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Dumm gelaufen

von Vulcan

Teil 1

George Bush, Direktor der Entwicklungsabteilung von MoM, im Gespräch mit Rainer Mayer seinem Mann für Afrika. „Okay, Rainer! Dein Konzept gefällt mir! Wenn wir das durch kriegen, machen wir als erste am Markt einen Riesen-Reibach. Dass die Nachfrage nach menschlicher Muttermilch weltweit so enorm ist, hat mich wirklich erstaunt. Wie weit sind deine Verhandlungen mit dem Häuptling denn schon gediehen?“

„Bisher läuft es noch nicht besonders gut. Kaoli kennen keinen Zeitdruck und haben mit Weißen bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Der Häuptling hat, seit wir ihm Birgit Janssen geschenkt haben, einen großen Appetit auf weiße Kühe entwickelt. Das ist seine einzige mir bekannte Schwachstelle. Er hat grundsätzlich nichts dagegen uns weiße Kühe zu produzieren. Aber er rückt kein Makala heraus, geschweige denn verrät er uns das Rezept. Wir können riesige Stallungen in der Ukraine anmieten und tausende von weißen Kühen dort halten, wenn wir für die Fütterung nur genug Makala vor Ort hätten.“

„Ja! Unsere Birgit Janssen, das karrieregeile, kleine Luder! Mann, was hatten wir für einen Spaß bei ihrer Gabelung, nicht wahr?“ Bush und Mayer grinsten breit, als sie sich erinnerten. „Doch weiter! Wir bräuchten also eigentlich für unsere Labore einige Muster, um Makala selbst herzustellen, richtig?“, fragte sein Chef.

„Es muss jeden Tag vom Medizinmann frisch hergestellt werden. Nach sechs Stunden ist es verdorben.“ ,sagte Mayer.

„Wie weit ist das neue Dorf von unserer Mine entfernt?“ , fragte Bush.

„Nun, ungefähr eine Stunde! Ah, sehr gut! Ich ahne, auf was Sie hinaus wollen.“, erwiderte Mayer.

„Genau! Wir errichten ein Labor vor Ort und nehmen unsere besten Leute. Wäre doch gelacht, wenn MoM nicht kriegen könnte, was es will.“, sagte Bush, in seiner überheblichen, amerikanischen Art.

„Lena! Kommen Sie rein!“ Eine 1,75 m große, schlanke Blondine trat ein . Claudia Schiffer oder Heidi Klum waren verglichen mit diesem Topweib, Aschenbrödel. An ihr stimmte einfach alles. Sie war eine echte Sex Göttin. Mayer starrte sie nur blöd an.

„Kommen Sie Mayer, wenn sie ihre Kinnlade wiedergefunden haben, begrüßen Sie doch unsere neue Gesellschafterin Frau Lena Gutbroad. Lena setzen Sie sich bitte. Ich hatte Sie im Vorfeld über unser Vorhaben informiert und Sie konnten unser Gespräch mit anhören. Was denken Sie, inwieweit Sie uns helfen könnten.“

„Nun, ich war In Uganda, während einer unserer Meetings mit den Kaoli. Ich arrangierte es, dass mir der Häuptling in die Arme lief. Er glaubte, ich wäre eine Touristin und er kümmerte sich reizend um mich. Es lief hervorragend, er wollte mich unbedingt mit in sein Dorf nehmen, doch leider musste ich schon am darauffolgenden Tag abreisen. Ich musste ihm Versprechen unbedingt wiederzukommen, er würde für alle Kosten aufkommen. Kurzum, der Fisch hängt an der Angel.“ ,berichtete sie.

„Ganz schön nassforsch die Süße, ob sie weiß, mit was für ein Feuer sie spielt!“  dachte sich Mayer und sagte:

„Hallo, Frau Gutbroad! Ich freue mich Sie kennenzulernen. Ich heiße Mayer, mit ay. Ihnen sind hoffentlich die Risiken bekannt?“ „Nun, der zu erwartende Profit, macht das Risiko erträglich. Sollten die Kaoli mich trotz aller Vorsichtmaßnahmen in eine ihrer Kühe verwandelt haben, so werden mich unsere Chemiker sicher, wenn sie erst frisches Makala von mir bekommen haben, wiederherstellen können. Es kann sich doch nur um irgendeinen Pflanzenwirkstoff handeln, der die Frauen abstumpfen lässt. Das alles ist keine Zauberei, da vertraue ich schon darauf, dass unsere Wissenschaft diesen Wilden überlegen ist.“, sagte sie.

„Träum weiter!", dachten die Männer wohl, die beide bei der Gabelung von Birgit Janssen waren und ihren Spaß hatten.

„In zwei Wochen steht unser Labor mit dem nötigen Personal bereit. Setzen Sie sich mit dem Häuptling in Verbindung, das sie unbedingt zu ihm möchten. Mayer ist vor Ort und hält die Verbindung. Ich wünsche uns viel Erfolg!“

Lena

Endlich in Kitgum. Es war bis dahin eine ziemlich ereignislose Reise. Ich wollte jetzt nur noch duschen, was essen und einen großen, eiskalten Gin Tonic. Nachdem ich durch den Zoll bin, empfing mich ein Hotelbediensteter und sagte mir, ich könne unbesorgt zum Hotel fahren, er würde sich um mein Gepäck kümmern. Er nahm mein Handgepäck, sodass ich nur noch meine Handtasche mit dem Geld, Papieren und meinem MakeUp tragen brauchte. Am Taxistand war zu meiner Verblüffung dann ER da, mein Häuptling, und nahm mich freudestrahlend in die Arme. Ich bin mit Sicherheit kein Mäuschen, sondern eine passable 1,75 m große Frau. Doch neben ihm wirkte ich wie eine Feder. Ich wurde sofort richtig heiß und merkte gar nicht, wie er mich vom Taxistand weg zum Parkplatz führte. Zwei Krieger standen neben einem Wagen. Er gab mir einen sanften Kuss, hob mich hoch und warf mich ihnen zu. Einer fing mich spielerisch auf und die Gorillas rissen mir meine Kleider vom Leib und warfen mich nackt und wehrlos in den Kofferraum. Die Klappe knallte zu und es wurde stockdunkel und brüllend heiß. Ich lag mit nackter Haut auf nacktem, rostigen Blech, wie ein Braten im Backofen. Dann fuhren wir los. Sofort strömte etwas frische Luft durch die Rostlöcher herein und machte meinen Zustand etwas erträglicher und bis auf ein Paar kleinere Schlaglöcher, die sich ohne Polsterung eins zu eins auf mich übertrugen, fuhren wir in Richtung des Kaolistammes. Doch mein Glück sollte nicht lange andauern, denn schon bald verwandelte sich die Straße in eine Piste, der übelsten Sorte und ich wurde durchgeschüttelt und gestoßen, bis ich irgendwann gnädigerweise besinnungslos wurde. Benommen nahm ich dann wahr, wie wir anhielten. Die Kofferraumklappe öffnete sich und einer der Gorillas zog mich an den Haaren heraus. Ich musste mich, während ich ohnmächtig war, entleert haben. Ich stank wie ein Schwein und wäre am liebsten vor Scham und Ekel in den Boden versunken.

Zwei Frauen packten mich und schleiften mich in eine große Hütte, bis in die hinterste Ecke. Dort stellten sie mich auf ein Holzgitter und wuschen mich, unter ständigem Gekichere. Ich hatte so einen fürchterlichen Durst und wollte etwas von dem Wasser aus den Trögen trinken, aber die Frauen rissen mich fort.

„Tuba sagen, du nicht Wasser trinken, Wasser machen krank, du nie trinke das! Das waren also ihre Englisch-Kenntnisse. Sie führten mich zu einer dicken Matte, wohl das Kaoli-Äquivalent zu Möbeln. Ich war nach den Torturen im Kofferraum am Verdursten und so trank ich, wider besseres Wissen die Schale mit Malaka. Es schmeckte unglaublich gut und sie reichten mir noch etliche Male nach. Ich konnte einfach nicht aufhören zu trinken. Malaka hatte nicht nur eine betäubende, heilende Wirkung auf den Körper, sondern ließ auch den Verstand immer langsamer und schwerfälliger werden. Die Prellungen und Quetschungen, die ich mir im Kofferraum zugezogen hatte, verschwanden vor meinen Augen. Aber leider auch meine Willensstärke glänzte zu diesem Zeitpunkt schon mit totaler Abwesenheit. Sie gaben mir einen leckeren Brei zu essen, den ich mangels Besteck mit der rechten Hand, die linke war für den Arsch, wie sie mich lehrten, gierig in mich hineinschlang. Immer wieder trank ich Malaka. Sie reichten ihn mir und ich trank. Es war nur noch automatisch. Irgendwann lag ich auf einer Matte. Ich war total weggetreten. Während zwei Frauen links und rechts von mir, sich meinem Kopfhaar zuwandten, begann die dritte mich zu tätowieren. Ab und zu zeigte sich in mir etwas wie Widerstand, doch die Frauen kicherten dann und ich selbst verlor dümmlich kichernd sofort mein Interesse daran. Ich musste eingeschlafen sein, während sie mich weiter ‚verschönert‘ hatten.

Teil 2

Mayer:

„Verdammt, wo steckte das Weib?“, fragte ich mich. Der Hotelpage hatte sie am Flughafen empfangen und sich um ihr Gepäck gekümmert, während sie dann zum Taxistand ging, um ins Hotel zu fahren. Seitdem war sie verschwunden. In der Annahme sie würde sich in Kitgum umsehen, durchsuchte ich jedes Geschäft und Restaurant nach ihr. Am Abend gab ich meine erfolglose Suche auf. Nachdenklich saß ich bei einem Whiskey an der Hotelbar, als ein uniformierter Polizist eintrat. „Sir! Sind Sie Mr Mayer?“, fragte er mich. Ich nickte. „Sie suchen eine gewisse Lena Gutbroad? Wir fanden auf dem Flughafen-Parkplatz eine Damenhandtasche. Sie war leer, doch fanden wir im Staub eine Visitenkarte von Lena Gutbroad. Es sieht danach aus, dass sie entführt wurde.“

„Verdammt! Haben Sie sonst noch Hinweise gefunden?“, fragte ich.

„Nun, ein stadtbekannter Säufer will gesehen haben, dass drei ‚Wilde‘ sie verschleppt hätten.“

„Dann können das nur die Kaoli gewesen sein. Ich hätte da eine Idee!“ sagte ich und führte ein nachhaltiges, pekuniäres Gespräch mit dem Staatsdiener.

 

Lena:

Als ich wach wurde, lag ich zwischen zwei stämmigen, weißen Kühen eingekeilt. Sie hießen Ngana und Luba. Ihr Besitzer war der Häuptling, so wie ich wohl auch. Sie nannten mich Tampu und ich dachte nur:

„Scheiße! Scheiße! Scheiße! Ich dumme Kuh bin dem Häuptling prompt in die Falle gelaufen.“

Ich hatte wohl zwischenzeitlich die Droge vollständig abgebaut, denn ich war wieder im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. Doch mein ganzer Körper brannte fürchterlich von den Tätowierungen. Aber auf meiner Kopfhaut, wo einst meine schönen, blonden Haare waren, brannte es plötzlich so schlimm, dass ich laut vor Schmerzen aufschrie. Meine zwei Begleitkühe Ngana und Luba wurden wach und flößten mir sofort solange Makala ein, bis der Schmerz verschwand und schon war es auch wieder vorbei, mit meinem wachen Verstand. Ich war wieder ein dumm-kicherndes Vieh, dass im Stall mit seinen Artgenossen lebte.

Nackt, wie ich war, ging ich ohne Scham mit den anderen Viechern auf das Holzrost und entleerte mich. Danach bekam ich meinen Brei zu fressen und noch mehr Makala zu trinken.

Sie gingen mit mir zum Fluss, um mich zu waschen. Mich im Wasser spiegelnd konnte ich meine Verschönerungen betrachten. Große Teile meines Körpers, meiner Arme und meiner Beine waren tätowiert. Bis auf zwei Teller-große Flächen, die vom Scheitel bis zu den Ohren reichten, war ich kahl auf dem Kopf. Die neuen kahlen Stellen waren, wie mein Gesicht überall mit kleinen, unterschiedlich-geometrischen Mustern kunstvoll tätowiert worden. Ich nahm das alles so interessiert zur Kenntnis, wie eine Kuh, die ihr Brandzeichen erhalten hatte. Wieder gaben sie mir einen großen Krug Makala zu trinken und dann gingen wir zum Medizinmann.

In seiner Hütte kniete ich vor ihm, er malte etwas auf mein Gesicht und ich wurde ohnmächtig. Als ich aufwachte, trug ich mein Joch, meine Lippenplatte, die mich als Besitz des Häuptlings kennzeichnete und natürlich meine weit ausladenden, nach unten zeigenden Kuhhörner. Ich war jetzt eine Kaoli-Färse. Mein Busen und meine Hüften hatten schon kräftig zugelegt. Waren aber Nichts im Vergleich zu einer richtigen Kaoli-Kuh. Ich kroch auf allen vieren zum Medizinmann und leckte in seinem Arschloch bis es rosa und sauber glänzte. Mit der gleiche Hingabe widmete ich mich dann seinen gut gefüllten Eiern. Sein Penis war während meiner liebevollen Hingabe zu seiner ganzen Pracht herangewachsen. Er war enorm! Ich umrundete mit meiner Zunge, die sich irgendwie dicker und länger anfühlte, seine Eichel. Ich brauchte drei Anläufe, bis ich sie in den Mund bekam, ohne das meine Lippen rissen. Die Haut im Bereich meines Kiefers spannte sich und Ober- und Unterkiefer verschoben sich um meiner veränderten Zunge und seinem Penis mehr Raum zu geben. Ich spürte, als er kam und er drückte seinen Pimmel tief in meinen Hals, als er im wahrsten Sinne des Wortes in meinem Schlund explodierte. Eine gewaltige Menge seines Spermas ergoss sich in meinem Bauch und der Rest spritzte aus meinen Nasenlöchern und meinen Mundwinkeln. Doch wie eine Kuh konnte ich nun mit meiner neuen langen Zunge über mein Gesicht gleiten, um auch noch den kleinsten Tropfen seines köstlichen Spermas zu erhaschen. Seinen Schwanz und seine Eier sauberzulecken war das Dessert, dem ich mich mit Wonne sehr intensiv widmete und er konnte sich in der Zwischenzeit neu aufladen. Ich bekam dann einen Tritt verpasst, sodass nun mein Arsch ihm zugewandt war. Gierig streckte ich ihm meinen Arsch entgegen und er rammte seinen Bolzen durch den Anus in meinem Darm. Der Schmerz als er meinen jungfräulichen Arsch durchstieß, raubte mir den Atem. Doch bald ließ er nach, denn ich spürte, wie ich mich unten herum weitete, meine weiblichen Genitalien und mein Becken schoben sich wie bei einer Kuh weiter nach hinten. Mein einziges Kleidungsstück, der Lendenschurz wurde nun nur noch Dekoration, denn jeder der mich von hinten sah, sah alles und ich war nun permanent mit meinen zwei Löchern von hinten angenehm und bequem für meinen Halter zu besteigen.

Nach einer gründlichen Wäsche im Fluss, kamen wir auf unserem Weg zurück in unseren Stall an einem Jeep vorbei, in dem vier schwerbewaffnete Uniformierte saßen, während ein fünfter mit dem Häuptling sprach. Sie schienen sich zu streiten. Der Häuptling zeigte dann auf mich und der Uniformierte packte mich an meinem Joch und zog mich auf die Ladefläche des Jeeps und bannte mich dort wie ein Vieh fest. Schon fuhren wir los.

In Kitgum wurde ich in eine schmutzige, dunkle Gefängniszelle geworfen. Dort saß ich bis zum Abend und dann begann mein schlimmster Albtraum. Alle meine Modifikationen begannen fürchterlich zu schmerzen und gleichzeitig erfuhr mein Körper noch mehr Veränderungen. Ich verbrachte eine Nacht voller unglaublicher Qualen. Am nächsten Morgen waren dann meine Schmerzen etwas erträglich geworden und langsam setzte auch mein Verstand wieder ein. Zuerst setzte ich mich auf die Gefängnispritsche, denn ich hatte die ganze Nacht auf dem schmutzigen Boden verbracht. Doch das war extrem unangenehm, denn ich saß jetzt direkt auf mein Geschlecht. Als Kuh konnte ich nun schlicht vergessen, wozu Möbel gut sind. Ich kniete mich wieder in den Dreck, man sollte wissen, wo man hingehört, dachte ich und weinte zutiefst gedemütigt. Um mich an meinen Modifikationen zu berühren, musste ich meinen ganzen Mut aufbringen. Auf seine spezielle Art faszinierte mich mein Joch. Es war riesig, denn es reichte über meine Schultern hinaus. Aber auch federleicht und filigran, da nur am Hals und am Rand massiv. Es war mir schleierhaft, wie der Medizinmann meinen Kopf durch dieses kleine Loch gekriegt hat. Ich kam mit meinen Händen nur noch bis an meinen Mund und an die Spitzen meiner neuen Hörner, an denen Glöckchen hingen. Oh, Gott! Mein schönes blondes Haar war weg. In der Aufregung begann ich etwas stoßartig zu atmen und mein Lippenplättchen hüpfte auf und ab. Etwas  in mir sagte, dass das nie mehr zu entfernen war. Als Antwort darauf durchfuhr mich ein furchtbarer Schmerz in den Brüsten und Hüften. Er war fast unerträglich und ich fiel in eine erlösende Ohnmacht. Als ich wach wurde, standen Mayer und der Häuptling vor meiner Zelle. Ich war nur noch ein sich vor Schmerzen windendes Häufchen Elend, mehr tot als lebendig. Der Häuptling sagte zu Mayer:

„Meine Färse wird die nächste Nacht nicht überleben. Entweder du gibst mir mein Eigentum zurück oder es stirbt und deine Firma zahlt mir eine angemessene Entschädigung.“ Ich hörte nur, eingehüllt in einen Nebel voller Schmerzen, aber mit wachem Verstand ‚Färse und Entschädigung‘. Er sprach von mir wie von einem Tier.

„Häuptling, wie kann ich sie dir wiedergeben. Sie gehört sich selber.“ ,sagte Mayer. Wilde Wut zeichnete sich in dem Gesicht des Hünen ab und er wandte sich zum Gehen. In meiner Verzweiflung muhte ich laut wie eine Kuh und er drehte sich zu mir um.

„Wenn meine Färse Tampu zurück in ihren Stall will und ohne Schmerzen sein möchte, dann mach nochmal laut Muh.“ Von den Schmerzen gepeinigt und in den Grundfesten meiner Existenz erschüttert war ich meiner Menschenwürde komplett beraubt und zu allem bereit, was mich von diesen furchtbaren Qualen erlöste. Ich gab ein lautes Muhen von mir, immer wieder und zwischen durch brüllte ich bis zur Erschöpfung:

„Bitte erlöse deine Färse von diesen Schmerzen. Lass mich deine Kuh, dein Nutzvieh sein. Bitte, bitte, bitte!“ Mayer sagte:

„Es hat wohl keinen Zweck mehr! Wachmann, geben Sie dem Häuptling seine Kuh zurück.“ Er öffnete und mein Besitzer packte mich am Joch und zog mich, wie Vieh, hinter sich her. Ich war vom Verstand her wieder vollkommen hergestellt. Ich war Lena Gutbroad und mir meiner demütigenden Situation voll bewusst. Eine stinkreiche Gesellschafterin einiger großer Firmen und mit einem akademischen Abschluss in den Wirtschaftswissenschaften sollte jetzt mein unabwendbares Schicksal sein meine Tage als Kuh, als ein dumpfes Vieh zu beenden.

„Häuptling, bitte, ich zahle dir jeden Preis, wenn du mich wieder zurückverwandeln und frei lässt." versuchte ich noch ein letztes Mal mein Glück. In meiner Arroganz glaubte ich immer noch, ich könnte ungestraft, wie schon meine Vorfahren, sein Land zu meinem Vorteil plündern. Doch er lachte mich nur aus und sagte:

„Halt dein Maul du dummes Vieh und sauf!" Dann flößte mir mein Halter eine volle Kanne Makala ein. Bald würde ich den Frieden einer dumpfen Färse wiederfinden und mich ohne Schmerzen in eine prächtige, fette Kuh mit Eutern größer als mein Kopf und einem breiten, gebärfreudigen Becken entwickeln und ein glückliches Nutzvieh für meinen Halter sein.

Er klappte den Kofferraumdeckel auf, warf mich rein.

Klappe zu.

Dumm gelaufen!

Muh! Muh! Muh!