wirtschaftskrise und einen knapp verhinderten 3. Weltkrieg, besannen sich die Menschen und installierten eine neue Weltregierung. Die Ausrichtung war in Ermangelung einer Alternative streng religiös, niemand vertraute mehr den kommunistischen oder kapitalistischen Ideologien. Es gab eine muslimische Fraktion, ich war die stärkste. Gefolgt von der christlichen, bestehend aus der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche. Juden, Hindus, Sikhs, etc. teilten sich die restlichen Sitze. Gewählte Mitglieder des Weltparlaments unterwarfen sich der Pflicht der Entsagung, der Armut und des Dienens. ich ehrten sich durch ihren Dienst. Die globalen Ressourcen wurden von ihnen verwaltet und so gut es ging gerecht auf geteilt. Jeder Mensch bekam einen sehr niedrigen Grundlohn, so dass niemand mehr arbeiten musste. Arbeit war knapp und ein Privileg. Wer arbeiten wollte und das wollten die Intelligenten, musste außerordentliche Leistungen erbringen. Frauen hatten wie immer keine Chance. ich wurden ganz gezielt in Abhängigkeit gehalten. Ihnen wurde schon früh das passive und später das aktive Wahlrecht aberkannt. Juristisch entsprach die Aussage dreier Frauen, die eines Mannes – wie in der Scharia beschrieben. All diese Entwicklungen waren schon frühzeitig erkennbar, doch der Widerstand einiger weniger Frauen verpuffte ins Nichts. Die Mehrheit der Frauen ergaben sich, wie erwartet, ohne Widerstand ihrer Entmündigung. Den Menschen im Westen hat die Sonne wohl zu lange auf den Arsch geschienen, um endlich gegen zu steuern.Vergessen war der Wert der Freiheit. Alle zogen sich ängstlich in mein Privatleben zurück. Ein neues Biedermeier entstand, in dem die Menschen die Realitäten des Lebens ausblendeten und sich in mein Schicksal ergaben. Vorbei die Zeit, in der eine Bundeskanzlerin Deutschland führte und die Menschen frei entschieden, was ich machen wollten. Wo fast jeder ein nach vorne ausgerichtetes Leben führte, voller Stolz auf das Geleistete und in freudiger Erwartung auf zukünftige Aufgaben.

 

Anna:

wird Nonne

Ich stand am Tor der Fakultät und wartete auf Dr. Flatter, meinem Freund und Mentor. Ich trug, wie alle anständigen Frauen eine knöchellange, weit geschnittene Abaya, der die Figur vollständig verdeckte und über den Kopf einen Khimar, der vorne bis zur Taille und hinten bis fast zu den Kniekehlen reichte und an den Händen ellbogen- lange Handschuh, sodass nur Augen, Nase und Mund unbedeckt waren. Ich wartete schon 10 Minuten, was für eine Frau als nicht statthaft angesehen wurde. Es galt das Gebot, dass sich Frauen in der Öffentlichkeit nicht ohne männliche Begleitung aufhalten sollten. Endlich erschien er und ich folgte ihm mit gesenktem Kopf zu seinem Trike. Ein Auto, das Erdöl verbrauchte, gab es nicht mehr. Ein Trike war nur ein dreiadriges Fahrrad, auf der Hinterachse war ein hoher Zylinder , in dem sich Frauen verborgen hinsetzen und mit in die Pedale treten konnten. Er fuhr mit mir ins Universitätsarchiv, wo wir etwas Zeit ungestört miteinander verbringen konnten.

„Wie geht es deiner Mutter?“ fragte er besorgt. Ich antwortete:

„Sie trägt schwer an Papas Tod, so wie auch ich. Sie sagt, sie möchte sich vom weltlichen Leben in ein Klarissenkloster, als Laienschwester zurück ziehen und ich soll sie als Freinonne begleiten.“ Schockiert sagte er:

„Du sollst mit dem Klerus verheiratet werden? Das darf nicht sein, ich will dich zur Frau.“

„Ich dich doch auch. Doch du bist ohne Prestige und auch noch keine 30. Und Mutter muss mich spätestens in 2 Jahren verheiratet haben, so lautet das Gesetz. Heute verbringen wir ein letztes mal unsere Zeit miteinander, schon morgen reisen wir ab.“

Wir hielten uns einige Minuten in den Armen. Dann ließen wir los, wohl wissend, dass ich mich fügen muss. Er brachte mich nach Hause und fuhr dann fort.

Am nächsten Morgen stand ich und meine Mutter mit gepackten Koffern auf der Straße und warteten auf die Taxi-Kutsche zum Hauptbahnhof. Da kam Dr. Flatter um die Kurve und hielt bei uns Damen:

„Liebe Frau Müller, ich flehe Sie an, lassen Sie mich ihre Tochter heiraten, verheiraten Sie sie nicht mit dem Klerus.“ Meine Mutter antwortete verärgert:

„Junger Mann ihr Benehmen zeugt nicht gerade von einem guten Elternhaus. Was fällt Ihnen ein, ehrbare Frauen auf der Straße anzusprechen? Verschwinden Sie bevor ich die Polizei rufe!“ ich schwieg, wie es sich in diesen Zeiten für eine gute Tochter gehörte.

Dann kam auch schon die Taxi-Kutsche und er suchte schnell das Weite. Unsere Reise führte uns ins tiefste Bayern, in die Nähe der tschechischen Grenze und so waren wir viele Stunden unterwegs.

Angekommen mussten wir noch einen steilen, 2 Kilometer langen Pfad überwinden, bis wir vor dem Klostertor standen. Meine Mutter zog an einem Glockenseil, um Einlass zu erlangen. Eine Nonne öffnete eine schmale Tür im Tor und wir traten ein.

Als die Tür verriegelt war, wurde eine zweite, gegenüberliegende geöffnet, durch die wir einen sonnen-überfluteten Hof betraten. Es begrüßte uns dort eine andere Nonne:

„Ich bin die Mutter Oberin, Frau Müller begib dich bitte in die Gesinde-räume gleich gegenüber. Dort wirst du eingekleidet und in deine Pflichten eingewiesen. Du Fräulein Müller kommst mit mir!“ Die Mutter Oberin führte mich in ihr Büro und wies mir einen Stuhl zu.

„Nun, meine Liebe sollten wir uns über deine Zukunft unterhalten. Du kannst lebenslang als Nonne im Kloster leben, wenn du Armut, Gehorsam und Keuschheit wählst. Alternativ kannst du in zwei Jahren Freinonne werden. Das heißt, du wirst als Nonne unseres Klosters in den Klerus einheiraten und dich erwartet ein Leben in Armut und Gehorsam als Frau eines Priesters.“

„Muss ich mich sofort entscheiden, ehrwürdige Mutter?“ frug ich.

„Du beginnst mit einem zweijährigen Noviziat. Ich entscheide dann nach einem Jahr, ob du Nonne oder Freinonne wirst oder für ein Leben als Nonne ungeeignet bist und uns verlassen musst.“ Ich wusste, was eine alleinstehende junge Frau außerhalb des Klosters, zu erwarten hatte. So sagte ich:

„Ich bitte, um Aufnahme ins Kloster und lege mein Schicksal in Eure Hände, ehrwürdige Mutter.“ Die Mutter Oberin reichte mir einen kleinen Notiz block und einen Stift.

„Du wirst ab sofort schweigen. Du wirst deine Stimme nur noch zum Lobe Gottes erheben. Wenn deine Lehrerinnen oder ich es dir erlauben, darfst du schriftlich eine Frage stellen. Jetzt komm, die Schwestern werden dich einkleiden.“ Schweigend folgte ich der Mutter Oberin in eine Waschküche, wo ich auf einem Schemel Platz nahm. Zwei Nonnen traten ein und begannen ohne Umschweife meinen Kopf zu rasieren. Ich musste mich unter einem blickdichten Umhang entkleiden, dann musste ich in einen Trog steigen, der mit einer stark riechenden Flüssigkeit gefüllt war, mit der auch mein Kopf eingerieben wurde. Nach circa einer Stunde durfte ich mich in einer separaten Dusche abwaschen. Ich sah meine letzten Haare in den Abfluss verschwinden.

„Du wirst die nächsten sechs Wochen einmal wöchentlich diese Prozedur über dich ergehen lassen, bis du dauerhaft enthaarst bist.“ sagte die Mutter Oberin. Dann wurde mir die Nonnentracht, der Habit angelegt. Zu meiner Verwunderung bekam ich keine Unterwäsche, sondern eine weite, grobgestrickte, knöchellange Tunika aus Schafswolle, um den ein Zingulum befestigt wurde. Das Zingulum ist im Grunde nur ein dicker Strick, der als Gürtel dient. Darüber zogen ich ein Skapulier, ein schürzenartiges Arbeitskleid aus einem langen viereckigen Tuchstreifen mit einem Kopfloch. Mein kahler Kopf wurde mit einem weißen Schultertuch bedeckt, sodass nur noch ein kleines Dreieck von meinem Gesicht zu erkennen war. Daraufhin legten sie mir den weißen Novizinnenschleier, den Velan an. Sie reichten mir einfache Ledersandalen, dann war ich bereit für ein entbehrungsreiches, Nonnenleben, des Gehorsams und der Keuschheit. Es begann für mich ein neues, fremdbestimmtes und diszipliniertes Leben.

Teil 2

Peter Meier

ein neuer Job

 

Ich bin Detektiv, Journalist, Agent und was immer ihr wollt. Ich bin chronisch pleite, mit dem Grundlohn halte ich mich so gerade über Wasser. Würde ich zu Hause bleiben und nichts tun, käme ich besser mit meinem Geld hin. Doch mir fällt schon nach einem Tag die Decke auf den Kopf und so bin ich dauernd unterwegs auf der Suche nach Ablenkung und zusätzlichen Verdienst. Diess gilt in der heutigen Zeit als exessiver Lebenswandel und der war immer ziemlich teuer.

Ich bin heute mit Sheik Ali bin Faisal al Tufaya im Hilton verabredet. Hoffentlich kommen wir ins Geschäft. Es klang am Telefon vielversprechend. Als ich das Hilton betrat, wurde ich sofort interessiert von den Menschen gemustert. Hier waren die Männer versammelt, die die Dinge bestimmten, die uns betrafen. Es stank förmlich nach patriarchalischer Macht. Ich ging zur Rezeption, um mich bei Herrn Sheik Ali bin Faisal al Tufaya anzumelden. Der Pimpf bat mich dann meinen Klienten in seiner Suite aufzusuchen. Er war nicht schwer zu finden, denn an der Tür standen zwei Wachposten, die mich gründlich nach Waffen untersuchten, bevor sie mich einließen. Ich betrat ein Luxusapartment, wie ich noch nie eines sah.

„Herr Meier wie schön das Sie da sind. Bitte setzen sie sich doch. Möchten Sie etwas trinken?“

„Ein Kaffee wäre nett.“erwiderte ich, wohl wissend einen richtigen Kaffee zu bekommen und nicht den Getreideverschnitt für uns Normalbürger. „Das gefällt mir, Sie wissen, was Sie wollen. Ich glaube wir werden uns verstehen.“ sagte Sheik Ali bin Faisal al Tufaya und auch ich wusste, wen ich vor mir hatte. Die Chemie zwischen uns stimmte von Anfang an.

„Ich biete Ihnen die Chance auf ein selbst bestimmtes Leben, wenn Sie für mich arbeiten. Was ich Ihnen anbiete und was ich von Ihnen fordere, muss streng geheim bleiben. Sie können jetzt gehen und wir vergessen Sie oder Sie bleiben, dann gibt es für Sie kein zurück mehr. Ich lasse Sie nun für fünf Minuten allein. Genießen Sie Ihren Kaffee und denken Sie über das Gesagte nach. Sollten Sie dann immer noch hier sitzen, haben Sie einen ‚never come back Job‘.“

Raus aus dem grauen Alltag! Endlich etwas bewirken! Keine Einschränkungen mehr! Ich zögerte keine Sekunde, selbst um den Preis meiner Seele. Und genau darum ging es dann letztendlich.“,dachte ich, während ich auf seine Rückkehr wartete

. „Nun, ich habe nichts anderes von Ihnen erwartet. Willkommen! Wir sind eine geschlossene Gesellschaft ,eine islamische Bruderschaft ,und du bist jetzt ein Teil davon. Wir dienen ausschließlich ehrenhaften Zielen. Das heißt, wir wollen eine weltweite Scharia und einen Islam für alle Menschen. Du wirst von uns in deine Pflichten eingewiesen. Zuerst musst du konvertieren, also spreche mir nach.“

So sprach ich die Scharia und wurde Muslim.

„ Du wirst jetzt darauf vorbereitet, eine CDU- Parteikarriere zu starten.“ Dann betraten vier Herren in geschäftsmäßigen Outfit den Raum. Beim Anblick dieser Männer war mir klar, mit welcher Gesellschaft ich mich eingelassen hatte.

Ein Staatssekretär des Inneren, der Präsident des BGH , ein berühmter TV-Produzent und der erste Vorsitzende der DITIB.

„Meine Herren darf ich Euch ein neues Mitglied unserer Gemeinschaft vorstellen. Bitte begrüßt Herrn Meier. Ich hoffe, Sie werden ihn nach Kräften unterstützen.“

So setzten wir uns zusammen und die Herren erläuterten mir, wie sie auf mich gekommen sind und detailliert ihre Pläne.

 

Manche Dinge sind so simpel und effektiv: Die Einführung des BGE (bedingungsloses Grundeinkommen) führte zu einer partiellen Paralisierung eines großen Teils der Bevölkerung – auf deutsch: sie wurden faul. Wozu sich anstrengen, um Erfolg zu haben, wenn jeden Monat Geld auf dem Konto ist. Frauen waren per se getrennt vom öffentlichen Leben und die Männer, die sich ihre Selbstbestimmung bewahrten, waren echte Alphas, so wie ich und wir waren selten und begehrt. Die Tatsache, dass ich den Sheik kontaktiert hatte und mein selbstbewustes Auftreten war den Herren Empfehlung genug. Es wurde noch eine ganz entspannte Runde. Während wir Tee tranken und Hashish rauchten, weihten sie mich in ihre Machenschaften ein und hier schweigt der kluge Mann. Man muss nicht alles publik machen! Für morgen sollte ich abgeholt werden, um mich im Ministerium des Inneren mit dem Staatssekretär zu einem Jobinterview zu treffen.

 

Lotte – die Seereise

Ich heiße Lotte und bin eine 18 jährige Südafrikanerin mit goldblondem Haar, blauen Augen und in aller Bescheidenheit, einer fantastischen Figur. Ich lebe in einem vom Bürgerkrieg verwüsteten Land. Vorbei waren die friedlichen Zeiten für uns Weiße. Die letzte Bankenkrise hat Südafrika in ein nicht enden wollendes Chaos gestürzt. Und so verließen ich, meine 15-jährige Schwester Hilde und meine Eltern mit dem letztmöglichen Schiff unsere Heimat gen Europa. Es sollte eine Reise voller Gefahren werden. Wie üblich für uns weiße Südafrikaner war es ein Luxusdampfer, mit dunkelhäutigem Dienstpersonal.

Unsere Reiseroute führte uns an den ostafrikanischen Ländern vorbei Richtung Suezkanal.

Auf Höhe Somalia wurden wir von Piraten geentert. Durch die Unterstützung des Dienstpersonals hatten die Piraten leichtes Spiel. Schnell wurden die Reisenden aufgeteilt: in weiblich oder männlich, in jung und alt.

Alle Männer und alle Frauen ab 30 Jahren wurden hingerichtet und über Bord geworfen. Hilde und ich mussten der Ermordung unserer Eltern tatenlos zusehen. Dann wurden wir mit Gewalt unter Deck in den Festsaal geführt und der Anführer sagte:

„Wenn ihr restlichen Kufar überleben wollt, konvertiert zum Islam.“ Daraufhin warf man uns schwarze Schleier zu, die wir schnell voller Angst uns überzogen. Dann mussten wir die Scharia nachsprechen. Im Hafen von Kilwa Kivinje wurden wir an Land gesetzt. Dort wurden wir streng islamisch verschleiert, registriert und mit einem Zettel an unseren Schleiern versehen, der unser Alter, Haarfarbe, unsere Körpermasse und so weiter kund tat. Sie führten uns dann auf eine Plattform, auf der wir meistbietend versteigert wurden. Mir brach das Herz, als sie mir meine kleine Schwester Hilde entrissen, um einem mindestens 50- jährigem Mann zu folgen. Zu meiner Verwunderung wurde ich nicht versteigert, sondern man trieb mich auf die Ladefläche eines Lkws, um mich fortzuschaffen.

Teil 3

Hassan und seine Kumpel

Wie immer hing ich mit meinen Kumpels Freddy und Hans auf meiner Yacht im Hafen von Monaco ab. Sie waren Söhne der wahren Herrscher dieser Welt. Dem Reichtum und der Macht unserer Familien mussten sich alle unterordnen, ob bewusst oder nicht. Wir verhielten uns den normalen Menschen gegenüber, wie Schweine. Wehe dem, der uns in die Quere kam. Skrupellos vernichteten wir mit großer Freude ganze Existenzen. „ Leute, ich habe ein Problem.“ meldete ich mich.Ich muss in einer Woche zum Heiraten nach Beirut. Mein Vater Sheik Ali bin Faisal al Tufaya besteht darauf.“

„Immer noch besser als in Bayreuth leben.“ scherzte Hans.

„Im Ernst. Ich soll meine hässliche Cousine 4. Grades heiraten. Wenn ich mich weigere, ist es aus mit dem schönen Leben, da versteht meine Familie keinen Spaß.“

„Nun, dann schaff sie dir doch vom Hals.“ meinte Freddy.

„Weißt du eigentlich was du da sagst?

Meine Familien besteht  aus 80 Männern und wer weiß, wie viele Frauen und Kinder. Soll ich zum Massenmörder werden?“

„Na und, du würdest unheimlich mächtig werden.“ erwiderte Hans.

„Ein Wort von dir und ich schicke meine Privatarmee zu deiner Hochzeit.“ „Genug jetzt, lasst uns überlegen, was wir heute Abend machen.“ beendete ich nachdenklich das Gespräch.

 

Anna – Im Vatikan

Ein Jahr ist vergangen, seit ich ins Kloster eintrat. Ein Jahr, dass mich vollkommen verändern sollte. Ich war stumm und hörte und las nur lateinische Gebete. Mein Credo war tagein tagaus: Armut und Gehorsam. Es gab nichts, was mich ablenken konnte. Ich war hier eine Nonne, ein Wesen des Klosters, nichts Individuelles war mir erlaubt. Ich durfte nicht mal meine Mutter grüßen, denn eine Nonne hatte keine Angehörigen, ich lebte nur für Jesus Christus. Alle nötigen Arbeiten wurden von meiner Mutter und den anderen Laienschwestern gemacht. Ich selbst sollte an meiner Beliebigkeit als Nonne arbeiten. Heute entscheidet die Mutter Oberin, ob ich als Nonne im Kloster oder als Freinonne außerhalb der Klostermauern meinen Dienst an Gott verrichten soll. Feierlich wurde mir in der Klosterkapelle der grüne Schleier, der Freinonnen an gelegt, um noch am selben Tag, die lange und beschwerliche Reise nach Rom, in den Vatikan, anzutreten. Mit einem kleinen Koffer in der Hand verließ ich mit zwei anderen Nonnen das Kloster, um zu Fuß unser Ziel zu erreichen. Wir hofften auf die Gnade der Menschen auf unserem Weg nach Rom, uns Nahrung und einen Rastplatz zu geben.

Ein Monat dauerte unsere beschwerliche Reise. Ausgehungert und erschöpft erreichten wir endlich den Vatikan und wurden dort unserem Orden zugeführt. Hier im Kreis der Freinonnen war alles viel entspannter. Es gab hier nur ein eingeschränktes Schweigegebot.

Die Sprache war natürlich Latein. Ich sang mit Inbrunst und voller Freude die alten Choräle, nach einem Jahr des Schweigens nutzte ich jede Gelegenheit. Hier lernte ich einen Haushalt zu führen, sich angemessen mit den Mitgliedern des Klerus zu unterhalten und Kontakte zu knüpfen. Schon bald sammelte ich wie meine Mitschwestern Rendezvous mit den Vertretern des männlichen Klerus.

Ein Bischof aus Tansania hatte es mir angetan. Er hieß Musa, war schwarz wie die Nacht und auch er war nicht abgeneigt. Wir trafen uns immer häufiger und bald entschlossen wir uns nach Ende meines zweiten Jahres zu heiraten.

„Musa, bald ist das Jahr um und wir können endlich heiraten.“

„Es wird Zeit, meine Liebe, zu Hause in Tansania steht es nicht zum Besten. Die Moslembrüder breiten sich immer stärker aus.“

„Ich dachte, der Sheik sei dein Freund?“

„Du Dummchen, das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun.“ „Entschuldige, aber ich kleine Frau verstehe nichts von eurer großen Politik, wenn ich in Tansania bin werde ich lernen, was und wie man bei euch kocht, um meinen geliebten Herrn zu verwöhnen.“

„Genau! Sei mir ein gutes und gehorsames Weib und Mutter meiner Söhne, dann wird alles gut.“

Dann kam endlich der Tag meiner ewigen Weihen. Ich erhielt die Bezeichnung ‚Mutter Klara‘ und wurde Bischof Musa zum Weib gegeben. Ein Leben in Armut und absoluten Gehorsam meinem Mann und der Kirche gegenüber muss ich ab jetzt bis zu meinem Tode führen.

 

Lotte – in Sheik Ali bin Faisal al Tufayas Harem

Erschöpft von der langen Reise auf der Ladefläche eines Lkws kamen wir in einer Oase an. Wir wurden in einen Hof getrieben und angekettet. Dann gab man uns zu Essen und zu trinken und wir schliefen erschöpft auf einem Strohlager ein. Als wir am nächsten morgen erwachten, wurden wir einzeln ab gekettet. Sie stießen mich in einen Keller, in dem drei tief verschleierte Frauen mich erwarteten. Die schwere Kellertür wurde mit lautem Knall zugeworfen. Ich durfte mich auf einem Eimer erleichtern. Dann wurde ich entkleidet, gewaschen und enthaart. Sie gaben mir neue saubere Kleidung und führten mich voll verschleiert einen schmalen Treppensteg hoch. Mir wurde gesagt, ich dürfe nur reden, wenn man mich auffordere, dann musste ich mich in einem engen Flur vor eine Tür knien und warten. Nach geraumer Zeit wurde mir geöffnet und ein älterer Mann bat mich einzutreten.

„Mein Name ist Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, bitte nimm Platz und frühstücke mit mir.“ Verwirrt, ob dieser Höflichkeit setzte ich mich an einen reichlich gedeckten Tisch.

„Du solltest so schnell wie möglich lernen, verschleiert zu essen. Schiebe den Niqab etwas zur Seite, ohne mir deine Haut zu zeigen. Nach einigen Versuchen konnte ich es schon recht gut und hungrig und durstig stürzte ich mich auf das unverhoffte Mahl. Als ich satt war, sagte Sheik Ali bin Faisal al Tufaya zu mir:

„Ich werde dir nun einige Erklärungen geben. Ich möchte dich bitten, mir aufmerksam zu zuhören. Deiner Schwester Hilde geht es sehr gut, sie lebt in einer angesehenen muslimischen Familie. Dort wird sie in die Pflichten einer muslimische Ehefrau eingewiesen, um den 20 – jährigen Sohn ihres derzeitigen Besitzers zu heiraten. Sie kann ein glückliches und erfülltes Leben haben, wenn du bereit bist in meine Dienste zu treten. Oder sie folgt ihren Eltern in den Tod. Du kannst dich jetzt entscheiden.“ „Wie kann ich Ihnen nutzen, ich verstehe gar nichts.“ erwiderte ich völlig konfus.

„Sobald du dich verpflichtest, mir absolut zu gehorchen und deine ganze Kraft dazu einzusetzen, meinen Erfolg zu gewährleisten, erfährst du die Einzelheiten. Du kannst dir jetzt ein Video ansehen, dass dir zeigt, wie deine Schwester jetzt lebt. Ich werde dich solange verlassen.“

 

„Hallo Lotte! Ich lebe hier in einer streng gläubigen muslimischen Familie. Alle sind sehr lieb zu mir und trösten mich über den Tod unserer Eltern hinweg und meine Trauer, dich verloren zu haben. Sie möchten, dass ich eine gute Muslimin werde und ihren Sohn Achmed heirate. Sie bieten mir ein geschütztes Leben, dem ich nach all unseren letzten Erlebnissen nicht abgeneigt bin. Bitte tu was sie von dir verlangen! Ich liebe dich.“

 

Dann zog sie ihren Schleier übers Gesicht und winkte mir zum Abschied; Video Ende.

Ich starrte in Tränen aufgelöst auf den schwarzen Bildschirm.

„Nun, Lotte. Wie hast du dich entschieden?“ frug Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, als er den Raum wieder betrat.

„Meine Schwester ist schutzlos in dieser feindlichen Welt. Wenn Sie mir garantieren, dass sie dieses von ihr akzeptierte Leben führen kann, bin ich bereit Ihnen zu dienen.“

„Ich glaube, wir haben uns jetzt ein Erholungspause verdient. Fatima ist ihre persönliche Magd. Sie wird dich nun in deine Gemächer führen und dich in dein künftiges Leben einweisen. Wir sehen uns zum Abendessen.“ Fatima trat ein und führte ihre neue Herrin in ihre Gemächer.

Teil 4

Musa und Mutter Klara

 

Nach den im Vatikan verbrachten Flitterwochen, wurde es Zeit für Bischof Musa nach Tansania zurück zu kehren, denn es war nicht gut um seine Kirche bestellt. Der Islam wurde auch in seiner Heimat immer mehr zur führenden Kraft. Es sollte eine lange und beschwerliche Heimreise werden. Die Gewässer im Golf von Aden waren von Piraten verseucht, sodass man von Dschibuti aus den beschwerlichen Landweg durch Äthiopien und Kenia mit dem Zug nach Tansania nehmen musste. Obwohl ich eine Tropenversion meines Habit trug, war die tagelange Reise im Zug für eine Mitteleuropäerin extrem strapaziös. Hinzu kamen die dauernden Stopps, wenn ein lokaler Warlord die Pässe der Reisenden überprüfen wollte. Am schlimmsten war die Passage durch Kenia. In diesem einst so offenen Land herrschte jetzt der Islam in seiner strengsten Form.

Kenia wurde in den ersten Jahrzehnten des 21sten Jahrhundert von Europa via TTIP derart ausgeplündert und mit seinen Aidskranken allein gelassen, dass die Menschen sich mit den Teufel verbündet hätten, um zu überleben.

So musste ich eine blickdichte Burqa und Handschuhe während der Durchreise tragen. Mindestens dreimal am Tag wurde der Zug gestoppt und alle Passagiere mussten zur Passkontrolle aussteigen.

Endlich erreichten wir die Hauptstadt Dodoma in Tansania. Hier gab es noch eine lebendige, westliche Atmosphäre. Die Menschen waren freundlich und begrüßten ihren Bischof und seine neue Frau aufs herzlichste.

Ich dachte: „Was sind das hier für wunderbare Menschen. Die strapaziöse Reise hat sich dann doch gelohnt.“

Unter Jubeln und Gesängen zogen wir in die Bischofsresidenz ein.

 

Hans - Hassan‘s Verführung

„Ich glaube, ich krieg ihn weich.“ dachte ich über Hassan. Meine Legionäre warten schon auf ihren Einsatzbefehl. Der Kanake mit seinem Geld wird eine gute Marionette in unseren Händen sein. Was keiner wissen durfte war, dass ich ein Nazi und Mitglied der ‚Anti Islamischen Front‘ war und ich meine ‚unarischen‘ Kumpel in Wirklichkeit für nützlichen Dreck hielt. Freddy war für mich ein Scheiß Jude und Hassan ein dreckiger Kanake. Ich hatte mich richtig ins Zeug gelegt und Hassan auf etliche Feten geschleppt und ihm einige heiße Nächte mit den Schönen der Nacht organisiert. Immer wieder erinnerte ich Hassan daran, dass das ‚dolce vita‘ für ihn bald vergangen sein wird.

„Nächste Woche geht es ab in den Ehehafen, da machen sie aus dir einen bigotten Islamisten. Vorbei mit den Parties und geile Weiber ficken. Sechsmal am Tag den Bückling nach Mekka und Kath fressen. Eine tolle Zukunft erwarte dich da.“ hetzte ich mal wieder.

„Verdammt, ich brauch das Geld meiner Scheißfamilie. Meinst du ich hab Lust auf diesen Scheiß?“,sagte Hassan.

„Dann mach, was ich dir vorgeschlagen habe. Ein Wort von dir genügt und du bist sie ein für alle Mal los.“ ,sagte ich ihm wohl zum hundertsten Mal. Hassan grübelte und dann sagte er:

„Mach es! Aber ich weiß von nichts. Du musst mich da komplett raus halten.“

„Wenn du Mittwoch abreist, starte ich gleichzeitig die Aktion. So hast du das perfekte Alibi. Bei deiner Ankunft wird die Aktion schon abgeschlossen sein.“

Hassan dachte: „Möge Allah mir vergeben!“

 

Lotte - in Purdah

Ich betrat das mir zugewiesene Zimmer. Es war im Gegensatz zu den prunkvollen Räumen, die ich bisher sah, kahl und leer. Ich sah einen niedrigen Tisch mit ein paar Kissen, eine große Kiste stand in einer Ecke und daneben eine zusammengerollte Matte. Fatima sagte:

„Hier wirst du in deine Pflichten als Muslima eingewiesen. Ich werde dich lehren den Koran zu lesen, zu beten und dich vorschriftsmäßig zu kleiden.“

Sie führte mich ins Bad. Dort musste ich mich entkleiden und Fatima enthaarte und wusch mich. Dann musste ich eine schwarze Großmutter-Unterhose anziehen, darüber ein Knöchel langes Hemd mit Stehkragen, mein Haar wurde in einen schwarzen Schal gewickelt, bis kein Härchen mehr zu sehen war. Ein großes, dickes Tuch zog Fatima mir über den Kopf, es hatte in der Mitte ein rundes Loch das meine Augen, Nase und Mund frei ließ. Es reichte hinten bis zum Boden und vorne über die Knie. Es war so weit und dicht, dass meine Figur komplett verschwand. Zu meinem Horror legte sie mir einen Knebel an. Dann wurde mir ein dreilagiger Niqab angelegt und Ellbogen-lange, schwarze Handschuh. Fatima reichte mir einen Notiz-block und Stift und sagte:

„Wenn du etwas mitteilen willst, schreib es auf. Der Knebel wird nur zum Essen und zum Gebet abgenommen.“ Sie führte mich zum Tisch, an den wir uns hin knieten.

„Dein Gesichtsschleier heißt Niqab. Er ist dreilagig. Die erste Schicht ist ein feines Gitter, die trägst du immer, dann folgt eine Schicht, um deine Augen zu verbergen, sie trägst du in Anwesenheit der Männer dieser Familie, die letzte, durch die du nur noch schemenhaft siehst, in Anwesenheit fremder Männer oder in der Öffentlichkeit. Jetzt üben wir nochmal das Essen mit Schleier. Ich sollte den Schleier nur soweit zur Seite halten, dass niemand auch nur das kleinste Stückchen meiner Haut sehen konnte. Mit ein bisschen Üben hatte ich schnell den Bogen raus. Bis zum Abend wurde ich dann im Beten unterrichtet. Und ich dachte: „Was der Sheik wohl für Pläne mit mir hat.“

Teil 5

Hassan - der Mörder?

Ich saß in meinem Privatjet, um zu meiner Hochzeit nach Dschibuti zu fliegen. Voller Skrupel dachte ich an mein Abkommen mit Hans.

„Wenn ich in Dschibuti lande, wird meine gesamte Familie tot sein. Was habe ich nur getan? Konnte der alte Esel von Vater mich nicht in Ruhe lassen?“

Der Flug schien kein Ende zu nehmen. Endlich erreichte ich den Flughafen von Dschibuti und landete. Zu meiner Überraschung wurde ich von meiner Familie im Flughafen begrüßt. Jetzt erst registrierte ich die überall postierten, schwer bewaffneten Soldaten.

„Vater, was ist los? Was machen alle diese Soldaten hier?“

Mein Vater, der Sheik antwortete: „Wir sollten von einer Söldnerarmee angegriffen werden. Zum Glück haben wir eine schlagfähige Abwehr. Wir haben die Schweine vom Himmel geschossen, bevor sie landen konnten. Wir wissen wer dahinter steckt und haben die Drahtzieher dingfest gemacht. Doch jetzt lass uns nach Hause fahren, wir haben noch viel Arbeit mit den Hochzeitsvorbereitungen.“

Tief beunruhigt folgt ich meinem Vater.

 

Hans - im Unglück

„Verdammt, ist das hier dunkel und kalt.“ dachte ich, als ich wach wurde. Dann merkte ich, dass ich nackt war.

„Verdammt, wo bin ich hier?“ wollte ich losbrüllen, doch es kam kein Pieps aus meinem Mund.

„Ich bin stumm, wie ein Fisch.“ durchfuhr es mich. Als ich mich erheben wollte, wurde ich von einer Kette an meinem Hals daran gehindert. Die Kette war in einer Schiene im Boden befestigt und so kurz, dass ich auf allen Vieren kriechen musste. Ich konnte kein Klirren der Kettenglieder hören, ich war also auch taub. Ich wollte nach der Kette greifen, doch da merkte ich, dass meine Hände fest in engen Ledersäckchen steckten. Sie waren vollkommen nutzlos. Ich konnte mich noch nicht mal mehr meine Eier kratzen. Langsam gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit und ich erkannte, dass ich mich in eine Art Viehgatter befand. Die Wände waren vielleicht nur einen Meter hoch, doch die Kette hinderte mich effektiv daran, über die Wand zu schauen. Der Boden und die Wände waren weiß gefliest, neben mir hing eine Viehtränke an der Wand. Wenn ich mit der Stirn dagegen drückte, konnte ich trinken und so löschte ich erstmals meinen Durst, wie ein Vieh. In den Boden eingelassen war ein Trog mit Trockenfutter, auf das ich erst mal dankend verzichtete. Nachdem ich getrunken hatte, meldete sich meine Blase und mein Darm. Ich kroch so weit ich konnte nach hinten, bis ich merkte, dass ich auf einem Gitter kniete. Ich fühlte mich zu tiefst gedemütigt, dass ich mich wie ein Vieh erleichtern musste. So musste ich stundenlang in Dunkelheit und Stille, meiner Stimme und meines Gehörs beraubt, in meinem Gatter sitzen und warten. Irgendwann schlief ich ein. Plötzlich wurde ich brutal von einem eiskalten Wasserstrahl geweckt. Der Wasserstrahl kam von der Decke und spritzte automatisch jeden Zentimeter meines Stalls und meines Abort sauber. Dann senkte sich ein Trichter über mich und blies heiße Luft, um mich und meinen Stall zu trocknen. Automatisch füllte sich mein Futtertrog und meine Tränke. Dann war es wieder still. Ich wollte schreien, aber konnte es nicht; ich wollte an der Kette reißen, aber meine Hände waren nutzlos; ich wollte mich erheben, um zu schauen, wo ich bin; aber die Kette hielt mich stramm fest. Meine Welt war auf ein weiß gekacheltes Gatter mit Futtertrog, Viehtränke und Dunkelheit und Stille geschrumpft. Die regelmäßige automatisierte Reinigung und Fütterung war meine einzige Abwechslung. Ich wusste noch nicht einmal, dass Freddy, das Judenschwein, direkt neben mir mein Schicksal teilte. Fressen, saufen, scheißen tagein tagaus – nichts anderes passiert. So verging für mich gefühlt eine Ewigkeit. Plötzlich durchflutete grelles Licht mein Gefängnis. Schmerz gekrümmt hielt ich mir die Augen zu. Nur sehr langsam gewöhnte ich mich an die Helligkeit. Meine Haare hingen mir lang und verfilzt ins Gesicht. Wie lange war ich wohl schon gefangen? Ich ahnte, nach der Länge meiner Haare zu urteilen, war ich schon monatelang hier gefangen. Wieder geschah lange nichts. Doch dann dröhnte eine Stimme in meinen Kopfhörern:

„Hallo, Dreckstück! Wie geht es unserer Fotze? Ich hoffe, du hast dich gut eingelebt.“ Mir dröhnte der Kopf von diesen ungewohnten Worten, sie klangen für mich so laut, wie ein über mich fliegendes Flugzeug. Dann spürte ich, wie jemand hinter mir stand. Dann einen lauten Knall, wieder und wieder. Ich krümmte mich vor Schmerzen, denn ich wurde gnadenlos ausgepeitscht. Dann wurde mein Kopf kahlgeschoren und sie gaben mir eine Spritze. Dann war es wieder stockdunkel. Ich lag auf den Fliesen und heulte vor Schmerz und Scham mir die Seele aus dem Leib, bis ich endlich einschlief.

Teil 6

Sheik Ali bin Faisal al Tufaya - Gespräch mit Sohn Hassan

 

„Setz dich, mein Sohn. Ich habe viel mit dir zu bereden. Was hier und jetzt besprochen wird, bleibt für immer in diesen Wänden. Wir wissen, dass du mit deinen Kumpeln hinter dem Anschlag steckst. Für deine Kumpel wird ausreichend gesorgt und was wir mit dir machen, hängt von diesem Gespräch ab.“

„Vater, ich schäme mich so! Egal welche Strafe mich erwartet, ich nehme sie an. Meine Tat war so schlimm, ich erwarte keine Gnade. Ich danke Allah, dass der Anschlag missglückt ist.“ gestand Hassan seinem Vater in aufrichtiger Reue.

„Die Familie fordert deinen Kopf, wenn auch ehrlos und korrupt, bist du doch mein Sohn. Du kannst nicht mehr unter uns leben, aber du kannst uns in der Welt der Kufar dienen. Wir schicken dich nach Deutschland. Dort wirst du mit all deiner Kraft die Islamisierung Europas voran treiben. Sollte die Familie mit dir zufrieden sein, darfst leben, wenn nicht, … Ich selbst will dich nie wieder sehen, solltest du einen Fuß in unser Land setzen, werde ich dich eigenhändig erschießen. Verschwinde jetzt für immer aus meinen Augen!“

Hassan wurde in ein Flugzeug gesetzt und nach Deutschland gebracht. In Berlin wurde er vom Imam empfangen.

„Du bist Hassan, der Ehrlose, deine ehemalige Familie hat mich beauftragt, dich zu überwachen. Komm, ich zeige und erläutere dir deine zukünftigen Pflichten.“

Sie fuhren mit einem Miettrike zu einem Mietshaus, einem ehemaligen ‚DDR‘- Plattenbau, in dem er ab jetzt leben musste. Dort stellte er sein Gepäck ab. „Die Miete wird bezahlt und du bekommst 1000 € im Monat, wenn du dich fleißig um deine Arbeit bemühst.“

Dann fuhren sie mit dem Miettrike in sein zukünftiges Büro.

„Hier wirst du morgen früh pünktlich um 8:00 Uhr antreten. Einer unserer Agenten wird dich in deine Arbeit einweisen. Das war es im Moment. Du kannst jetzt nach Hause gehen.“

Dann fuhr er fort und ließ ihn stehen. So musste er hungrig und durstig zu Fuß nach Hause marschieren. Ohne Geld, allein in einem fremden Land, ohne was zu essen, merkte er bald, wie mies seine jetzige Situation war. Er begriff: Vorbei ist es mit dem ‚Dolce Vita‘.

 

Lotte - wird eine gute Muslimin

Fatima führte mich tief verschleiert und geknebelt in die Gemächer des Sheik. Dort musste ich mich vor dem Sheik hin knien und ihn unter Aufsicht Fatimas bedienen. Nach dem er satt war, sagte er:

„Du bekommst eine intensive Schulung in Purdah, was das bedeutet, wird dir schon bald klar sein. Ziel ist es aus dir ein gute Muslimin zu machen. Enttäusche mich nicht! Zu deinem und dem Wohle deiner Schwester erwarte ich von dir totale Hingabe an dein neues Leben. Unterwerfe dich und gehorche aufs Wort und alles wird sich für dich zum guten wenden.“ Dann verließ er uns, wir durften dann die Reste seines Abendmahls verzerren. Für mich begann ein Abenteuer, das mich bis in die tiefsten Stellen meiner Seele verändern sollte.

 

Bischof Musa und Mutter Klara - Besuch vom Sheik

Zwei Jahre lebten wir jetzt schon in Tansania. Es war ein einfaches und bescheidenes Leben an Musa‘s Seite, aber die Freundlichkeit der Menschen und die stetig wachsende Liebe zu meinem Mann ließ mich ein bis dato nie gekanntes Glück erleben. Und ich war schwanger, was konnte mein Glück jetzt noch vergrößern. Alle nannten mich Mama Klara, ich hatte meinen alten Namen Anna fast vergessen. Zu Anfang tat ich mich etwas schwer mit den Sitten in meiner neuen Heimat. Eine Frau hatte sich ihrem Mann vollständig zu unterwerfen. Ihm zu dienen und zu gehorchen war, was von ihr verlangt wurde. Doch ich lebte mich schnell ein und mit meiner Schwangerschaft stieg mein Prestige in der Gemeinde. Unmerklich glich ich mich meiner Umgebung an, in der der Islam mehr und mehr Einfluss gewann. Am Abend saß sie mit Musa auf der Terrasse. Wir hatten das vor kurzem auf Musa‘s Wunsch hin eingeführt, dass ich ihn während der Mahlzeiten bediente und ich die Reste, die er übrig ließ, aß. Wenn Gäste zum Essen kamen, fanden sie es störend, wenn eine Frau mit am Tisch saß, also ließ ich es. Auch lernte ich im Beisein Fremder zu schweigen. Immer mehr wurde das Haus zu meiner Welt und ich verließ es nur noch in Musa‘s Begleitung. Bedauerlicher Weise führte die stetig wachsende Islamisierung zu einer drastischen Anzahl an Konvertierung. Seit der letzten Parlamentswahl führte die IP unter Präsident Abdullah das Land und die einst so große Christengemeinde verlor ihren politischen Einfluss immer mehr. Mürrisch kam Musa nach der Sonntagsmesse nach Hause und rief:

„Mama Klara bring mir einen großen Whisky, bitte!“ Sofort eilte ich mit einem großen Glas Whisky zu ihm und fragte:

„War die Messe schon wieder schlecht besucht?“

„Schlecht besucht ist gut! Bis auf ein paar alte Mütterchen ist niemand gekommen und die Spenden reichen nicht mehr zum Überleben. Rom schickt schon seit Monaten kein Gehalt mehr. Ich glaube es geht zu Ende mit der Pracht der römisch-katholischen Kirche in Tansania. Wir bekommen heute Abend Besuch von meinem alten Freund Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, du weißt ja, er ist ein Freund aus Kindertagen und einer der mächtigsten Männer der Welt. Ich erwarte von dir absolut perfektes Benehmen!“

„Ich habe gelernt, wie sich einheimische Frauen zu benehmen haben. Du weißt, dass ich dir keine Schande machen werde.“

„Ja, im Grunde unterscheidet sich unser Leben von dem der Moslems hier nur sehr wenig. Du kannst mir mein Essen jetzt bringen. Husch, husch!“ lachte er und klappste mir auf den Po. Am Abend kam der angekündigte Besuch. Sheik Ali bin Faisal al Tufaya in Begleitung seiner zwei Frauen, die traditionell tief verschleiert waren. Nach dem die Männer gegessen hatten, brachte ich die Reste zu den Frauen und wir aßen gemeinsam. Dann reichte einer der Frauen mir ein Display und ich las:

„Es ist uns Frauen nicht gestattet zu reden. Wir werden uns schriftlich unterhalten, wenn du möchtest?“ Ich musste grinsen und sagte:

„Das ist mir nicht fremd, im Kloster war das auch die einzige Kommunikationsmöglichkeit.“

„Ja, unsere Religionen sind gar nicht so unterschiedlich!“ las ich auf dem Display. Musa rief:

„Mama Klara setzt dich mit den Frauen bitte zu uns, wir haben etwas mit dir zu besprechen.“ Verwirrt ging ich mit den Frauen zu den Männern. Der Sheik Ali bin Faisal al Tufaya sagte:

„Es ist mir sehr wichtig deine Meinung zu hören, weswegen ich Musa bat, mir zu erlauben, dass du mit uns sprechen darfst. Ich hoffe, du bist einverstanden?“

„Ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr mit einem Fremden gesprochen und muss sagen, dass ich sehr verwirrt bin und es ist mir eine große Ehre, mich mit einem Freund Musa‘s unterhalten.“ erwiderte ich.

„ Schön, die Angelegenheit, die es zu besprechen gibt ist folgende: Ich möchte, dass Musa und du zum Islam konvertiert.“

Das verschlug mir die Sprache und hilfeflehend schaute ich meinen Mann an. Ich war es nicht mehr gewohnt eigene Entscheidungen zu fällen, mir wurde schlagartig klar, dass ich mich bedingungslos der Entscheidung meines Mannes beugen würde. So antwortete ich:

„Ich folge meinem Mann. Er wird wissen, was das Beste für mich und unser zukünftiges Kind ist.“

„Du bist eine sehr kluge und gute Frau. Allah segne dich!“ sagte Musa. „Geh mit den Frauen, dich umziehen und dann werden wir zusammen die Shahada sprechen.“

In meinem Zimmer legte ich meinen Habit ab und ließ mich von den Frauen islamisch einkleiden. Als die Frauen meinen kahlen Kopf sahen, schrieben sie:

„Wie praktisch, ohne Haare ist es unter den Schleiern bestimmt kühler!“ Ich musste mich vollständig entkleiden. Sie gaben mir zu meiner Freude schwarze, seidene Unterwäsche.

--Seit ich Nonne war, war es mir verboten Unterwäsche zu tragen.--

und dann zog ich die schwarzen Kleider, Schleier und Handschuh an. Sie steckten mir einen Knebel in den Mund und legten mir den dreilagigen Niqab an. „Achte darauf, dass deine Haut nie zu sehen ist. Das Gitter trägst du immer. Die zweite Lage, wenn du zu zweit mit deinem Mann bist, um deine Augen zu verbergen und die dritte Lage, wenn Besuch kommt oder fremde Männer anwesend sind oder du dich in der Öffentlichkeit bewegen musst.“ las ich auf dem Display. Zum Schluss gaben sie mir auch ein eigenes Display, dann gingen wir zurück zu den Männern.

„Nimm den Knebel ab, während du die Schahada sprichst. Danach verbleibe bitte wieder geknebelt, wie es sich für eine gute Muslimah ziemt.“

Gehorsam tat ich, wie befohlen, legte mein Glaubensbekenntnis ab, knebelte mich wieder und unterschrieb, die mir vorgelegten Papiere. Dann verließ ich die Männer, um mich mit den Frauen zurück zu ziehen. Bald wurden die Frauen zur Abreise gerufen und danach setzte ich mich zu Musa und wartete stumm auf seine Ansprache. Er nahm liebevoll meine behandschuhten Hände in seine und sprach:

„Ich danke dir für deine Liebe und deine Solidarität. Ich werde dir in deinem neuen Leben zur Seite stehen. Gemeinsam arbeiten wir für unsere und die des Kindes Zukunft. Lass uns jetzt zum ersten mal als Muslime, dass Abendgebet sprechen. Nach dem Gebet ging ich ins Bad, um mich zum schlafen fertig zu machen. Als ich das Schlafzimmer betrat, reichte mir Musa ein kleines Buch:

„Hier steht alles, was du wissen musst.“sagte er. Ich las, dass ich mich auch im Bett verschleiern musste und wie sich mein neuer Tagesablauf gestaltet. Dass ich sich nur in der dritten Person, sächlich äußern durfte. Ich war nun Musa‘s erstes Weib, ohne nähere Benennung, namenlos, ich war ein ‚Es‘, ich war ‚Eins‘, ein Teil des Haushalts. So legte ich mir frische Schleier und Handschuhe an und ging zu Bett, um mich von Musa besteigen zu lassen.

Still erinnerte ich mich an meine Kindheit in Deutschland, damals vor dem Crash, als ich noch von einem Erwachsenenleben träumte, in dem ich einen Beruf gehabt hätte und die Welt hätte bereisen können, mich frei unter den Menschen hätte bewegen können, einfach nur frei sein. Aber wie heißt es so schön in einem deutschen Schüttelreim: ‚Hätte, hätte - Fahrradkette!‘

„So viele vergebene Chancen!“ dachte ich und mit diesen Gedanken schlief ich ein, mich in meine neue Rolle als Musa‘s Eins ergebend.

Teil 7

Lotte in Purdah:

Fatima brachte mich zurück in die Frauengemächer. Dort wartete eine fremde Frau auf mich.

„Dies ist Halima, sie wird dich bedienen, damit du voll in Purdah leben kannst. Dann musste ich den Mund weit öffnen. Halima sprühte mir ein starkes Sedativum in den Rachen und durchtrennte meine Stimmbänder, danach wurden meine Ohren mit integrierten Kopfhörern verstopft. Ich war nun stumm und taub. Dann bekam ich eine Spritze. Mein erschrockener Blick veranlasste Fatima mich über den Wirkstoff auf zu klären.

„Dies ist DNA von einer deutschen streng gläubigen Konvertitin, sie beschleunigt den Lernprozess enorm. Nach Abschluß des Trainings wirst du nur noch arabisch und deutsch verstehen, sogar in diesen Sprachen denken, deine Vergangenheit wird nur noch eine verblassende Erinnerung sein. Sie legten mir eine Erwachsenenwindel an und kleideten mich neu ein. Ich musste mich auf einen Hocker setzen auf dem ich, mit auf dem Boden befestigte Ketten, angekettet wurde. Darum wurden meine Schleier drapiert. So konnte man nur einen gestaltlosen anonymen Konus erkennen; stumm, taub und blind war ich als Person verschwunden. „Du wirst jetzt nur noch über deine Kopfhörer hören können. Wenn wir nicht mit dir reden müssen, wirst du Koranverse und Gebete hören. Den Tag wirst du angekettet auf deinem Hocker verbringen. Am Abend wirst du gefüttert und frisch gepampert, um dann tief verschleiert schlafen zu gehen. Morgens wirst du geduscht, gefüttert und gepampert und frisch verschleiert, um wieder den Tag auf deinem Hocker zu verbringen.“

Dann erklangen die Koranverse und Gebete, die vor meinen Augen als Banner von rechts nach links liefen. Es füllte bald mein ganzes Bewustsein aus. Es wurde immer schöner den Versen zu lauschen, mich befiel eine tiefe Zufriedenheit und eifrig konzentrierte ich mich auf das Banner. Irgendwann verschwand ich und erwachte, als eine tief gläubige, arabisch und deutsch ‚sprechende‘ und ihr altes Leben vergessene Muslimah, die mit Freuden nur noch  ihrem Mann dienen und gehorchen wollte.

 

Hans und Freddy - modifiziert

„Wach auf du Haufen Scheiße!“ brüllte es meinem Ohr und wieder und wieder fuhr die Peitsche auf mich nieder. Ich rappelte mich auf alle Viere und die Schläge hörten auf. Dann ging wieder das grelle und schmerzhafte Licht an und ich hörte Schritte hinter mir. Sie rasierten wieder meinen Kopf und ich bekam erneut eine Spritze.

„Damit du Bescheid weißt: Wir spritzen dir hochdosierte weibliche Hormone und neue, geheim entwickelte Naniten, die dich nach und nach in eine Sau verwandeln werden.“

Sie schmierten ein stark riechendes Öl auf meinen Kopf und mein Gesicht und zogen darüber eine stramm sitzende Gummimaske ohne Augenlöcher, sie hatte innen ein dickes Gummirohr, dass sie in meinen Mund schoben und in die Nasenlöcher kamen zwei lange Schläuche. Ich hatte kein Gesicht mehr, eher ähnelte ich mit meinem Loch an Stelle eines Mundes einer Fuckdoll. Sie lösten meine Kette vom Boden und befestigten sie an eine Art Laufschiene. Sie machten ein Tragegerüst auf meinem Rücken fest, worauf ein fünfzig Kilo schwerer Sack kam und unter Peitschenhieben wurde ich mit der Last auf dem Buckel vorwärts getrieben. Am Ende der Laufschiene nahm man mir den Sack ab und packte schwere Bausteine drauf. So ging es den ganzen Tag hin und her. Eine Sirene ertönte und sie brachten mich zurück in mein Gatter. Dort soff ich gierig mein Wasser und fraß mich an der neuen Fütterungsanlage mit meinem neuen Maulrohr satt. Als ich erschöpft einschlafen wollte, brüllte es in meinem Kopf:

„Du bist Dreck. Du bist es nicht wert meine Scheiße zu fressen.“

Jede Nacht sollte ich ab jetzt von diesen Klängen in den Schlaf gesungen werden.

 

 

Abschlußbericht:

Die Auspeitschungen und die sinnlose Sklavenarbeit wurden nach einer ein-jährigen totalen Isolation von den Probanten, als eine Art des Lebens begrüßt. Ihre Persönlichkeit war weitestgehend zerstört und die Neuprogrammierung der Naniten führte zur Auslöschung jeglicher Identität und die Umformung in ein Weib ergab ein Wesen, dass sich nur noch als Besitz verstand. Ein Es, Vieh oder Möbelstück. Wir haben die Nanobots so programmiert, dass sie schnellst möglich verwertbare DNA ausschütten, damit das Vieh, wenn es seine Funktion als Träger erfüllt hat, stirbt.    

So führen wir diesem asozialen Dreck einer sinnvollen Nutzung zu.

In Zukunft werden Verbrecher oder unliebsame Personen, wie Rassisten und islamophoben Moslemhasser durch Umwandlung in unterwürfige, gehorsame Frauen zu guten Mitgliedern der Gesellschaft und sparen so die Kosten, die ein Gefängnis verursacht, ein.

 

Für diese Vebrecher war der Tod eine Erlösung. Niemand kümmerte es. Es war eher ein Segen, dass die Welt von diesen Schweinen erlöst war.

Teil 8

Lotte - die Neuerstandene

Tief versunken in meinen Gebeten, saß ich auf meinem Hocker. Ich war losgelöst von meinem alten ich und verstand mich nur noch als etwas Nützlichem, das einem Mann dienen und gehorchen musste. Der Gedanke daran erfüllte mich mit großer Freude. Ich nannte mich nun Selima, bis zu meiner Hochzeit, dann würde ich das Weib meines Mannes sein und keinen Namen mehr benötigen.

 

Der Sheik:

Lotte war lange genug in Purdah. Eine Zeit, voller Gebete lag hinter ihr. Ab heute wird sie langsam aus der Purdah Routine herausgenommen werden, um meinem geplanten Zweck zugeführt zu werden. Denn sie war nun reif für eine Ehe mit seinem verhassten Sohn. Durch sie konnte Hassan immer komplett überwacht werden. Unser Labor hatte sie nämlich modifiziert. Wir konnten durch ihre Augen sehen, durch ihre Ohren hören, wir beherrschten ihren Körper vollständig. Sie war eine Marionette in unseren Händen. Die implantierten Nanobots konnten auf Befehl sich auf andere Frauen übertragen, indem sie sie an nieste und die Purdah Routine wurde wie ein Programm eins zu eins übertragen. Sie war unser Prototyp der zukünftigen muslimischen Frau. Sollten alle Tests erfolgreich verlaufen, wird von Deutschland aus Europa bald vollständig vom Islam assimiliert werden. Langsam wurde sie wieder an einen normalen Lebenszyklus gewöhnt. Sie wurde liebevoll auf die Zubereitung der Mahlzeiten vorbereitet, sie lernte alle Pflichten des Haushalts kennen und wie man sie in Purdah bewältigt. Schon bald war sie der feuchte Traum eines jeden Islamisten und bereit zur Hochzeit.

Ich wurde nach Deutschland geflogen, das war das Ziel ihrerEltern, als sie mit ihren Töchtern aus Südafrika flohen. Sie war nun die einzige von ihnen, die dort ankam, wenn auch unter anderen Vorzeichen. In diesen Zeiten war Fliegen ein ungeheuerlicher Luxus und für eine Frau eine absolute Ausnahme. Sie traf dann im Haus des Imam auf Hassan. Sie wurden getraut und dann wurden sie nach Hause in Hassans Plattenbau geschickt. Es war ein langer und beschwerlicher Weg, doch als Hassans Weib folgte sie ihrem Mann mit großer Freude. Auch für Hassan war heute ein glücklicher Tag, endlich nicht mehr allein in dieser kalten Stadt zu sein, wenn er müde von der Arbeit spät abends nach Hause kommt, wartete jetzt eine gute muslimische Frau auf ihn.

 

Alles unter Kontrolle -

Treffen der Mitglieder der Gesellschaft zur globalen Islamisierung

 

Peter Müllers Stunde ist gekommen Meine Herren, darf ich Sie auf das herzlichste begrüßen. Mein offizieller Name ist Peter Müller und ich arbeite für unseren hochverehrten Sheik Ali bin Faisal al Tufaya. Ich bringe ihnen fantastische Neuigkeiten mit. Doch zuerst bitte ich sie sich einige Videos an zu schauen, diese Bilder sagen mehr als nur Worte. Zuerst sahen sie ein stark gerafftes Video von Hans und Freddy. Wie aus einstmals jungen und starken Männern dumpfe und gehorsame Weibchen wurden.

„Meine Herren, wir haben den Werdegang dieser zwei Verbrecher als Programm gespeichert und Nanobots entwickelt die dieses Programm jetzt eins zu eins auf einen anderen Aspiranten übertragen kann.“

Dann wurde Dr. Flatter herein geführt. Er war nur noch eine gescheiterte Existenz. Die Trennung von seiner geliebten Anna hatte er nicht verkraftet. Er verlor jeden Halt und landete zum Schluss bei der ARGE, die ihn an eine sehr fragwürdigen Agentur verwies, nur um ihre Statistik zu frisieren.

„Dieser Mann hat sich bereit erklärt, uns als Vorzeigeobjekt zu dienen. Er erhielt vor zwanzig Stunden seine erste Injektion und dann stündlich eine neue.“ erklärte Müller.

„Wenn Sie sich bitte ausziehen möchten, Herr Flatter.“

Stumpf gehorsam zog er sich aus und das Publikum konnte schon ziemlich große Veränderungen feststellen. Kleine Brüste waren ihm gewachsen, aber untenrum hatte er sich extrem verändert: er hatte eine weibliche Taille ein breites Becken und einen dicken Arsch. Zwischen seinen Beinen war ein voll ausgebildete Vagina. Es war klar ersichtlich, dass seine Umwandlung bald abgeschlossen sein würde.

„Sie sehen vor sich ein von uns kreiertes Geschöpf. Wenn der Prozess abgeschlossen ist wird es ein unterwürfiges und gehorsames Weib sein und der Programmierung entsprechend, extrem sexy. Wir werden ihr nachdem der Prozess abgeschlossen ist, ein gutes Leben an der Seite eines guten, treu sorgenden Moslems ermöglichen. Haben Sie dazu noch Fragen?“

Dr. Flatter wurde hinter einem durchsichtigen Vorhang, der nur ihre Silhouette zeigte, auf eine langsam rotierende Scheibe gestellt. So konnte das Auditorium weiter ihre Veränderungen verfolgen, ohne dass die neue Frau sich schämen musste. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, wurde ein zweites Video gezeigt. Wie das vorherige extrem gerafft. So nahmen sie teil am Schicksal Lottes. Von der einst arroganten, rassistischen Südafrikanerin zum unterwürfigen, gehorsamen, gläubigen und muslimischen Weib Hassans, dem Entehrten. Jetzt konnten sie live durch ihre Augen sehen und durch ihre Ohren mit anhören, was Hassan zu ihr sagte und wie er lebte. Begeistert erhob sich das Publikum und spendete einen riesigen Applaus.

„Ihre Begeisterung gibt uns Recht, wir danken Sheik Ali bin Faisal al Tufaya, ohne ihn wäre das alles nie möglich geworden. Ein immunisierter Mitarbeiter verteilt gerade unsere Nanobots bei den Faschisten. Sie werden schon bald gute willfährige Weiber sein.

Demnächst werden sie wohl skandieren ‚Deutschland, dem Islam und Ungläubige raus!‘.“

Alle lachten und freuten sich schon auf die Panik, die bald unter den Kafir ausbrechen wird.