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Der Umkleideraum

von T_G

Übersetzung Deutsch von Vulcan

Die 24jährige Anna Goldwin lebte in ihrer Geburtsstadt London. Da sie sehr darauf bedacht war ihren Körper gesund und fit zu halten, ging sie regelmäßig zum Training. Sie besuchte schon lange den "Body-Breaker- Club“ einen ziemlich teuren und exklusiven Club nur für Frauen. Es standen den Gästen zwei große Umkleidezimmer mit großen Umkleidekabinen zur Verfügung und die Trainingsmaschinen, an denen sie trainierte, waren immer auf den neuesten Stand. Als sie eine der Umkleidekabinen betrat, lag darin zu ihrer Überraschung schwarze Kleidung. Sie schaute in die andere Kabine, die war jedoch leer. Verärgert dachte sie:

„Scheinbar hat jemand seine Kleidung hier liegen lassen, anstatt sie weg zu räumen.“ „Hallo, ist jemand hier. Jemand hat hier seine Kleidung vergessen.“ rief sie laut, aber niemand antwortete. Da sie heute recht früh da war, war das Personal vielleicht außerhalb ihrer Hörweite. Sie sah sich die Kleider genauer an, um zu ihrer Verwunderung festzustellen, dass es sich um arabische Frauenschleier handelte. Jedenfalls konnte sie sich nicht erinnern, hier im Club verschleiertes Personal oder verschleierte Gäste gesehen zu haben. Sie schaute sich um, fand aber niemanden. Wo waren denn nur die Angestellten, um ihr Auskunft zu geben? Doch niemand war da. Sie war scheinbar die einzige hier. Sie sah sich die Kleider nochmal genauer an, scheinbar war es ein kompletter Satz Frauenkleider. Unter- und Oberwäsche, Schuhe, Schleier und Handschuh.

„Ob ich sie mal anprobiere?“dachte sie und zog sich aus.

Zuerst kam eine lange Unterhose, die von der Taille bis zu den Fußgelenken reichte. Dann ein knie langes Kleid, alles in schwarz. Jetzt lange schwarze Strümpfe, die über die Hosenbeine gezogen wurden und schließlich noch wadenhohe Stiefelletten. Bis zu den Füßen war sie jetzt fertig. Nun ließ sie die schwarze Abayah über ihren Körper fallen und band den Hijab um den Kopf. Sie nahm den dreilagigen Niqab und band ihn vor das Gesicht. Zum Schluss fehlten nur noch die schwarzen Handschuh und dann zog sie alle drei Lagen des Schleiers über ihr Gesicht, so wie sie das in einem Youtube Video gesehen hatte. Sie ging zum Spiegel und betrachtete sich und sie sah eine verschleierte arabische Frau. Sie bemerkte nicht, wie eine junge Araberin das Zimmer betrat und in die Kabine in der Annas Kleider lagen ging. Sie nahm sich  Annas Kleidung und zog sie an. Während Anna sich noch im Spiegel betrachtete, hörte sie ein Geräusch und erschrak und drehte sich um. Vor ihr stand eine junge Araberin, die ihre Kleider trug. „Wer sind Sie und warum tragen Sie meine Kleidung?“ frug Anna. „Dasselbe könnte ich sie auch fragen, aber so ist es besser. Ich habe das Personal bezahlt, damit wir zwei allein sind. Die Aufsicht sagte mir, dass du immer als erste hier bist. Du musst wissen, dass ich schon immer von meinem Mann weg wollte, aber er lässt sich nur scheiden, wenn ich für Ersatz sorge. Und so habe ich dich gefunden.“, sagte die Araberin mit einem Grinsen. Geschockt versuchte Anna sich den Schleier abzunehmen, doch die Frau sprühte ihr etwas ins Gesicht. Es machte sie sofort kraftlos, so dass sie sich hinsetzen musste. Sie konnte sich nicht mehr bewegen und auch nicht mehr sprechen. Sie sah nur noch die Frau durch ihren dreilagigen Schleier. Ein Araber kam herein und fragte: "Ist sie das?“ „Ja! Die Betäubung wirkt eine Stunde. Bis dahin solltest du mit ihr im Flugzeug sein. Und du meine Liebe lebe glücklich als arabische Ehefrau. Dein Gatte wird dich jetzt zu sich nach Hause nehmen, welches du glaube ich niemals mehr verlassen wirst.“

„Gut gesprochen und sie ähnelt dir so sehr, dass man sie kaum vermissen wird“ sagte ihr Begleiter.

„Wir müssen uns jetzt beeilen, auch wenn der Betreiber eine halbe Stunde später öffnet, werden bald die anderen Kunden eintreffen.“

Sie half mit Anna ins Auto zu bringen und schon bald saß Anna im Flugzeug, um sie in ihr neues zu Hause zu bringen, ohne dass sie sich hätte wehren können. Langsam ließ die Betäubung nach, doch konnte sie durch den Knebel in ihrem Mund nicht sprechen. Das spielte keine große Rolle, da sie allein mit ihrem „Ehemann“, der die Maschine flog, war. Er sagte zu ihr:

„Wenn du mir gehorchst, wirst du kein schlechtes Leben haben. An Flucht brauchst gar nicht erst denken. Du gehörst jetzt mir. Man würde dich entweder freiwillig oder mit Gewalt zu mir zurück bringen. Ich mache dich zur Muslima und Ehefrau. Du wirst dich immer verschleiern, mir dienen und den Haushalt führen. Du sollst mir Kinder schenken, aber du und die Kinder werden niemals Not leiden. Ich bin reich genug, um jedweden Ärger von dir abzuhalten.“ Anna saß weinend in ihren Schleiern, still und hilflos.

T_G hat eine Fortsetzung geschrieben: Emma oder Emina